NPD in Sachsen bei ca. 10 %
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naja... in der gegend "erstwähler" sind sie leider mit 20% zweitstärkste partei geworden. das bedrückt mich doch sehr, weil das nämlich meine altersklasse ist... echt traurig.
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kingruedi schrieb:
neulich habe ich mich mit jemandem unterhalten, der kurz nach der Wende aus dem Osten in den Westen gezogen ist und mir wirklich erklären wollte, dass es den Leuten gut ging und nur eine Minderheit dagegen war, dass wär hier ja aber auch so gewesen. Die Leute scheinen zu vergessen, dass die Selbstschußanlagen nicht etwa gen Westen gerichtet waren

Die Leute, die das vermissen können ja gern nach Nordkorea oder so auswandern, hier braucht man sie eigentlich nicht.
kingruedi schrieb:
Noodles schrieb:
Die NPD war bis gestern kein Thema
öh, NPD Verbots Antrag vergessen?
Öh, nicht falsch verstehen.

Ich meinte, dass die NPD kein Thema war, weil sie nie im Landtag saß.
Was jetzt leider nicht mehr so ist.
Falls es jemand interessiert, NPD Wahlprogramm für Sachsen.
@Marc++us, falls sowas hier nicht erscheinen soll bitte löschen.
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@Noodles
vorhin haben die im Fernsehen gezeigt, dass die DVU Frau es noch nicht einmal geschafft hat irgend einen Antrag zu stellen und vor dem ganzen Landesparlament belehrt wurde. Wirkte sehr inkompetent *hehe*. Bei Interviews ist sie entweder abgehauen, wenn sie ein Frage nicht beantworten konnte oder stotterte nur noch rum (wie zB. als sie nach den Gesetzentwürfen gefragt wurde, die die DVU einbringen wollte).Und die Leute werden trotzdem gewählt! Das ist so erbärmlich. Oh mann, einigen Leuten sollte man echt die Mündigkeit abnehmen.
Interessant fände ich mal, wie das Verhältniss Stadt/Land aussieht, von den Stimmen.
Und so wird der Osten im Westen sicher nicht populärer, wenn einem der Eindruck übrig bleibt, dass dort nur inkompetente Nazis und Kommunisten leben

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Noodles schrieb:
Die Leute, die das vermissen können ja gern nach Nordkorea oder so auswandern, hier braucht man sie eigentlich nicht.
ich würde sie nicht aufhalten

