Frage and die, die nicht an Gott glauben (atteisten)



  • Schoggel schrieb:

    Natürlich wird die Initialisierung durch die Eltern und das Umfeld vorgenommen, aber Deine Theorie hinkt: wie kannst Du Dir denn die Auflösung des Glaubens in unserer Gesellschaft erklären, wenn es an der Erziehung liegen würde?

    Die Auflösung des Glaubens kommt vom Umfeld. Man wird immer mehr mit der Wissenschaft konfrontiert, sammelt mehr Erfahrungen und Wissen und irgendwann bemerkt man einfach, dass alles, was man damals in der Sonntagsschule (wozu man meist von den Eltern gezwungen wurde) gelernt hat, absoluter Bullshit ist.

    Ich bin auch definitiv nicht gläubig, aber man kann es sich nicht so einfach machen und sagen, dass man sich durch mehr Erfahrung oder mehr Wissen vom Glauben abwendet. Ich kenne ziemlich dumme Atheisten, aber auch sehr intelligente Gläubige. Den umgekehrten Fall kenne ich natürlich jeweils auch.



  • Frage:

    Was ist Evolution?

    Antwort:

    Nimm etwas Kupfer und Silizium, schmeiß es auf einen Haufen und warte
    bis im Laufe der Zeit ein Computer daraus entsteht.

    Also für mich ist das nicht rational, den Computer muß also jemand gebaut haben und damit wären wir bei Gott. 🙂



  • Evolution schrieb:

    Frage:

    Was ist Evolution?

    Antwort:

    Nimm etwas Kupfer und Silizium, schmeiß es auf einen Haufen und warte
    bis im Laufe der Zeit ein Computer daraus entsteht.

    Theoretisch möglich (wenn die restlichen erforderlichen Materialien auch auf den Haufen geschmissen werden), aber seeeeeeeeeeeeeehr unwahrscheinlich 🤡 .



  • Schoggel schrieb:

    Du hängst viel zu stark an dem hier und jetzt, hab ich das Gefühl.

    Das ist wahr. Willst du sterben? Wohl kaum, obwohl du danach ins Paradies kommst ... angeblich.

    Wenn das Leben für dich zur Qual wird, dann schon.

    Und der Glaube macht den nächsten Schritt deutlich einfacher.



  • Gläubiger schrieb:

    Schön, es gibt aber die Bibel [...] Sind das für dich keine Indizien?

    Ein Märchenbuch, und als solches nicht viel mehr wert als die Behauptung, dass Gott existiert. Ein Indiz ist für mich etwas mehr als eine Behauptung.



  • In klassischer Weise wurde das Problem bereits durch den griechischen Philosophen Epikur (341-270 v. Chr) formuliert:

    Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
    dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
    oder er kann es und will es nicht:
    dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
    oder er will es nicht und kann es nicht:
    dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
    oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
    Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

    Das wird mit der Begründung, das Gottes Plan nicht für den Menschen ergründbar/begreifbar ist, beantwortet. Man könnte auch sagen, das es schlechte Ereignisse braucht, um eine Besserung der Gesamtsituation hervorzurufen. Man könnte sagen, Gott weiß um die Komplexität des Verhältnisses zwischen "Gut" und "Böse" beim Menschen. Aber man wüsste es nicht.



  • Evolution schrieb:

    Also für mich ist das nicht rational, den Computer muß also jemand gebaut haben und damit wären wir bei Gott. 🙂

    Typisches Muster. Man versteht die Welt nicht und personalisiert die unbekannten Kräfte in Form von Göttern. Wie früher mit den Blitz&Donner-Göttern. Rational wäre, einfach vorläufig zu akzeptieren, dass man nicht alles weiß, anstatt sich eine Antwort aus den Fingern zu saugen.



  • Schoggel schrieb:

    Die Auflösung des Glaubens kommt vom Umfeld. Man wird immer mehr mit der Wissenschaft konfrontiert, sammelt mehr Erfahrungen und Wissen und irgendwann bemerkt man einfach, dass alles, was man damals in der Sonntagsschule (wozu man meist von den Eltern gezwungen wurde) gelernt hat, absoluter Bullshit ist.

    Siehe oben, Werner Heisenberg's Zitat.

    Hmmm ... was würden wohl die Opfer der Kreuzzüge, die Inquisitions-Opfer und auch heutige Opfer von Religionskriegen sagen? Hmmm ... wahrscheinlich gar nichts, die sind nämlich im Namen der Religion niedergemetzelt worden!

    Falsch, siehe eines meiner ersten Postings.
    Die Religion war der Vorwand, die Habgier die Ursache.

    Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
    sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
    weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
    Der Glaube erinnert aber einem daran, das es einen Gott gibt der über einem
    wacht und nur dann für einen Erlösung preisgibt wenn er in seinem Leben gut ist.

    Erzähl mir also nicht, dass die Religion die Gläubigen zu besseren Menschen macht.

    Doch, genau das tut sie.

    Die Christliche Kirche machts sich da ganz bequem: Mann kann so viel Sündigen wie man will, man kann ja schliesslich alles beichten!

    Der Mensch macht sehr viele Fehler, da er nur ein Mensch ist
    und wenn ein einziger Fehler ihm den Weg zum Himmel verbauen würde,
    warum sollte er dann weiterhin sich anstrengen die Regeln der
    10 Gebote usw. einzuhalten?
    Deswegen muß man vergeben können.

    Genau so nervig, die mir mit ihrem Religionen-Scheiss auf den Sack gehen. Stell dir vor, wie unsere Welt (Ja, auch meine Welt, und darum geht es mir!) wäre, wenn alle sich nicht für Dinge kloppen würden, die eigentlich gar nicht existieren?

