[Irak] Sarkawi bei Luftangriff getötet



  • dreaddy schrieb:

    Sicher ist es am effektivsten und sichersten, nur war es nichtmal bekannt, dass sich grad diese Person dort aufhält, sondern eher ein Glückstreffer.
    Was darauf schliessen lässt, dass die Amis auf jedes "da könnte vermutlich ein Treffen sein" Gerücht ein paar Bomben werfen und schauen was passiert, das kanns doch nicht sein.

    Ich denkmal bestimmte höhere Militärs wissen sowiso das dem Terror selbst mit einer High-Tech-Armee nicht beizukommen ist.

    Dann lieber dem Gestz der Wahrscheinlichkeit nee dicke Bombe werfen. Unter 6 Mrd Menschen gibts dann ne hinreichende wahrscheinlickeit den richtigen zu treffen.

    Glaubst Du im ernst ein US-General würde die Wahrheit erzählen wie gross die Wahrscheinlichkeit ist den Terror entscheident zu beenden. Was würde das fuer einen Eindruck auf die paar überzeugten amerikanischen Steuerzahler machen die Auch fuer den Kampf gegen den Terror überzeugt worden sind.

    Hochbezahlte Generäle hätten keine Arbeit mehr, jegliche Waffenindustrie würde nix mehr verdienen. So ist halt die Menschheit 😕

    Der Mensch wird bestimmt durch seine eigene Urteilskraft und durch Manipulation durch andere. Gib dazu noch spezifische charakterliche Eigenschaften und fertig ist unser Aller Dasein 👍



  • Artchi schrieb:

    Gegen welches Land denn? Nenne mir bitte ein Land, das in den letzten 50 Jahren die USA angegriffen hat. BITTE! Nur Eines!!!

    Du scheinst da etwas zu verwechseln. Nur Deutschland hat sich in seiner Verfassung selbst explizit und strikt verboten jegliche Form von Angriffskriegen zu führen - und steht damit ziemlich alleine in der Welt da.
    Nebenbei wurden die Anschläge vom 11. September 2001 von der NATO als Angriff auf die USA gewertet - und das bedeutete den NATO-Bündnisfall (Angriff auf ein NATO-Mitglied wird als Angriff auf alle Mitglieder gewertet). Grundvoraussetzung dass Deutschland überhaupt beim Afghanistankrieg mitmischen konnte. Übrigens hat der UN-Sicherheitsrat die Anschläge ebenfalls als Angriff gewertet.

    Artchi schrieb:

    Ganz bestimmt nicht. Normalerweise ist das doch eine Sache, der die Polizei (meinetwegen Interpol) nachgehen müsste. Hab jetzt kein Jura studiert, aber wenn jemand mein Nachbarhaus in die Luft sprengen würde, würde sicherlich nicht die Bundeswehr antanzen, sondern die Kriminalpolizei würde versuchen den Übeltäter in die Finger zu bekommen.

    Du bist da ner ganz heißen Sache auf der Spur, die eine Erklärung dafür ist, wieso ich sagte, dass man ganz sicher nicht von Frieden sprechen kann.



  • Was man noch erwähnen sollte: auf den toten "Terrorchef" war ein nicht unerheblich hohes Kopfgeld ausgesetzt... Hätten sich ein paar "Söldner/Informanten" gefunden, die bereit gewesen wären, für zig Millionen Dollar tätig zu werden, hätte es einiger militärischer Aktionen weniger bedurft, es wären vielleicht weniger Leute gestorben und man hätte ihn vielleicht lebend fassen können...

    Hätte die "arme" Bevölkerung vor Ort nicht (früher) kooperieren können? Ohne Unterstützung/Mitwisser kommt schließlich keine Terrorgruppe aus.

    Ganz offensichtlich waren die Bombardierungsgegner nicht bereit, ihre Überzeugung ggf. mit ihrem Leben zu bezahlen, so wie die Terroristen es tun, um den Kerl unschädlich zu machen bzw. der Justiz zuzuführen.
    Den bösen amerikanischen Soldaten, denen man befiehlt, den Irak zu befrieden, mutet man jedoch allzugerne zu, sich für so einen fehlgeleiteten, fanatischen Idioten töten zu lassen. Dafür kriegen sie ja auch so verdammt viel Geld im Monat vom amerikanischen Steuerzahler.

