Was mir zu Ohren gekommen ist über unseren Tierschutzbund!
-
Hallo
finix schrieb:
Oh Mann, du bist echt n Knaller, chrische.
Ich hab nie gesagt dass ich deine Meinung nicht nachvollziehen könnte, oder dass sie prinzipiell dumm ist, oder du selbiges seist. Aber deine Position ist vielfach unlogisch & inkonsistent, und du kriegst es nicht mal auf die Reihe deine eigene Motivation vernünftig darzulegen.
Ich kann mir auch gut vorstellen dass dich die zunehmenden "
" nerven, aber damit musst du rechnen wenn du, statt sachlich zu argumentieren, wichtige Fragen entweder direkt ignorierst oder mit fanatischen Übertreibungen am Punkt vorbei antwortest. Wie du selber zuvor schon festgestellt hast, manchmal ist es mühsam mit bestimmten Wahrheiten konfrontiert zu werden."Die Auswirkungen meines Handelns sind durchweg komplett OK, ein notwendiges Übel, aber was ihr alle macht ist equivalent zum Kinderfressen. Man kann doch nicht erwarten dass ich Begründungen liefern könnte, dass ich es behaupte sollte doch reichen, nicht? Und Grautöne? Was für Grautöne? Na ja, falls euch das immer noch nicht von meiner moralischen Überlegenheit überzeugt, ihr begeht meine 'Verfehlungen' bestimmt auch, ätsch."
Sehr toll. "Ich bin eigentlich offen und tolerant, aber ich bin fanatisch und intolerant." Wirklich genial.

Mag sein dass das allein mein Eindruck ist, aber du kommst in der Tat daher wie ein arroganter, selbstgerechter Fundi.
Ich habe das Gefühl, dass wir aneinader vorbei schreiben. Eines der Argumente gegen Veganismus war doch, dass man eh Tiere töte, wenn man beispielsweise auf der Strasse welche überfährt und und und. Da habe ich gesagt in Ordnung, darum weiß ich, aber das entbindet mich doch nicht der Pflicht auf andere Lebenwesen Acht zu geben. Da hast du noch nichts zu gesagt.
Weiteres häufiges Argument: So ist die Natur. Stärkerer gewinnt gegen Schwächeren. Bei aller Sachlichkeit, aber wer so etwas behauptet und gleichzietig in einer Gesellschaft lebt, die angeblich solidarisch ist, der sollte sich noch einmal überlegen, ob diese Gesetze auch heute noch für Menschen uneingeschränkt gelten. Sag dazu was.
Dann hast du mich gefragt, woher Tiere Recht haben und ich habe dir darauf geantwortet, dass sich dies aus Ihrer Fähigkeit ableitet, dass Sie ein Schmerzempfinden haben und Schmerzvermeidungsverhalten zeigen. Ist das unsachlich?
Dann heißt es öfters: Wir müssen ja alle Menschen ernähren und dazu brauchen wir Fleisch. Auch das ist meiner Meinung nach nicht haltbar, weil der Anbau von Pflanzen auf Weideflächen und auf Flächen, die derzeit zum Anbau von Tiernahrung genutzt werden, den Bedarf an Lebensmittel deckt.
Ich habe auch nicht behauptet, (oder wollte nicht, dass es so rüberkommt) dass ich ein absoluter Gutmensch bin, aber Vegetarierer beziehungsweise Veganer als Spinner zu bezeichnen, finde ich frech, weil der bewußte Verzicht auf Schmerzen bei einem andern Lebewesen doch wohl keine ganz schlecht Idee ist.
Sehr toll. "Ich bin eigentlich offen und tolerant, aber ich bin fanatisch und intolerant." Wirklich genial.

Wenn du mit tolerant meinst, dass ich Alles und Jeden in der Welt toleriere, dann bin ich, wie alle Menschen auf der Erde, intolerant. Auch wenn es nervt, stehe ich für meine moralischen Überzeugungen ein und versuche Unrecht (aus meiner Sicht) zu minimieren. Das machen aber eigentlich alle Menschen und sollte daher Konsens. Vielleicht habe ich mich da aber blöd ausgedrückt.
