UML - Buzzword für Manager?
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Ich denke, das ist entweder das Ergebnis eines reverse engineering oder die Arbeit eines ziemlich unfähigen Designers ^^
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Oder etwas ganz anderes, denn erkennen kann man nix und im übrigen stammt der Reply auch nicht von mir.

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Hmm - ich finde eigentlich nicht, dass dadurch das Rollenkonzept verletzt wird. Für mich macht UML eigentlich sogar hauptsächlich dann Sinn, wenn auch Code daraus generiert werden kann bzw. wenn Modelltransformationen möglich sind, die für mich produktiv auch was nutzen. UML-Diagramme nur für die Dokumentation ist imho strunzig... davon hab ich nix. Wenn ich hingegen per Roundtrip Engineering Klassendiagramme erstelle bzw. sich daraus meine Klassenrümpfe erstellen lassen, dann ist das nen erheblicher Vorteil gegenüber manuellem Gemale, ausdrucken und dem Programmierer vorbeibringen
... genauso bei Statecharts oder Entwicklungen im Bereich Avionik (Flugzeugelektronik) oder Autobau... dort muss man allein aus sicherheitsaspekten formaler entwickeln. Und ein formal stimmiges Modell (Diagramm) nutzt mir dann nicht, wenn ein Programmierer es nur halb formal umsetzt, sprich er interpretiert es falsch, weil er eben auch nur nen Mensch ist... schwupp sind Modell und Realität nicht mehr konform und ich hab abstürzende Flugzeuge, weil die Stewardess bei einem Neigungswinkel von 23° die Mikrowelle geöffnet hat (wie konnte sie nur!) 
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Mir wird das hier alles ein wenig zu bunt. Ich habe den Eindruck das die Personen, die eher zu einer positiven Einstellung im Bezug auf die UML neigen, die Anderen zu belehren versuchen wie wichtig und unersetzbar diese Sprache ist. Und das gleiche vice versa. Es gibt keine korrekte und präzise Antwort auf die Frage ob die Verwendung dieser Analyse- und Designsprache sich als sinnvoll erweist oder nicht. Auch ob es Nutzen in einem Unternehmen macht lässt sich nicht Veralgemeinern. Genauso schaut es aus mit dem persönlichen Nutzen. Ich finde, dass wenn einen die UML für persönliche Aufgaben (auch kleinere Blöcke eines großen Projekts in Unternehmen) weitbring, warum sollte dann etwas dagegen gesagt werden. Alles andere und weitere unqualifizierte Äußerungen bedürfen keine weiteren Kommentare. Im Endeffekt würde diese Diskussion eh keinen eingefleischten UML-Nutzer davon abhalten diese Sprache zu verwenden.
Ich denke die Diskusion sollte nun langsam gegen Ende zugehen, da nun etliche wichtige Aspekte genannt wurden und wir uns nicht mehr weiter bewegen.
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@lucky_tux: Die Frage bekommt eben langsam aber sicher den Status einer "Java vs. C++"-Frage *g*
MfG SideWinder
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SideWinder schrieb:
@lucky_tux: Die Frage bekommt eben langsam aber sicher den Status einer "Java vs. C++"-Frage *g*
MfG SideWinderich halte java für langlebiger als uml. die frage bekommt langsam den status von "soll man ungarische notation benutzen?". die argumente für UN ähneln denen für UML übrigens enorm.
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jm2c schrieb:
In diesem Forum gibt es keinen einzigen der deiner Zielgruppe angehört.
Also ich finde es interessant, was Prof84 zu sagen hat.
...und es wäre doch auch äußerst langweilig, wenn in diesem Forum nur eine Einheitsmeinung vertreten werden würde, findest Du nicht? Es ist wichtig, sich auch anderen Sichtweisen gegenüber offen zu zeigen, sonst kommt man in seiner Entwicklung zu einem Stillstand.