    Ich finde es ok, daß man ihn erwischt hat. Auch ettliche Iraker im schiitischen Lager sind sicher nicht unglücklich darüber...



  • Warum lassen sich eigentlich immer so viele Menschen von irgendwelchen "großen und mächtigen" einreden, dass sie irgendwen, den sie garnicht kennen, umbringen müssen? Sind denn wirklich alle so dumm? Schaut so aus. Sagt einfach mal weiter, dass man das nicht machen muss und wenn es alle wissen, dann ist auch endlich Ruhe.



  • Dich würde ich sehen wollen, wenn Du ständig in Angst leben müßtest, von einem Idioten mit in die Luft gesprengt zu werden bzw. von Autobomben...
    Was war hier schon für ein Theater, als ein paar tote Vögel in der Botanik herumgelegen sind!!!!!? Dann möchte ich Deutschland nach 50 Autobombenanschlägen sehen (bzw. wenn man an die RAF der 70er denkt, was da schon wegen ein paar Toter los war....)



  • AndreasD schrieb:

    Dich würde ich sehen wollen, wenn Du ständig in Angst leben müßtest, von einem Idioten mit in die Luft gesprengt zu werden bzw. von Autobomben...
    Was war hier schon für ein Theater, als ein paar tote Vögel in der Botanik herumgelegen sind!!!!!? Dann möchte ich Deutschland nach 50 Autobombenanschlägen sehen (bzw. wenn man an die RAF der 70er denkt, was da schon wegen ein paar Toter los war....)

    _________________
    Geschichte muß sich nicht wiederholen, wenn man die Wiederholung rechtzeitig erkennt, unterbricht und nicht ständig denen hinterher läuft, die am lautesten "schreien".

    Mich? Hast du eigentlich deine eigene Signatur verstanden?



  • Das was mich am meisten stört ist dieses Cowboy-Verhalten der USA. Menschen haben gekämpft dafür das es eine Verfassung, Menschenrechte, Demokratie gibt. Was die USA macht ist eine Verletzung all dessen.
    Die Mitteln die die USA einsetzt um den Terror zu bekämpfen werden normalerweise nur im Kriegsfall benutzt. Also müsste sich die USA im Krieg befinden. Aber im Krieg gegen wen oder was ?



  • puh, hier wird ja einiges quer durcheinander geworfen.

    Zum "Bündnissfall": Afghanistan mag ja gelten, aber für den Irak Krieg wurden ganz andere Gründe vorgeschoben. MVW, schon vergessen? Danach hiess es, "Ok wir haben nichts gefunden, aber jetzt is der Saddam weg, das ist doch auch toll". Und nun, wo sich im Irak die Attentäter sammeln, um auf die "Eindringlinge" loszugehn, zieht man das ganze Debakel im Irak mit in den "War on Terrorism", um sich zu rechtfertigen. Aha?

    Zu den Luftangriffen: Seit dem ersten Irak-Krieg hat die USA durchgehend Ziele im Irak bombardiert. Warum sollten sie jetzt aufhören? Tja, zum Beispiel weil sie nun im Land sind, mit ihrer Hightech Armee und ihrem Bündniss, aber offenbar kriegen sie die Situation nicht unter Kontrolle, wielange nun schon?

    Zu der Aussage:

    ... keine Möglichkeit, die hier aufeinanderprallenden Denkwelten friedlich miteinander zu vereinen, schon vor dem religiösen Hintergrund, daß die Christen Ketzer gegenüber Allah sind (Stichwort Hl. Dreifaltigkeit).

    Das ist eine ganz einfache Sache, wie in der Physik: an einer Stelle kann nur eine Sache sein. Man kann nicht zwei Sachen am gleichen Platz friedlich vereinen. Und die Forderung nach friedlichem Zusammenleben zur Vermeidung von Terroristen bedeutet für den Westen Unterwerfung..

