Atomenergie [Politisches]



  • So ist das halt mit den Gruenen; die leben in ihrer eigenen Welt.
    Ist wie wenn man einen Lehrer davon ueberzeugen will, dass er falsch liegt...

    Die Argumente pro den Iter und Kernfusion werden von deren Gegnern voellig aus dem Kontext genommen und mit falschem Sinn wiedergegeben.
    Sei es die entstehende Strahlung, die Kosten-Nutzen-Abwaegung, der Intitial-Energieaufwand, ...
    Am besten ist dann noch wenn der Fusionsreaktor mit einer H-Bombe verglichen wird (wollte mir auch mal einer von denen Erzaehlen).



  • Wie groß sind die Folgen einen Atomaren Supergau?

    • Ein paar Millionen Meschen tot
    • Ein paar 1000 km^2 für immer unbewohnbar
    • Ein erhöhtes Krebsrisiko.

    Was sind allerdings die Vorteile der Kernenergie?

    • Niedrigen Uranverbrauch und mit dem schnellen Brüter könnten man diesen noch reduzieren.
    • Der Supergau muss nicht passieren. (Gut Lottospielen kann man auch als Nachteil auslegen.)

    die Folgen einen Supergaus sind nicht schön aber wie sehen die Alternativen aus?

    • Wasser-, Sonnen- und Windkraft
    • Fusion
    • Verbrennungen

    Die ersten beiden kann man wegen ihrer heute zu schwachen Leistungen ausschließen. Die Verbrennung könnte bereits heute genug Energie liefern hat allerdings viele Nachteile:

    • Klimawandlung, die Folgen sind nur schwer abzuschätzen allerdings:
      - Sollte sie sich auf schlecht Ernten niederschlagen sind Milliarden Meschen weltweit gefärdet.
      - Viele dichtbesiedelten Küstengebiete gehen unter und sind unbenutzbar, weit mehr als 1000 km^2
      - Der erhöhte CO2 Gehalt in der Luft ist für den Menschen auch nicht gesund. Kann sich auch in einem erhöhtem Krebsrisiko niederschlagen.
    • Kein Brennmaterial mehr. In 30 Jahren ist es mit dem Öl aus und wenn wir in den gleichen Mengen auf Kohle umsteigen dann hält die auch nicht viel länger.

    Als Nachteil der Kernenergie muss man natürlich die Abfälle nennen. Die einzige wirkliche Lösung wäre sie zur Sonne zu schicken.

    Zum Thema Thernobyl muss man auch sagen, dass die Sicherheitsmassnahmen sehr gering waren und, dass Reaktoren dieses Types umbedingt stillgelegt werden müssen. Eine einfache Betondecke und Kohlenstoff anstatt Wasser als Moderator ist einfach fahrlässig.

    Mit welcher Begründung lehnen denn genau die Grünen ne Kernfusionsanlage ab? Das versteh ich definitiv net...

    Soweit wie ich weiß ist ein Supergau auch bei der Fusion möglich. Allerdings hat die Radioaktivität eine viel kleinere Halblebenszeit von "nur" 100 Jahren.

    Die Atomkraft ist ein hohes Risiko aber das kleinste das wir heute haben und Strom brauchen wir heute. Sollte eine wirkliche Alternative entwickelt werden, dann werde ich meine Position natürlich ändern.



  • Alle die Atomenergie für so billig halten, sollte doch bitte im Preis
    auch die Endlagerstätten einplanen, denn so wies aussieht, muss das
    Zeugs ja ein paar Tausendjahre bewacht werden...
    Aber das Finanziert ja der Staat dann wahrscheinlich... 🙄



  • Hallo

    bluecode schrieb:

    Storm.Xapek.de schrieb:

    Die zukunftsweisende Kernfusionsanlage wird z.B. in Frankreich gebaut nachdem die grünen gegen eine Anlage in Deutschland protestiert haben.

    Ich bin irgendwie grad verwundert. Mit welcher Begründung lehnen denn genau die Grünen ne Kernfusionsanlage ab? Das versteh ich definitiv net...

