Was motiviert zum Programmieren?
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rüdiger schrieb:
Geld als Motivation ist wirklich ein bisschen schlapp. Wenn es nur um Geld gehen würde, würdet ihr eben von 8 bis 18 Uhr arbeiten und dann nicht den ganzen Tag hier noch im Forum rumgammeln :p
Kann sein. Seitdem ich arbeite, weiß ich dass ich später nicht programmieren werde, bzw. will es nicht. Wenigstens nicht als Hauptbeschäftigung.
Im Moment sieht meine Alternative aber so aus, dass ich mein Studium abbrechen muss, weil ich kein Geld zum Leben habe. Also ich sehe das Geld schon als Motivation.
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rüdiger schrieb:
Geld als Motivation ist wirklich ein bisschen schlapp. Wenn es nur um Geld gehen würde, würdet ihr eben von 8 bis 18 Uhr arbeiten und dann nicht den ganzen Tag hier noch im Forum rumgammeln :p
das 'im forum gammeln' sollte bezahlt werden

kriegen denn wenigstens die vielen moderatoren hier eine kleine entschädigung?matimatiker schrieb:
Im Moment sieht meine Alternative aber so aus, dass ich mein Studium abbrechen muss, weil ich kein Geld zum Leben habe.
abbrechen ist das dümmste was man machen kann. such dir besser 'nen nebenjob...
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Kennt ihr das Gefühl, wenn man was richtiges zusammen gebaut hat? Wenn man was sägt, schraubt usw., dass ist doch was ganz anderes als nur zu planen und das ganze als Code zu tippen. Vielleicht würdem einen die dreckigen Finger nach einiger Zeit auch auf die Nerven gehen, aber irgendwie hat man mehr das Gefühl ws getan zu haben.
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vista schrieb:
abbrechen ist das dümmste was man machen kann. such dir besser 'nen nebenjob...
Hab ich doch schon
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Holzfäller@Wald schrieb:
Kennt ihr das Gefühl, wenn man was richtiges zusammen gebaut hat? Wenn man was sägt, schraubt usw., dass ist doch was ganz anderes als nur zu planen und das ganze als Code zu tippen. Vielleicht würdem einen die dreckigen Finger nach einiger Zeit auch auf die Nerven gehen, aber irgendwie hat man mehr das Gefühl ws getan zu haben.
Ehrlich gesagt: Ich habe ein besseres Gefühl, nachdem ich einen schwierigen Algorithmus realisiert habe. Handwerkliche Arbeit habe ich bisher allerdings auch nur als genau das kennengelernt: Als Arbeit. Sei es nun im Zusammenhang mit Renovierungen oder Ausbauten oder auch im Zusammenhang mit einem Schülerpraktikum, das ich damals bei einem Tischler gemacht habe. Ach, es war mal toll, ne Wand mit nem Vorschlaghammer einzuschlagen, aber die Realisierung eines schwierigen Programmteils in einem Programm ist ein größeres Erfolgserlebnis.
Um als Hobby irgendwelche Basteleien im Keller zu machen, fehlt mir nebenbei gesagt das Geld und der Platz. Ich kann mir keine Tischlerwerkstatt im Keller leisten, auch keine Schlosserwerkstatt. Vermutlich könnte ich mir nichtmal das Material leisten, wenn ich soetwas regelmäßig machen würde. Bei einem Computer ist das anders: Neben dem, dass man den sowieso braucht, kostet er nicht sooo viel. Und im Betrieb kostet er erst recht wenig: Es fallen nur Energiekosten und keine Materialkosten an. ...man stelle sich vor, man müsste für jede Zeile Code gleich mal 10Ct zahlen. Das wäre ziemlich schnell sehr teuer und man müssste sich überlegen, ob man das dann wirklich noch als Hobby betreiben würde.
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Gregor schrieb:
Ehrlich gesagt: Ich habe ein besseres Gefühl, nachdem ich einen schwierigen Algorithmus realisiert habe. Handwerkliche Arbeit habe ich bisher allerdings auch nur als genau das kennengelernt: Als Arbeit.
algorithmus selbst erdacht oder nachprogrammiert? beides kann ja interssant sein, das nachprogrammieren aber eigentlich nur, wenn man das zum ersten mal gemacht hat, ein zweites mal wäre ja nicht mehr so prickelnd.
es gibt ja die 'handwerker' und die 'konstrukteure', das gilt für software wie auch für materielle dinge. der eine freut sich, wenn er sein handwerkliches geschick und seine erfahrung beweisen kann, der andere, wenn er selbst viel gehirnschmalz investieren muss.
...und dementsprechend, nach der eigenen veranlagung, sollte man bei der berufswahl darauf achten, ob in dem job mehr ein 'denker' oder ein 'macher' gefragt ist. wählt man verkehrt, dann macht einen die arbeit schnell unzufrieden.

