Morgen kippt das Verbot von Studiengebühren...
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was bin ich froh, dass ich schon fertig bin

Finde das oft angeführte Argument, dass es nicht sein darf, dass arme Arbeiter mit ihren Steuern die Ausbildung der faulen Studenten bezahlen nicht tragbar. Schließlich zahlen die sowieso kaum Steuern im Gegensatz zu den späteren Akademikern. Außerdem brauchen wir mehr Qualifizierte Menschen in D, nicht weniger.
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Schließlich zahlen die sowieso kaum Steuern im Gegensatz zu den späteren Akademikern.

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Das ist das Ende für Deutschland.
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stimme ich zu. Ende schluss aus.
Bin echt gespannt wie es in Dt. in ca. 20 bis 30 Jahren aussehen wird.
vor allem weil ich gehört habe, dass zumindest in Bayern es so sein wird, dass die Sparkasse den Kreditantrag für die Gebühren übernehmen wird. Die Bänker werden dann sicherlich keinem Philisophie-Studenden einen Kredit gewähren. Oder einem Äqyptologen oder sowas.
Gut das ich Informatik studiere
Hab sowieso überlegt, in die USA zu gehen
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Jo, in USA ist alles besser. Dort gibts zum Glück keine teuren Elite-Unis..
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durito schrieb:
Jo, in USA ist alles besser. Dort gibts zum Glück keine teuren Elite-Unis..
was hast du gg Eliteunis?
wers sich leisten kann soll doch dahin.
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DEvent schrieb:
durito schrieb:
Jo, in USA ist alles besser. Dort gibts zum Glück keine teuren Elite-Unis..
was hast du gg Eliteunis?
wers sich leisten kann soll doch dahin.Das "Elite" soll ja angeblich nicht für den Geldbeutel stehen. Solche Unis werben doch gerne damit, die besten Absolventen zu haben, was ich mir angesichts der Tatsache, daß sich viele Leute da reinkaufen, nicht wirklich vorstellen kann.
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DEvent schrieb:
durito schrieb:
Jo, in USA ist alles besser. Dort gibts zum Glück keine teuren Elite-Unis..
was hast du gg Eliteunis?
wers sich leisten kann soll doch dahin.Hä? Du siehst Deutschland vor dem Ende weil Gebühren eingeführt werden aber findest Bonzen-Unis ok? *g* Scherzkecks.
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Hmmm...gilt das mit den Gebuehren auch fuer FH's? Und wieviel Gebuehren sind das?
Hatte auch vor, nach der Ausbildung Studieren zu gehen. Aber je nachdem wie teuer
das ist, kann ich mir das natuerlich abschmicken.Was bezahlt man da so?
mfg
v R
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Walli schrieb:
Das "Elite" soll ja angeblich nicht für den Geldbeutel stehen. Solche Unis werben doch gerne damit, die besten Absolventen zu haben, was ich mir angesichts der Tatsache, daß sich viele Leute da reinkaufen, nicht wirklich vorstellen kann.
Schwierige Frage, aber für ein schlechtes Niveau kommen definitiv zu viele Nobelpreisträger von diesen Hochschulen.
Ich glaube man muß dort erheblich zwischen den technischen Zweigen und den "weichen" Wissenschaften (Jura, Sozialwissenschaften, Politik) unterscheiden. Bei den Technikern vergeben sie viele Stipendien (die übrigens aus den hohen Studiengebühren der Reichen finanziert werden) an Hochbegabte, außerdem versuchen sie aus der ganzen Welt führende Wissenschaftler als Dozenten anzuwerben. Und dann ist es vielleicht so, daß man die Uni höher schätzt, wenn man 10000 $ pro Jahr zahlt... evtl ist die Motivation zu Mitarbeit und Mitwirkung dann höher? Außerdem ist die technische Ausstattung vom Feinsten (logo, da kein Geldmangel).
Ich kann mir also schon vorstellen, daß hier das Niveau nach oben gezogen wird. Dafür ist dann der Kontrast zu staatlichen Unis sicherlich noch viel höher.
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ExStudent schrieb:
Außerdem brauchen wir mehr Qualifizierte Menschen in D, nicht weniger.
Das ist richtig, aber wir bekommen nicht mehr qualifizierte Menschen dadurch, daß wir einfach mehr Leute in die Unis packen. Das ist ein bißchen die Tendenz, 500 Studenten = 500 qualifizierte Leute, 1000 Studenten = 1000 qualifizierte Leute, so denken Politiker.