Was für Grautöne?
Ich habe gar nichts gegen Grautöne, aber wie stellst du dir das bei Schmerzen vor? Artgerecht halten und schmerzfrei töten. In Ordnung, aber dann braucht es Essensmarken für Fleisch, weil dann der derzeitige Konsum nicht gedeckt werden kann.
aber was ihr alle macht ist equivalent zum Kinderfressen.
Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?
chrische
-
chrische5 schrieb:
Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?
beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.
-
Außerdem waer das Kannibalismus. In der Natur gibt es das auch fast nicht. Ich glaube es gibt in Afrika eine Tierart, die teilweise Kannibalismus betreibt. Aber Loewen, Tiger, usw usw wuerden nie Artgenossen essen..
Das ist also nicht in unserer modernen Gesellschaft verankert, sondern ein Uhrinstinkt.
MfG aMan..
-
volkard schrieb:
chrische5 schrieb:
Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?
beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.
ich führe es aus evolution zurück, die gruppen die sich gegessen habe waren nicht so erfolgreich wie die es nicht getan haben, (es gibt ja evolution auch auf kultur ebene)
-
Hallo
aMan schrieb:
Außerdem waer das Kannibalismus. In der Natur gibt es das auch fast nicht. Ich glaube es gibt in Afrika eine Tierart, die teilweise Kannibalismus betreibt. Aber Loewen, Tiger, usw usw wuerden nie Artgenossen essen..
Das ist also nicht in unserer modernen Gesellschaft verankert, sondern ein Uhrinstinkt.
MfG aMan..
Es gibt in der Natur, außer bei hauskatzen, den mir das antrainiert, haben auch keine Lebenwesen, die im erwachsenen Alter Milch trinken oder andere Tiere in Massenhaltung halten. Das ist ja nun wirklich kein Argument. Es gibt ja nun wirklich tausende Dinge, die wir machen, aber andere Tiere nicht.
chrische
-
Hallo
volkard schrieb:
chrische5 schrieb:
Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?
beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.
In Ordnun. Warum verwenden wie diese Menschen dann nicht für klinische Tests? Tierversuche sind da, wegen der Übertragbarkeit der Daten, nicht ganz so gut geeignet.
chrische
-
Gerard schrieb:
volkard schrieb:
chrische5 schrieb:
Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?
beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.
ich führe es aus evolution zurück, die gruppen die sich gegessen habe waren nicht so erfolgreich wie die es nicht getan haben, (es gibt ja evolution auch auf kultur ebene)
kannste gerne machen, aber wir sprachen von "unwertem" leben.
-
chrische5 schrieb:
In Ordnun. Warum verwenden wie diese Menschen dann nicht für klinische Tests? Tierversuche sind da, wegen der Übertragbarkeit der Daten, nicht ganz so gut geeignet.
dafür gibts keinen logischen grund.
-
Hallo
Der Grund lautet Speziezismus (http://de.wikipedia.org/wiki/Speziezismus).
Wie macht man das, dass ein Wort zum Link wird?
chrische
-
volkard schrieb:
Gerard schrieb:
volkard schrieb:
chrische5 schrieb:
Vielleicht sind meine Vergleiche etwas schräg, aber nenn mir mal einen vernüftigen Grund, warum wir Schweine und Pferde essen, aber keine Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung?
beim menschenessen kann man zu leicht menschenkrankheiten mitessen und davon krank werden. plattformübergreifende krankheiten schwein-mensch oder pferd-mensch sind viel seltener und durch gewissenhafte fleischbeschau auszumachen.
ich führe es aus evolution zurück, die gruppen die sich gegessen habe waren nicht so erfolgreich wie die es nicht getan haben, (es gibt ja evolution auch auf kultur ebene)
kannste gerne machen, aber wir sprachen von "unwertem" leben.
ich kanns ja versuchen grade zu biegen, obs unwertes leben ist oder nicht ist egal, den wenn einmal erlaubt ist unwertes leben zu essen, dann muss du aufpassen das du nicht selbst als unwert angesehen wirst, die grenze was unwert ist hängt immer vom betrachter ab
und wenn es vom betrachter abhängt dann gibt es keine grenze, den es gibt immer jemand der über einen steht (dafür sorgt schon die zeit (alter), krankheit oder pech, anlagen)bei sochen zuständen kann sich keine hochkultur entwickeln
-
Gerard schrieb:
die grenze was unwert ist hängt immer vom betrachter ab ... bei sochen zuständen kann sich keine hochkultur entwickeln
treffer. schiff versenkt.
da muss ich dir recht geben.