Mir kommt es hier irgendwie so vor, als ob viele hier eine Ideologie vertreten, die ähnlich wie z.B. Dijkstras Brandmauer der Informatik ihren eigenen Wirkungskreis komplett eingrenzt und große Barrieren zu allem zieht, was links und rechts davon liegt. Es wirkt so, als ob hier einige einen totalen Tunnelblick auf die Domäne haben, in der sie sich beheimatet fühlen.
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@Gregor: Das ist aber sehr undifferenziert, was du schreibst. Es geht doch nicht darum, alle fremden Ideen abzulehnen, sondern nur darum, unsinnige herauszufiltern.
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tunnelblick? so kann mans's auch nennen, wenn jemand nicht an homöopathie, alchemie, wünschelruten und astrologie glaubt.
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lucky_tux schrieb:
Es gibt keine korrekte und präzise Antwort auf die Frage ob die Verwendung dieser Analyse- und Designsprache sich als sinnvoll erweist oder nicht.
Find ich schon. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass ich den Überblick über ein Framework mit >100 Klassen halten kann, wenn ich kein Klassendiagramm dazu hab, bzw. ob ich dann noch Aussagen treffen kann, ob das Produkt vom Design her vernünftig ist oder nicht. Plus ich kann mir nicht vorstellen, dass das ne Firma heute noch ohne zulässt, aber trotzdem ne QS Abteilung besitzt ;).
UML ist ein Hilfsmittel zum Entwerfen von Software - aber auch keine eierlegende Wollmilchsau... neben der UML gibts sicherlich auch noch weitere DSLs die für die ein oder andere Situation geeignet erscheinen - daher finde ich persönlich den MDA Ansatz zur Modelltransformation auch am schickesten. Egal wer jetzt mit wem in welcher Sprache redet, man kann mit Hilfe geeigneter Transformationen in beliebige andere Sprachen übersetzen, sprich - meinetwegen können die Manager in BPEL sprechen, ich muss es nicht mehr unbedingt verstehen, bzw. zumindest "meine" Programmierer müssen den Mist nicht auch noch lernen
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volkard schrieb:
tunnelblick? so kann mans's auch nennen, wenn jemand nicht an homöopathie, alchemie, wünschelruten und astrologie glaubt.
Das hat hier nichts mit Glauben zu tun. Es geht hier mehr darum, dass ein Programmierer eben auch in einer gewissen Umgebung existiert. Und in dieser Umgebung existieren auch Nicht-Programmierer. Zum Beispiel auch BWLer und alle anderen Arten von Menschen, die hier verabscheut werden.
Es ist IMHO eine Fehlannahme, dass sich ein Programmierer nicht auf diese Leute einlassen muss, mit Ihnen kommunizieren muss usw.. Diese Leute haben massiven Einfluss auf die Arbeit des Programmierers und deshalb wäre es besser, sich als Programmierer nicht völlig von dieser "Außenwelt" abzukapseln. Das bedeutet auch, dass man ein Interesse daran haben muss, den anderen zu verstehen.Mir kommt es hier allerdings eher so vor, als ob dieses Interesse bei vielen nicht da ist. Da zieht man jede Art von "Buzzword-Bashing" einem Versuch vor, sich auf die Begriffswelten des Gegenübers einzulassen. Der BWLer wird hier als Feind wahrgenommen oder zumindest dargestellt. Das ist doch keine Basis für eine Zusammenarbeit.
@volkard: Ich weiß nicht, ob Du dich durch meine Tunnelblick-Äußerung angesprochen gefühlt hast. Ich hatte dabei eigentlich keine Einzelperson dieses Forums im Auge. Das war lediglich eine Art Gesamteindruck, den ich in Buzzword-BWL-sonstwas-Diskussionen wie dieser hier immer wieder bekomme.
