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randa schrieb:
AFAIK sollte es sowas wie unendlich eigentlich gar nicht geben, aber aus den Theorien ergeben sich solche Größen. Man arbeitet immer darauf hin, Unendlichkeiten zu vermeiden.
Unendlichkeiten sind in der Physik immer ein sicheres Zeichen für einen Fehler in der Rechnung oder in der zugrundeliegenden Theorie.
Von der Stringtheorie oder auch der Loop-Quantengravitation und anderen Quantengravitationen lässt sich auch eine "Schwarze Loch"-Theorie ableiten. Diese besagt im Grunde, dass das Universum in Inneren eines Schwarzen Loches entsteht, entsanden ist und sich befindet. Eine meiner Meinung nach schönere Theorie als die ganzen Schwarzen Loch-Theorien folgt ebenfalls aus der Stringtheorie und sagt ein zyklisches Universum voraus.
Wie vielleicht, vielleicht auch nicht, bekannt ist, postuliert die Stringtheorie um die 10 Dimensionen. Davon sind jedoch leglich die ersten drei (also die, die wir wahrnehmen können) unendlich in ihrer Ausdehnung. Diese drei Dimensionen bilden die Bran, von Membran, an der die gewöhnliche Materie "festklebt". Es ist per se vollkommen unmöglich, diese Bran zu verlassen. Das einzige Teilchen, das dazu in der Lage ist, ist das Graviton. Und das kommt daher:
Gewöhnliche Materie setzt sich aus offenen Fäden, engl. Strings in Plancklängen, zusammen. Die beiden Enden der Strings kleben an der Bran fest. Beim Graviton, dem Teilchen, das für die Übertragung der Gravitationswirkung sorgt, ist das anders. Dieses Teilchen besteht zwar auch aus einem String - aber einem geschloßenen. Es bildet einen wabernden Kreis, von dem nichts an die Bran gebunden ist - und sich deswegen auch von der Bran entfernen kann.
Jetzt geht diese Theorie davon aus, dass unsere Bran nicht die einzige ist, sondern es mehrere gibt. Da das Graviton jedoch nicht an die Bran gebunden ist, kann es diese "in höhere Dimensionen" verlassen und mit einer anderen Bran wechselwirken. Konsequenz: Die Branen können sich gegenseitig anziehen - bis zum Zusammenstoß (-> Urknall) und driften dann wieder bis zu einem bestimmten Punkt voneinander weg und ziehen sich dann wieder bis zum Zusammenstoß an usw.
Beim Annähern sorgt die Gravitation übrigens dafür, dass die Branen zusammenschrumpfen - und beim Wegdriften sich ausdehnen.
Diese Theorie könnte einiges erklären. Den Effekt der "dunklen Materie", die Massenverteilung im Universum und die sich ändernde Expansionsgeschwindigkeit des Universums. Ist aber alles selbstredend (bisher) nur Theorie.