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prof_kai schrieb:
Ihr kennt doch illegale Geschäftsmodelle (befinden sich meist in einer rechtlichen Grauzone), womit man Geld verdienen kann. Kurz: Abzocke!!
Aber nach kurzer Modifikation des Geschäftsmodells, ist es ja möglich legal Geld zu verdienen, ohne die Kunden abzuzocken.
Wenn also Geschäftsmodell A bei vielen Leuten als Abzocke bekannt ist, wie kann man mit Geschäftsmodell B (basiert auf Geschäftsmodell A; modifiziert ist es legal und ist keine Abzocke!) das Vertrauen der Kunden gewinnen und ihnen klar machen, dass es auch ohne Abzocke geht ?
Anders erklärt: Ein Pharmakonzern verkauft gefälschte Arzneimittel ohne Wirkung. Dann kommt jmd und gründet ein mini Pharmaunternehmen, verkauft aber nicht, wie der Pharmakonzern, illegale Medikamente, sondern original Medikamente. Jetzt gilt es das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, die schon lange nicht mehr an solche Konzerne glauben. (Hoffe ihr versteht mich)
ich bedanke mich schonmal für die qualifizierten Antworten, die man hier sehr oft bekommt
Mit dem Problem habe ich täglich zu tunen.
Irgendwelche Schamanenprister waren zuerst an der Firma und legen dort das gesamte Geschäft in Schutt und Arsche. Danach kommst Du als weltweit führender Experte und willst die Firma retten, den Leuten zeigen wie es richtig gemacht wird und die Feuer löschen, aber Du bekommst dort keinen Fuß mehr rein, weil Du durch das Vorurteil in der selben Kaste gepackt wirst. Das ist dort wirklich verbrannte Erde. Die Kommunikationskanäle sind dann dort zu.
Es gibt allerdings noch ein letztes Mittel - die Empfehlung vertrauenswürdiger Dritter! Im Produktmarketing gibbet z.B. die Stiftung Warentest, TÜV, EC, Bundesprüfstellen etc.
Bekannte Branchengrößen, "Netzwerkknoten" - Facebook, XING etc.
Fachzeitschriftsberichte, Testberichte etc.