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Gregor schrieb:
@volkard: Ich weiß nicht, ob Du dich durch meine Tunnelblick-Äußerung angesprochen gefühlt hast. Ich hatte dabei eigentlich keine Einzelperson dieses Forums im Auge. Das war lediglich eine Art Gesamteindruck, den ich in Buzzword-BWL-sonstwas-Diskussionen wie dieser hier immer wieder bekomme.
ich hatte auch keine einzelperson im auge. mich hat es gestört, daß du mit dieser metapher es so erscheinen läßt, als sei es in irgend einer weise einem erkenntnisgewinn förderlich, sich mit dem gebuzze eingehender zu beschäftigen. (daß prof84 sagt, wer ihm nicht glaubt, sei zu doof dazu, ist ok und muss so sein.)
deswegen habe ich mal in die waagschale geworfen, daß andere berufsgruppen gibt, die sich auch durch jegliche sprachlichen und argumentativen verschleierungstaktiken auszeichnen und das sind die scharlatane (und deren opfer).nach "Sein Konzept eine "Ubiquitious Language" einzuführen, die das Model-Driven Design mit den der gemeinsam genutzen Sprache zu verbinden, um ein Konzept von Patterns für Large-Scale-Structure, Context, Destillation, Supple-Design und Building Blocks zu entwickeln, kommt für mich gleich nach Design-Patterns oder POSA 1." und "<ot><mantra> Ubiquisious language .... obiquisious language ...ubiquisious language</mantra></ot>" hab ich dann sogar mal danach gegoogelt und fand Ubiquitous Language. da komm ich mir dann doch wieder veralbert vor.
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volkard schrieb:
mich hat es gestört, daß du mit dieser metapher es so erscheinen läßt, als sei es in irgend einer weise einem erkenntnisgewinn förderlich, sich mit dem gebuzze eingehender zu beschäftigen. (daß prof84 sagt, wer ihm nicht glaubt, sei zu doof dazu, ist ok und muss so sein.)
Hmmm... die meisten Aussagen von Prof84 sind IMHO verständlich, ohne dass man sich auf die "Buzzwords" einlassen muss. Zumal eine ganze Menge dieser Begriffe mehr oder weniger selbsterklärend ist. Es ist halt Prof84s Sprache, das kann man doch einfach akzeptieren. Deswegen muss man noch lange nicht nach den ersten zwei "Buzzwords", die man in einem seiner Absätze entdeckt, gleich sagen "Ich les nicht weiter, ist eh nur sinnloses Buzzword-Geblubber.".
volkard schrieb:
nach "Sein Konzept eine "Ubiquitious Language" einzuführen, die das Model-Driven Design mit den der gemeinsam genutzen Sprache zu verbinden, um ein Konzept von Patterns für Large-Scale-Structure, Context, Destillation, Supple-Design und Building Blocks zu entwickeln, kommt für mich gleich nach Design-Patterns oder POSA 1." und "<ot><mantra> Ubiquisious language .... obiquisious language ...ubiquisious language</mantra></ot>" hab ich dann sogar mal danach gegoogelt und fand Ubiquitous Language. da komm ich mir dann doch wieder veralbert vor.
Ok. Prof84 benutzt also einen Begriff aus einem Buch, auf das er aufmerksam machen will. Was genau ist daran ein Problem? Für mich ist die Aussage dieses Absatzes, wenn man ihn nicht aus seinem Zusammenhang reißt, dass das beschriebene Buch im gegebenen Zusammenhang interessant ist. Da wäre mein erster Gedanke nicht gerade zu googeln. Mein erster Gedanke ist da eher: "Oh, ich guck mal, was zu dem Buch bei Amazon steht, was für Rezensionen es dazu gibt usw.. Vielleicht lohnt es sich ja, dieses Buch zu besorgen und durchzuarbeiten.".
EDIT: Ah... wolltest Du nur seinen Tippfehler ausschlachten? Ich finde es immer Schade, wenn eine Diskussion einen Verlauf nimmt, bei dem man sich nur noch über die Tippfehler der anderen lustig macht.
