Defekter Festplattensektor. Was nun?



  • Ich glaube ich habe einen defekten Festplattensektor. Ich bin mir zwar nicht sicher aber ich habe da einige Hinweise.

    Ich kann soweit ich das sehe die Festplatte bis zum Rand (fast ganz) anfüllen aber es passiert nichts. Wenn ich nun aber Defragmentieren will dann kommt es irgendwann zu einem Bluescreen. Ich weis zwar jetzt nicht was mir der Bluescreen sagt aber auf alle Fälle waren es Bluescreens die ich bis dato noch nie gesehen hab.

    Da das defragmentieren wohl der einzige Prozess ist der wirklich auf die ganze Festplatte zugreift vermute ich das ich irgendwo in den Äußeren sektoren meiner festplatten einen defekten sektor hab.

    Ich habe schon formatiert und wieder aufgesetzt aber das hat nicht geholfen. Auch habe ich schon mit Norton und mit Windows versucht zu defragmentieren aber beide führten zu dem oben genannt Problem.

    Eigentlich stört mich dieser Defekt nicht aber irgendwann möcht ich auch mal defragmentieren. Wenn meine Festplatte weiter so zu-fragmentiert muss ich wieder mal formatieren. Und das nervt.

    Gibt es nun eine Möglichkeit das ich diesen Sektor genau lokalisieren kann und unter umständen irgendwie ausgrenzen oder reparieren kann??



  • Wenn eine Festplatte einen Sektor schaden hat, kann man den nicht reparieren.
    Da es dann mechanisch ist.

    Um den zu finden, mußt du deine Festplatte scannen alla Scandisk (der hat das sogar dargestellt), das Tool um festplatten nach Fehler zu scannen was ja bei windoof mit kommt zeigt das nicht mehr an..

    Es gibt ein Tool von Norton der das auch anzeigt... hab den namen nicht im kopf.
    😉

    Wenn du weißt wo er ist und wenn du glück hast, das er wirklich am Ende ist, kannst du mit partitionnieren, den defekten Sektor weg schieben.
    Das heißt wenn der Sektorfehler hinten ist. Löscht du ein Stück von der Partionen mit Partition Magic... (Platte verkleiner)...

    Damit sollte der Kopf von der HDD nicht mehr dran gehen...

    Wenn er mitten drin ist, kannst du auch so vorgehen.. Nur dann ist leider das Problem, das du dadurch die Partition teilen mußt um den defekten Sektor auszutragen.

    Der Fehler ist nicht weg, da er nicht in der Partition mehr drin ist, aber mechanisch ist er da...

    Solltest aber später dann mal ne neue HDD kaufen, da grad dieser Fehler immer größer werden kann.

    Mit dieser Art Fehlerbeseitung, verlängerst du das Leben deiner Daten....

    Aber bedenke daran, mach den Bereich nicht zuknapp an dem defektem Sektor, sonst kann es sein das der Kopf am Rand davon aufsetzt und den Fehler vergrößert.
    Solltest lieber 10-30 Sektor vor und hinter dem defekten Sektor dran lassen.
    Damit der Kopf nicht zu nahe kommt an den Fehler...

    Warum kann man das nicht so reparieren? Weil die Platte da ein Kratzer hat (Wie bei ner CD)...



  • Also Norton hat bei mir mit seinem Disk-Doktor oder wie der heist, leider nichts gefunden.

    Weg partitionieren? Hm das könnte ich machen. Aber doch etwas blöd, hmmm..

    Kratzer auf der Disk? Sowas geht mir nicht ein. Es wird zwar im Laptop schon Staub drinnen sein, aber wie der dann in die Festplatte kommt?? (Oder vielleicht hat der Kopf ja mal den Kratzer gemacht?? (Weils ein Laptop ist mien ich))


  • Mod

    Wenn der Kopf aufsetzt nennt sich das Headcrash und zieht schwerwiegende Fehler hinter sich her - also in 90% der Fälle den Tod der Platte.

    MfG SideWinder



  • Also muss doch Staub hineingekommen sein. Wenn da aber ein Loch drinnen ist dann müsste die Platte(n) doch schon längst endgültig erledigt sein oder?

    Schließlich habe ich diesen verdammten 'sonderbaren', 'möglichen' Sektordefekt schon seit mehreren Monaten!



  • Meine Festplatte ist laut ner Fehlermeldung die beim starten kommt seit fast nem Jahr so gut wie tot. Ich denke, dass wegpartitionieren die beste Lösung ist. Du kannst die Partition ja dann verstecken, wenn sie dich stört.



  • Hm, ein vernünftiges Dateisystem sollte den Sektor einfach sobald erkannt als defekt markieren und nicht weiter beachten, das meine ich konnte sogar FAT schon.



  • Hi,

    ich wäre mir gar nicht sicher, dass wirklich was defekt ist. Normalerweise sollte man ja beim Defragmentieren immer etwas Platz "zum Rangieren" frei haben, vielleicht liegt es auch nur daran!

    Obwohl wohl vernünftige Tools dann eine richtige Fehlermeldung bringen würden.

    Ansonsten sind Diagnosetools wie z.B. Seatools für Seagateplatten (hat aber auch einen Modus für Generic Harddrives, d.h. nicht Seagateplatten!) sehr gut, auf keinen Fall solltest du aber solche Tools unter Windows laufen lassen, immer von Boot-CD. Manche BIOS sollen auch einen kleinen S.M.A.R.T.-Test drin haben, vielleicht meldet die Platte ja schon per SMART einen Fehler, guck doch mal dort.