    Da wird nun schon seit einigen Jahrzehnten unheimlich viel Geld in die Kernfusion reingesteckt und was ist rausgekommen? In Deutschland wird sich immer aufgeregt, wieviel Subventionen in die Kohle und die Windernergieanlagen inverstiert wird, aber Atomkraft und Kernfsuion werden wirklich schin ewig unterstützt und die einen sind toatl gefährlich und die anderen experimetieren immer noch in irgendwelchen Labors, ohne dass sich ein Effekt für die Bevölkerung zeigt.

    chrische



  • Ich bin irgendwie grad verwundert. Mit welcher Begründung lehnen denn genau die Grünen ne Kernfusionsanlage ab? Das versteh ich definitiv net..

    Ich erklärs dir: im dem Wort "Kernfusion" befindet sich das Wort "Kern", und das reicht als Argument aus.

    Die Kernfusion ist die Energiequelle der Zukunft, (und ich meine nicht die in der Sonne).Das Land (Länder?), das sie zu erst beherrschen, wird zu einer neuen supermacht.



  • Erdwärme?

    Bye, TGGC (Das Eine, welches ist.)



  • chrische5 schrieb:

    Da wird nun schon seit einigen Jahrzehnten unheimlich viel Geld in die Kernfusion reingesteckt und was ist rausgekommen? In Deutschland wird sich immer aufgeregt, wieviel Subventionen in die Kohle und die Windernergieanlagen inverstiert wird, aber Atomkraft und Kernfsuion werden wirklich schin ewig unterstützt ...

    Es ist richtig, dass auf dem Gebiet schon lange geforscht wird, allerdings wird "das richtig viele Geld" erst seit einige Jahren dort reingesteckt. Vorher lief es eher immer nebenbei, was wohl zum grossen Teil auf politische Ideologie zurueckzufuehren ist - sowohl im Osten, als auch im Westen. Wenn du dir allerdings mal die Geschichte der Kernfusion (bzw. der Forschung) ansiehst, wirst du sehen, dass es gerade in den letzten Jahren einige Durchbrueche gab.
    Den Iter selbst zB kann man nur als Ingenieurstechnisches Meisterwerk bezeichen, das noch vor einigen Jahrzenten garnicht moeglich gewesen waere - allein schon wegen der aufwaendigen Magnetfeldberechnung, Steuerungstechnik, usw.

    Ben04 schrieb:

    Zum Thema Thernobyl muss man auch sagen, dass die Sicherheitsmassnahmen sehr gering waren und, dass Reaktoren dieses Types umbedingt stillgelegt werden müssen. Eine einfache Betondecke und Kohlenstoff anstatt Wasser als Moderator ist einfach fahrlässig.

    Was heisst geringe Sicherheitsmassnahmen: Die vorliegenden Bestimmungen wurden missachtet. Man koennte sagen Tschernobyl war ein technisches Experiment...

    Ben04 schrieb:

    Soweit wie ich weiß ist ein Supergau auch bei der Fusion möglich. Allerdings hat die Radioaktivität eine viel kleinere Halblebenszeit von "nur" 100 Jahren.

    Soweit ich weiss nicht. Es ist wohl so, dass bei Stoerungen der Fusionsvorgang erlischt, so dass es garnicht moeglich ist den "Gau-Radius" wie zB bei Tschernobyl zu ereichen.

    KKWs werden natuerlich auf lange sich auch keine Zukunft haben; alleine schon, weil auch die Uran-Vorraete begrenzt sind - weshalb imho auch der Neubau von KKWs keinen Sinn mehr macht.
    Noch lauffaehige KKWs abzustellen und zu glauben das Defizit durch Solar- und Windenergie wieder einzuholen grenzt imho hingegen schon an Dummheit und Ignoranz. Da werden skandinawische Laender als Vorbild herangezogen, die sowhol vom Insutrieaufkommen, als auch von der Bevoelkerungsdichte absolut nicht mit Deutschland, Frankreicht, etc. zu vergleichen sind.
    Ich sehe schon kommen, dass in Zukunft alle Arbeitslosen auf Hometrainern ran muessen, um das Energiedefizit auszugleichen - naja, dann waeren wenigstens 2 Probleme mit einer Klappe geloest 😉

