Borland C++ Builder vor dem aus?
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Das die Ausschließung von der Borland C++ BUILDER API fatal wäre, wird denen in Redmond genauso klar werden.
Allerdings könnte das ganze wieder etwas mit Marketing Strategien zusammen habe.
Ich fände es auf jeden Fall bedauerlich wenn und auch noch dieser entrissen werde sollte.Das ist wie mit der TI 4200.
Erst war sie im Laden, dann kam der Run und dann mußte sie weichen um die neueren fast schlechteren Grafikkarten verkaufen zu können...
Auch wenn es bei Borland zur Zeit keinen Run mehr gibt.Ich glaube Microsoft will Visual C++ weiter puschen.
m.f.g.
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Hi,
Visual C++ und die MFC ist genauso von der neuen Strategie betroffen.
Da MS Visual C++ in der .NET-Version ziemlich verunstaltet und damit praktisch alle C++- Entwickler verjagt, ist die Umstellung nicht wirklich auf ein puschen desgleichen zurückzuführen.
Dass es mit strategischen Marketing zu tun hat ist klar. Unter anderem wird Borland da stark aus dem Markt gedrängt.
Borlands Hilflosigkeit zeigt sich auch in der überstürzten BuilderX-Version.
Naja, Borland hat eigentlich nun erkannt, dass es böse ist, wenn man auf einem Konkurrenten angewiesen ist. Dennoch setzt Borland auf .Net in der Delphi-Version. Das kann ich eigentlich nicht verstehen. Die müssten doch eigentlich Konsequenzen gezogen haben.
Naja, der BuilderX baut ja auf WXWindows auf und ist damit von MS einigermaßen unabhängig.
Es wird versucht zweigleisig zu fahren, allerdings ist Borland nicht groß genug um dieses bis zum Ende "erstklassig" durchzuziehen.Borland wird irgendwann ein Pferd schlachten müssen, um nicht zu verhungern. Ich glaube nicht, dass Borland dann weiterhin auf MS setzen wird. Die Folgen sind dann abzusehen.
Aber ich kann mich ja auch irren. Auf jeden Fall drücke ich den Borländern die Daumen. Die Entwickler haben zur Zeit ne Menge zu tun. Ich würde da jetzt nicht arbeiten wollen ....
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Eigentlich komisch. Dass sie auf die API verzichten, können sich die Strategen von Microsoft kaum erlauben. Schliesslich ist die Rückwärtskompatibilität ihr wichtigstes Verkaufsargument. Es gibt allenfalls kein SDK mehr (das sehe ich kommen- den aktuellen DDK gibt es z.B. nur für richtig zahlende "richtige" Entwickler).
Also dürfte der BCB6 auch in Zukunft funktionieren.Ich wundere mich, warum Borland mit dem BuilderX nicht mehr Dampf macht. wxWidgets ist ja ne tolle Sache, ausgereift & unabhängig. Die grafische GUI-Entwicklung ist Borlands wichtigstes Verkaufsargument.
Wenn man www.borland.com anschaut, krregt man den Eindruck die konzentrieren sich auf Java (für "Unternehmenslösungen"). Verlangen nicht wenig Asche für den JBuilder. Scheint sich auch zu verkaufen. Aber gerade dort kommen immer mehr saubere kostengünstige Lösungen ins Spiel, von Sun (Java Studio Creator $99) oder IBM (Eclipse 3.0, jetzt open source). Das Wasser wird ihnen bei Java abgegraben.
Delphi (Pascal) ist gut, aber eher eine Nische.
Bei C++ gäbe es mit einem guten Framework (+Datenbank-Extras), einem ISO-konformen Compiler und einem grafischen GUI-Editor eine echte Chance auf einen Platz an der Sonne.
