Der Papst -- Abtreibung
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virtuell Realisticer schrieb:
Dass es sich um Leben handelt, da sind sich alle inzwischen einig.
Komisch, mir war so, als sei man sich nach wie vor nicht im klaren, ab wann es
sich um Leben handele.hab ich nicht bemerkt. ich denke,´es bestand nie uneinigkeit, was leben ist. nur ist nicht automatisch jedes leben schützenswert (zum beispiel bissige bären in bayern).
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Der Witz war gut "Es bestand noch nie Uneinigkeit ob es sich schon um leben handelt"? Die Aussage währe nur dann richtig wenn du vor dem 19.jahrhundert gelebt hättest. Denn Seitdem man irgendwann im Jahre 18Hundert irgendwas die Schwangerschafft und alles rundherrum erstmals Wissenschafftlich Verstanden hat bestand nie Wieder eingkeit was dieses Tema betrifft.
Was sich auch in unseren WillkürGesetzen Widerspiegelt.Einerseits gilt es ab den 3monat als vollwertiges Leben andererseits ist es die ersten 24stunden nach der Geburt wieder kein richtiges Leben(was aber mittlerweile auch abgeändert werden soll(oder gabs die änderungen schon?).
Es liegt eben immer daran wie man etwas als leben definiert dort gibt es zich definitionen angefang vom Christlich unterstützten sobalt die Zelle befruchtet ist bis zum extremWissenschafftlichen Leben ist es erst in demmoment wo es vollständig Autark existiert(also der moment wo die Nabelschnur aufhört das kind zu steuern und zu beliefern).
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Erhard, merkst du eigentlich nicht selber was für einen Schwachsinn du hier vorträgst? Ich würde fast vermuten dass selbst die Mehrzahl der Gläubigen deine "Argumente" ablehnen.
Erhard Henkes schrieb:
Eigentlich ist das Thema des Threads "Abtreibung" = Tötung ungeborenen Lebens.
Dass es sich um Leben handelt, da sind sich alle inzwischen einig. Die Kernfrage ist in der Tat, die nach der Seele, nach Gott und dem Jenseits.Klassiker!
Erhard Henkes schrieb:
Zum einen gibt es das kollektive Menschheitswissen, das sich über Jahrtausende angesammelt hat und heute zum Teil über das Internet mit seinen Suchmaschinen schnell und einfach recherchierbar zur Verfügung steht. Das spricht klar dafür, dass es Gott und ein Leben nach dem Tode gibt. Der physische Körper ist nicht alles, das ist die klare Botschaft unserer Vorfahren an uns.
Was meinst du eigentlich mit kollektivem Menschheitswissen - geht das in Richtung Jung oder meinst du schlicht alles was je für wahr gehalten wurde?
Wenn es eine klare Botschaft ist, wieso widersprechen sich viele Mythen, wieso widersprechen sie vielen (mittlerweile) bekannten Tatsachen, und vor allem, welche Definition von "klare Botschaft" verwendest du um sie darauf auch nur annähernd anwenden zu können?Erhard Henkes schrieb:
Dann sind auf der anderen Seite die Forscher, die versuchen mit technischen und medizinischen Mitteln den Kontakt zum Jenseits/Feinstofflichen herzustellen.
Definiere "Feinstofflich".
Erhard Henkes schrieb:
Hier geht es um Licht, Wärme, Zufriedenheit, Kontakt mit verstorbenen Verwandten usw.
Nein, es geht um Wunschdenken.
[quote="Erhard Henkes"]
Die einen verstehen es als Grenzerfahrung, die anderen werten es als physisches Phänomen ab, auch wenn die wissenschaftlichen Fakten, dies nicht mehr wirklich hergeben.Es scheint du hast dich mit diesem Thema nicht wirklich beschäftigt.
Erhard Henkes schrieb:
Dann gibt es diese Out-of-Body Erfahrungen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Außerkörperliche_Erfahrung
http://en.wikipedia.org/wiki/Out-of-body_experienceAllein der Abschnitt Induced OBEs ist ein Hinweis darauf dass diese Erfahrungen nicht "echt" sind.
Erhard Henkes schrieb:
Die Parapsychologie versucht ohne Religion also mit der Wissenschaft, dem Jenseits "zu Leibe" zu rücken:
http://de.wikipedia.org/wiki/ParapsychologieKannst du kurz auch nur eine einzige Studie zitieren deren Ergebnis sich nicht auf fehlerhafte Methodik, fehlerhafte Interpretation, vorsätzliche Täuschung/Manipulation reduzieren lässt?
Interessanter Link, sowohl zu deinem Punkt als auch für dich persönlich: Cognitive Biases[SNIP]
p.s. glaubst du auch an Astralreisen, Horoskope und Telekinese, etc.?
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Halte es nach wie vor für eine Schande, dass man in diesem Staat straffrei beseelte Lebewesen töten darf.
Ich stelle die Frage, auf welcher Basis Leute, die nicht an eine Seele glauben, fundamental - also unabhängig von der jeweiligen Gesetzgebeung - den Trennstrich zwischen erlaubter und unerlaubter Tötung ziehen?
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Erhard Henkes schrieb:
Ich stelle die Frage, auf welcher Basis Leute, die nicht an eine Seele glauben, fundamental - also unabhängig von der jeweiligen Gesetzgebeung - den Trennstrich zwischen erlaubter und unerlaubter Tötung ziehen?
nö, wir sind nicht fundamental im denken. kannst da keine fundi-antwort erwarten.
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Erhard Henkes schrieb:
Halte es nach wie vor für eine Schande, dass man in diesem Staat straffrei beseelte Lebewesen töten darf.
haben stechmücken seelen? oder wenigstens schoßhündchen?
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Erhard Henkes schrieb:
Ich stelle die Frage, auf welcher Basis Leute, die nicht an eine Seele glauben, fundamental - also unabhängig von der jeweiligen Gesetzgebeung - den Trennstrich zwischen erlaubter und unerlaubter Tötung ziehen?
das christentum (anders als z.b. der islam) definiert nur ein lausiges rechtssystem (sondern nur 'gebote'). insofern ist 'töten oder nicht' in 'christlichen' ländern einzig und allein durch die weltliche rechtsprechung geregelt. aber wie auch immer, wenn du tief in dich hineinhorchst wirst du erfahren, ob du töten darft oder nicht.... und dieses wissen hat nichts mit göttern, religionen o.ä. mist zu tun.
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wenn du tief in dich hinein horchst, wirst du erfahren, ob du töten darfst oder nicht....
Diese Antwort macht vielleicht Sinn. Denkst Du hierbei an ein "Gewissen" bzw. "Über-Ich" (Freud) oder etwas anderes?
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haben stechmücken seelen? oder wenigstens schoßhündchen?
Nach christlicher Lehrmeinung nicht, Hinduismus ja, bei Dir z.Z. nein.
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erhard, ich dachte immer, du seist katholisch.
nun sehe ich, das stimmt nicht.du scheinst irgendwie eine eigene glaubensrichtung zu kreieren, oder ist das eine existierende?