    Ich persoenlich denke ja, dass bevor die Fusionskraft in ferner Zukunft die tragende Rolle spielt - und das wird sie -, dass Biomassenanlagen eine wichtige Nebenrolle in der Energiegewinnung auf regionaler Ebene einnehmen werden
    zB: http://www.utec-bremen.de/5_biomasse/heizwerke/ref/bio_kraftwerk_hannover.html



  • Ich würde schon mal die Überschrift des Referats ändern. Es heißt Kernenergie und Kernkraftwerk.



  • abbes schrieb:

    Ben04 schrieb:

    Zum Thema Thernobyl muss man auch sagen, dass die Sicherheitsmassnahmen sehr gering waren und, dass Reaktoren dieses Types umbedingt stillgelegt werden müssen. Eine einfache Betondecke und Kohlenstoff anstatt Wasser als Moderator ist einfach fahrlässig.

    Was heisst geringe Sicherheitsmassnahmen: Die vorliegenden Bestimmungen wurden missachtet. Man koennte sagen Tschernobyl war ein technisches Experiment...

    Man muss damit rechnen, dass irgendein Idiot die Bestimmungen misachtet. Das mindeste was man hätte machen können wären mehrere Mäntel wie es in westlichen Kernkraftwerke üblich ist. Wahrscheinlich wäre dadurch das radioaktive Material gar nicht erst so hoch in die Luft geblasen worden. Wasser als Moderator hat auch den Vorteil, dass es sehr schnell verdampft bei zu großer Hitze und ohne Moderator werden die Neutronen zu schnell und die Kettenreaktion würde sich stark verlangsamen und damit auch die freigesetzten Energie und Wasserstoff Mengen.

    phlox81 schrieb:

    Alle die Atomenergie für so billig halten, sollte doch bitte im Preis auch die Endlagerstätten einplanen, denn so wies aussieht, muss das
    Zeugs ja ein paar Tausendjahre bewacht werden...

    Alle die Öl und Kohle für so billig halten sollten auch die Tausendjahre lange Bildungszeit einberechnen.

    Ich glaub auch nicht, dass die Kernabfälle tausende Jahre bewacht werden. Entweder wird die Raumfahrt so weit entwickelt, dass man sie ohne Risiko zur Sonne befördern kann oder man findet Wege den Verfallsprocess zu beschleunigen und dabei vieleicht noch Energie rauszuziehen. Für beides Gebiete sind benötigt man Forschung auf dem Gebiet der Fusion.

    Was mir allerdings Angst macht ist die in Saltzstöckeeinbudel Politik. Wie kriegt man die da wieder raus oder glaubt man wirklich die da ein paar Jahrtausende unter dem Boden lassen zu können.



  • Also im Prinzip ist es doch egal ob wir nun Atomkraftwerke bauen oder nicht. Die Welt steht kurz vor dem Abgrund und meiner Meinung nach ist der Scheitelpunkt schon überschritten und es gibt kein zurück mehr. Der Umweltsinn ist zwar teilweise da, aber noch lang nicht überall. Zum Beispiel ist in China ja gerade ein Aufschwung im Gange. Früher wurde dort mit Fahrrädern gefahren und nun haben viele ein Auto. Darüber sind sie froh und auf Umweltschutz achtet dort keiner. Die Ozonschicht ist teilweise zerstört, die Pole schmelzen, der Wasserspiegel steigt, die Meeresströmungen beginnen sich zu verändern und das gesamte Erdklima ist am zusammenbrechen(naja gut...nen bissel wirds noch dauern), aber der Anfang ist gemacht.
    So wie wir mit unserem Planeten umgehen, haben wir es nicht verdient zu leben und das zeigt uns unser Planet auch. Ich denke das wir die Wende nicht schaffen. Selbst die ach so fortschrittlichen US-Amerikaner machen nichts ernsthaftes zum Umweltschutz (Thema Kyotoprotokoll, soweit ich weiß wollen die das nicht unterschreiben).