-
Ich habe gar nichts gegen Grautöne, aber wie stellst du dir das bei Schmerzen vor? Artgerecht halten und schmerzfrei töten. In Ordnung, aber dann braucht es Essensmarken für Fleisch, weil dann der derzeitige Konsum nicht gedeckt werden kann.
Das ist doch Blödsinn. Wieso sollte es nicht genug Nahrung geben wenn man alle Tiere Artgerecht hällt ?
Die Konsumenten müssen nur etwas mehr bezahlen für das Fleisch, deswegen liegt es alleine an den Konsumenten das manche Tierzüchter eben nicht Artgerecht züchten. Würden die Konsumenten mehr ausgeben wollen, würden sie nicht sofort zur Konkurenz laufen.
Ich persöhnlich esse Fleisch weil es schmeckt, einfach zu zubereiten ist und recht preiswert ist.
Würdest du dein ganzes Leben lang Gras essen?Ausserdem wenn du schon keine Schmerzen für die ganze Welt willst, wieso isst du keine synthetisierten Proteine ? Die Chemieindustrie ist Technologisch soweit entwickelt, ohne das man irgendein Lebenswesen töten muss.
-
chrische5 schrieb:
Hallo
Der Grund lautet Speziezismus.jup. und der Speziezismus wiederum ist logische konsequenz der evolutionstheorie, wie wir gerade herausgearbeitet haben. ich bekenne mich auch dazu. ich ess feine pizza und die katz kriegt nur katzenfutter von aldi. ganz, wie man auf dem lande sagt "mensch ist mensch und tier ist tier", wenn die kuds wiedermal in sentimentalitäten verfallen.
(ps: meine leckere pizza ist von aldi, aber das katzenfutter in wirklichkeit von einem vollsortimenter, daran bin ich aber unschuldig)
-
Hallo
Das ist doch Blödsinn. Wieso sollte es nicht genug Nahrung geben wenn man alle Tiere Artgerecht hällt ?
Ich habe nicht gemeint, dass es nicht genug Nahrung gibts, sondern das dann nicht jeder soviel Fleisch essen kann wie heute.
Ich persöhnlich esse Fleisch weil es schmeckt, einfach zu zubereiten ist und recht preiswert ist.
Würdest du dein ganzes Leben lang Gras essen?Es ist aber nur billig, weil die Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Ich werde meine Leben keine Tiere mehr essen. Zumindest klassich, also abgesehen von verschluckten Mücken (falls es hier Haarspalter geben sollte)
Ich habe übrigesn nie von unwertem Lebem gesprochen und würde dies auch nicht tun. Was wir aber machen, bedeutet, dass wie unserer Speziees Vorteile einräumen, die wir Anderen absprechen. Und das alleine mit der Begründung, dass sie zu unserer Spezies gehören. Die Argumente von rassistischen Sklavenhalter waren ähnlich nur halt auf die Rasse bezogen (auch hier: ich möchte nicht alle Fleischesser als Rassisten darstellen, sondern nur auf Zusammenhänge hinweisen)
chrische
-
chrische5 schrieb:
Hallo
Das ist doch Blödsinn. Wieso sollte es nicht genug Nahrung geben wenn man alle Tiere Artgerecht hällt ?
Ich habe nicht gemeint, dass es nicht genug Nahrung gibts, sondern das dann nicht jeder soviel Fleisch essen kann wie heute.