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volkard schrieb:
"Sein Konzept eine "Ubiquitious Language" einzuführen, die das Model-Driven Design mit den der gemeinsam genutzen Sprache zu verbinden, um ein Konzept von Patterns für Large-Scale-Structure, Context, Destillation, Supple-Design und Building Blocks zu entwickeln, kommt für mich gleich nach Design-Patterns oder POSA 1."
wo steht denn das?
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Weil volkard durch meinen Tippfehler bei Google nichts finden konnte:
http://www.cs.colorado.edu/~kena/classes/6448/s05/lectures/lecture23.pdf
http://wiki.ipponsoft.de/graphics/Buchvorstellung_Domain_Driven_Design.pdf
http://www.javazone.no/2004/presentasjoner/EricEvans/JavaZone2004.pdf
http://www.melbournepatterns.org/Downloads/2006/Domain Driven Design - Mat Holroyd.pdf
http://www.sdm.de/web4archiv/objects/download/fachartikel/1/sdm_pub_os_salger_ludwig.pdfVersuchen wir doch mal Ihn in der Vorwärtsbewegung zu halten ...

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Find ich schon. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass ich den Überblick über ein Framework mit >100 Klassen halten kann, wenn ich kein Klassendiagramm dazu hab, bzw. ob ich dann noch Aussagen treffen kann, ob das Produkt vom Design her vernünftig ist oder nicht. Plus ich kann mir nicht vorstellen, dass das ne Firma heute noch ohne zulässt, aber trotzdem ne QS Abteilung besitzt .
Ja genau das ist es was ich meine. In einem solchen Fall ist könnte es durchaus Nutzen bereiten die UML oder eine ähnliche Analyse- und Designsprache zu verwenden. Aber das bedeutet nicht das dies bei jedem Framework sinn macht. Würdest du auch bei einem Framework aus 3 Klassen die UML verwenden? ...
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Gregor schrieb:
Hmmm... die meisten Aussagen von Prof84 sind IMHO verständlich, ohne dass man sich auf die "Buzzwords" einlassen muss. Zumal eine ganze Menge dieser Begriffe mehr oder weniger selbsterklärend ist. Es ist halt Prof84s Sprache, das kann man doch einfach akzeptieren.
Nein, ich finde das kann man nicht. Diese Mischsprache, die aus einer deutschen Hülle und unübersetztem Englisch besteht, kommt häufig bei jenen vor, die sich intellektuell hervortun wollen (http://de.wikipedia.org/wiki/Profilneurose).
Fachwörter haben ihre Berechtigung, wenn sie das Verständnis nicht unnötig erschweren. Nun habe ich schon Wirtschaftsinformatik studiert und wurde während dieser Zeit zur Genüge mit übelstem Denglisch konfrontiert, aber Prof84s Heiße-Luft-Gelaber setzt noch mal einen traurigen Höhepunkt. Ohne ein Wörterbuch verstünde ich seine Aussage nicht.
Gregor schrieb:
Ich finde es immer Schade, wenn eine Diskussion einen Verlauf nimmt, bei dem man sich nur noch über die Tippfehler der anderen lustig macht.
Wenn’s wenigstens nur die Tippfehler wären. Aber wenn jemand schon glaubt, er könne es sich erlauben, Sprachen zusammenrühren wie bunte Farbe und mit Schlagwörtern um sich zu werfen, so sollte dieser doch wenigstens in dem, was er tut, sicher sein. Seine Rechtschreibung lässt schon mal nicht darauf schließen.
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wenn es danach geht besteht das forum nur aus profilneurotikern. alle die hier keine frage stellen versuchen sich zur geltung zu bringen. mich nervt an prof84 mehr das schlechtes deutsch und die vielen fehler in posts als seine fachbegriffe. ebenso nervt mich volkard mit seiner fundamentalistischen haltung und der fehlende blick fürs wesentliche. ach ihr nervt mich einfach alle

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Prof84 schrieb:
http://www.sdm.de/web4archiv/objects/download/fachartikel/1/sdm_pub_os_salger_ludwig.pdf
seltsam. dein thema - aber keine verschleierung. es geht doch. mach's ihm nach.