    In ein paar Millionen Jahren wird sich dann wieder alles erholt haben und die Atomkraftwerke ist auch keine Gefahr mehr, da die Halbwertzeit von Plutonium ja "nur" 24.000 Jahre ist. Uran hat zwar 4,5 Mrd. Jahre Halbwertzeit und Wismut sogar 1,9*1019 Jahre, aber das geht uns ja nix mehr an.

    Ich denke wir werden es nicht mehr schaffen unsere Welt noch zu retten. Eine Möglichkeit sehe ich noch in der Erforschung des Weltalls. Wenn man dort die Forschung vorantreibt und wir endlich mal einen schnelleren Antrieb entwickeln können, dann kann sich der Virus "Mensch" vielleicht weiter im Universum auf anderen Planeten verbreiten.



  • McKinley schrieb:

    dann kann sich der Virus "Mensch" vielleicht weiter im Universum auf anderen Planeten verbreiten.

    Ich glaub du hast zuviel Matrix geschaut, der Mensch ist kein Virus!
    Un so schlimm wie du es schliderst steht es garnicht um uns, sicher
    das Klima verändert sich, aber aussterben werden wir deshalb nicht,
    eine der größten Stärken der Menschheit ist es sich anzupassen.

    Was alle immer gegen das uran haben versteh ich sowieso nicht, das zeug liegt
    schon millionen jahre unter der erde und hat gestrahlt und nur weil wirs
    ausbuddeln und dann etwas anreichern um dem ganzen dann etwas energie zu
    entziehen gehn wir noch lange nicht unter.

    Ich denke das klima wird nur irgendwann so schlimm, dass man von alleine aufhören,
    wird die Umwelt zu zerstören, das wird aber sicher noch 100 jahre dauern.
    Mir tun eigentlich meine Enkel leid den die müssen das ganze wieder aufräumen.



  • Storm.Xapek.de schrieb:

    Was alle immer gegen das uran haben versteh ich sowieso nicht, das zeug liegt
    schon millionen jahre unter der erde und hat gestrahlt und nur weil wirs
    ausbuddeln und dann etwas anreichern um dem ganzen dann etwas energie zu
    entziehen gehn wir noch lange nicht unter.

    Übrigens ist das auch irgendwann alle. Nach pessimistischen Schätzungen sogar vor dem Öl, aber da sollte man auch mal nicht alles glauben, sondern sich genauer informieren.

    Bye, TGGC (Das Eine, welches ist.)



  • Was wohl garnciht so schlecht wär wenn das uran alle wäre. dann hat sich das mit den Atomkraftwerken eben erledigt, dann bleibt uns noch die Kernfusion, wasser ham wir schließlich genug (Wasser: Der Stoff aus dem mann die Isotope Deuterium und Tritium gewinnt)



  • Storm.Xapek.de schrieb:

    McKinley schrieb:

    dann kann sich der Virus "Mensch" vielleicht weiter im Universum auf anderen Planeten verbreiten.

    Ich glaub du hast zuviel Matrix geschaut, der Mensch ist kein Virus!
    Un so schlimm wie du es schliderst steht es garnicht um uns, sicher
    das Klima verändert sich, aber aussterben werden wir deshalb nicht,
    eine der größten Stärken der Menschheit ist es sich anzupassen.

    😃 Die Matrix-filme hab ich erst ein mal gesehen 😉 Und das das Virus nur eine Metapher war, ist ja klar.
    Ernsthaft, die Menschen können sich anpassen, klar, aber das kann er nur im Rahmen seiner Lebensbedingungen tun. Und ich denke, dass selbst wenn wir sofort alles auf Umweltschutz umstellen, dauert es sicher ein paar Jahrzehnte bis das früchte trägt.

    Storm.Xapek.de schrieb:

    Ich denke das klima wird nur irgendwann so schlimm, dass man von alleine aufhören,
    wird die Umwelt zu zerstören, das wird aber sicher noch 100 jahre dauern.
    Mir tun eigentlich meine Enkel leid den die müssen das ganze wieder aufräumen.