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hallo,
naja, ich kann ja verstehen, das ihr hier alle ziemlich geknickt seid weil der builder seinem untergang entgegensieht, aber dotnet ist mit sicherheit keine marketing-strategie um den builder oder borland vom markt zu drängen. dotnet ist so schwer der umstieg und der abschied der api (die man nach jahren des lernens nun endlich einigermassen checkt) auch ist, die einzig vernünftige konsequenz windows-entwicklung in näxter zeit finanzierbar, handelbar und zukunftsorientiert zu gestalten. die api ist nun einmal in die jahre gekommen und es gibt einfach zu viele teilbereiche die nicht unter einen hut gebracht werden konnten. und an stelle andauernd dem builder nachzutrauern, sollte man lieber die ärmel hochkrempeln und sich mit der neuen technologie auseinandersetzen, oder aber eben mit dem programmieren aufhören, denn als alternative liefert borland den c# builder den ich total klasse finde, und wer sich bereits ein weinig mit dotnet befasst hat muss doch wohl zugeben, dass sich hinter dotnet und c# im allgemeinen ein sehr hohes potenzial verbirgt. wie gesagt, mich hat am anfang dieses dotnet auch sehr verunsichert und angekotzt, aber letztendlich bleibt einem nix anderes möglich als entweder mitzuschwimmen oder eben nicht - aber es sagt ja auch niemand das ihn die neuen prozessoren und die neue hw ankotzt und er deshalb weiterhin auf einem 286 arbeitet - so ist nun einmal it - im ständigen wexel begriffen und genau das reitzt mich an der sache, denn wenn man immer bei dem bleibt was war, dann wäre mit sicherheit noch kein mensch auf dem mond gewesen...
murphy
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C#? .NET?
Arsch!
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also so gut kenne ich mich mit der api und so nich aus, aber werden die mit BCB6 compilierten programme auch in der neuen windows version ohne api laufen (wenns denn soweit kommt)
tuxman
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Hi,
definitv NEIN! Ohne API keine API Programme....Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass MS die API einfach so ohne abwärtskompatibilität wegwirft. Es würden dann so mind. 50% der Programme nicht mehr funktionieren....
MfG
Alexander Sulfrian
PS: Will jemand einen API-Wrapper für .NET bauen? Brauch man dann bestimmt! (vielleicht kann man sich bei WINE einwenig abschauen)
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Also ich gehe davon aus, dass man den BCB6 noch ein paar Jahre ohne Probleme verwenden kann. Wie Alexander im vorherigen Posting schon geschrieben, kann MS es sich nicht leisten, die API ersatzlos zu streichen. Wobei ich den Anteil API-Programme doch deutlich höher als 50% einschätzen würde.
Insbesondere in Firmenumgebungen ist die Kombination C++ + API noch sehr verbreitet. Wir werden noch ca. 4 Jahre den BCB einsetzen, respektive frühestens mit dem nächsten PPS / ERP werden wir überhaupt in Betracht ziehen auf .NET zu wechseln. Was aber nicht heißt, dass man die Entwicklung an sich vorbei gehen lassen sollte...
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Hallo
man kann die API-Programme dann ca mit den Dosprogrammen vergleichen
sollte doch ab Win98 nichts mehr gehen
aber auch unter XP laufen Dos-Programme noch sehr gut
So wird es mit API-Programmen auch sein
(vermutlich - habe sowas bei Borland gehoert)MfG
Klaus
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Hallo,
Sorry dass das hier etwas gedauert hat. War ein paar Tage weg.
Vielen Dank für die Antworten. Einiges ist mir dadurch schon klar geworden. Werde mich jetzt mal intensiv damit auseinander setzen. Bin mal gespannt, was mein Chef dazu sagt.
Da wir aber nur ein paar kleine Tools schreiben und die ganze Angelegenheit hier in 2-3 Jahren komplett ausläuft und beendet wird, werden wir wohl keinen unmittelbaren Handlungsbedarf haben.
Um mich aber nicht abhängen zu lassen, werde ich für mich selbst wohl entsprechende Maßnahmen ergreifen müssen.Gruß,
chris_f