    So, in dem Fall stimmst du mit dem iranischen Präsidenten überein, dass die Gründung des Staates Israels an diesem Platz (ich denke doch, das meinst du mit deinem Physikvergleich) ein Fehler war? Interessant. Aber der erste Abschnitt ist sowas von falsch. Es gab eine Jahrhunderte lange Koexistenz der beiden Religionen. ( Und wenn wir grad bei Religion sind, wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, was tust du dann, als guter Christ? ) Das Problem ist nicht der christliche Glaube, sondern das imperiale Gehabe der USA und deren Schützling Israel (die sich ihr Territorium mit aggresiven Kriegen erweitert und somit ihre Feinde selbst erschaffen hat) Die Frage, wer Angefangen hat, lässt sich nicht einfach mit 9/11 zu beantworten. Es scheint oft so, dass damals sämtliche Vorgeschichte vergessen ging, wie durch den roten Blitzer der MiB. Was war das noch, was "Terrorfürst" Bin Laden forderte? Hört auf Israel zu unterstüzen und zieht eure Truppen aus dem heiligen Land (Saudi Arabien) ab. Warum sie noch immer da sind, ist nach rechtlichen Gründen eh schleierhaft, es geht doch nur um Vormachtsstellung in der Region. Warum sind sie eigentlich noch in Guantanamo (ohne gültigen Vertrag!)? Und in Rammstein?

    "Willst du denn Frieden, kauf Hinkelsteine!"



  • C.Santa schrieb:

    Warum lassen sich eigentlich immer so viele Menschen von irgendwelchen "großen und mächtigen" einreden, dass sie irgendwen, den sie garnicht kennen, umbringen müssen? Sind denn wirklich alle so dumm? Schaut so aus. Sagt einfach mal weiter, dass man das nicht machen muss und wenn es alle wissen, dann ist auch endlich Ruhe.

    ja die Menscheit ist so dumm, man sieht es ja an der Historie.

    Dazu kommt noch die Moral/Ethik/Ansicht/Enstellung von jedem selbst wenn ich mich an die Leute halte.... werde ich es zu was bringen.

    Wenn Ich/Wir die Leute auf diese Art und Weise beeinflussen werden das so und so eintreten zu unseren/deren Gunsten/Ungunsten.

    Eben die Art und Weise wie miteinander umgegeangen wird und das Wissen der/die
    sind so gestrickt dann brauchen Wir nur das machen dann wird/werden die mit dieser Wahrscheinlichkeit so handeln. An dieser Art wie untereinander Umgegangen wird sind eben jegliche Erwartungen in all Ihrer Form geknüpft.

    Persöhnlich betrachtet man von sich selbst aus, auch nur Hauptsache es ist zum eigenen Wohl,
    das Unwohl der Anderen wird unter den Tisch gekehrt. Das ist unser aller Dasein. Die vergangene Geschicht hat es ja zur Genüge bewiesen wie es läuft

    Das dumme bei dem Spiel Wer benutzt Wen??? ....

    Es ist auch unter den Begriffen Erpressung/Nötigung bekannt, wie die Auswirkungen dabei aussehen können gibt es grenzenlosse Möglichkeiten in unseren sozialen Umgang.

    Wobei mit "sozial" nicht unbedingt das Wort Gerechtigkeit zu verstehen ist.



  • C.Santa schrieb:

    AndreasD schrieb:

    ....
    Geschichte muß sich nicht wiederholen, wenn man die Wiederholung rechtzeitig erkennt, unterbricht und nicht ständig denen hinterher läuft, die am lautesten "schreien".

    Mich? Hast du eigentlich deine eigene Signatur verstanden?

    Was stört Dich an meiner Signatur bezogen an meiner obigen Aussage bzw. wo siehst Du einen Widerspruch?

    In unserer Gesellschaft liegt das Gewaltmonopol beim Staat. Daran halten sich bekanntermaßen nicht alle und deshalb hat unsere Polizei entsprechende Rechte. U.a. kann auch die Polizei Leute töten, wenn sie selbst oder andere in Gefahr kommen. Nur so verhindert man Anarchie.