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Erhard Henkes schrieb:
wenn du tief in dich hinein horchst, wirst du erfahren, ob du töten darfst oder nicht....
Diese Antwort macht vielleicht Sinn. Denkst Du hierbei an ein "Gewissen" bzw. "Über-Ich" (Freud) oder etwas anderes?
ja, eine art gewissen. resultiert aus diesem hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht
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Atheisten erachten Menschen, die an Gott glauben und die Gesetze Gottes befolgen, als unmündig. Gläubige wiederum sehen die Atheisten als unwissend, weil sie ihrer Existenz keinen wirklichen Sinn geben können, da sie den Schöpfer leugnen.
Hier sehe ich keinen echten Weg zur Verständigung, vielleicht das sehr allgemein gehaltene "Weltethos", aber da kann man sich wohl genauso gut über das Wetter unterhalten.

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Erhard Henkes schrieb:
Gläubige wiederum sehen die Atheisten als unwissend, weil sie ihrer Existenz keinen wirklichen Sinn geben können, da sie den Schöpfer leugnen.
Wieso meinst du, koennen Atheisten ihrer Existenz keinen Sinn geben? Ist denn
der durch einen Glauben vorgegebene Sinn der einzig moegliche?Irgendwie hab ich das Gefuehl, der Glaube engt den Blickwinkel erheblich ein.
gruss
v R
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@virtuell Realisticer
da ist dir ein Missverständniss unterlaufen es war nicht seine meiung sondern er hat nur 2 wesentliche Vorurteile aufgezählt die beide Seiten immer unterscheiden werden.Wodurch es also seiner Meinung nach schwer wenn nicht sogar unmöglich sein wird das sich beide seiten je darüber einig werden könnten
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Erhard Henkes schrieb:
Hier sehe ich keinen echten Weg zur Verständigung, vielleicht das sehr allgemein gehaltene "Weltethos", aber da kann man sich wohl genauso gut über das Wetter unterhalten.

jep, lass uns lieber übers programmieren reden

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Erhard Henkes schrieb:
Atheisten erachten Menschen, die an Gott glauben und die Gesetze Gottes befolgen, als unmündig.
naja, ob man nun an götter, den weihnachtsmann oder andere übernatürliche wesen glaubt, ist wahrscheinlich das selbe. viele menschen suchen nun mal verantwortliche für unerklärliche dinge, schwere schicksalschläge und den sinn des lebens sowieso. da passt ein fabelwesen wie 'gott' prima ins konzept und es hat ja auch was gutes: ein glauben sorgt bei manchen für inneres gleichgewicht und seelenheil...
Erhard Henkes schrieb:
Gläubige wiederum sehen die Atheisten als unwissend...
wieso nennen sie sich dann 'gläubige' und nicht 'wissende'?
btw: mich würde mal interessieren was du von anderen (monotheistischen) göttlichen propheten ausser christus hälst? z.b. abraham, mohammed und dieser typ der die mormonen gegründet hat (namen hab' ich vergessen). denn schliesslich verkünden sie ja alle die geschichten vom gleichen gott...
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net schrieb:
wieso nennen sie sich dann 'gläubige' und nicht 'wissende'?
Sie meinen schon "Wissende". Die Unehrlichkeit in diesem Punkt soll nur die Arroganz dieser Ansicht verschleiern.
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Skippy schrieb:
@virtuell Realisticer
da ist dir ein Missverständniss unterlaufen es war nicht seine meiung sondern er hat nur 2 wesentliche Vorurteile aufgezählt die beide Seiten immer unterscheiden werden.Wodurch es also seiner Meinung nach schwer wenn nicht sogar unmöglich sein wird das sich beide seiten je darüber einig werden könnten
Dann hab ichs falsch aufgeschnappt, passiert ;).
gruss
v R
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Skippy schrieb:
@virtuell Realisticer
da ist dir ein Missverständniss unterlaufen es war nicht seine meiung sondern er hat nur 2 wesentliche Vorurteile aufgezählt die beide Seiten immer unterscheiden werden.Wodurch es also seiner Meinung nach schwer wenn nicht sogar unmöglich sein wird das sich beide seiten je darüber einig werden könnten
Ich glaube kaum dass die beiden Vorurteile im Allgemeinen zutreffend sind...
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Erhard,
finix schrieb:
p.s. glaubst du auch an Astralreisen, Horoskope und Telekinese, etc.?
Homöopathie? Zeus?