Das Ende vom Linux-Gaming?
-
SeppSchrot schrieb:
Viel hemmender für die Spieleplattform Linux sind da m.E. nach der Mangel an einer performanten und verbreiteten Schnittstelle für Sound und Input. Also soetwas wie DX halt.
Für Input weiß ich nicht, aber da wird denke ich die normale X-Api für einzusetzen sein. Und für Sound gibt es durchaus verbreitete und performante Schnittstellen. Wenns ganz Low-Level sein soll nimmt man ALSA, das hat heutzutage jeder Linux-PC, ansonsten kann man portable Bibliotheken wie FMOD oder OpenAL benutzen (die auch sicherlich über jegliche Performance- oder Verbreitungszweifel erhaben sind ;)).
Das kann kein Hinderungsgrund sein.
-
dkldkl schrieb:
Wenn ich als Softwareanbieter fuer Consumersoft Linux unterstuetzen will, dann muss ich entweder einen eigenen Installer schreiben (und mit diesem 20 verschiedene Distris mehr oder weniger untersteutzen) oder 20 verschiedene Pakete fuer 20 verschiedene Distris machen (und diese mehr oder weniger unterstuetzen).
Das ist imo grober Unfug und nicht Massentauglich (ich habe nicht ohne Grund consumer geschrieben).Der einzige Softwarehersteller (den ich kenne und der groessere Verbreitung hat), der das macht, ist Opera.
Als Softwarehersteller linkt man einfach statisch. LSB verlangt RPM-Support. Aber ein DPKG draus zu machen oder einfach ein .tar ist ja nicht schwer. Vermutlich würde man es eh mit einem Installer ausliefern und im Zweifelsfall einfach ein eigenes RPM- oder DPKG-Binary, wenn man Pakete anbieten will.
Der User klickt dann nur auf Install.
SeppSchrott schrieb:
Viel hemmender für die Spieleplattform Linux sind da m.E. nach der Mangel an einer performanten und verbreiteten Schnittstelle für Sound und Input. Also soetwas wie DX halt.
OpenAL, FMOD, SDL etc.
Ich halte es immer noch ausschließlich für eine politische und keine technische Entscheidung.
-
rüdiger schrieb:
Ich halte es immer noch ausschließlich für eine politische und keine technische Entscheidung.
Politisch oder technisch? Ich halte es in erster Linie für eine ganz ganz einfache wirtschaftliche Entscheidung. if(Umsatz - Kosten < 0) dontDoIt();
Ein Unternehmen wird so ziemlich alles was man irgendwie zu Gold machen kann auch zu Gold machen. Gerade wenn das dann auch noch einen gewissen Grad an Ansehen bringt "oh, auch Linux, müssen ja was drauf haben wenn sie die einzigen sind"...
MfG SideWinder
-
Das Ende vom Linux-Gaming?
Solange es das hier gibt:
http://fceultra.sourceforge.net/
sind sämtliche wichtigen Spiele, die man unter Windows spielen kann, auch unter Linux verfügbar.
-
UT07 wird doch auch fuer linux (und mac) erscheinen, zuende ist linux gaming nicht.
ich denke das hauptproblem ist, dass viele zu verbohrt denken muessen. wenn ich ein linuxspiel rausbringen wuerde, waere auf der DVD gleich die linux distribution drauf, ala knoppix. das waere optimal.
zudem sind viele linuxer so philosophie-geil dass sie es absolut nicht tollerieren wollen, dass manche firmen nunmal closed source anhaenger sind. denn bei (spiele)software ist auch die implementierung von etwas die geschaeftsgrundlage, alleine deswegen wuerde ich eben kein linuxspiel rausbringen, wann dann 100 petitionen gestartet werden, dass ich das spiel unter opensource stellen soll/muss (ich kenne leute/firmen die eben dieses problem hatten).
-
rapso schrieb:
zudem sind viele linuxer so philosophie-geil dass sie es absolut nicht tollerieren wollen, dass manche firmen nunmal closed source anhaenger sind. denn bei (spiele)software ist auch die implementierung von etwas die geschaeftsgrundlage, alleine deswegen wuerde ich eben kein linuxspiel rausbringen, wann dann 100 petitionen gestartet werden, dass ich das spiel unter opensource stellen soll/muss (ich kenne leute/firmen die eben dieses problem hatten).
Wieso Problem? Können die doch einfach ignorieren. "OH MEIN GOTT, EINE ONLINE-PETITION!!!
"Ich spiele neuere Spiele auch unter Windows wenn es eine Linuxversion gibt, obwohl ich Linuxnutzer bin und auch ältere Spiele mit Wine/Dosbox/wasauchimmer unter Linux spiele. Wegem dem besseren Treibersupport.