    Ich meinte in meiner ersten Ausführung auch einige hundert Jahre. Es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis die Erde für uns unbewohnbar wird. Deshalb lege ich ja Hoffnung in die Raumfahrt. Ich denke, dass wir in ein paar hundert Jahre den Weltraum besiedeln können.

    Storm.Xapek.de schrieb:

    Was alle immer gegen das uran haben versteh ich sowieso nicht, das zeug liegt
    schon millionen jahre unter der erde und hat gestrahlt und nur weil wirs
    ausbuddeln und dann etwas anreichern um dem ganzen dann etwas energie zu
    entziehen gehn wir noch lange nicht unter.

    Obwohl ich ein Umweltschutz-Beführworter bin, ist der Punkt der Atomkraftwerke einer, wo ich den Meinungen der Umweltschützer wiederspreche. Es ist zwar gefährlich, aber nun wo sie da sind müssen wir sie auch nutzen. Es hat Millionen gekostet um sie zu bauen und nun sind sie da und wir sollten sie nutzen, solange eine kontrollierte Nutzung im sicheren Rahmen möglich ist.



  • Storm.Xapek.de schrieb:

    Wasser: Der Stoff aus dem mann die Isotope Deuterium und Tritium gewinnt

    Tritium eher nicht. Tritium lässt sich aus Lithium herstellen.
    Das ist der Grund warum Tritium-Deuterium-Reaktoren, die jetzt in Planung sind,
    "nur" für ein paar tausend Jahre Brennstoff hätten.
    Irgendwann müsste man sie weiter zu reinen Deuterium-Reaktoren weiter entwickeln.
    Vielleicht gelingt auch irgendwann Kernfusion mit dem "normalen" Wasserstoff.



  • scrub schrieb:

    edit: nach einstündiger recherche über störfälle allein in deutschen atomkraftwerken habe ich meine meinung geändert. neuer standpunkt: die atomkraftwerke müssen so schnell wie möglich weg, nicht erst nach restlaufzeiten, sondern lieber heute als morgen.

    "Quelle"? Ich hab letztens in einer Reportage im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört, dass es in der Geschichte der Atomkraft in Deutschland zu zwei Fällen kam, bei denen die Sicherheitsstufe um EINS angehoben werden musste. Sonst liefen bei uns alle Kernkraftwerke auf der normalen Stufe.

    scrub schrieb:

    tja, da können wir uns ja nur wünschen, daß der nächste mit tschernobyl vergleichbare störfall in deutschland auftritt. vorzugsweise im bereich der meisten befürworter, also süddeutschland. dann ist dieses leidige thema vom tisch und man kann sich hier endlich um die zukunft kümmern.

    Natürlich. Am besten wir in Deutschland bleiben wieder einmal mehr in einer Technologie zurück, während unsere Nachbarländer weiter schön neue Kraftwerke bauen.

    phlox81 schrieb:

    Alle die Atomenergie für so billig halten, sollte doch bitte im Preis
    auch die Endlagerstätten einplanen, denn so wies aussieht, muss das
    Zeugs ja ein paar Tausendjahre bewacht werden...
    Aber das Finanziert ja der Staat dann wahrscheinlich... 🙄

    Hier drauf wurde ja schon geantwortet, aber trotzdem noch einmal: Ich glaube, es ist sehr, sehr viel billiger, das zu lagern, als für die Schäden der anderen Energiequellen aufzukommen.

    abbes schrieb:

    Ich sehe schon kommen, dass in Zukunft alle Arbeitslosen auf Hometrainern ran muessen, um das Energiedefizit auszugleichen - naja, dann waeren wenigstens 2 Probleme mit einer Klappe geloest 😉

    👍 😃 😃 😃

    Storm.Xapek.de schrieb:

    Mir tun eigentlich meine Enkel leid den die müssen das ganze wieder aufräumen.

    Geb ich dir völlig Recht. Einmal wegen der Umweltverschmutzung und einmal wegen der Finanzpolitik in Deutschland.