    ChrisM



  • @DJ Black Eagle
    Bist Du Dir da sicher mit dem Partinionieren? AFAIK sind Festplattensektoren interleaved also sitzt z.B. Sektor 3 nicht physikalisch hinter Sektor 2. In diesem Falle würde es nichts nützen 10-30 Sektoren um den defekten Sektor freizulassen.

    @TriPhoenix
    Erledigt die Markierung von fehlerhaften Sektoren nicht die Festplattenlogik?

    Ansonsten kann ich mich nur Chris M anschließen: Diagnosetool vom Hersteller besorgen und Platte durchchecken!



  • ChrisM schrieb:

    Hi,

    ich wäre mir gar nicht sicher, dass wirklich was defekt ist. Normalerweise sollte man ja beim Defragmentieren immer etwas Platz "zum Rangieren" frei haben, vielleicht liegt es auch nur daran!

    Der Norton sagt mir nicht ob er Speicherplatz dazu braucht aber Windows braucht auf alle Fälle 15%. Und bei mir sind momentan 35% frei. Ich glaub dass sollte doch reichen.

    Tool vom Festplattenhersteller? Hm da muss ich mal schauen aber ich glaub ich hab da nur eine noname Festplatte vom Notebook hersteller drinnen.

    Wenn ich wieder mal defragmentiere dann versuch ich mal den Bluescreen aufzuschreiben. Vielleicht hilft mir das dann weiter. Aber momentan brauch ich jede Sekunde meines Rechners.



  • Hab wieder defragmentiert. Oder es zumindest versucht. Der Bluescreen kam wieder, und diesmal irgendwie ziemlich schnell.

    IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL

    Kann mir irgendjemand sagen was IRQL ist??



  • Google: IRQL hard-disc = process internal request level

    Vielleicht hilft dir auch dieser Link weiter. Dort berichtet jemand offenbar vom gleichen Problem und hat dabei auch Microsoft angeschrieben (hab's aber nur überflogen, deshalb keine Garantie 😉 ).



  • thx.

    soweit ich mir das angeschaut habe meint windows das das irgendwas mit unsignierten treibern zu tun hat. Da hab ich auch einige.

    Aber soweit ich das sehe das das noch niemanden bei der defragmentierung passiert. und was machen da den treiber??



  • Servus,

    was hast du denn eigentlich für eine Platte? Ist das noch eine ältere HD, welche mit UDMA 66 läuft und mit so einem "wunderschönen" bunten UDMA Kabel angeschloßen ist? (Blau: Mainboard, Schwarz: Primary, Grau/Weiss: Secondary, oder so ähnlich) Dann gebe ich dir mal einen kleinen Tipp: "Wechsel das besch&%$%§ene Kabel aus."

    Ich hatte innerhalb von 2 Jahren 8 verschiedene Rechner bei mir auf dem Tisch stehen, die mit "vermutlichen" HD Fehlern bestückt waren. Ich habe mir bei den ersten 2 den Wolf gesucht und die Festplatte einem Bekannten zum Testen gegeben etc. Das Ergebnis war "Festplatte in Ordnung".

    Irgendwann dachte ich mir: "Michel, dass kann ja nur noch das Kabel sein!!!". Tja und so war es dann auch. Ich weiss zwar nicht warum und wieso aber irgendwie war diese Kabel- "baureihe" fürn Eimer.

    Folgende Fehler sind aufgetreten:

    - Bluescreen verschiedenster Arten (W2k, WXP, W98)
    - Bei Boot falscher Typ angezeigt
    - Falsche Festplattengröße
    - Totalausfall
    - dauerhaft brenende HDD LED
    - Abbruch bei Kopiervorgängen
    - ➡ Abbruch beim Defragmentieren (Hin- und Herschaufeln von Daten)
    - Nach Win / Linux Installation -> Absturz
    - Partitionieren
    - Hardwareerkennung
    - Anschluss eines zweiten Laufwerks
    - Jumperung (<- Gibts das eigentlich *g*) zeigt keine Reaktion auf Master / Slave

    etc.

    Im Prinzip aber alles was mit Datentransfer zu tun hatte. Einen Fehler mit IRQL blablub ist mir glaube ich auch in Erinnerung. Allerdings handelte es sich hierbei um einen Schreib/LeseKopffehler. Ich weiss garnicht ob das bei den heutigen Festplatten noch so ist, aber bei den Älteren war zwischen Schwinge vom Schreib/Lesekopf und Halterung eine Art auf wärme reagierendes Material. Das diente dazu um die Genauigkeit bei einer höheren Betriebstemperatur bei dem Kopf zu gewährleisten. Wer es genau wissen will einfach mal google anschmeißen *faulist*.

    Vielleicht hilft dir das weiter, ansonsten vergiß das Post 😃

    *winke*
    Hellsgore



  • Soweit ich jetzt mit aida32 herausgefunden habe, habe ich doch nicht eine noname festplatte.

    Hab eine Travelstar 40GN. Bin momentan dabei mir dort etwas zu suchen.

    Das mit dem Kabel. Hmmm. Meinen Laptop möcht ich eher ungern öffnen...



  • IRQ_NOT_LESS_OR_EQUAL bekam ich nach meinem Umstieg von ME auf XP immer - und zwar durch meine Uralt-SCSI-Karte (bzw. dessen Treiber).



  • Mein Problem ist es ja das ich es erst in der letzten zeit bekomme. Und ich habe keinerlei neue Hardware eingebaut oder angeschlossen.

    Und denn Laptop habe ich jetzt seit 2-3 Jahren. Und warum verdammt noch mal beim defragmentieren?!



  • keine ahnung , ob´s hilft,
    trotzdem , mach doch mal low-level-formatierung
    gruss
    peter


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