amd vs. intel



  • hey leutz...

    aso, dass ein amd 2800 keine 2,8 GHz hat, ist ja allgemein bekannt.

    aber dennoch diese (sinnlose?) bezeichnung.

    und jetzt mach intel auch sowas, nur wider nach nem anderen
    system, oder ohne oder was weiss ich.

    weiss eigentlich einer, warum das so is???

    bis dann man, ich



  • Marketing.



  • Die Taktfrequenzbezeichnungen vorher waren doch auch bloß Marketing.



  • eben, niemand hat gesagt, dass die werte stimmen müssen, ist ja nur ne produktbezeichnung. Früher hats halt gut mit den MHZ gezogen, und wenn AMD mit ihren echten MHZ zahlen protzen würden, dann hätten sie ne ganze reihe DAU-Kunden weniger :D. Deshalb wurde mit der MHZ zahl die leistungsfähigkeit angegeben, und nicht die geschwindigkeit. Und da die werte wirklich vergleichbar zu sein scheinen, ist da ja auch nichts alzuschlimmes dran.



  • Bashar schrieb:

    Die Taktfrequenzbezeichnungen vorher waren doch auch bloß Marketing.

    Klar, weil den Konsumenten jahrelang eingetrichtert wurde, dass Leistung (nur) anhand der Taktrate quantifizierbar ist.

    Wenn dann ein Hersteller auf eine andere Phantasiezahl umstellt, dann müssen das plötzlich auch alle Mitbewerber tun, damit ihnen daraus keinen Wettbewerbsnachteil erwächst.



  • nman schrieb:

    Klar, weil den Konsumenten jahrelang eingetrichtert wurde, dass Leistung (nur) anhand der Taktrate quantifizierbar ist.

    Naja, ganz so ist es auch nicht. Die MHz Angabe war und ist halt das schlagkräftigste Verkaufsargument. Welcher DAU will denn was von L1 oder L2 Cache hören, oä? Solche Sachen sind halt nur für Freaks von Interesse.



  • Welch Zufall 😃
    Hatte gerade mit nem Kollegen eine Diskussion darüber. Früher wars halt so, das man die Leistung anhand der mhz Zahl einigermaßen bestimmen konnte (468er, Pentium1, II, III). Als die ersten AMD Prozessoren unters Volk kamen und man auch mal Low-Cost CPU's entwickelte, die bei gleicher mhz-Zahl weniger Rechenintensiv waren (Celeron, Duron) musste man halt eine Wertangabe finden, nach der man sich orientieren kann. Wahrscheinlich würde es längst einen Bewertungsstandard geben, wenn AMD nicht sowieso diesen Weg eingeschlagen hätte. Mit dem AMD Rating kann man zumindest zwischen AMD und Intel vergleichen (ich will nicht sagen, das die Angaben genau sind, aber es kommt schon einigermaßen hin). Fakt ist: AMD Prozessoren sind pro Mhz effektiver als Intel-CPU's.



  • groovemaster schrieb:

    nman schrieb:

    Klar, weil den Konsumenten jahrelang eingetrichtert wurde, dass Leistung (nur) anhand der Taktrate quantifizierbar ist.

    Naja, ganz so ist es auch nicht. Die MHz Angabe war und ist halt das schlagkräftigste Verkaufsargument. Welcher DAU will denn was von L1 oder L2 Cache hören, oä?

    Hm, lies meinen Post nochmal, genau das habe ich doch geschrieben. 🙄



  • Naja, ich seh's halt nicht so, dass den Konsumenten eingetrichtert wurde, dass Leistung nur anhand der Taktfrequenz erkennbar sei. Ist aber halt meine Meinung. 😉



  • Natürlich war das der Fall; je höher alle aufgelisteten Zahlen sind desto mehr freut sich der Konsument.

    Ich bin sicher wenn man Speicherlatenz angibt, dann schaut der Durchschnitts-DAU auch darauf was höher is; mehr is ja schließlich immer besser. 😉



  • Jepp. AMD hätte ohne diese Bezeichnungen weniger Käufer.
    Ich habe seit ich PCs benutze immer einen AMD drin rechnen, und das wird sich auch nicht ändern...wenn die CPUs weiterhin gut bleiben 🙂
    Nicht so wie damals mit den K6-2 bzw 3 😃



  • randa schrieb:

    Nicht so wie damals mit den K6-2 bzw 3 😃

    *gg*

    Ich weiss noch wie überrascht ich war, als der Athlon den P4 in den Schatten stellte. Das hatte ich nach den doch dürftigen K6-X Prozessoren echt nicht erwartet(ein K6-2 350 war langsamer als ein PII-266 😮)



  • Hallo? Warum wird meine Frage immer gelöscht????



