Wahrnehmung der Nachrichten und der Welt..
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Hey, Volki ist ja wieder da

BTT: Von den Nachrichten lass ich mich sowieso nicht mehr irritieren, ich gucks mir an und denk mir eben meinen Teil. Die Ereignisse nach 911 haben mir allerdings etwas die Augen geöffnet, bzw ich interessiere mich seitdem mehr für die Politik rund um den mittleren Osten. Aber "Terror-Angst" habe ich eigentlich nicht.
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Hi,
Aber "Terror-Angst" habe ich eigentlich nicht.
mmmh, ich eigentlich auch nicht. Aber leider ist einer der beiden Züge, in dem eine Bombe gefunden wurde, der Zug, mit dem ich jeden Morgen zur Arbeit fahre. Das lässt den Terror schon etwas näher rücken.
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minhen schrieb:
durito schrieb:
Wenn Du nen Foto hast von einem ausgelöschten Dorf, sagt das viel mehr als ein "2 Tote im Libanon".
Stimmt. Richtige Nachrichten müssen emotional aufwühlend, manipulierend sein. Schließlich will man ja unterhalten und nicht mit harten Fakten gelangweilt werden.
Du verstehst mich falsch. Unsere "News" bringen Dir wirklich einfach harte Fakten, z.B. "2 Tote". Fast immer sind vor Ort diese 2 Toten nicht ausschlaggebend für die Gesamtlage. Die Menschen haben dort ganz andere Probleme wie z.B. willkürliche Verhaftungen, Hunger, was auch immer. Davon erfährst Du am TV aber gar nichts.
Wenn ich am TV "2 Tote" höre, denk ich auch nicht viel mehr als "böh? Ist halt Krieg", wenn ein Kumpel von Dir aber erzählt, "Du, da kamen die ***** mit Panzern ins Dorf, erschossen zwei Jungs, verhafteten alle Männer und führten sie ab, die Frauen flohen, danach wurde das gesammte Dorf gesprengt.", dann siehts schon anders aus.Deine "harten Fakten" haben schlicht Null Informationsgehalt. Klar, jetzt wissen alle wo und wie Krieg geführt wird, und dennoch hat keiner irgendwie ne Ahnung was dort wirklich passiert. Du wirst Dich auch erst wirklich dafür interessieren, wenn Du vor Ort warst, oder dort wen kennst.
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durito schrieb:
minhen schrieb:
durito schrieb:
Wenn Du nen Foto hast von einem ausgelöschten Dorf, sagt das viel mehr als ein "2 Tote im Libanon".
Stimmt. Richtige Nachrichten müssen emotional aufwühlend, manipulierend sein. Schließlich will man ja unterhalten und nicht mit harten Fakten gelangweilt werden.
Du verstehst mich falsch. Unsere "News" bringen Dir wirklich einfach harte Fakten, z.B. "2 Tote". Fast immer sind vor Ort diese 2 Toten nicht ausschlaggebend für die Gesamtlage. Die Menschen haben dort ganz andere Probleme wie z.B. willkürliche Verhaftungen, Hunger, was auch immer. Davon erfährst Du am TV aber gar nichts.
Wenn ich am TV "2 Tote" höre, denk ich auch nicht viel mehr als "böh? Ist halt Krieg", wenn ein Kumpel von Dir aber erzählt, "Du, da kamen die ***** mit Panzern ins Dorf, erschossen zwei Jungs, verhafteten alle Männer und führten sie ab, die Frauen flohen, danach wurde das gesammte Dorf gesprengt.", dann siehts schon anders aus.Deine "harten Fakten" haben schlicht Null Informationsgehalt. Klar, jetzt wissen alle wo und wie Krieg geführt wird, und dennoch hat keiner irgendwie ne Ahnung was dort wirklich passiert. Du wirst Dich auch erst wirklich dafür interessieren, wenn Du vor Ort warst, oder dort wen kennst.
Stimmt. Richtige Nachrichten müssen emotional aufwühlend, manipulierend sein. Schließlich will man ja unterhalten und nicht mit harten Fakten gelangweilt werden.
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Heimdall83 schrieb:
Wuerde man da mit Diplomatie net irgendwie mehr erreichen?
Du kannst nicht mit jemanden verhandeln, der als Minimalforderung Deinen Tod will.
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Marc++us schrieb:
Heimdall83 schrieb:
Wuerde man da mit Diplomatie net irgendwie mehr erreichen?
Du kannst nicht mit jemanden verhandeln, der als Minimalforderung Deinen Tod will.

Wo du Recht hast hast du Recht...
Ich frage mich nur immer, was die Zukunft (sagen wir mal 10 Jahre) noch bringen wird..ich frage mich, ob in 10 Jahren nicht schon die erste Atombombe seit relativ langer Zeit geflogen sein wird und ob die Erdbevölkerung bis dahin nicht schon längst halbiert wurde...