    Terroristen, die damit beginnen, unschuldige Leute zu töten und sich in Wohngebieten verstecken, sind nach Möglichkeit zu fassen. Mit den "religiös" fanatisierten Leuten kann man schwerlich diskutieren. Bzw. Du kannst es ja gerne tun. Hast Du aber nicht. Und andere offenbar auch nicht. Oder sie haben es getan und es hat nichts geholfen. Deshalb bist Du dafür, daß sie weiter morden, bis in letzter Konsequenz nur noch sie und die Leute übrig bleiben, die ihrem Gedankengut entsprechen?
    Wenn Du dafür stehst, hast Du meine Signatur tatsächlich nicht verstanden.



  • Buena Vista schrieb:

    So, in dem Fall stimmst du mit dem iranischen Präsidenten überein, dass die Gründung des Staates Israels an diesem Platz (ich denke doch, das meinst du mit deinem Physikvergleich) ein Fehler war? Interessant. Aber der erste Abschnitt ist sowas von falsch. Es gab eine Jahrhunderte lange Koexistenz der beiden Religionen. ( Und wenn wir grad bei Religion sind, wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, was tust du dann, als guter Christ? ) Das Problem ist nicht der christliche Glaube, sondern das imperiale Gehabe der USA und deren Schützling Israel (die sich ihr Territorium mit aggresiven Kriegen erweitert und somit ihre Feinde selbst erschaffen hat) Die Frage, wer Angefangen hat, lässt sich nicht einfach mit 9/11 zu beantworten. Es scheint oft so, dass damals sämtliche Vorgeschichte vergessen ging, wie durch den roten Blitzer der MiB. Was war das noch, was "Terrorfürst" Bin Laden forderte? Hört auf Israel zu unterstüzen und zieht eure Truppen aus dem heiligen Land (Saudi Arabien) ab. Warum sie noch immer da sind, ist nach rechtlichen Gründen eh schleierhaft, es geht doch nur um Vormachtsstellung in der Region. Warum sind sie eigentlich noch in Guantanamo (ohne gültigen Vertrag!)? Und in Rammstein?

    Wo wir gerade dabei sein. Das Elsass ist Urdeutsch. Ostpreussen war seit Jahrhunderten Deutsches Siedlungsbebiet. Und überhaupt verlange ich die Grenzen des Deutschen Reiches von 1127. Ich hoffe, da kommen mir bloß nicht die Römer zuvor, die Gallien und Teile Südwestdeutschlands zurückfordern werden oder irgendwelche Rechtsnachfolger der Kelten...

    Neues Unrecht durch Terror erzeugen mit Verweis auf in der Vergangenheit erlittenes Unrecht schafft niemals Frieden...

    Zum Bibelzitat: ich wußte gar nicht, daß Jesus sich zu Lebzeiten auch mit Terrorangriffen und Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik befaßt hat. Zumindest gibt es diesbezüglich (wohlweislich?) keine Überlieferungen, die mir bekannt wären.



  • AndreasD schrieb:

    ...
    Wo wir gerade dabei sein. Das Elsass ist Urdeutsch. Ostpreussen war seit Jahrhunderten Deutsches Siedlungsbebiet. Und überhaupt verlange ich die Grenzen des Deutschen Reiches von 1127. Ich hoffe, da kommen mir bloß nicht die Römer zuvor, die Gallien und Teile Südwestdeutschlands zurückfordern werden oder irgendwelche Rechtsnachfolger der Kelten...

    Neues Unrecht durch Terror erzeugen mit Verweis auf in der Vergangenheit erlittenes Unrecht schafft niemals Frieden...

    Zum Bibelzitat: ich wußte gar nicht, daß Jesus sich zu Lebzeiten auch mit Terrorangriffen und Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik befaßt hat. Zumindest gibt es diesbezüglich (wohlweislich?) keine Überlieferungen, die mir bekannt wären.

