Wie kann Schule wirklich besser werden?



  • Reyx schrieb:

    OK, du begrüßt es, und in manchen Fällen kann ich dem auch nur zustimmen (den Schimmelreiter von Storm z.B. fand ich doch ziemlich lesenswert), aber wirklich betreffen tut dich das nicht (mehr)!

    Doch, wenn ich mal Kinderchen zur Schule schicken sollte direkt. Indirekt durch die allgeine Situation in der Bevölkerung.

    Reyx schrieb:

    Durchaus korrekt, aber die Hauptleittragenden sind immer noch die Schüler. Die Eltern tun ihrer Meinung nach eh immer das richtige, gleiches gilt für die Lehrer, und der Staat ist großteils eh verblendet (s. das "Politikersyndrom". Wenn Kiel da den Befehl gibt, eine Schule soll die Schüler anderer Schulen aufnehmen, hat dadurch selber nicht mehr genug Platz und muss ihre Schüler deshalb selber wandern lassen ... Himmel hilf! Und das nur als ein sehr harmloses Beispiel!).

    Nein, alle müssen direkt oder indirekt an einem Strang ziehen.

    Reyx schrieb:

    Da hast du leider Recht ... Aber das hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben 😞

    Sicherlich, man kann nur versuchen die % besser zu verteilen.



  • F98 schrieb:

    Nein, alle müssen direkt oder indirekt an einem Strang ziehen.

    Das ist das Resultat und die Tatsache, dass wir in einem mehr oder weniger einheitlich reguliertem Land leben. Fakt ist aber, dass die Schüler die einzigen sind, die wirklich "herumgeschubst" werden, ohne selber Einfluss nehmen zu können. Als Elter kannst du immer noch den Rechtsweg in Erwägung ziehen, der Staat ist da eh eine andere Nummer, und dem Lehrer kann es im Großen und Ganzen egal sein, ob seine Schüler die Schule wechseln, sitzen bleiben oder was auch immer; die ältere Generation genießt dazu auch noch Beamtenprivilege!

    Als Schüler aber ... Was kannst du da machen? Alle befehlen über deinen Kopf hinweg, glauben sie täten das beste für dich (oder behaupten zumindest, dass das ihr Ziel sei), aber keiner unternimmt mal etwas wirklich brauchbares -> Letztendlich sind sämtliche der letzten Änderungen auf dem Gebiet komplett überflüssig (Stichtwort: Kostensenkung. Die ist aber im Bildungswesen völlig fehl am Platz), und hauptsächlich die Schüler sind die Leittragenden.

    Da kannst du sagen was du willst, den Staat oder die Lehrer kratzt es nicht, ob sie jetzt einen Kurs oder eine Klasse vor sich sitzen haben, den Schüler hingegen beraupt es seiner Möglichkeiten! Dass sich die Pyramide irgendwann umdrehen wird, ist natürlich richtig, aber dass betrifft die Gesellschaft noch nicht (auch wenn es durchaus nicht schaden würde, wenn sich die hochrangigen Leute mal Gedanken machen würden, was ihre ach so tolle Politik in ein paar Jahren/Jahrzenten vielleicht einmal für Auswirkungen haben könnte).



  • Reyx schrieb:

    Da kein Schüler eine dermaßen Groteske Meinung mit einer solchen Vehements ernsthaft vertreten würde (schon alleine aus naher Erfahrung), schließe ich daraus, dass du kein Schüler (mehr) bist. Und dann geht es dich effektiv nichts an, ob die Schüler im Unterricht Goethe und Schiller lesen oder nicht, ob sie Uniformen tragen oder nicht.

    Aha, die Schüler sollen also entscheiden, wie's in der Schule aussehen soll, alle anderen geht's ja nix an. Im Kindergarten lassen wir dann die Kindergartenkinder entscheiden, im Gefängnis die Gefangenen... wird sicher lustig.

    Nicht daß ich F98s Meinung teile, aber man wird wohl noch Vorschläge machen und sich mit der Thematik befassen dürfen, auch wenn man nicht direkt betroffen ist, oder?



  • F98 schrieb:

    Das hat nichts mit radikal oder nicht zu tun. Schleichende Versackung des Systems ist auf ihre Weise genauso geartet, bloß eben nicht so schnell.

    Erkannt haben die meißten das Problem schon, leider traut sich keiner was zu machen, teils aus Eigennutz, teils aus Resignation, teils aus Gleichgültigkeit.