Denn eins ist klar: So wie es jetzt aktuell ist, wird es nicht weitergehen...irgendwann brechen alle Dämme...
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also wenn ich mir mal allein anschaue wenn mehrere Sozialpädagogen sehr diplomatisch über triviale Probleme diskutieren, da will ich gar nicht wissen wie solche Diplomaten solche Flaming Themes diskutieren!

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RollingStones schrieb:
Denn eins ist klar: So wie es jetzt aktuell ist, wird es nicht weitergehen...irgendwann brechen alle Dämme...
Das ist klar, das muss halt irgendwie so sein
Aber ist doch nur halb so wild, irgendwie gehts immer weiter, war doch schon immer so 
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durito schrieb:
RollingStones schrieb:
Denn eins ist klar: So wie es jetzt aktuell ist, wird es nicht weitergehen...irgendwann brechen alle Dämme...
Das ist klar, das muss halt irgendwie so sein
Aber ist doch nur halb so wild, irgendwie gehts immer weiter, war doch schon immer so 
Hm...ich glaube, du hast nicht richtig verstanden, was ich damit sagen wollte...

Denn wenn wirklich einmal alle Dämme brechen, wird es für einige kein "danach" auf der Erde mehr geben...
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RollingStones schrieb:
Ich frage mich nur immer, was die Zukunft (sagen wir mal 10 Jahre) noch bringen wird..ich frage mich, ob in 10 Jahren nicht schon die erste Atombombe seit relativ langer Zeit geflogen sein wird und ob die Erdbevölkerung bis dahin nicht schon längst halbiert wurde...

Ersteres ist denkbar, letzteres aber unwahrscheinlich.
Lass mal den GAU eintreten, einige Nuklearanschläge in London, Paris und New York (in Berlin sowieso nicht, keiner möchte einen Rückzugspunkt in einem hündisch unterwürfigen Land verlieren), sowie Auslöschung von Iran und Israel durch massive Schläge => das sind 20000 Tote im Westen und 20-50 Mio im Nahen Osten.
Das reicht nicht, um unsere Zivilisation zu vernichten.
Und die Russen? Die Russen sind wirklich die einzigen(TM), die uns tatsächlich auslöschen können. Da gibt's ein Zitat dazu, allerdings weiß ich nicht von wem das ist: "Auch die Russen werden irgendwann merken, daß sie Weiße sind."
Also, keine Panik. Nimm Dir lieber ein Beispiel, wie ein durch ein Genozid fast an den Rand der Existenz getriebenes Volk heute wieder mühsam aufsteht - Kambodscha.
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RollingStones schrieb:
durito schrieb:
RollingStones schrieb:
Denn eins ist klar: So wie es jetzt aktuell ist, wird es nicht weitergehen...irgendwann brechen alle Dämme...
Das ist klar, das muss halt irgendwie so sein
Aber ist doch nur halb so wild, irgendwie gehts immer weiter, war doch schon immer so 
Hm...ich glaube, du hast nicht richtig verstanden, was ich damit sagen wollte...

Denn wenn wirklich einmal alle Dämme brechen, wird es für einige kein "danach" auf der Erde mehr geben...
Dochdoch, so mein ich das auch. Naja, als die Römer die Kelten geplättet haben war das für die Kelten auch ein ziemlicher Frust, aber so läufts, die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des plätten und geplättet werden. Dass wir momentan grad "die Römer" sind ist halt Glück, wird aber sicher ned für ewig anhalten.
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Oh, Geschichte wie schön.

Dazu sehe ich nur eine bedenkliche Parallele - Rom ging dann unter, als seine Armee überwiegend aus Einwanderern und Söldnern bestand und die Bürger nicht mehr den Willen und die Einheit hatten, sich militärisch zu verteidigen. Dazu eine Inflation, so daß man die Armee nicht mehr bezahlen konnte - und plötzlich wurde aus barbari ante portas ein barbari in der Innenstadt.
[So gesehen hat die Schweiz einen strukturellen Vorteil. Hat jemand einen Pass für mich?
]
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Marc++us schrieb:
und plötzlich wurde aus barbari ante portas ein barbari in der Innenstadt.
lol

Der Zerfall hatte auch noch weitere Gründe, bestimmt war Rom trotz den eigenen Problemen noch jedem einzelnen (!) seiner Gegner überlegen. Bei der bedenklichen Parallele stimme ich zu. Dekadent und verdammt.
Aber was soll's? Ob die Römer die Kelten plätten oder die Barbaren die Römer plätten, spielt ja an sich keine Rolle... Irgendwann werden auch wir mal auf'n Deckel kriegen, aber hey, wir durften jetzt auch ne ziemlich lange Zeit am Drücker sitzen...

