[Studie] Deutsche sind die intelligentesten Europäer
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BloodLord schrieb:
Der Intelligenzquotienz-Durchschnitt eines Landes sollte doch gleich 100 sein, um einen Vergleich zu ermöglichen - so die ursprüngliche Intention.
Angenommen die hätten das so austariert, meinst du es wäre möglich den Durchnitts-IQ von z.B. Hamburg oder Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern zu ermitteln?
btw, der Flynn-Effekt (IIRC) ist nicht dass wir alle intelligenter werden sondern dass wir besser bei IQ-Tests abschneiden...
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finix schrieb:
btw, der Flynn-Effekt (IIRC) ist nicht dass wir alle intelligenter werden sondern dass wir besser bei IQ-Tests abschneiden...
intelligenz ist das, was der iq-test mißt.
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volkard schrieb:
intelligenz ist das, was der iq-test mißt.
Ich hoffe das soll ein Scherz sein den ich nicht ganz verstehe!?
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Hmm, hört sich ähnlich an wie "Realität ist, wo der Pizzamann herkommt".
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Hö, Österreicher sind gleich schlau wie Schweizer?
Was machen wir denn jetzt mit all unseren Österreicher-Witzen?...

Und überhaupt, wir müssten doch die schlausten sein, hier ist's saukalt und wir prügelten uns in den Kriegen fast immer auf Seiten der Gewinner

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durito schrieb:
Und überhaupt, wir müssten doch die schlausten sein, hier ist's saukalt und wir prügelten uns in den Kriegen fast immer auf Seiten der Gewinner

Wart Ihr das die mit den Elefanten???
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Marc++us schrieb:
Wart Ihr das die mit den Elefanten???
sollte das nicht "mit dem Elefanten" heißen?

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Marc++us schrieb:
durito schrieb:
Und überhaupt, wir müssten doch die schlausten sein, hier ist's saukalt und wir prügelten uns in den Kriegen fast immer auf Seiten der Gewinner

Wart Ihr das die mit den Elefanten???
Ne, nur die Dummen latschten mit Elefanten über die Alpen, die Schlauen warteten bis der Gotthard-Tunnel fertig war.
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HEZ schrieb:
Hm... angeblich sind wir auch Pessimismus-Weltmeister... will mal sehen, wie wir das schlechtreden wollen...

hm sind die Intelligentesten den nicht immer die Pessimistischsten ? Denn wenn man klug ist sieht man immer Probleme die auftauchen könnten. Nur dumme sehen keine Probleme.
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Dieser "Studie" kann ich keinen glauben schenken, der Grund dafür ist wohl der Author, der auch schon Statistiken über schwarze und weiße sowie Frauen und Männer gemacht hat. Wer diese Artikel gelesen hat kann allgemein über diesem Menschen nur den Kopf schütteln denke ich
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Polofreak schrieb:
Dieser "Studie" kann ich keinen glauben schenken, der Grund dafür ist wohl der Author, der auch schon Statistiken über schwarze und weiße sowie Frauen und Männer gemacht hat. Wer diese Artikel gelesen hat kann allgemein über diesem Menschen nur den Kopf schütteln denke ich
ja, es gibt viele fakten, die tabu sind. ganze wissenschaften können aus gründen der politischen korrektheit nicht betrieben werden.
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volkard schrieb:
ja, es gibt viele fakten, die tabu sind. ganze wissenschaften können aus gründen der politischen korrektheit nicht betrieben werden.
die fakten seiner "schwarz/weiß studie" sind nicht tabu. aber das was er daraus schließt ist große scheiße.
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minhen schrieb:
Ach ja, warum irgendwelche Ösi-Seiten, wenn's auch am Ursprungsort geht