    Warum soll ich den Scheiß lernen? - Ich bekomme doch eh keine Arbeit! - Gebt mir lieber ALG.

    NEIN:

    Ich muß etwas tun, damits mir UND meinem Umfeld besser geht.

    Und um das zu erreichen muss ich in die Schule gehen irgendeine schwachsinnige Interpretation eines noch schwachsinnigeren Buches wiederkotzen und anhören wie der Lehrer zu 100ten mal den Satz des Pythagoras wiederholt. Mich von meinen Mitschülern beschimpfen lassen da diese nichts bessers zu tun haben und eigentlich auch nur über die 100te Wiederholung stöhnen. Um schlussendlich ein Abi zu kriegen das überall ins bodenlose herabgewerte wird.

    Jetzt mal ehrlich so helfe ich meinem Umfeld nicht.

    Ich bin ansich dafür die gesamte "Kultur" von Lehrnplan zu nehmen. Wieso sollte jemand ein Jahr wiedeholen müssen weil er ein Kulturbanause ist? Die Schule sollte sich auf das beschränken was man braucht um der Gesellschaft nützlich zu sein. Das heist in erster Linie Fächer unterrichten die im späteren Berufsleben mal nützlich sein könnten und ein wenig Bürgerkunde mit Geschichtsunterricht.

    Die so freiwerdende Zeit könnte man dann für freiwillige kulturelle Angebote nutzen, zum Beispiel Schultheater. Zur Kultur kann man niemanden zwingen. Das einzige was man tun kann ist wiederholt versuchen zu vermitteln. Das heißt die Schule soll die Schüler informieren was es für Angebote gibt und wie sie daran teilnehmen können und dies nicht nur einmal sonder in regelmässigen Abständen. Jedoch soll niemand zu irgendetwas gezwungen werden. Wer umbedingt sich 8 Stunden am Tag vor den Fernseher hocken will der soll das tun. Der würde eh nur stören wenn die Teilnahme obligatorisch wäre.



  • Jester schrieb:

    Nicht daß ich F98s Meinung teile, aber man wird wohl noch Vorschläge machen und sich mit der Thematik befassen dürfen, auch wenn man nicht direkt betroffen ist, oder?

    Natürlich, und das wollte ich ja auch gar nicht bestreiten! Ich bezog mich da hauptsächlich darauf, dass alle Welt meint, in Deutschland sollte es Schuluniformen geben, aber keiner mal die Schüler fragt, wie es denen denn geht! Denn zumindest im Gymnasium oder allgemein nach der 9ten Klasse sind die Schüler da freiwillig, und sollten auch ein gewisses Mitspracherecht bekommen; so zumindest meine Meinung. Und zumindest in Sachen Schuluniform habe ich wirklich die Erfahrung gemacht, dass die Leute gerne sagen "ja, gut, her damit!", aber wenn sie selber betroffen sind ganz schnell "den Schwanz einziehen".

    EDIT:
    @Ben04
    Aus eigener Erfahrung weiß ich (naja, besser aus der Erfahrung diverser Klassenkameraden), dass die meisten Leute, die wirklich echte Probleme haben, von sich aus Klassenstufen wiederholen, wenn sie es für angemessen halten. Und das auch aus Selbstinitiative. Das mag vielleicht bei mir die Ausnahme sein, aber trotzdem: Leute, die partout nichts tun wollen, auf Teufel komm raus durch die Schule zu zwingen, hat imho nur 2 Folgen:
    1. Sie langweilen sich ohne Ende, haben keine Beschäftigung und lassen ihren Frust in Vandalismus, Saufen und z.T. Drogen aus (insbesondere bei der 5ten 5 in Folge)
    2. Sie ziehen den Klassenspiegel gewaltig runter, und behindern die wollenden Schüler (gutes Beispiel wie oben der Pythagoras) daran, effektiv zu lernen, da zu ihren Gunsten die einfachsten Sachen immer wieder durchgekaut werden.