    Ah ja? Ich glaub das "Urdeutsch" das ich mit den Elsässern sprech, würdest Du nicht verstehn...(Übrigens würden die meisten liebend gern weg von Frankreich, aber wohl kaum zu Deutschland, tja..)
    Dass die eine Ungerechtigkeit Vergangenheit ist, während die andere, nämlich die Besetzung der Palästinenser Gebiete, noch andauert ist dir schon aufgefallen, oder? Ich meine es geht hier um militärisch besetztes Gebiet!
    Ich habe in keinster Weise, den Terrorismus verteidigt. Ich wollte nur mal klarstellen, was deren "Beweggründe" sind, weil es mir nur zu oft, wie auch hier, begegnet, dass der Islam als aggresive, christenhassende Religion dargestellt wird.
    Jesus kannte die heutige Situation sicher nicht, aber er wusste, das Liebe und Vergebung das einzige Mittel gegen den Hass ist. Wer Hass sät, wird Gewalt ernten...
    Wer, wenn nicht der Nachgiebiegere kann anfangen aufzuhören?



  • Buena Vista schrieb:

    AndreasD schrieb:

    ...
    Wo wir gerade dabei sein. Das Elsass ist Urdeutsch. Ostpreussen war seit Jahrhunderten Deutsches Siedlungsbebiet. Und überhaupt verlange ich die Grenzen des Deutschen Reiches von 1127. Ich hoffe, da kommen mir bloß nicht die Römer zuvor, die Gallien und Teile Südwestdeutschlands zurückfordern werden oder irgendwelche Rechtsnachfolger der Kelten...

    Neues Unrecht durch Terror erzeugen mit Verweis auf in der Vergangenheit erlittenes Unrecht schafft niemals Frieden...

    Zum Bibelzitat: ich wußte gar nicht, daß Jesus sich zu Lebzeiten auch mit Terrorangriffen und Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik befaßt hat. Zumindest gibt es diesbezüglich (wohlweislich?) keine Überlieferungen, die mir bekannt wären.

    Ah ja? Ich glaub das "Urdeutsch" das ich mit den Elsässern sprech, würdest Du nicht verstehn...(Übrigens würden die meisten liebend gern weg von Frankreich, aber wohl kaum zu Deutschland, tja..)
    Dass die eine Ungerechtigkeit Vergangenheit ist, während die andere, nämlich die Besetzung der Palästinenser Gebiete, noch andauert ist dir schon aufgefallen, oder? Ich meine es geht hier um militärisch besetztes Gebiet!
    Ich habe in keinster Weise, den Terrorismus verteidigt. Ich wollte nur mal klarstellen, was deren "Beweggründe" sind, weil es mir nur zu oft, wie auch hier, begegnet, dass der Islam als aggresive, christenhassende Religion dargestellt wird.
    Jesus kannte die heutige Situation sicher nicht, aber er wusste, das Liebe und Vergebung das einzige Mittel gegen den Hass ist. Wer Hass sät, wird Gewalt ernten...
    Wer, wenn nicht der Nachgiebiegere kann anfangen aufzuhören?

    Solange es Nachsicht/Vergebung/Liebe mit einer gesunden sachlichen Rationalität gibt wird sich die Menschheit vermuttlich (aber nur in Klammern)
    nicht vollends selbst wegbomben. Soviel ist denke ich ziemlich sicher.
    Man ist ja nur fuer eine kurzer Zeit zu Gast auf dieser Erde.

    🙂

    P.S.: Hoffentlich haben Wir einen schönen Sommer und viele Grillfeste 😋



  • AndreasD schrieb:

    C.Santa schrieb:

    AndreasD schrieb:

    ....
    Geschichte muß sich nicht wiederholen, wenn man die Wiederholung rechtzeitig erkennt, unterbricht und nicht ständig denen hinterher läuft, die am lautesten "schreien".

    Mich? Hast du eigentlich deine eigene Signatur verstanden?

    Was stört Dich an meiner Signatur bezogen an meiner obigen Aussage bzw. wo siehst Du einen Widerspruch?

    In unserer Gesellschaft liegt das Gewaltmonopol beim Staat. Daran halten sich bekanntermaßen nicht alle und deshalb hat unsere Polizei entsprechende Rechte. U.a. kann auch die Polizei Leute töten, wenn sie selbst oder andere in Gefahr kommen. Nur so verhindert man Anarchie.