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2-2105519,00.htmlAus dem Artikel: "But it is not all good news. Top of the table were the Germans, with an IQ of 107".
:p
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borg schrieb:
volkard schrieb:
ja, es gibt viele fakten, die tabu sind. ganze wissenschaften können aus gründen der politischen korrektheit nicht betrieben werden.
die fakten seiner "schwarz/weiß studie" sind nicht tabu. aber das was er daraus schließt ist große scheiße.
haste mal ein Link auf seine Veröffentlichungen?
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DEvent schrieb:
borg schrieb:
volkard schrieb:
ja, es gibt viele fakten, die tabu sind. ganze wissenschaften können aus gründen der politischen korrektheit nicht betrieben werden.
die fakten seiner "schwarz/weiß studie" sind nicht tabu. aber das was er daraus schließt ist große scheiße.
haste mal ein Link auf seine Veröffentlichungen?
das einzige was ich dazu gerade finde ist ein (leider) kostenpflichtiger artikel auf spiegel http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,353677,00.html
grob: er hat leuten mit unterschiedlicher hautfarbe inteligenztests machen lassen und festgestellt das im schnitt desto dunkler die hautfarbe desto geringer der iq.
er hat daraus geschlussfolgert das schwarze genetisch bedingt dümmer sind.dabei ist offensichtlich gerade in den usa die schwarze bevölkerung eher die ärmere was in den usa auch gleichzeitig schlechtere bildung bedeutet und auch das ergebnis erklärt.
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Ich zitier mal aus einem anderem Forum:
"So nett der Artikel geschrieben ist ("Germans are brainiest (but at least we're smarter than the French)" :D), so grausig ist der Inhalt. Ich erinner mich noch ziemlich deutlich an den Abschnitt über Intelligenzdiagnostik in meinem Psychologiebuch, wo immer wieder erwähnt wurde, dass ein IQ-Vergleich verschiedener Populationen aufgrund der Art der Berechnung des IQs völlig sinnfrei ist. Auch die Behauptung der Intelligenzunterschied zwischen ländlicher und städtischer Bevölkerung sei auf genetische Unterschiede zurückzuführen, ist heute wohl kaum noch haltbar. Aber der Vogel wird mit dem Vergleich von angeblichen Gehirngrößen abgeschossen. Männer haben durschnittlich mehr Hirnmasse als Frauen. Sind sie deswegen intelligenter? Der Verfasser dieser Studie bejaht das ja offenbar eindeutig. Aber dummerweise hatten Neanderthaler durchschnittlich auch deutlich größere Gehirne als der moderne Mensch. Und nu?"@volkard:
Der Haken an der Sache ist nur, dass die Behauptungen in keinster Weise mit dem aktuellen Wissensstand der Wissenschaft vereinbar sind. Gerade so Sachen wie Rassenunterschiede und Geschlechtsunterschiede wurden schon ausgiebig erforscht und werden es noch immer. Beides wird bereits in Psychologie-Einführungsbüchern im ersten Semester behandelt. Interessante Definition von Tabu
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minhen schrieb:
@volkard:
Der Haken an der Sache ist nur, dass die Behauptungen in keinster Weise mit dem aktuellen Wissensstand der Wissenschaft vereinbar sind. Gerade so Sachen wie Rassenunterschiede und Geschlechtsunterschiede wurden schon ausgiebig erforscht und werden es noch immer.Nun, äh, daß die Varianz der IQ-Verteilung von Männern größer ist als von Frauen, scheint mir recht offensichtlich. Rund 90% (aus dem Kopf) der Gefängnisinsassen sind männlich, deutlich mehr Männer sind psychisch verwirrt, deutlich mehr Männer sterben unter 25 wegen Unfällen, deutlich mehr Männer werden Schachweltmeister oder gewinnen Nobelpreise in 'hard sciences'.
Macht auch evolutionären Sinn -- hätten Frauen ähnliche Schwächen wie "wir Männer"(TM), dann stünden die Chancen für ein Überleben der Menschheit schlechter.Oder sehen das die Leute aus den Psychologie-Einführungsbüchern sehr anders (oder wissen die nicht, was die Varianz ist? ;))?
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naja
erstens sinds statistiken...
zweitens machts nicht die hirnmasse, sondern die art der verknüpfungen aus
drittens sind die herkömmlichen iq tests nicht aussagekräftig, da man diese art "intelligenz" trainieren kann, wahre intelligenz zeigt sich bei unbekannten aufgaben, problemlösungen, etc.
ein grund zu sagen: stolz zu ein deutscher zu sein
neeeeeee
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Daniel E. schrieb:
Nun, äh, daß die Varianz der IQ-Verteilung von Männern größer ist als von Frauen, scheint mir recht offensichtlich. Rund 90% (aus dem Kopf) der Gefängnisinsassen sind männlich, deutlich mehr Männer sind psychisch verwirrt, deutlich mehr Männer sterben unter 25 wegen Unfällen, deutlich mehr Männer werden Schachweltmeister oder gewinnen Nobelpreise in 'hard sciences'.
Du machst hier den Fehler (mit heutigem Forschungsstand kann man in der Tat von Fehler sprechen) und führst Intelligenz ausschließlich auf genetische Faktoren wie z.B. das Geschlecht zurück. Intelligenz hat zwar einen großen erblichen (!= geschlechtlichen) Faktor, aber der Einfluß der Umwelt ist beachtlich und letztlich sogar dominierend. Man muss kein Soziologe sein, damit einem auffällt, dass die Umwelt für Mann und Frau keinesfalls identisch ist. Fängt ja im Grunde schon gleich nach der Geburt an, dass männliche Babys einen blauen Strampler und weibliche einen rosanen bekommen. Jungs Lego, Mädchen Puppen usw ...
Zwar haben Männer einen gewissen Testosteron-Nachteil, was Gewaltbereitschaft angeht, aber das beeinflusst ja nicht die Intelligenz. Heutzutage sind wir doch zudem in einer Situation, dass immer mehr Frauen den Hochschulabschluß schaffen und auch in den Naturwissenschaften erfolgreich sind. Wir werden ja momentan sogar von einer Diplom-Physikerin regiert
Es dürfte wohl eher unwahrscheinlich sein, dass sich in den letzten 50 Jahren die Genetik der Frauen so stark geändert hat. Die Umweltbedingungen durch die Gesellschaft haben sich aber sehr wohl extrem geändert und sind trotz allem noch nicht identisch.
Außerdem ist die Zahl der Schachweltmeister und Nobelpreise als Intelligenzindikator für ein Geschlecht wohl kaum valide. Heutzutage betrachtet man mathematisch-logische Fähigkeiten als Teil der allgemeinen Intelligenz und nicht als die Intelligenz selbst.
(Auf Verlangen such ich auch gerne Quellenangaben heraus. Das Psychologiebuch ist dick und das Quellenverzeichnis beachtlich, aber ich verlange dann auch, dass derjenige in die Bibliothek geht und sich die Quellen dann auch *wirklich* heraussucht. Hab keine Lust umsonst, d.h. nur für den Aha-Effekt, die Seiten da zu durchforsten und abzutippen...)Oder sehen das die Leute aus den Psychologie-Einführungsbüchern sehr anders (oder wissen die nicht, was die Varianz ist? ;))?
Selbst im Nebenfach Psychologie ist ein Statistkschein Voraussetzung um überhaupt ein Proseminar besuchen zu können. Diplom-Psychologen werden sogar drei Semester lang mit quantitativen Forschungsmethoden "gequält".
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minhen schrieb:
Daniel E. schrieb:
Nun, äh, daß die Varianz der IQ-Verteilung von Männern größer ist als von Frauen, scheint mir recht offensichtlich. Rund 90% (aus dem Kopf) der Gefängnisinsassen sind männlich, deutlich mehr Männer sind psychisch verwirrt, deutlich mehr Männer sterben unter 25 wegen Unfällen, deutlich mehr Männer werden Schachweltmeister oder gewinnen Nobelpreise in 'hard sciences'.
Du machst hier den Fehler (mit heutigem Forschungsstand kann man in der Tat von Fehler sprechen) und führst Intelligenz ausschließlich auf genetische Faktoren wie z.B. das Geschlecht zurück.
Eigentlich stelle ich nur fest. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber ich stelle fest, daß die Statistiken in jedem Land der Erde recht ähnlich aussehen. Ob das das Resultat der patriarchalischen Erziehung ist oder genetische Ursachen hat, ist hier doch erst mal ziemlich uninteressant. Es ist halt so, oder können wir uns nicht darauf einigen, daß meine Befunde die Realität beschreiben?
Zwar haben Männer einen gewissen Testosteron-Nachteil, was Gewaltbereitschaft angeht, aber das beeinflusst ja nicht die Intelligenz.
Erst mal sitzt man ja nicht nur wegen Gewalt im Gefängnis, zweitens sehen die Daten für psychatrische Anstalten so ähnlich aus, wie für Gefängnisse. Das legt den Verdacht nahe, daß unsere Hirne "irgendwie anders" funktionieren und auch, daß männliche Gehirne anscheind öfter "ausfallen" (warum auch immer).
Heutzutage sind wir doch zudem in einer Situation, dass immer mehr Frauen den Hochschulabschluß schaffen und auch in den Naturwissenschaften erfolgreich sind. Wir werden ja momentan sogar von einer Diplom-Physikerin regiert