    Mr. B



  • Mr. B schrieb:

    scrub schrieb:

    edit: nach einstündiger recherche über störfälle allein in deutschen atomkraftwerken habe ich meine meinung geändert. neuer standpunkt: die atomkraftwerke müssen so schnell wie möglich weg, nicht erst nach restlaufzeiten, sondern lieber heute als morgen.

    "Quelle"? Ich hab letztens in einer Reportage im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehört, dass es in der Geschichte der Atomkraft in Deutschland zu zwei Fällen kam, bei denen die Sicherheitsstufe um EINS angehoben werden musste. Sonst liefen bei uns alle Kernkraftwerke auf der normalen Stufe.

    ok, lassen wir alle "geringfügigen" "ungereimtheiten" mal weg (hier mal ein ventil im eimer, dort mal eine kontrolle verschlampt).
    findest du wirklich, daß diese zwei ereignisse, von denen du da redest, einfach so hingenommen werden sollten? die haben doch eindeutig bewiesen, daß es den betreibern anscheinend zu teuer ist, die technik zu beherrschen. sie mag zwar beherrschbar sein, aber anstatt das auszunutzen geistert anscheinend die philosophie in den köpfen herum "naja, solange kein großes aufhebens drum gemacht wird, ists ja egal, wenn sicherheit verachlässigt wird". die reaktorsicherheit befindet sich primär in den händen von leuten, die geld verdienen wollen. da sich diese interessen zumindest zeitweise widersprechen und im zweifel eher ans geld gedacht wird, ist die gefahr viel zu groß.

    Mr. B schrieb:

    scrub schrieb:

    tja, da können wir uns ja nur wünschen, daß der nächste mit tschernobyl vergleichbare störfall in deutschland auftritt. vorzugsweise im bereich der meisten befürworter, also süddeutschland. dann ist dieses leidige thema vom tisch und man kann sich hier endlich um die zukunft kümmern.

    Natürlich. Am besten wir in Deutschland bleiben wieder einmal mehr in einer Technologie zurück, während unsere Nachbarländer weiter schön neue Kraftwerke bauen.

    wer sagt denn das? technologischer vorsprung ist doch kein selbstzweck! mit neuerer kraftwerkstechnik können wir uns zwar immer noch einen runterholen und "wir sind technisch vorne" sabbern, aber mehr bringts doch nicht. die alternativen liegen auf der hand, und dort liegen wir technisch vorne UND das bringt uns sogar was. deshalb müssen wir dort massiv weitermachen und nicht mit einer scheindiskussion über laufzeitverlängerung diese entwicklung behindern.

    Mr. B schrieb:

    phlox81 schrieb:

    Alle die Atomenergie für so billig halten, sollte doch bitte im Preis auch die Endlagerstätten einplanen, denn so wies aussieht, muss das Zeugs ja ein paar Tausendjahre bewacht werden...
    Aber das Finanziert ja der Staat dann wahrscheinlich... 🙄

    Hier drauf wurde ja schon geantwortet, aber trotzdem noch einmal: Ich glaube, es ist sehr, sehr viel billiger, das zu lagern, als für die Schäden der anderen Energiequellen aufzukommen.

    ja, das magst du ja glauben, aber es stimmt nunmal leider nicht. rechne mal alle "nebenkosten" in der real erforderlichen höhe mit in den preis ein (also die kosten für versicherungen, für den transport des atommülls, für die endlagerung usw.). dann kommt auf einmal heraus, daß atomstrom bei weiten nicht wettbewerbsfähig ist. nur aufgrund der versteckten subventionen und der fehlenden wettbewerbssituation konnte atomenergie überhaupt bis jetzt durchhalten.



  • scrub schrieb:

    wer sagt denn das? technologischer vorsprung ist doch kein selbstzweck!...