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kingruedi schrieb:
Interessant fände ich mal, wie das Verhältniss Stadt/Land aussieht, von den Stimmen.
In den größeren Städten (Leipzig, Chemnitz, Dresden) ist die Quote niedriger als in kleineren Städten bzw Dörfern. Die NPD ist ja auch vowiegend auf Dörfern unterwegs, ein Nachbardorf meines Wohnortes hat auch stolze 12,6% erreicht, dass ist ganzschön traurig.
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es ist auch bemerkenswert, dass der anteil an NPD sich umgekehrt proportional zum anteil der "Ausländer" im entsprechenden Wahlkreis verhält. aber proportional zum Anteil der Landwirtschaft ist.
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@b7f7
die Leute haben eben Angst vor Dingen, die sie nicht kennen.
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[quote="Prof84"]
TheBigW schrieb:
Jetzt turnen polnische Firmen die Mitarbeiter für 4-5 €/h beschäftigen in Osten herum und die Ossis, die sich bislang schwer taten sehen nicht nur keine Persektive, sondern haben auch noch den Eindruck, es wird nur noch schlimmer.
4-5€ sind auch für ossis völlog normale löhne (für unqualifizierte arbeit).
kingruedi schrieb:
neulich habe ich mich mit jemandem unterhalten, der kurz nach der Wende aus dem Osten in den Westen gezogen ist und mir wirklich erklären wollte, dass es den Leuten gut ging und nur eine Minderheit dagegen war, dass wär hier ja aber auch so gewesen. Die Leute scheinen zu vergessen, dass die Selbstschußanlagen nicht etwa gen Westen gerichtet waren
vielleicht solltest du dir endlich mal klar darüber werden, dass in der DDR nicht jeder versucht hat in den westen zu flüchten. und auch wenns dir schwer fällt, solltest du akzeptieren, dass durchaus viele leute recht zufrieden waren.
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kingruedi schrieb:
@b7f7
die Leute haben eben Angst vor Dingen, die sie nicht kennen.eigentlich spielte ich auf "was der Bauer nicht kennt, mag er nicht" an
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b7f7 schrieb:
aber proportional zum Anteil der Landwirtschaft ist.
so ein quatsch. quellen?
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@maximAL
Das gleiche kannst du auch über die NS-Zeit sagen. Macht die NS-Zeit nicht besser und entschuldigt auch nicht das wählen der NPD oder DVU.Und wenn man so überzeugt ist von der Idee, kann man wie gesagt gerne nach Nordkorea gehen.
btw. lies dir mal Marc++us Beitrag durch.
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[quote="maximAL"]
Prof84 schrieb:
TheBigW schrieb:
Jetzt turnen polnische Firmen die Mitarbeiter für 4-5 €/h beschäftigen in Osten herum und die Ossis, die sich bislang schwer taten sehen nicht nur keine Persektive, sondern haben auch noch den Eindruck, es wird nur noch schlimmer.
4-5€ sind auch für ossis völlog normale löhne (für unqualifizierte arbeit).
Hallo? dafür Bückt sich kein "doitscher" auf dem Gurkenacker
maximAL schrieb:
kingruedi schrieb:
neulich habe ich mich mit jemandem unterhalten, der kurz nach der Wende aus dem Osten in den Westen gezogen ist und mir wirklich erklären wollte, dass es den Leuten gut ging und nur eine Minderheit dagegen war, dass wär hier ja aber auch so gewesen. Die Leute scheinen zu vergessen, dass die Selbstschußanlagen nicht etwa gen Westen gerichtet waren
vielleicht solltest du dir endlich mal klar darüber werden, dass in der DDR nicht jeder versucht hat in den westen zu flüchten. und auch wenns dir schwer fällt, solltest du akzeptieren, dass durchaus viele leute recht zufrieden waren.
Wenn die Menschen einen gewissen, immer konstanten Lebensstandad haben ohne aussicht auf Verbesserung dan fügen sie sich in ihr Schicksal.
Was Ihnen Angst macht ist die Aussicht auf Veränderung.
In der DDR habe viele rumgemeckert. ein teil ist in den Westen.
der Rest ist im Osten geblieben, weil ihnen auch klar war das man die "Freiheit" auf der andern Seite auch erkaufen muste.
Mehr Kaufen <-> mehr Arbeiten
Mehr Reisen <-> mehr Arbeiten
freie Entscheidung <-> potenziell Gefahr das die Entscheidung falsch ist und man das selbst zu verantworten hat.
(ist nicht 100% ernst gemeint)
aber im ernst.
wa bringt Reisefreiheit, wenn das geld nur bis Malle reicht. und ans Schwarze Meer konnten DDR Bürger auch.
was brignt Redefreiheit, wenn man mit dem Arbeitsamtmensch redet und redet und nix passiert.
was brigen volle Läden bei leeren Kassen.
Im osten wars trist aber wenigstens hatte man jeden tag seine arbeit und 10 Brötchen für 50Pf.
Die die jetzt arm sind hatten in der DDR wenigstens das Geld für Grundnahrung und Kleidung ohne zu nem Amt zu gehn und zu betteln.
das gab ihnen noch Würde.
Heute sind sie die verschrienen Sozialschmarotzer mit Mitnahmementalität.
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borg schrieb:
b7f7 schrieb:
aber proportional zum Anteil der Landwirtschaft ist.
so ein quatsch. quellen?
kauf dir nen Atlas mit Landnutzungsindex und schau dir die Wahlkreise an.
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kingruedi schrieb:
@maximAL
Das gleiche kannst du auch über die NS-Zeit sagen.natürlich, auch in der NS zeit hatten viele menschen ein relativ normales leben. obwohl der vergleich eh wieder unsinnig und völlig übertrieben ist.
alles auf die mauer, reiseverbote zu reduzieren ist schlicht nichts weiter als propaganda. im ostblock wurde auch fleissig gegen den westen gehetzt, indem einfach alles negative auf einen großen, dreckigen haufen geworfen wurde - da, seht, so schlechts gehts den menschen im kapitalismus!
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@maximAL
wenn du meinst. Naja, meinetwegen baut man die Mauer eben wieder auf, nimmt den Leuten die Rechte und Konsumgüter. Ich hab damit kein Problem, wirklich nicht. Aber bitte nicht die Selbstschußanlagen und Grenzwächter vergessen. Und wenn die Leute gar nicht aus der DDR fliehen wollten, warum hat man dann überhaupt eine Mauer gebaut? War doch alles kein Problem, weil die Leute gerne da gelebt haben, wenn ich dich richtig verstehe.Ich möchte es mal gerne sehen, wie die Leute wieder 15Jahre auf ein Auto warten müssen oder ein Telefon...
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Zum Thema Mauer und DDR kann ich nur eins sagen:
Die Mauer ist weg und das ist gut so!
Wer eine sozialistische Diktatur wieder haben will, den bitte ich nach Nordkorea auszureisen. Mich kotzen die Leute an, die über den "imperialistischen Klassenfeind" gehetzt haben bzw. immernoch hetzen und dann auch noch in diesem Land leben!
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kingruedi schrieb:
Und wenn die Leute gar nicht aus der DDR fliehen wollten, warum hat man dann überhaupt eine Mauer gebaut? War doch alles kein Problem, weil die Leute gerne da gelebt haben, wenn ich dich richtig verstehe.
Stell mal bitte das Schwarz-Weiß-Denken ab. Es hat niemand behauptet, dass alle rundum glücklich waren. Genauso falsch ist es, jetzt zu behaupten, alle hätten weggewollt. Das kannst du BTW auch überhaupt nicht wissen, da musst du schon die Ossis fragen.
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Ja, früher war alles besser.