-
Lgnr schrieb:
rapso schrieb:
zudem sind viele linuxer so philosophie-geil dass sie es absolut nicht tollerieren wollen, dass manche firmen nunmal closed source anhaenger sind. denn bei (spiele)software ist auch die implementierung von etwas die geschaeftsgrundlage, alleine deswegen wuerde ich eben kein linuxspiel rausbringen, wann dann 100 petitionen gestartet werden, dass ich das spiel unter opensource stellen soll/muss (ich kenne leute/firmen die eben dieses problem hatten).
Wieso Problem? Können die doch einfach ignorieren. "OH MEIN GOTT, EINE ONLINE-PETITION!!!
"nein, erst versuchen sie es ja selbst die ganze zeit, total hardnaeckig so als ob sie durch zulabern ne frau wieder zur jungfrau machen koennten und weil das eben ignoriert wird, starten sie onlinepetitionen und automailer die dann sogar privat-mailaddresses von den firmenmitarbeitern mit pettitionsbriefen zuspammt.
natuerlich gibt es auch kranke windowsuser. nur hab ich das da eben als mein anti-linux argument gebracht

so an sich ne gamerknoppix cd faend ich gut, wuerde auch sicher unterstuetzung finden falls es sowas gut gepflegt gebe.
-
Wozu soll son gamerknoppix gut sein?

-
Lügner schrieb:
Wozu soll son gamerknoppix gut sein?

das jeder dau einfach nur die cd/dvd einlegt und wie bei einer konsole bis zum startmenue vom game nichts machen muss. und auf der anderen seite wueste der spieleentwickler genau welche treiber, grakas etc. unterstuetzt werden, also keine distributionsabhaengigen dinge usw.
-
rapso schrieb:
Lügner schrieb:
Wozu soll son gamerknoppix gut sein?

das jeder dau einfach nur die cd/dvd einlegt und wie bei einer konsole bis zum startmenue vom game nichts machen muss. und auf der anderen seite wueste der spieleentwickler genau welche treiber, grakas etc. unterstuetzt werden, also keine distributionsabhaengigen dinge usw.
Äh? Wie soll das denn gehen?
Ne eigene distri für spiele oder was?
oder sollen spiele zukünftig von cd gebootet werden
-
Am besten die Linux-Spielehersteller liefern gleich versiegelte PCs aus, dann wissen sie genau, welche Hardware sie unterstützen müssen.
-
SeppSchrot schrieb:
Am besten die Linux-Spielehersteller liefern gleich versiegelte PCs aus, dann wissen sie genau, welche Hardware sie unterstützen müssen.
Dummschwätzer.
Die Idee mit der live-cd is aber garnicht mal so schlecht! Einerseits wird hier beklagt, dass etwas nicht von Haus aus läuft, und nun is hier ein Vorschlag wie mans von Haus aus zum laufen brngen kann.... aber nee
-
Cedega?
Kostet vielleicht, aber wird dir helfen auch weiterhin mit Linux zu zocken.
-
Das Problem mit der Live-CD wird die Performance sein ... und die Tatsache, dass es schon wieder nicht so einfach ist, Spielstände zu speichern.
-
Das verstehe ich nicht. Warum ist eine LiveCD automatisch langsam? Warum kann man die Spielstände nicht einfach auf die Platte legen?
-
Jester schrieb:
Das verstehe ich nicht. Warum ist eine LiveCD automatisch langsam? Warum kann man die Spielstände nicht einfach auf die Platte legen?
Für den Fall, dass der User nur windows besitzen sollte^^ und as game linux-only wird xD
-
Jester schrieb:
Das verstehe ich nicht. Warum ist eine LiveCD automatisch langsam?
Hmm, mal sehen:
- Muss großes Angebot an Hardware abdecken.
- Muss alle mögliche Hardware beim booten abfragen und geeignete Treiber laden.
- CD hat gewöhnlich weniger Datendurchsatz als eine Festplatte.
- Patchen wird schwer und das machen Spieleentwickler am liebsten.
- Auf CD passt nicht soviel rauf, Treiber + OS + Spiel, das geht nur komprimiert.
-
Mal eine Frage, wir reden hier jetzt über Spiele wie Quake4 oder Stalker, und nicht über Dame und Schach?
-
Meister JOhnny schrieb:
Cedega?
Kostet vielleicht, aber wird dir helfen auch weiterhin mit Linux zu zocken.Dann doch lieber Wine. Aber native Versionen machen schon deutlich mehr Spaß. (Und irgendwie seh' ich immer noch keine technisches Problem. ET lief doch auch praktisch überall?!)
-
Das mit der live CD ist eine komplett bescheuerte Idee

Ich will doch zum zocken nicht rebooten