    Erdöl exisitert aber und wegen diesem Zeug werden heutzutage die Kriege geführt.

    Ohne Religion wäre die Welt ein ganzes Stückchen schlechter.



  • Bashar schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Schön, es gibt aber die Bibel [...] Sind das für dich keine Indizien?

    Ein Märchenbuch, und als solches nicht viel mehr wert als die Behauptung, dass Gott existiert. Ein Indiz ist für mich etwas mehr als eine Behauptung.

    Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.



  • Gläubiger schrieb:

    Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
    sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
    weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

    Das behauptest du nur.



  • Gläubiger schrieb:

    Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.

    Die kenn ich nicht. Kannst du mehr dazu sagen?



  • Gläubiger schrieb:

    Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.

    Welche ? Immer wieder Behauptungen ohne Beleg!



  • Bashar schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
    sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
    weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

    Das behauptest du nur.

    Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.

    Das gleiche gilt für die Geschichte der Römer, bevor sie aufs Christentum
    gestoßen sind.

    Wenn für dich das keine Beweise sind, daß meine Theorie richtig ist?



  • Gläubiger schrieb:

    Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.

    Im zweiten Weltkrieg hat die katholische Kirche ihr wahres Gesicht gezeigt.



  • MaSTaH schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.

    Im zweiten Weltkrieg hat die katholische Kirche ihr wahres Gesicht gezeigt.

    Hat die katholische Kirche zu dieser Zeit den Anwiesungen ihres Glaubens entsprochen?
    Nein!
    Also mache dir bewußt, das in dieser Zeit eine Menschegruppe unter dem Deckmantel
    der Kirche ihren Interessen nachgegangen ist, mit Glaube hat das nichts zu tun.



  • Bashar schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Gut, dann halt die Aufzeichnungen der Römer, auf die bist du nicht eingegangen.

    Die kenn ich nicht. Kannst du mehr dazu sagen?

    Schau in die Geschichtsbücher oder frage jemanden der sich über die Geschichte der Römer sehr gut informiert hat.



  • Gläubiger schrieb:

    Bashar schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Und wenn es heute keinen glauben geben würde, dann würden
    sich noch viel mehr Menschen gegenseitig totschlagen,
    weil es dadurch viel einfacher ist, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

    Das behauptest du nur.

    Dann schau dir mal den 1. und 2. Weltkrieg an, die haben mit Glauben und Religion absolut gar nichts zu tun, aber mit der Habgier des Menschen sehr wohl.

    Darf ich dich an deine Behauptung erinnern: Du hast gesagt, ohne Glauben würden die Menschen unmoralisch handeln. Nun stimmen wir sicher darin überein, dass diese beiden Kriege unmoralisch waren. Allerdings bist du den Nachweis schuldig, a) dass sie von Atheisten angefangen und ausgefochten wurden und b) wenn es so wäre, dass sie unter Gläubigen Menschen nicht hätten ausbrechen können. Ich denke du scheiterst schon bei a. Ich denke, Atheismus war vor 90 Jahren nicht wirklich verbreitet, die überwältigende Mehrzahl der Soldaten, Offiziere und Generäle waren gläubig und sind mit Hurra in den Krieg gezogen, ums den Franzosen mal richtig zu zeigen.

    Das gleiche gilt für die Geschichte der Römer, bevor sie aufs Christentum
    gestoßen sind.

    Und danach haben sie ihre Eroberungen eingestellt? Wenn ich den Gedanken mal weiterspinne, gab es unter christlichen Nationen nie wieder Krieg?



  • Gläubiger schrieb:

    Schau in die Geschichtsbücher oder frage jemanden der sich über die Geschichte der Römer sehr gut informiert hat.

    Du LÜGST! Was du uns versuchst hier zu verkaufen gibt es nicht. Nenn doch nur eine römische Quelle, wenn es die angeblich gibt?! Ich kenne mich aus mit der Geschichte der Lömer.



  • LateinLehrer schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Schau in die Geschichtsbücher oder frage jemanden der sich über die Geschichte der Römer sehr gut informiert hat.

    Du LÜGST! Was du uns versuchst hier zu verkaufen gibt es nicht. Nenn doch nur eine römische Quelle, wenn es die angeblich gibt?! Ich kenne mich aus mit der Geschichte der Lömer.

    Die Archive der Römischen Aufzeichnungen bezüglich Jesus Christus
    findest du in Rom, genaugenommen im Vatikan Staat.

    Da sind sie unter Verschluß, aber ich denke schon, das es irgendwelche Möglichkeiten gibt an eine Kopie heranszukommen.


  • Mod

    Bashar schrieb:

    Gläubiger schrieb:

    Schön, es gibt aber die Bibel [...] Sind das für dich keine Indizien?

    Ein Märchenbuch, und als solches nicht viel mehr wert als die Behauptung, dass Gott existiert.

    Die Bibel ist wesentlich mehr als ein Märchenbuch, da es ein bestimmendes historisches Dokument unserer Gesellschaft ist.

    Frei nach Orwell würde ich sagen "wer keine Achtung vor der Vergangenheit hat, der hat auch keine Achtung vor der Zukunft".

    Die Bibel als Märchenbuch einfach so abzutun zeigt mir eine tiefe Respektlosigkeit vor unserer Geschichte. Ich empfinde das genauso als einen Schlag wie wenn jemand an eine Pyramide pinkelt, oder Talibans, die Buddha-Statuen mit Artillerie beschiessen.


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