  • Also zu mir:

    Ich bin noch in der Schule. Nun auf einem Gymnasium. Früher war ich noch auf einer Realschule. Ich war nicht immer der, den die Lehrer liebten, da wenn sie mich drannahmen, ich bin oberklugen Argumenten und Antworten kam. Dies war auch nicht gut für mich denn am Ende des Jahres hatte ich zwar einen Schnitt von 1.4, aber das Arbeitsverhalten war bei 4. So ließen die Lehrer mich nicht auf ein Gymnasium...Es war nicht abzustreiten, dass ich intelligenter war als andere. In der 8ten Klasse dann bekam ich eine Deutschlehrerin, die spitze war. Da mich die Philosophie in den Bann zog und sie ebenfalls, kamen wir ins Gespräche und haben uns immer mit neuen, aber unterrichtsfremden Themen befasst. Dies geschah nach dem Unterricht oder sogar am Nachmittag. Und ich muss sagen es hat mir viel geholfen. Sie hat mein Talent erkannt(haben zwar auch andere, diese wollten aber wegen meiner Art nicht zulassen das ich auf das Gymnsium komme. Nun diese Lehrerin hat mit dem Schulleiter gesprochen und ich bin auf das Gymnasium gekommen (Der Durchschnitt war 1.5 in den nachfolgenden Jahren).

    Es ist ungerecht heutzutage nur nach den reinen Leistungen zu bewerten. Ich habe nie für eine Arbeit gelernt so gut wie nur 1en geschrieben. Nur das mündliche passte den Lehrern nicht. Lehrer sollten Talente erkennen und diese Fördern.

    Andere Lehrer diskriminieren sogar Schüler:

    Ein Zitat:

    "Wasch dir die Haare, dann kriegst du vielleicht auch mal eine Freundin".

    Sowas sollte unbedingt verhindert werden.

    Aber um die heutige Situation zu meistern (fehlende Autorität und Diszilin), müssten Lehrer einen Filter unterzogen werden, die diese spezifisch auf die praktische Unterrichtsform auswählen.

    Das Argument, dass Lehrer mehr Kontakt zu Eltern haben, finde ich sehr interessant. Es sollte den Lehrern die Möglichkiet geboten werden, nach Hause zu den Eltern zu kommen, um Probleme systematisch zu besprechen.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Schulen nie auf einer Wissensebene sind. Schule A hat den Realstand wie einen Gymnasiumstand, Schule B jedoch den normalen. Man will nun die Schule wächseln, da man unterfordert ist und wird mit einer Realschulart der etwas höheren Ebene konfrontiert.

    Dieses Wissen habe ich durch Aussagen eines Mitschülers.

    Man denkt auch heutzutage für sein Geld bekommt man Kompetenz. Eine Mitschülerin ging auf ein Internat über. Sie kam nach 2 Tagen zurück, mit der Begründung, dass dieses eine nicht vorhandene Autotität verwaltet, die es zu einer schlimmeren Art der Schule macht, als die Hauptschule.

    Zitat:

    Ich bin um einen minimalen bundeslandspezifischen Wettbewerb froh: sollte mein aktuelles Bundesland die Schullehrpläne versauen, dann kann ich mein Kind immer noch 100 km mit dem Zug in das nächste Bundesland schicken (wenn mir und dem Kind es das Geld wert ist), oder ins Internat oder sowas. Vielleicht kann ich auch umziehen und dann mit dem Auto zur Arbeit fahren.

    Das mit den Internaten soll nicht auf anhieb sinnvoll aus eigener Sicht sein.

    Zu dem Fach Religion. Heutzutage ist Religion umso wichtiger, weil diese in den Hintergrund fällt. Sie beinhaltet auch den Punkt Philosophie, der nicht zu unterschätzen ist.

    Auch schlimm ist der Sachverhalt, dass Lehrer und die Regierung behaupten, dass Computerspiele fatal auf die Schule wirken. Dies mag sein, doch man darf dieses nicht verallgemeinern.



  • array[..,-] schrieb:

    Zu dem Fach Religion. Heutzutage ist Religion umso wichtiger, weil diese in den Hintergrund fällt. Sie beinhaltet auch den Punkt Philosophie, der nicht zu unterschätzen ist.

    Das sehe ich anders, da der Name "Christentum" viel eher auf das Fach passen würde, wie es auf den meisten Schulen gelehrt wird. Religion gerne, aber dann aus einem unparteiischen (sprich: objektiven) Blickwinkel, und alle Religionen gleichgewichtigt. Und dann gehört dass meiner Meinung nach schon eher in das Fach Geschichte integriert.



  • Geschichte ist Vergangenheit...

    Was du meinst ist Ethik denke ich

    Philosophie ist Zukunft



  • Reyx schrieb:

    Ich bezog mich da hauptsächlich darauf, dass alle Welt meint, in Deutschland sollte es Schuluniformen geben, aber keiner mal die Schüler fragt, wie es denen denn geht! Denn zumindest im Gymnasium oder allgemein nach der 9ten Klasse sind die Schüler da freiwillig, und sollten auch ein gewisses Mitspracherecht bekommen; so zumindest meine Meinung. Und zumindest in Sachen Schuluniform habe ich wirklich die Erfahrung gemacht, dass die Leute gerne sagen "ja, gut, her damit!", aber wenn sie selber betroffen sind ganz schnell "den Schwanz einziehen".