Das ist natürlich Unsinn, letztlich sinkt durch mehr Leute an den Unis erst Mal einfach das durchschnittliche Niveau, da man hochqualifizierte Leute nicht einfach durch einen Titel und ein Gesetz erzeugen kann.
Im Grunde ist der Zug schon fast abgefahren - wenn wir in 10 Jahren mehr hochqualifizierte Ingenieure o.ä. brauchen, dann müssten wir heute mit Frühförderung im Kindergarten beginnen! Denn diese Kinder von heute studieren in rund 15 Jahren. D.h. Defizite in den Grundschulen heute erzeugen den Ingenieurmangel von morgen.
Aber wenn es akzeptierte Normalität ist, daß Kinder in den Kindergarten gehen oder in die Grundschule, und nach einigen Wochen schlechter deutsch sprechen als vorher (normal in Großstädten), ist eigentlich der Grundstein für die Katastrophe gelegt.
Da kann man den Unis dann noch soviele Geldmittel zuweisen... das reißen die später nicht mehr raus.
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Marc++us schrieb:
Das ist richtig, aber wir bekommen nicht mehr qualifizierte Menschen dadurch, daß wir einfach mehr Leute in die Unis packen.
Volle Zustimmung.Allerdings werden durch die Studiengebühren ja nicht nur die weniger leistungsfähigen von den Unis ferngehalten.
@virtuell Realisticer
Gilt natürlich auch für FHs. Ist aber Länderspezifisch. Die Kosten liegen zunächst so zwischen 500-650 Euro pro Semester, in ganz wenigen Bundesländern bleibt es vorerst kostenlos.
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Autsch, das ist viel. Muss man sich ja doch ueberlegen, ob man studieren geht,
oder nicht.mfg
v R
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virtuell Realisticer schrieb:
Autsch, das ist viel. Muss man sich ja doch ueberlegen, ob man studieren geht,
oder nicht.Jein. Ein Raucher qualmt für 150 EUR im Monat Zigaretten weg, 900 EUR pro Semester.
Nur mal für die Maßstäbe. Und ich kannte genug Mitstudenten, die kräftig qualmten, und ansonsten am Hungertuch nagten.
Ist trotz allem eine Frage der Prioritäten.
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Marc++us schrieb:
virtuell Realisticer schrieb:
Autsch, das ist viel. Muss man sich ja doch ueberlegen, ob man studieren geht,
oder nicht.Jein. Ein Raucher qualmt für 150 EUR im Monat Zigaretten weg, 900 EUR pro Semester.
Nur mal für die Maßstäbe. Und ich kannte genug Mitstudenten, die kräftig qualmten, und ansonsten am Hungertuch nagten.
Ist trotz allem eine Frage der Prioritäten.
Also wenn ich sehr viel Glueck habe, dann kann ich bei meiner Oma wohnen. Dann
koennte ich noch das Auto abmelden, IX Abo und Handyvertrag kuendigen. Dann
denke ich, ist es machbar.Wenn ich aber Pech habe, muesste ich schauen, dass ich irgendwo eine Studenten-
wohnung bekomme. Dann kommt natuerlich noch Verflegung mit dazu. Obige
Gegenstaende kuendigen bzw. abmelden muesste ich auf jeden Fall, sonst wird
es zu teuer.Meine Eltern koennen mich leider nicht sehr viel unterstuezten, da wir erst
ein Haus gebaut haben und BaFoeg bekomme ich nicht, da mein Vater dafuer zu
viel verdient.Jobben gehen werd ich auf jeden Fall, damit ihr nicht denkt, ich wuerde auf
der faulen Haut sitzen ;).mfg
v R
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Gibt es denn im Zuge der Einführung der Studiengebühren auch eine neue Regelung von Bafög?
Oder werden wenigstens die Regelstudienzeiten erhöht?
Weil Informatik in 9 Semstern zu schaffen halte ich für unmöglich.cu
Hexa
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Hexa schrieb:
Weil Informatik in 9 Semstern zu schaffen halte ich für unmöglich.
Ganz genau. Aber daran denken die Wirtschafts"wissenschaftler", die die Studiengebühren beschließen, nunmal nich

Ich prophezeie einen Run auf FHs. Vielleicht nicht das schlechteste.
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Weil Informatik in 9 Semstern zu schaffen halte ich für unmöglich.
Hmmm...mein Onkel hats in 8 gemacht.

Von wieviel Semestern geht man i.d.R. aus?mfg
v R
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Hexa schrieb:
Gibt es denn im Zuge der Einführung der Studiengebühren auch eine neue Regelung von Bafög?
Oder werden wenigstens die Regelstudienzeiten erhöht?
Weil Informatik in 9 Semstern zu schaffen halte ich für unmöglich.cu
Hexaich denke nich. das geld soll doch direkt den fachbereichen zu verfügung ( imho) gestellt werden, und dadruch steigt natürlich die qualität der lehre enorm. aber gaaaaanz doll. </sarkasmus>