Also stell Dich mal in Afrika in ein Dorf wo manchmal auch Hungersnot ist
und erzähl das wenn deren Ernte verdorrt ist. Und die haben nur noch ein paar abgemagerte Ochsen oder Ziegen zu essen. Da muss man dann aufpassen das man nicht von denen gesteinigt wird.Ich gehe mal davon aus Du meintes nur die Geselschaft wo es Butterberge, Milchseen etc. gibt. Noch ist es ja das reinste Schlarafenland hier.
Man sieht so einfach ist eben nicht.
Gruss sclearscreen
-
Und das nächste können die in Afrika bei einer Hungersnot ihrer genügsamen Ziegen noch artgerecht halten (in dem Fall Futtermangel)? Oder müssen wir die dadurch jetzt auch missionieren?
Mal überspitzt Lasst Eure Säuglinge verhungern damit ein paar Ziegen leben können. Es lebe unsere ethische moralische Vorstellung aus einem Schlarafenland, was Jahrunderte vorher auch Kolonien in Afrika hatte und auf
Kosten eurer Bevölkerung gelebt hat (Kaiserszeiten).
-
Also stell Dich mal in Afrika in ein Dorf wo manchmal auch Hungersnot ist
und erzähl das wenn deren Ernte verdorrt ist. Und die haben nur noch ein paar abgemagerte Ochsen oder Ziegen zu essen. Da muss man dann aufpassen das man nicht von denen gesteinigt wird.Ich gehe mal davon aus Du meintes nur die Geselschaft wo es Butterberge, Milchseen etc. gibt. Noch ist es ja das reinste Schlarafenland hier.
Man sieht so einfach ist eben nicht.
Was folgen wir daraus? Je besser (materiell) es einer Gesellschaft geht, desto höhere moralische Ansprüche stellt sie.
Also könnte man sagen, das wir uns das Recht rausnehmen, anderen zu sagen was sie tun sollen, daraus nehmen, das es uns besser (materiell) geht als den anderen. Woher kommt aber unser Reichtum? Aus den schlechten Verhältnissen (materiellen) anderer und deren Ausbeutung durch uns.
-
Es wird gefressen was auf den Tisch kommt, im wahrsten Sinne.
Kulturell global kann es sogar als Beleidigung der Gastfreundschaft gelten, wenn man irgendwo zum Essen ist.Aber nur was essbar und geniessbar ist, nur um Spitzfindigkeiten zu kontern!
Anpassung ist das Stichwort wirklich im wahrsten Sinne und vielen Belangen.
-
sclearscreen schrieb:
Und das nächste können die in Afrika bei einer Hungersnot ihrer genügsamen Ziegen noch artgerecht halten (in dem Fall Futtermangel)? Oder müssen wir die dadurch jetzt auch missionieren?
Mal überspitzt Lasst Eure Säuglinge verhungern damit ein paar Ziegen leben können. Es lebe unsere ethische moralische Vorstellung aus einem Schlarafenland, was Jahrunderte vorher auch Kolonien in Afrika hatte und auf
Kosten eurer Bevölkerung gelebt hat (Kaiserszeiten).Und ob man will oder auch nicht. Indirekt oder direkt bewertet man hierbei auch gleich welches Leben lebenswert ist und welches nicht. Wenn ich etwas futtere und das Lebensmittel sein Dasein verwirkt, erachte ich mein Leben als
automatisch wertvoller. Dazu kommt dann noch der Sebsterhaltungstrieb durch
eben Ernährung und Vermehrung.
-
Eigentlich siehst doch so aus:
Tiere werden gezüchtet um gegessen zu werden.
Vorteil Tier:
- Es darf sich vortpflanzen, Erhaltung der Art ist 100% gesichert
- Es muss nicht auf Nahrungssuche gehen und dabei Gefahr zu laufen gefressen zu werden
- Es kann ein schönes Leben führen
- Es braucht sich keine Sorgen zu machenVorteil Mensch:
- Wir kriegen was zu futternWenn wir es noch hinkriegen würden, dass das Tier Artgerecht und ohne Schmerzen leben kann, bis es geschlachtet wird, wäre doch alles in Butter.