    Also ich bin zwar kein Schüler mehr, aber angenommen es sollte eine "Uni-uniform" eingeführt werden, so fände ich dies zwar wenig sinnvoll, aber wirklich tangieren würd mich das dann auch nicht. Versteh garnicht, wo du da das Problem siehst. Mir wäre es zumindest völlig gleichgültig ob ich, wenn ich zur Vorlesung ginge, eigene Sachen anziehe oder eben die Uniform...



  • Ganz einfach: Wie ich mich in der Öffentlichkeit gebe ist meine Sache, da hat niemand das Recht, reinzupfuschen. Es würde auch keiner auf die Idee kommen, den Frauen vorzuschreiben, sie dürften nur noch einheitlich kolorierten Lippenstift benutzen.

    Das sind alles Sachen, die wir schon einmal hatten, und die aus guten Gründen abgeschafft wurden. Es ist traurig zu sehen, wie sich auch die negativen Facetten der Geschichte immer und immer wieder zu wiederholen scheinen ... 😞



  • wir wollen mal an die französische Revolution oder die deutsche um 1848 denken. Dort wurde auch immer alles wieder in die alte Ordnung zurückgerufen...



  • Es ist eben nicht deine Sache wie du in der Schule auftrittst. Genauso wenig wie es deine Sache ist, wie du bei der Arbeit auftrittst. Wirste dich da auch weigern z.B. einen Anzug zu tragen, wenn es von dir verlangt wird?



  • life schrieb:

    Es ist eben nicht deine Sache wie du in der Schule auftrittst. Genauso wenig wie es deine Sache ist, wie du bei der Arbeit auftrittst. Wirste dich da auch weigern z.B. einen Anzug zu tragen, wenn es von dir verlangt wird?

    Nein, aber da kann ich mir meinen Anzu selber aussuchen und muss nicht irgendwelche kratzigen Polyesterfetzen mit aufgesticktem Schulwappen in sich beißenden Farben und dazu passende Hosen tragen, die mir bei jedem Schritt das Verlangen fördern, die FKK-Schule solle doch endlich eingeführt werden.

    Das ist eben der Unterschied zwischen Anzug und Uniform. Der Mensch hat ein Propriäritätsverlangen, er will sich aus der Menge hervorheben. Und das verhindert die Uniform. Beim Anzug hingegen ist Platz für die eigene Einbringung.

    @array[..,-]
    Richtig, aber die damaligen Misszustände sind durch die Unfähigkeit einiger Politiker, die dringend ihren eigenen Kurs einschlagen wollten (sei es nun die Macht generell, "ein Platz an der Sonne" oder was auch immer), entstanden. Unsere bisheriges Schulsystem hingegen ist nicht entstanden, weil irgend ein Politiker mal meinte "Hey, lasst doch mal Kurse in den Oberstufen machen! Oder wie währe es mit Klassen, die weniger als 35 Schüler beinhalten!?", sondern weil das System damals einfach nicht mehr funktioniert hatte und die Bürger hart für eine Verbesserung gekämpft haben. Dieser Kampfgeist ist heutzutage verloren, und die Macht- und Kapitelhungrigen wirtschaften Deutschland mal wieder regelrecht den Bach runter. Bestes Beispiel: Studiengebühren. Hatten wir schon einmal, wurden aus gutem Grund abgeschafft und jetzt völlig Grundlos (und ohne Berechtigung) wieder eingeführt. Schon ist sie verschwunden, die damals hart erkämpfte Gleichberechtigung der Leute aus reichem und ärmerem Elternhaus. Gratulation! Das ist doch mal eine tolle Politik!



  • Reyx schrieb:

    life schrieb:

    Es ist eben nicht deine Sache wie du in der Schule auftrittst. Genauso wenig wie es deine Sache ist, wie du bei der Arbeit auftrittst. Wirste dich da auch weigern z.B. einen Anzug zu tragen, wenn es von dir verlangt wird?

    Nein, aber da kann ich mir meinen Anzu selber aussuchen und muss nicht irgendwelche kratzigen Polyesterfetzen mit aufgesticktem Schulwappen in sich beißenden Farben und dazu passende Hosen tragen, die mir bei jedem Schritt das Verlangen fördern, die FKK-Schule solle doch endlich eingeführt werden.