Daß auch Frauen das können, will ich nicht bezweifeln. Marie Curie hat auch Nobelpreise gewonnen, und diese drei ungarischen(?) Schachschwestern waren wohl auch ziemlich faszinierend. Die Größenverhältnisse fallen aber nunmal einfach auf.
Außerdem ist die Zahl der Schachweltmeister und Nobelpreise als Intelligenzindikator für ein Geschlecht wohl kaum valide. Heutzutage betrachtet man mathematisch-logische Fähigkeiten als Teil der allgemeinen Intelligenz und nicht als die Intelligenz selbst.
Och, als Indikator für eine Grobabschätzung finde ich diese Werte sogar ganz hervorragend geeignet, selbst wenn es den Bereich von "Intelligenz" nicht vollständig umreißt. Nennen wir den Bereich halt "logische Intelligenz". Würde man einen perfekten Test dafür haben, wäre dann die Varianz und der Mittelwert bei Männern und bei Frauen gleich? Aus was besteht denn der Intelligenzbegriff heute?
Oder sehen das die Leute aus den Psychologie-Einführungsbüchern sehr anders (oder wissen die nicht, was die Varianz ist? ;))?
Selbst im Nebenfach Psychologie ist ein Statistkschein Voraussetzung um überhaupt ein Proseminar besuchen zu können. Diplom-Psychologen werden sogar drei Semester lang mit quantitativen Forschungsmethoden "gequält".
Nun, äh, wenn das auf dem gleichen Niveau läuft, wie Mediziner Statistik lernen, dann könnte man das auch verlustfrei aus dem Lehrplan streichen. Das ist wenigstens meine Erfahrung mit medizinischen Artikeln; die machen Fehler auf einem Niveau, wie ich sie einem Mathe-LK-Schüler nie zugetraut hätte.