  • Cpp_Junky schrieb:

    Hatte gerade mit nem Kollegen eine Diskussion darüber. Früher wars halt so, das man die Leistung anhand der mhz Zahl einigermaßen bestimmen konnte (468er, Pentium1, II, III).

    Das war eigentlich nie so. (Klar, ein N Hz getakteter Prozessor der gleichen Serie wird langsammer sein, als ein M Hz (M >> N) getakteter Prozessor). Aber sobald man sich andere Serien und Architekturen anschaut, ist es auch schon vorbei.

    Problem ist einfach, dass man die Geschwindigkeit kaum sinnvoll klassifizieren kann.



  • rüdiger schrieb:

    Das war eigentlich nie so. (Klar, ein N Hz getakteter Prozessor der gleichen Serie wird langsammer sein, als ein M Hz (M >> N) getakteter Prozessor). Aber sobald man sich andere Serien und Architekturen anschaut, ist es auch schon vorbei.

    Da stimme ich zu, das weitere Problem dabei ist: Der Prozessor mag vielleicht innerhalb einer Serie vergleichbar sein, aber wenn die restlichen Komponenten das zunichte machen wird es problematisch. So war z.B. mein 486DX33 schneller als die höher getakteten meiner Bekannten, und auch meine Beiden AMD K6-2 400 waren nicht so extrem den Intelmaschinen mit gleicher Taktzahl unterlegen wie man dies aufgrund einiger Meinungen hier erwarten würde (Wobei hierbei nicht der Prozessor selber, sondern die Komponentenzusammenstellung den Ausschlag gab).

    Es ist imho sehr schwierig die Leistung eines Prozessors sinnvoll zu messen - zumal diese auch noch "Disziplinsabhängig" unterschiedlich sind.

    cu André



  • rüdiger schrieb:

    Cpp_Junky schrieb:

    Hatte gerade mit nem Kollegen eine Diskussion darüber. Früher wars halt so, das man die Leistung anhand der mhz Zahl einigermaßen bestimmen konnte (468er, Pentium1, II, III).

    Das war eigentlich nie so. (Klar, ein N Hz getakteter Prozessor der gleichen Serie wird langsammer sein, als ein M Hz (M >> N) getakteter Prozessor). Aber sobald man sich andere Serien und Architekturen anschaut, ist es auch schon vorbei.

    Problem ist einfach, dass man die Geschwindigkeit kaum sinnvoll klassifizieren kann.

    man koennte ja die max. FLOPS oder Linpack-Werte angeben. Deckt zwar auch nur gewisse Bereiche der CPU-Architektur ab, aber immerhin vergleichbar (und zumindes im Falle der FLOPS sogar dem Endbenutzer begreifbar). Andrerseits evtl. wuerde sich der Markt dann zu sehr auf diese Werte fokusieren, und nur mehr in dem Bereich optimieren/forschen, der als "Geschwindigkeitsindikator" verwendet wird (ich nenn das mal das "Pentium 4 Syndrom").
    Trotzdem glaub ich, dass man mit einem fairen Set von Benchmarks (welche dann auch alle relevanten CPU-Merkmale austesten) durchaus Geschwindigkeit klassifizieren kann. Nur wird sich so ein System wohl nicht etablieren koennen.



  • rüdiger schrieb:

    Das war eigentlich nie so. (Klar, ein N Hz getakteter Prozessor der gleichen Serie wird langsammer sein, als ein M Hz (M >> N) getakteter Prozessor). Aber sobald man sich andere Serien und Architekturen anschaut, ist es auch schon vorbei.

    Ganz so ist es allerdings auch nicht. Grundsätzlich hast du zwar recht, aber es gab immer mal wieder unterschiedliche Mikroarchitekturen, die man anhand des Taktes vergleichen konnte. Der P3 Coppermine lag zB ziemlich gleichauf mit dem Athlon Thunderbird. Oder den Pentium-M konnte man anhand des Taktes gut mit dem K8 vergleichen.

    Blue-Tiger schrieb:

    man koennte ja die max. FLOPS oder Linpack-Werte angeben.