    Man erarbeitet sich doch einen Vorsprung um einen (i.d. Fall Mark-)Technischen Vorteil gegeueber anderen zu haben. Was soll das denn sonst sein ausser Selbstzweck?

    scrub schrieb:

    Mr. B schrieb:

    phlox81 schrieb:

    Alle die Atomenergie für so billig halten, sollte doch bitte im Preis auch die Endlagerstätten einplanen, denn so wies aussieht, muss das Zeugs ja ein paar Tausendjahre bewacht werden...
    Aber das Finanziert ja der Staat dann wahrscheinlich... 🙄

    Hier drauf wurde ja schon geantwortet, aber trotzdem noch einmal: Ich glaube, es ist sehr, sehr viel billiger, das zu lagern, als für die Schäden der anderen Energiequellen aufzukommen.

    ja, das magst du ja glauben, aber es stimmt nunmal leider nicht. rechne mal alle "nebenkosten" in der real erforderlichen höhe mit in den preis ein (also die kosten für versicherungen, für den transport des atommülls, für die endlagerung usw.). dann kommt auf einmal heraus, daß atomstrom bei weiten nicht wettbewerbsfähig ist. nur aufgrund der versteckten subventionen und der fehlenden wettbewerbssituation konnte atomenergie überhaupt bis jetzt durchhalten.

    Ich denke er bezieht sich damit nicht auf eine Materielle Kosten-Nutzen-Rechnung, sondern auf die Umwelteinfluesse/-schaeden die durch fossile Energietraeger entstehen, bzw. entstehen koennen. Das faengt an beim enormen CO2 Ausstoss, ueber zig-tausend Kilometer Gas- und Oelpipelines bis hin zum Tankerunglueck, wodurch Meere und Straende verseucht werden.

    Auch wenn ich mich wiederhole:
    Alternative und regenreative Energien sind eine gute Sache - und auch wichtig.
    Aber sie reichen heute nicht aus den (wachsenden) Energiebedarf zu decken und werden dies auch in Zukunft nicht tun.



  • abbes schrieb:

    scrub schrieb:

    wer sagt denn das? technologischer vorsprung ist doch kein selbstzweck!...

    Man erarbeitet sich doch einen Vorsprung um einen (i.d. Fall Mark-)Technischen Vorteil gegeueber anderen zu haben. Was soll das denn sonst sein ausser Selbstzweck?

    genau, so isses, wie ich schon sagte, damit man sagen kann "ich hab den längsten".
    nun, das ziel technischer entwicklung muß natürlich die erhaltung der umwelt und der lebensqualität sein.

    abbes schrieb:

    Ich denke er bezieht sich damit nicht auf eine Materielle Kosten-Nutzen-Rechnung, sondern auf die Umwelteinfluesse/-schaeden die durch fossile Energietraeger entstehen, bzw. entstehen koennen. Das faengt an beim enormen CO2 Ausstoss, ueber zig-tausend Kilometer Gas- und Oelpipelines bis hin zum Tankerunglueck, wodurch Meere und Straende verseucht werden.

    wie langfristig sind die umweltverschmutzung und ihre folgen denn? das bißchen ozonloch, daß bißchen dreckige luft, das alles ist in 100 jahren wieder behebbar. bei der atomenergie sieht das leider anders aus. und über den weg, den das uran aus dem bergwerk bis zum brennstab bis zum endlager nimmt, reden wir mal lieber nicht, sonst geht die rechnung noch größer gegen dich auf.

    abbes schrieb:

    Aber sie reichen heute nicht aus den (wachsenden) Energiebedarf zu decken und werden dies auch in Zukunft nicht tun.

    dann müssen wir eben zuerst mal dafür sorgen, daß energie nicht sinnlos verplempert wird. individualverkehr bietet da bspw. ein großes einsparpotential. und woher willst du wissen, ob davon der "(wachsende) Energiebedarf" gedeckt werden können wird?



  • mezzo mix schrieb:

    Ich würde schon mal die Überschrift des Referats ändern. Es heißt Kernenergie und Kernkraftwerk.

    Ist jetzt eeh egal 😃
    Habe es schon gehalten. War mehr nen kurzer Vortrag als ein Referat...
    Note ➡ 1 🕶 🕶


Anmelden zum Antworten