Frage zu Subversion



  • Hallo,
    ich habe ein kleines Verständnisproblem bei der Verwendung von Subversion.
    Angenommen ich habe zwei Projekte A und B sowie eine typische Util-Bibliothek für bestimmte Alltagssachen (ein paar zusätzliche Stringfunktionen, ein paar Smart-Ptr usw.). Im Sinne der Wiederverwendung sollen A und B nun die Util-
    Bibliothek verwenden statt deren Funktionalität jeweils zu duplizieren.
    Gleichzeitig sollen A und B natürlich unabhängig von Util ausgecheckt werden können, d.h. Util soll sozusagen jeweils ein Teil von A und B (innerhalb des Source-Baums). Und als letzte Anforderung: Änderungen an Util sollen überall sichtbar gemacht werden können (egal ob sie in Util selbst, über A oder über B geschehen) ohne das ich von Hand irgendwie Dateien rumkopieren muss.

    Wie lässt sich das umsetzen? Sind "Externals Definitions" da der richtige Weg? Wenn ja, was muss ich beachten und funktioniert das auch zusammen mit Branching? Oder sollte ich "Vendor branches" verwenden?

    Oder macht man das gar ganz anders?

    Ich muss gestehen, dass ich aus den Erklärung des Subversion-Buchs nicht schlau werde. Gleichzeitig erscheint mir mein Problem aber ein Allerwelts-Problem zu sein. Schließlich hat man doch immer so ein paar Dateien, die man in all seinen Projekten verwendet.



  • Hallo,
    benutzt hier niemand Subversion?



  • Hallo Hume,

    ich kenne zwar Subversion nicht, habe mir aber grad mal die Doku zu 'External
    Definition' und 'Vendor branches' ein wenig angeschaut. Wenn ich das richtig
    verstanden habe, dann sind 'External Definition' das, was du suchst.

    Denn 'Vendor branches' sind in erster Linie erstmal Abhaengigkeiten, auf die
    du keinen Einfluss hast. Du hast hier die Moeglichkeit, diese Abhaengigkeiten
    fuer dein Projekt auf den neuesten Stand zu bringen (so hab ich den ersten und
    zweiten Abschnitt verstanden).

    Ich denke das hier besonders der letzte Satz des dritten Abschnitts wichtig fuer
    dich ist:

    If the third-party information is maintained in a Subversion repository, you could also use Subversion's externals definitions to effectively “pin down” specific versions of that information to some location in your own working copy directory (see the section called “Externals Definitions”).

    Verwaltest du eine Util-Bibl. ebenfalls mit Subversion? Dann waere das wohl
    der richtige Weg, IMHO.

    Wie gesagt, ich hab mir das nur mal grad angesehen und es kann durchaus sein,
    dass ich total auf dem Holzweg bin.

    Ich hasse es irgendwie, wenn wer gar keine Hilfe bekommt und deswegen werd ich
    mir das heut Abend auch nochmal etwas genauer anschauen, evtl. bekomm ich auch
    die Zeit, mir etwas aehnliches aufzubauen. Bin im Moment allerdings auf der
    Arbeit und kann daher jetzt nicht so viel ausprobieren. 🙂

    mfg
    v R



  • virtuell Realisticer schrieb:

    Wenn ich das richtig
    verstanden habe, dann sind 'External Definition' das, was du suchst.

    Das war auch meine erste Einschätzung. Allerdings verunsichern mich die diversen Einschränkungen die in dem Buch beschrieben werden. Ich werde das jetzt einfach mal ausprobieren. Hilft ja nichts 😉

    Auf jeden Fall schon mal Danke für die Mühe.


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