    FLOPS sind sicherlich werbewirksam, aber müssen nicht notwendigerweise aussagekräftig sein. Sieht man ja an aktuellen Grafikkarten recht gut. Die FLOPS bei ATI berechnen sich aus 1x MUL + 1x ADD pro Takt, bei nVidia hingegen aus 2x MUL + 1x ADD pro Takt. Im Endeffekt heisst das, dass die FLOPS bei ATI einem ausgeglicheneren Anwendungsfeld entsprechen und damit ein aussagekräftigeres Verhältnis für Durchschnittswerte wiedergeben.
    Aber zumindest innerhalb der selben ISA sollte eine Vergleichbarkeit gegeben sein.



  • groovemaster schrieb:

    FLOPS sind sicherlich werbewirksam, aber müssen nicht notwendigerweise aussagekräftig sein. Sieht man ja an aktuellen Grafikkarten recht gut. Die FLOPS bei ATI berechnen sich aus 1x MUL + 1x ADD pro Takt, bei nVidia hingegen aus 2x MUL + 1x ADD pro Takt. Im Endeffekt heisst das, dass die FLOPS bei ATI einem ausgeglicheneren Anwendungsfeld entsprechen und damit ein aussagekräftigeres Verhältnis für Durchschnittswerte wiedergeben.

    Nur wird im anwendungsgebiet viel Mul bzw Mad gerechnet, was NV einen vorteil bringt. schon die G70 hatte eine extra Mad einheit spendiert bekommen weil shader sehr mad lastig sind, und alleine dadurch hatte sie bei vielen spielen locker 50% vorteil gegenueber dem vorgaenger.
    jetzt mit scalar code statt vectorized ist das sogar noch mehr so, da z.b. dp2 dtp3 dtp4 mit mad und mul gerechnet werden (und eindeutig mehr muls im dot sind).

    aber ja, wenn man sich nur die hardware anschauen wuerde und den ueblichen code ausser acht laesst, waere ATI ausgeglichener.

    ach ja, bei Intel vs AMD gibt es keinen sieger, auch nur anwendungsfall abhaengig 😉



  • asc@ausgeloggt schrieb:

    rüdiger schrieb:

    Das war eigentlich nie so. (Klar, ein N Hz getakteter Prozessor der gleichen Serie wird langsammer sein, als ein M Hz (M >> N) getakteter Prozessor). Aber sobald man sich andere Serien und Architekturen anschaut, ist es auch schon vorbei.

    Da stimme ich zu, das weitere Problem dabei ist: Der Prozessor mag vielleicht innerhalb einer Serie vergleichbar sein, aber wenn die restlichen Komponenten das zunichte machen wird es problematisch. So war z.B. mein 486DX33 schneller als die höher getakteten meiner Bekannten, und auch meine Beiden AMD K6-2 400 waren nicht so extrem den Intelmaschinen mit gleicher Taktzahl unterlegen wie man dies aufgrund einiger Meinungen hier erwarten würde (Wobei hierbei nicht der Prozessor selber, sondern die Komponentenzusammenstellung den Ausschlag gab).

    Es ist imho sehr schwierig die Leistung eines Prozessors sinnvoll zu messen - zumal diese auch noch "Disziplinsabhängig" unterschiedlich sind.

    cu André

    Da stimm ich euch auch mal zu! 😃
    (Allein schon weil ich noch nen K6-2 400Mhz nutze...)

    Eine wirkliche Einheit zum Vergleichen aller Modelle gibt es nicht, und ich denke das bleibt erstmal so (=>Marketing ist alles)



  • rapso schrieb:

    Nur wird im anwendungsgebiet viel Mul bzw Mad gerechnet, was NV einen vorteil bringt. schon die G70 hatte eine extra Mad einheit spendiert bekommen weil shader sehr mad lastig sind, und alleine dadurch hatte sie bei vielen spielen locker 50% vorteil gegenueber dem vorgaenger.
    jetzt mit scalar code statt vectorized ist das sogar noch mehr so, da z.b. dp2 dtp3 dtp4 mit mad und mul gerechnet werden (und eindeutig mehr muls im dot sind).

    Es ging ja nicht um einen speziellen Anwendungsfall, das war nicht Gegenstand meiner Aussage. Und selbst wenn ein Spiel ein MUL/ADD Verhältnis von 2:1 hat, heisst das noch lange nicht, dass die FLOPS aussagekräftig sind. Über das zweite MUL steuert nVidia zB Sonderfunktionen wie sin oder cos, welches dann teilweise für "normale" Berechnungen brach liegt. GPGPU gibt es zudem auch noch.


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