Befristeter Mietvertrag



  • Hallo

    Ich habe seit 1. Oktober 2004 einen befristeten Mietvertrag bis Oktober 2005. Aufgrund eines unvorhergesehen Ereignisses möchte ich aber nun aus diesem Mietvertrag austreten. Hat irgendjemand eine Idee wie das funktionieren könnte, gesetzliche Kündigungsfrist ist ja 1 Jahr 3 Monate (in Ö).
    Der Vermieter ist ein absolutes Arschloch, mit dem kann man nicht reden, also mir ist jedes Mittel recht.

    Danke 🙂



  • CrazyOwl schrieb:

    Der Vermieter ist ein absolutes Arschloch, mit dem kann man nicht reden

    Hast du es schon ausprobiert?



  • Nachmieter suchen vielleicht.



  • Jo auf Nachmietersuche bin ich gerade...

    Gregor:
    Nein habs noch nicht ausprobiert, ich weiß allerdings von anderen Leuten, bei denen er auch abgeblockt hat. Naja probieren werd ich's sicher noch.



  • CrazyOwl schrieb:

    Gregor:
    Nein habs noch nicht ausprobiert, ich weiß allerdings von anderen Leuten, bei denen er auch abgeblockt hat. Naja probieren werd ich's sicher noch.

    Ohne jetzt weder dich noch deinen Vermieter zu kennen, aber solche Urteile sind immer etwas haarig, wenn mans nur von dritter Quelle hat. Ich hab auch schon oft solche Aussagen gehört, aber wenn ichs dann selbst probiert habe, wars oft gar nicht so schlimm. Bevor du dir jetzt also den Stress machst, rede einfach mit dem.



  • Naja der Typ is schon besonders cool.
    Also er is ein Stadtbekannter Vermieter der genre die Mieter abzockt, hab ich aber leider zu spät mitbekommen.
    Er vermietet Wohnungen mit zb. Geschirrspüler...ich mein der Geschirrspüler ist ja auch da, aber der Wasseranschluss wurde nie ausm Keller hochgelegt...und lauter so Sachen halt.

    Naja probieren kann mans, anosnten hoff ich auf einen Nachmieter oder auf eine gute Idee.



  • Wenn das mit den Geschirrspüler wirklich zutreffen sollte bzw. Du noch weiteres vorweisen und belegen kannst, könntest Du vielleicht vom Mietvertrag an sich zurücktreten.

    PS: Dies ist keine Rechtsbelehrung. Ich garantiere keine rechtliche Korrektheit und/oder Vollständigkeit und übernehme auch keinerlei Verantwortung für direkte oder indirekte Schäden, welche aus dem Befolgen dieses Ratschlages entstehen sollten.



  • Einfach überhaupt keine Miete zahlen, dann wird er fristlos kündigen. Ansonsten: ständig mit Kleinigkeiten/Fragen nerven, sich über irgend etwas beschweren, Gesprächs-/Telefonnotizen anfertigen und zusenden, Miete begründet kürzen.

    Wenn das alles nicht hilft, schreibst du ein Buch, wie man als Vermieter die Mieter in Schach hält und fertig macht. Das wird ein Bestseller. Ein Kapitel könnte ich schreiben. 👍



  • im notfall vermiete monateweise über mitwohnzentrale.

    wenn deine wohnung einen angemessenen standard hat (sprich im gegensatz zu meiner eine dusche, zentralheizung und sonstiges) wird sowas ev. gehen.

    dann könntest du -je nach stadt, in der du wohnst- sogar noch etwas gewinn machen...
    in berlin zumindest (wie gesagt, für mich leider ausgeschlossen *g*)

    oder in einer studi stadt einen auslandssemsterstudenten für ein halbes jahr ergattern, oder einen praktikanten.
    viel glück.



  • ...... schrieb:

    Einfach überhaupt keine Miete zahlen, dann wird er fristlos kündigen. Ansonsten: ständig mit Kleinigkeiten/Fragen nerven, sich über irgend etwas beschweren, Gesprächs-/Telefonnotizen anfertigen und zusenden, Miete begründet kürzen.

    Ich komme von der Vermieter-Seite und stimme dir insofern zu, als das man sicherlich gekündigt wird, wenn man 2 Monate lang keine Miete zahlt (in D, keine Ahnung, wie die Gesetzeslage da in Österreich ist). Trotzdem denke ich, dass das keine Lösung ist, dass man, wenn möglich, sich in einem guten Verhältnis trennen sollte und, dass bei so einem Vorgehen der Mieter eindeutig den kürzeren zieht.

    Denn wenn man soetwas macht, sollte es einem auch klar sein, dass...

    ... 1. es zu einem Gerichtsverfahren kommen wird, welches man als Mieter mit Sicherheit verlieren wird und welches verglichen mit dem Streitwert (die beiden Monatsmieten) nochmal mindestens das doppelte zusätzlich an Kosten verursacht.

    ... 2. man dann in keinster Weise mehr mit einem Entgegenkommen des Vermieter rechnen braucht. Wenn es dann zu einer Übergabe oder ähnlichem kommt, wird sicherlich absolut alles bemängelt, was nochmal viele zusätzliche Kosten für den Mieter bedeutet.

    Vermieter sind auch nur Menschen und nehmen Mietkürzungen usw. durchaus auch persönlich. Man sollte soetwas also nur dann machen, wenn man sicher ist, dass es einem nichts ausmacht, den Vermieter zum absoluten Feind zu haben.



  • Wenn du aus Österreich kommst, dann geh zur Arbeiterkammer und lass dich beraten, oder du hast eine Rechtsschutzversicherung. (falls du mehrere Beweißbare Mängel findest)
    mfG Tippo



  • Denn wenn man soetwas macht, sollte es einem auch klar sein, dass...

    ... 1. es zu einem Gerichtsverfahren kommen wird, welches man als Mieter mit Sicherheit verlieren wird und welches verglichen mit dem Streitwert (die beiden Monatsmieten) nochmal mindestens das doppelte zusätzlich an Kosten verursacht.

    ... 2. man dann in keinster Weise mehr mit einem Entgegenkommen des Vermieter rechnen braucht. Wenn es dann zu einer Übergabe oder ähnlichem kommt, wird sicherlich absolut alles bemängelt, was nochmal viele zusätzliche Kosten für den Mieter bedeutet.

    Vermieter sind auch nur Menschen und nehmen Mietkürzungen usw. durchaus auch persönlich. Man sollte soetwas also nur dann machen, wenn man sicher ist, dass es einem nichts ausmacht, den Vermieter zum absoluten Feind zu haben.

    Theoretisch ist das alles möglich. 😉
    Aber:

    1. die meisten Vermieter haben keine Rechtschutzversicherung
    2. die meisten Vermieter sind froh, wenn sie "miese" Mieter los werden ohne Räumumgsklage
    3. die meisten Vermieter sind bequem oder wohnen zu weit weg

    Der Mieter sitzt eindeutig am längeren Hebel. Viele nutzen das inzwischen als "Mietnomaden" aus.

    Eine saubere und faire Lösung für beide Seiten ist allerdings immer die bessere Wahl, weil man sich dann noch ins Gesicht schauen kann, wenn man sich zufällig später trifft. 🙂
    Man kann z.B. als Mieter einen geeigneten Nachmieter suchen. Dann wird kein Vermieter nein sagen.


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