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Marc++us schrieb:
Oh, Geschichte wie schön.

Ay, wir können gerne mal eine Geschichts-Diskussion starten
Aber bitte nur bis Mittelalter 
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Marc++us schrieb:
Oh, Geschichte wie schön.

Dazu sehe ich nur eine bedenkliche Parallele - Rom ging dann unter, als seine Armee überwiegend aus Einwanderern und Söldnern bestand und die Bürger nicht mehr den Willen und die Einheit hatten, sich militärisch zu verteidigen. Dazu eine Inflation, so daß man die Armee nicht mehr bezahlen konnte - und plötzlich wurde aus barbari ante portas ein barbari in der Innenstadt.
[So gesehen hat die Schweiz einen strukturellen Vorteil. Hat jemand einen Pass für mich?
]Kennst Du den Film "Beresina - oder die letzten Tage der Schweiz"? Da könntest Du ein paar Tipps bekommen
:p
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Hallo,
@durito: Aber die Frage ist, ob sich das Blatt weiterhin immer wenden wird. Ich sehe zur Zeit nicht wie wir den Status der 'Roemer' verlieren sollten (Gut sahen sie damals vermutlich auch nicht, bis ihr Reich in Zwei Teile brach).
Aber ueberlegen war Rom glaube ich nicht allen Feinden. Alleine bei uns 'den Germanen' war Schluss. Gut, wir hatten sie mit List besiegt, aber Sieg ist Sieg. Aber denke gab zu der Zeit schon noch andere Reiche die es mit Rohm aufnehmen konnten. gabs da net die Hunnen irgendwie? Oder wie stark waren eigentlich die Japaner mit den tollen Samurai

Zum auf den Deckel kriegen: Haben wir doch im Grudne in den letzten beiden Weltkriegen.
Geschichte
Man muesste mal sone Aufstellung/Liste machen, welche Nation/Reich/Kultur (oder wie mans nennen koennte), am erfolgreichsten ist.
Sprich wie lange es die Macht hatte, oder wie viele Erfindungen dort gemacht wurden.
Denke irgendwie waren fast ueberall auf der Welt mal Voelker am druecker.Eine Diskusion, ob Religion Sinn macht oder eher nur Schlechtes bringt, wuerde eher Sinn machen

MfG, Heimdall83
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Heimdall83 schrieb:
Hallo,
...
GeschichteMan muesste mal sone Aufstellung/Liste machen, welche Nation/Reich/Kultur (oder wie mans nennen koennte), am erfolgreichsten ist.
Sprich wie lange es die Macht hatte, oder wie viele Erfindungen dort gemacht wurden.
...Heiliges deutsches Reich römischer Nation (tm) - Tausend Jahre?
Finde ich nicht schlecht für den Anfang, auch wenns der reiste Flickenteppich war. Ist gerade ein schöner Artikel im letzten Spiegel zu lesen.
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Heimdall83 schrieb:
Aber ueberlegen war Rom glaube ich nicht allen Feinden. Alleine bei uns 'den Germanen' war Schluss. Gut, wir hatten sie mit List besiegt, aber Sieg ist Sieg. Aber denke gab zu der Zeit schon noch andere Reiche die es mit Rohm aufnehmen konnten. gabs da net die Hunnen irgendwie? Oder wie stark waren eigentlich die Japaner mit den tollen Samurai

Redest Du jetzt von den Vandalen in Rom oder vom teutoburger Wald? Das sagt ja noch nichts über die Stärke der Römer bzw. der Germanen. Das Interesse einer römischen Besatzung in Germanien war einfach noch zu gering, da Rom nicht so sehr an nicht-städtischen Regionen interessiert war. Sonst hätten die bestimmt später nochmals angeklopft.
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Heimdall83 schrieb:
Eine Diskusion, ob Religion Sinn macht oder eher nur Schlechtes bringt, wuerde eher Sinn machen
Religion ist nichts grundsätzlich Schlechtes, problematisch wurde es erst mit der Einführung des Monotheismus, da natürlich das Zusammenleben von zwei unterschiedlichen monotheistischen Religionen per Definition bereits konfliktbehaftet ist.
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Euer Vergleich mit den Römern ist ja ganz toll, ignoriert aber eine Kleinigkeit. Wir, d.h. der Westen, sind militärisch, politisch und wirtschaftlitch heterogen und nicht ein einzelnes, stark zentralisiertes Reich wie das Imperium Romanum. Reiche kommen und gehen, das ist nichts neues. Bei Kulturkreisen wird's aber schon komplizierter.