Was können wir aus der Tsunami-Katastrophe bzgl Verschwörungstheorien lernen?
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Die NOAA teilte der Zeitung zufolge mit, sie habe 16 Minuten nach dem Empfang von Informationen über das Seebeben Warnungen vor einer möglichen Flutwelle an die Staaten herausgegeben, die dem Warnsystem für den Pazifischen Ozean angeschlossen seien. Da Indien, Sri Lanka und die Malediven nicht dazugehörten, sei das entsprechende Bulletin jedoch nicht an diese Länder versandt worden.
hier verschweigt die quelle etwas. in der warnung an die staaten stand nämlich, daß für den indischen ozean keine gefahr besteht. thailand hat diese nachricht erhalten und sich zu recht darauf verlassen. der böse bube ist also der, der diesen entwarnungspassus in die nachricht eingebaut hat.
Marc++us schrieb:
Die jetzige Katastrophe ist aber ein gutes Studienobjekt, da sie keinen politischen Hintergrund hat - sie wurde definitiv nicht durch Menschen verursacht, es lässt sich also eine gezielte Beeinflussung oder Manipulation aussschließen. Sie ist sozusagen "echt".
wenn es sich doch um unterschiediche sachen handelt- warum vergleichst du sie dann später indirekt miteinander?
Marc++us schrieb:
11. September, New York City.
Vielfältige Untersuchungen im Anschluß an den Anschlag haben gezeigt, daß eigentlich alles vorher erkennbar war. Hätte man die ganzen Informationen gezielt zusammengestellt, wäre es möglich gewesen einfach die Entführer einen Tag vorher festzunehmen. Nur haben die Behörden versagt, die Anschläge fanden statt.
Blauäugige Menschen folgern daraus messerscharf, daß es sich hier um eine Verschwörung handelte - die Regierung hat gezielt die Aufdeckung verhindert, deswegen konnte die Kette aus Pannen und Mißverständnissen so wie erlebt ablaufen. Eine Verschwörung!
nein, blauäugige menschen sehen, daß dieses land ähnliche vorfälle bereits selbst veranlaßt hat, und sie sehen, daß es wie damals auch am 11.9. einen großen nutznießer der katastrophe gibt, der zufälligerweise mittelbar an genau den schalthebeln sitzt, mit denen die katastrophe hätte abgewendet werden können.
Marc++us schrieb:
Die Realität des Beispiels Tsunami zeigt aber ganz deutlich, daß bei den Leuten undenkbar erscheinenden Ereignissen das Beharrungsvermögen von Systemen so groß ist, daß wichtige Maßnahmen nicht eingeleitet werden, daß Entschlüsse ausbleiben. [Kognitive Dissonanz nennen die Psychologen das.] Und daß in der ganzen Kette von Beteiligten eine haarsträubende Mischung aus Fehlentscheidungen, Inkompetenz und Dummheit herrscht, die bei extremen Anforderungen an diese Meldekette sofort sichtbar wird - durch Systemversagen. Nur im Normalfall funktionieren diese Systeme, weil man sie nicht in ihren Grenzen fordert.
ich kann das nicht ganz nachvollziehen. es wurden doch entscheidungen getroffen, darunter auch die, für den indischen ozean eine entwarnung zu formulieren. warum denke ich nicht, daß eine verschwörung dahintersteht? ganz einfach: denen, die diese fehlentscheidung getroffen haben, entsteht daraus kein vorteil.
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@MMarc++us:
Das kann ich nicht Nachvollziehen. Dann bräuchten wir keine Feuermelder, keinen Klimaschutz, kein was auch auch immer weil sich eh niemand daran hält.
Wenn nur einer dadurch gerettet werden würde war es nicht umsonst.
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Ein Leben zu "retten" ist so ein irreführender Begriff. Eigentlich werden dadurch Leben nur verlängert.
Das nur so am Rande.
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Unix-Tom schrieb:
@MMarc++us:
Das kann ich nicht Nachvollziehen. Dann bräuchten wir keine Feuermelder, keinen Klimaschutz, kein was auch auch immer weil sich eh niemand daran hält.
Wenn nur einer dadurch gerettet werden würde war es nicht umsonst.
Die Intelligenten hören ja darauf. Für diese sind die Warneinrichtungen ja auch offensichtlich gedacht.

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Wenn es aber keine Wahrunung gibt dann stereb auch die großen Köpfe Wer sollte dann das Beamen erfinden.
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bash.org schrieb:
The problem with America is stupidity. I'm not saying there should be a capital punishment for stupidity, but why don't we just take the safety labels off of everything and let the problem solve itself?
Dafür
:xmas2:
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Marc++us hat mit seinen Schlußfolgerungen recht. Wenn ich bei uns im Hause mal so die Feuerübrungen rekapituliere: Erstmal fragen sich doch alle was pfeift denn hier so komisch? Alle arbeiten weiter. Nach 5min fällt dann einem ein: Hey, das könnte doch der Feuermelder sein ... Verdammt! Es ist der Feuermelder! Wo sind meine Kippen, Computer runterfahren, Frühstücksbrot nicht vergessen ... Jacke anziehen und noch auf die letzten Kollegen warten. Langsam die Treppe herunterschlendern. Vorderhof oder doch lieber Hinterhof? Hinterhof.
Das Problem bei solchen Vorgängen ist, dass sie nicht alltäglich sind und nicht eintrainiert werden. Wenn alle sofort im Schlaf bescheid wüßten und nicht nach dem Mottos "Arschlecken" und "sowieso Fehlalarm" handeln würden, hätte man nur 3% Ausfallquote statt 95%.
Das nächste Problem ist die Länge der Meldekette. Da greifen einfache Prinzipien die man eigentlich im Kindesalter schon bei der stillen Post kennen lernt. Je mehr zwischen Quelle und Ziel sitzen um so unschärfer ist die Information die hinten ankommt.
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Hmm, vielleicht haben ja auch Terroristen eine Atombombe im Ozean gezündet die die Flutwelle ausgelöst hat.
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Jedes Kind weiss doch, dass Terroristen nur die Helferlein der Illuminaten sind!

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Tja... auch ich bin bekennender Feueralarmignorierer. Oder für was auch immer diese komische Tröte an der Bürowand gut sein soll. Das weiß nämlich niemand. Das nächste Mal stecke ich ne Socke rein. Nervendes lautes Drecksding, dämliches. Wären das betriebliche Evakuierungsübungen (doch nicht bei der guten Auftragslage!) hätte sich wohl jemand bei der Betriebsfeuerwehr über die miese Beteiligung aufgeregt...
Kurz gesagt: Auch bei uns gibts kein Training oder ne Einweisung oder was auch immer. Wenn was trötet, guckt man halt mal in alle Richtungen obs wo raucht. Reicht doch, oder?
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Wenn einer eine Woche vor Weihnachten das hier gepostet hätte, hätten
doch auch alle Leute nur müde gegähnt oder darüber gelacht.
Und wenn man ne Warnung gemacht hätte, wären wohl noch Leute an den Strand
gekommen, um das "Naturschauspiel" sich anzugucken.
Urlauber sind sorglos, und wollen was erleben. "Was, ne welle kommt an
den Strand von Sri Lanka, aus Sumatra ? Na, so hoch kann die
ja nicht sein, bei so einer Entfernung. Hm, Tsunami, hört sich interessant
an, lass mal hingehen... " "Aber vergiss die Kamera nicht!"In Thailand gibts übrigens jetzt schon Katastrophentourismus, Touristen posieren
vor den Leichen, und lassen sich damit ablichten.

@dEUs
Wer Ironie findet
Devil