    Das ist eben der Unterschied zwischen Anzug und Uniform. Der Mensch hat ein Propriäritätsverlangen, er will sich aus der Menge hervorheben. Und das verhindert die Uniform. Beim Anzug hingegen ist Platz für die eigene Einbringung.

    @array[..,-]
    Richtig, aber die damaligen Misszustände sind durch die Unfähigkeit einiger Politiker, die dringen ihren eigenen Kurs einschlagen wollten (sei es nun die Macht generell, "ein Platz an der Sonne" oder was auch immer), entstanden. Unsere bisheriges Schulsystem hingegen ist nicht entstanden, weil irgend ein Politiker mal meinte "Hey, lasst doch mal Kurse in den Oberstufen machen! Oder wie währe es mit Klassen, die weniger als 35 Schüler beinhalten!?", sondern weil das System damals einfach nicht mehr funktioniert hatte und die Bürger hart für eine Verbesserung gekämpft haben. Dieser Kampfgeist ist heutzutage verloren, und die Macht- und Kapitelhungrigen wirtschaften Deutschland mal wieder regelrecht den Bach runter. Bestes Beispiel: Studiengebühren. Hatten wir schon einmal, wurden aus gutem Grund abgeschafft und jetzt völlig Grundlos (und ohne Berechtigung) wieder eingeführt.

    Wenn ich Dienst habe, muss ich Dienstkleidung sowie "Hundemarke" tragen. Diese habe ich mir nicht ausgesucht. Sie gefaellt mir auch nicht. Was soll ich deiner Meinung nun tun?

    In England werden nach wie vor Schuluniformen getragen. Es ist also nicht nur eine negative Facette aus laengst vergangenen Zeiten und die guten Gruende weswegen es "abgeschafft" wurde solltest Du dann doch nennen. Mir sind diese Gruende unbekannt.



  • Apollon schrieb:

    Es ist also nicht nur eine negative Facette aus laengst vergangenen Zeiten und die guten Gruende weswegen es "abgeschafft" wurde solltest Du dann doch nennen. Mir sind diese Gruende unbekannt.

    Nur weil andere Länder andere Gewohnheiten haben, heißt das noch lange nicht, dass man sie komplett übernehmen muss.

    Gegenfrage: Was soll an Individualismus verwerflich sein?



  • im Gedanken mach ich mich als Lehrer im meiner zukünftigen Tätigkeit aus. Nur die Arbeitssituation wird sich höchst wahrschenlich noch weiter verschlechtern. Ich würde wenigstens Autoritär und konsequent sein, aber ob sich das Ärgernis lohnt, das ist die Frage.



  • Apollon schrieb:

    Wenn ich Dienst habe, muss ich Dienstkleidung sowie "Hundemarke" tragen. Diese habe ich mir nicht ausgesucht. Sie gefaellt mir auch nicht. Was soll ich deiner Meinung nun tun?

    Wenn Du's nicht willst: kündigen. Deswegen ist das Beispiel auch nicht analog: bei der Schule kannst Du dich nicht kündigen, da wirst Du gezwungen (notfalls per Polizei).



  • Daniel E. schrieb:

    Apollon schrieb:

    Wenn ich Dienst habe, muss ich Dienstkleidung sowie "Hundemarke" tragen. Diese habe ich mir nicht ausgesucht. Sie gefaellt mir auch nicht. Was soll ich deiner Meinung nun tun?

    Wenn Du's nicht willst: kündigen. Deswegen ist das Beispiel auch nicht analog: bei der Schule kannst Du dich nicht kündigen, da wirst Du gezwungen (notfalls per Polizei).

    Also wärst du mit einer Schuluniformpflicht ab der 10. einverstanden, da man nach der 9. auch "kündigen" kann?



  • Apollon schrieb:

    Wenn ich Dienst habe, muss ich Dienstkleidung sowie "Hundemarke" tragen. Diese habe ich mir nicht ausgesucht.

    Doch hast du als du den Job annahmst.



  • Hab den Thread nicht ganz gelesen... Auf jeden Fall kann Schule durch Konzepte wie Ganztagsschulen nicht besser werden, denke ich. Es ist wichtig, Abstand zum Unterricht zu haben. Sonst verkommt die Schule (mehr) zum Bildungsapparat, daruner leidet die Kreativität und die Herausbildung einer eigenen Meinung wird behindert 🙂


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