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Und der 'Handwerker' unter den Programmierern schreibt dann in einem Texteditor den Quelltext aus einem anderem Fenster/Monitor ab, oder wie

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SeppSchrot schrieb:
Und der 'Handwerker' unter den Programmierern schreibt dann in einem Texteditor den Quelltext aus einem anderem Fenster/Monitor ab, oder wie

ich schätze mal das sind diese anwendungsentwickler, it-spezialisten, oder welche berufsbezeichnungen es noch dafür gibt. die müssen ja innerhalb enger zeitvorgaben banale codes aus dem boden stampfen. ich denke, bei der tätigkeit wird der schöpferische geist nicht so sehr gefordert...
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Meiner Meinung ist der Reiz am Programmieren die Kombination aus Wissenschaft, Technik und Kunst. Code und Design haben für mich neben dem funktionellen Hintergrund auch eine gewisse Ästethik. Die Kreativität geht nicht unter, auch wenn hauptsächlich Logik gefragt ist.
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Ich programmiere eigentlich nur, um meiner Freundin zu imponieren!
Das ist nämlich eine der wenigen Computer-Technik-Hasen die lieb sind, was drauf haben und geil aussehen!

Und ich will ihr ja sympatisch bleiben...

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Aber dann ist meine Motivation von heute auf morgen total eingebrochen.
Burn-Out-Syndrom
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Erhard Henkes schrieb:
Aber dann ist meine Motivation von heute auf morgen total eingebrochen.
Burn-Out-Syndrom
Ist etwas völlig anderes...
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man lernt nie aus ! das ist die motivation

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vista schrieb:
kriegen denn wenigstens die vielen moderatoren hier eine kleine entschädigung?
Wovon denn?
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Marc++us schrieb:
vista schrieb:
kriegen denn wenigstens die vielen moderatoren hier eine kleine entschädigung?
Wovon denn?
von den werbeeinnahmen.
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Erhard Henkes schrieb:
Aber dann ist meine Motivation von heute auf morgen total eingebrochen.
Burn-Out-Syndrom
Na ja, ich habe mich noch nie mit dem Burn-Out-Syndrom befasst, aber imo ist das eher unwahrscheinlich. Vermutlich einfach Null-Bock-Phase.
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naja die motivation:
Du entwickelst ein Auto. Dafür brauchst du material , und andere Ressourcen + Zeit und Geld.
Du Klonst das Auto (Serienfertigung) dur bruachst Material ,Ressorucen Zeit und Geld.
Du Progammierst ein Progarmm. Dafür brauchst du material , und andere Ressourcen + Zeit und Geld.
Du Klonst das Programm. Dafür Bruachst ein Rohling, ein CD Brenner und keine Zeit und paar Pfendige.
Repikant:)
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user schrieb:
Geld z.b.
Und im Grunde hat ein Programmierer ja was handfestes.
Er hat etwas erstellt was am Bildschirm funktioniert.
Gefällt einem das nicht muss man den Job wechseln.muhahahahaaaaaaa

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Also, ich programmiere natürlich auch wie andere um damit meine Brötchen zu verdienen. Aber hauptsächlich weil es mir spaß macht und ich gerne immer wieder etwas neues dazu lernen kann. Ich probiere auch gern mal neue Sachen in der Programmierung aus, die mir vorher noch nicht bekannt waren bzw. die man noch nie genutzt hat, z. B. UTF-8 mit MFC nutzen.
Ebenfalls schreibe ich auch Opensource / Freeware Programme (wenn es die Zeit zulässt, was momentan eher weniger der Fall ist) und freue mich über jeden der das Programm nutzt.
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Holzfäller@Wald schrieb:
Man hat am Schluss nie was reales in der Hand das man fühlen kann. Am Schluss hat man ein paar bunte Bilder auf dem Bildschirm oder vlt sieht man davon garnicht viel (z.B. DB).
Hm? Eine fertige (gibt's das
) Software ist doch etwas überaus Reales!Was soll denn eine Putzfrau sagen? Die ist noch nicht fertig mit Wischen, da sind schon wieder Hundert Leute drübergelatscht... Ein Koch guckt am Ende des Tages auf Essensreste und fängt jeden Morgen von neuem an... Industriearbeiter, an denen jeden Tag das gleiche Band vorbeiläuft, wie motivieren die sich denn?
Eine Software, die von anderen Leuten benutzt wird und denen irgendeinen Gewinn bringt (Zeit, mehr Bequemlichkeit, was-auch-immer) ist für mich eine Riesen-Motivation. Oben genannte Berufe oder ähnliche, bei denen "nix rauskommt" wären eine tägliche Folter für mich.