    Terroristen, die damit beginnen, unschuldige Leute zu töten und sich in Wohngebieten verstecken, sind nach Möglichkeit zu fassen. Mit den "religiös" fanatisierten Leuten kann man schwerlich diskutieren. Bzw. Du kannst es ja gerne tun. Hast Du aber nicht. Und andere offenbar auch nicht. Oder sie haben es getan und es hat nichts geholfen. Deshalb bist Du dafür, daß sie weiter morden, bis in letzter Konsequenz nur noch sie und die Leute übrig bleiben, die ihrem Gedankengut entsprechen?
    Wenn Du dafür stehst, hast Du meine Signatur tatsächlich nicht verstanden.

    Hab ich eigentlich von einer bestimmten Seite geredet? Irgend ein Terrorist der sich von Bin Laden einreden läst, dass er Hauser sprengen muss ist genauso bescheuert wie ein Soldat der sich von Bush sagen läst, dass er Häuser bombadieren muss.
    Die Geschichte wiederholt sich jetzt doch schon zum Xten mal. Irgenwer schreit "Die sind böse und wollen uns angreifen" und alle sind so dumm und rennen ihm hinterher. Meinst du wirklich, dass irgend ein afghanischer Ziegenhirte einfach so auf die Idee kommt, dass er jetzt seine Religion verbreiten muss und deswegen Häuser sprengt? Die Religion wird doch von beiden Seiten wieder mal als Grund vorgeschoben, weil man damit soviele Menschen ansprechen kann.



  • dreaddy schrieb:

    Naja sich über den Tod eines Menschen zu freuen is alleine schon recht erbärmlich

    Besser nach 4 Seiten als gar nicht...



  • Tja, das mit der Personifizierung des Bösen klappt schon ganz gut. Nicht mehr alle durchschauen, dass es um Menschenleben geht.



  • HEZ schrieb:

    dreaddy schrieb:

    Naja sich über den Tod eines Menschen zu freuen is alleine schon recht erbärmlich

    Besser nach 4 Seiten als gar nicht...

    Lass doch so'n Schwachsinn.
    Täglich sterben tausende von armen Menschen und niemand kümmert's.
    Da stirbt endlich mal einer der's verdient hat und man darf sich nicht freuen?
    Seht's ein: Die Welt ist (etwas) besser ohne diesen blöden Sack darin als mit ihm.
    Also ist sein Tod durchaus ein Grund zur Freude.



  • scrontch schrieb:

    Da stirbt endlich mal einer der's verdient hat und man darf sich nicht freuen?
    Seht's ein: Die Welt ist (etwas) besser ohne diesen blöden Sack darin als mit ihm.
    Also ist sein Tod durchaus ein Grund zur Freude.

    Ich weiß in der Tat auch nicht, ob "Freude" da die passende Empfindung ist. Aber ich kann es nachvollziehen, wenn Leute sagen, dass sie diesbezüglich "erleichtert" sind. Immerhin gehen eine ganze Menge blutiger Terroranschläge auf das Konto von Sarkawi und man muss wohl davon ausgehen, dass das so weitergegangen wäre. Es geht sicherlich auch ohne ihn weiter, aber sicherlich wurde der Terrorismus im Irak dadurch geschwächt. Wie stark er geschwächt wurde, wird die Zeit zeigen.

    Aber trotzdem: "Freude" finde ich hier unangebracht. Man kann den Tod von Menschen in einem Krieg - oder meinetwegen auch in gewissen anderen Umständen - in Kauf nehmen, das lässt sich wohl manchmal nicht vermeiden. Aber sich über den Tod von Menschen zu freuen, widerspricht IMHO unseren westlichen Werten.



  • Buena Vista schrieb:

    AndreasD schrieb:

    ...
    Wo wir gerade dabei sein. Das Elsass ist Urdeutsch. Ostpreussen war seit Jahrhunderten Deutsches Siedlungsbebiet. Und überhaupt verlange ich die Grenzen des Deutschen Reiches von 1127. Ich hoffe, da kommen mir bloß nicht die Römer zuvor, die Gallien und Teile Südwestdeutschlands zurückfordern werden oder irgendwelche Rechtsnachfolger der Kelten...