Deswegen gehen die Leute ja auch wählen, damit
es so bleibt wie es ist, und es sich nicht ändert.
Das der Wohlfahrtsstaat nicht auf dauer funktionieren
kann, kapieren anscheinend immer noch nicht alle.Devil
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Ich hab eben den Spitzenkandidat der
NPD im ZDF gesehen, und der Mann konnte nix ausser hohle Parolen
abspulenich fands aber gut, dass die leute den ausgebuht haben, weggegangen sind und der moderator (angeblich) ständig den NPD fratzen unterbrochen hat. (nach angaben eines freundes)
Ich erwarte bei allen Wahlen in nächster Zeit Zuwächse für die Rechten Parteien.
also vielleicht in vielen ländern, aber ich glaube nicht in NRW oder bayern.
Ein ehrlicher, aufrichtiger Politiker hat keine Zukunft, denn er sagt unangenehme Sachen die niemand hören will, verbreitet Pessimismus und Besitzangst.
jo, da stimme ich zu. im alten griechenland wurden die ämter ehrenamtlich bekleidet, heute kriegen die politiker zu viel geld. klar, sie müssen von etwas leben, aber das bezahlungssystem lässt sie doch gerade nur aufm a**** sitzen und nix machen.
eines der traurigsten sachen, finde ich, ist aber, dass die leute vergessen, wieviele leute ihr leben gelassen haben, um überhaupt solche rechte, die für uns selbstverständlich sind, zu kriegen. französische revolution oder annähernd so gut: wahlen in irgendeinem land afrikas (vorn paar jahren). da standen sie in schlangen, um wählen zu dürfen, aber der diktator machte die wahllokale früher zu als geplant und ließ die stimmen nicht korrekt abzählen, weil er seinen sturz befürchtete.
um zu verhindern eine diktatur oder eine nazionalsozialistische partei an die macht kommen zu lassen, müsste man (so finde ich)
1. mehr über die schreckliche geschichte (2 WK, usw) erzählen und warnen
2. aufmerksam machen, wie gut wir es doch eigentlich haben
3. VIEL über die parteien informieren
4. wahlpflicht einführenletzteres klappt natürlich nur, wenn man die ersten drei punkte richtig durchsetzt, damit nicht gleich alle, die kein bock haben, aus protest NPD wählen.
Mr. B
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Mr. B schrieb:
jo, da stimme ich zu. im alten griechenland wurden die ämter ehrenamtlich bekleidet, heute kriegen die politiker zu viel geld. klar, sie müssen von etwas leben, aber das bezahlungssystem lässt sie doch gerade nur aufm a**** sitzen und nix machen.
Wenn du ihnen kein Geld gibst, wird Politik nur noch von denen gemacht, die es sich leisten können. Das würde ich nicht mehr Demokratie nennen.