    Neues Unrecht durch Terror erzeugen mit Verweis auf in der Vergangenheit erlittenes Unrecht schafft niemals Frieden...

    Zum Bibelzitat: ich wußte gar nicht, daß Jesus sich zu Lebzeiten auch mit Terrorangriffen und Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik befaßt hat. Zumindest gibt es diesbezüglich (wohlweislich?) keine Überlieferungen, die mir bekannt wären.

    Ah ja? Ich glaub das "Urdeutsch" das ich mit den Elsässern sprech, würdest Du nicht verstehn...(Übrigens würden die meisten liebend gern weg von Frankreich, aber wohl kaum zu Deutschland, tja..)
    Dass die eine Ungerechtigkeit Vergangenheit ist, während die andere, nämlich die Besetzung der Palästinenser Gebiete, noch andauert ist dir schon aufgefallen, oder? Ich meine es geht hier um militärisch besetztes Gebiet!
    Ich habe in keinster Weise, den Terrorismus verteidigt. Ich wollte nur mal klarstellen, was deren "Beweggründe" sind, weil es mir nur zu oft, wie auch hier, begegnet, dass der Islam als aggresive, christenhassende Religion dargestellt wird.
    Jesus kannte die heutige Situation sicher nicht, aber er wusste, das Liebe und Vergebung das einzige Mittel gegen den Hass ist. Wer Hass sät, wird Gewalt ernten...
    Wer, wenn nicht der Nachgiebiegere kann anfangen aufzuhören?

    Zum Elsaß: es war länger deutsch als französisch. Ob ich den Dialekt verstehe, ist eine andere Sache. Plattdeutsch verstehe ich auch nicht und gehört dennoch zu Deutschland. 😉

    Zu den Beweggründen: der Islam ist so expansionistisch und aggressiv, wie es besonders die katholische Kirche im Mittelalter und in der Neuzeit war. Im Gegensatz zur katholischen Kirche mit ihrem zentralen, ordnenden Oberhaupt, gibt es dergleichen im Islam nicht. Da kann jeder alles so auslegen und deuten, wie es ihm in den Kram passt. Und der "Heiligen Krieg" ist eine tolle Steilvorlage, auch wenn ursprünglich - wie ich gehört habe - der Heilige Krieg in einem selbst gemeint war.
    Im Gegensatz zum christlichen Glauben hat der Islam gleich mit militärischen Auseinandersetzungen begonnen. Jesus hat sich bekanntlich friedlich opfern lassen...
    Ein Selbstmörder hatte gemäß der christlichen Lehre nichts gutes im Jenseits zu erwarten. Islamkonform scheint es möglich zu sein, sich mit Sprengstoffgürteln zwischen unschuldigen Zivilisten direkt in's Paradies zu sprengen, wo den heiligen Krieger angeblich sofort zig Jungfrauen erwarten (was können nur die armen Jungfrauen dafür.... mögen die den Typen überhaupt? Was passiert mit Selbstmordattentäterinnen... aber ich schweife ab).

    Ich schere nicht alle Mulsime über einen Kamm. Es gibt - wie bei den Christen - sehr viele vernünftige. Aber es fehlt eine ordnende Hand und zentrale Auslegung der Glaubenslehre. Deshalb macht da ja jeder, was im religiös/politisch in den Kram paßt.

    Du hast Recht: nur wenn man nachgibt, kann man zusammen kommen und irgendwann verzeihen, so wie sich Deutschland und Frankreich beispielsweise ausgesöhnt haben und die haben sich ja beide öfters gegenseitig drangsaliert. Das setzt aber voraus, daß beide Seiten bereit sind, aufeinander zuzugehen.

    Terroristen zeichnen sich dadurch aus, daß sie nur aggressiv auf andere zugehen und Terror meist gegen Unschuldige verbreiten, weil sie anderen mit allen Mitteln ihren Willen aufzwängen wollen. Das muß man - im Zweifel mit allen Mitteln - bekämpfen, weil das Beispiel sonst Schule macht und sich irgendwann Anarchie breit machen würde.

    Hätte das Christentum (und der Islam!) dieses Prinzip nicht gebilligt, hätte es sich nie durchgesetzt und wie würden heute vielleicht noch Isis oder Jupiter anbeten und die Araber ihre Lokalgottheiten.



  • ich kann auch nicht wirklich umhin mich darüber zu freuen, das sarkawi tot ist. der typ war echt sowas von zum kotzen! man muss sich nur mal reindrehen, das er nicht nur den grossen djihad gegen den westen führen wollte, sondern auch noch den schiiten den "totalen Krieg" erklärt hat, und um das zu erreichen hat er haufenweise zivilisten und unschuldige ermordet. fanatischer und irrationaler kann man kaum noch sein. und auch taktisch sowas von bescheuert gleichzeitig noch ne zweite front aufzumachen...

    allerdings zeugen kommentare wie das ganze wäre wie in der physik und es gehe hier um zwei religionen die sich gegenseitig ausschliessen, von einer dermassen niedrigen binärlogik, das man merkt, das es leute gibt, die ausser if, then, else strukturen noch nix gesehen haben. und sie hatten keinen guten geschichtsunterricht. aber das sind genau die leute, die bush und bin laden brauchen; kleine soldaten die glauben, das böse fällt einfach so vom himmel...(oder die sind vom TEUFEL besessen!)

    man muss sich einfach mal klarmachen, das es in jeder bevölkerung einen haufen potentieller massenmörder und soziopathen gibt. ich gehe sogar noch weiter und sage, jeder von uns trägt die fähigkeit zum massenmord in sich! (Allerdings sind nur wenige von uns echte soziopathen.) Oder was glaubt ihr wo die nazis bei uns damals alle herkamen? waren es aliens, die mit fliegenden untertassen gelandet sind? ich sage euch, wenn die umstände "stimmen", die "richtigen" leute an der macht wären, der zeitgeist passen würde und die infrastruktur, hätten wir hier oder beliebig anderswo in 0kommanix wieder gut geölte lager und schnucklige ethnische säuberungen (<- was für ein wort!!).

    solange nicht all diese (ziemlich komplexen) umstände zusammenpassen, können wir ruhig mit diesem potential tür an tür zusammenleben und alles ist rund. einer wie sarkawi wäre wahrscheinlich nur ein mehr oder weniger kleiner gangster gewesen, der irgendwann im knast verschwunden wäre.

    im nahen osten sind diese umstände zum grossen teil zusammengekommen. es ist gelungen die ganze unzufriedenheit und ausweglosigkeit in einem schmelztiegel zu vereinen und das, was sonst nur stammtischgenöle und eher kleinkrimineller alltag gewesen wäre zu einer neuen sache mit gemeinsamer stossrichtung zu entwickeln. dieser schmelztiegel ist diesmal religion. bei uns damals wars nationalismus und rassismus. austauschbar! immer irgendwelcher mindfuck, der uns glauben machen soll, wir hätten das rätsel des lebens und unserer rolle darin verstanden.

    den amerikanern (und israelis) muss man vorwerfen, dass sie diese umstände immer weiter befeuern und verstärken, mit ihrer zahn um zahn ideologie. (die übrigens qualitativ genau dieselbe ist, wie die der islamisten...)
    gibts eigentlich irgendeinen fehler den die amis im irak noch nicht gemacht haben? leider muss man sagen, das sie das unglaubliche geschafft haben, was selbst ich 2003 nicht gedacht habe, nämlich das es im irak heute schlimmer ist als zu saddams zeiten.
    die amis erzeugen das, wovor sie sich fürchten. vor vier jahren wäre noch keiner auf die idee gekommen, das wir uns in einem religionskrieg befänden. heute taucht diese idee sogar schon ansatzweise in diesem forum auf.
    um wieviel mehr wird sich diese idee wohl in den islamischen ländern verbreitet haben, nach all dem was seither passiert ist? (abu ghraib, haditha, guantanamo...) lauter neue ursprünglich teilweise sogar ganz nette nachbarn, die sich jetzt auf den massenmord vorbereiten. (vielleicht ist da auch wieder ein echter soziopath darunter, so wie sarkawi...)


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