Was braucht eine professionelle Anwendung?



  • Ganz wichtig: Speicherlecks!



  • * muss sich automatisch in die explorer-shell integrieren
    * muss direct-x mitinstallieren
    * muss die .NET runtime installieren
    * darf keinen de-installer haben
    * nur unter XP lauffähig sein
    * braucht eine grafikkarte mit midestens 128MB
    * installiert einen license manager
    * ....



  • * Verknüpfung auf dem Desktop
    * Verknüpfung im Startmenü
    * Verknüpfung in der Schnellstartleiste
    * Verknüpfung im Autostart
    * Eintrag in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    * Tray-Icon
    * kein Uninstaller



  • * Mindestens 100MB Speicherplatz,
    * Einen Hilfeassistent, der immer im unpassendsten Moment aufpoppt. Wenn man das verhindern will, muß nach Änderung der Grundeinstellung das Programm neu gestartet werden.
    * eine Online-Hilfe, deren Verständnis nur Profis vorbehalten ist, die das Programm NICHT mit Hilfe der Hilfe- sondern bei einer Schulung durch den Hersteller- kennen gelernt haben.
    * Einen Haufen Bugs, die man mit Hilfe eines- oder besser zweier- Servicepacks beheben kann.



  • borgger-fanboy schrieb:

    ...
    * Comic-Assistenten/Wizards wie die sprechende Büroklammer oder der fliegende Affe

    Geil, wo gibts denn den fliegenden Affen??? 😕



  • Elektronix schrieb:

    [...]

    • Einen Hilfeassistent, der immer im unpassendsten Moment aufpoppt. Wenn man das verhindern will, muß nach Änderung der Grundeinstellung das Programm neu gestartet werden.

    [...]

    Du meinst doch wohl eher

    • Einen Hilfeassistent, der immer im unpassendsten Moment aufpoppt. Wenn man das verhindern will, muß nach Änderung der Grundeinstellung der Rechner neu gestartet werden damit eine Konfigurationsroutine ablaufen kann, die nach erfolgreicher Abarbeitung einen weiteren Rechnerneustart bedingt.

    Oder?

    Gruß Jens



  • Beim Neustart ist zu beachten, das dieser natürlich später durchgeführt werden kann. Zu diesem Zweck kommt der freundliche Auswahl-Dialog:

    "Der Rechner muss neu gestartet werden um die Installation abzuschliessen"
    [Neustart] - [Später neu starten]

    Bei Betätigung von [Später neu starten] sollte das Installationsprogramm alle fünf Minuten möglichst penetrant in den Vordergrung springen (am besten mit gleichzeitigem Abspielen eines "pling!" Geräusches) und den User an den Neustart erinnern! Dies sugeriert den Eindruck von Durchsetzungsvermögen und demonstriert Stärke gegenüber dem User, der dann, eingeschüchtert durch die Installationsroutine, weniger Mist am PC macht 👍



  • Sa(n)dman schrieb:

    Elektronix schrieb:

    [...]

    • Einen Hilfeassistent, der immer im unpassendsten Moment aufpoppt. Wenn man das verhindern will, muß nach Änderung der Grundeinstellung das Programm neu gestartet werden.

    [...]

    Du meinst doch wohl ehee

    • Einen Hilfeassistent, der immer im unpassendsten Moment aufpoppt. Wenn man das verhindern will, muß nach Änderung der Grundeinstellung der Rechner neu gestartet werden damit eine Konfigurationsroutine ablaufen kann, die nach erfolgreicher Abarbeitung einen weiteren Rechnerneustart bedingt.

    Oder?
    Gruß Jens

    Richtig, hab wohl nicht proffessionell gedacht. Bin eben nur Hobby-Progger. 🤡



  • @Cpp_Junky: Du hast Dich da vertippt. Ich besser das mal für Dich aus.

    Cpp_Junky schrieb:

    Beim Neustart ist zu beachten, das dieser natürlich nicht später durchgeführt werden kann sondern unbedingt sofort und ohne Vorwarnung passieren muss. Von anderen Anwendungen momentan geöffnete Dateien werden aus Sicherheitsgründen nach Zwangsabschuss der jeweiligen Anwendungen natürlich automatisch gelöscht, da sie ja eventuell nicht mit der neuen Konfiguration zusammen passen..

    Zusätzlich muss speziell bei Serverbetriebssystemen vor jeder Umkonfiguration Windows im abgesicherten Modus ohne Netzwerktreiber geladen werden...

    Gruß Jens



  • * "Diese Anwendung benötigt eine Farbtiefe von 256 Farben."



  • Hab nicht geguckt ob es schon genannt wurde, aber gute Anwendungen ändern einen kurzen Moment lang die Auflösung, auf dass man die Desktop-Icons neu anordnen kann 🙄

    Und wurden Treiber-Installationen schon genannt, ohne die das Programm nicht läuft? Und dass man dann gearscht ist, wenn man ein 64-Bit-OS hat?



  • Eine richtig professionelle Anwendung muss in jedem Fall so designed sein, dass sie auf gar keinen Fall mit WINE unter Linux läuft.



  • am besten, wenn das Programm dann auch noch irgendnen speziellen Treiber ins System installiert, weshalb dann der PC vorm ersten starten der Anwendung rebootet werden muss.

    MfG borgolte

    EDIT: der StarForce Kopierschutztreiber kommt da immer gut, auch wenn er nicht benötigt wird 😉



  • borgolte schrieb:

    EDIT: der StarForce Kopierschutztreiber kommt da immer gut, auch wenn er nicht benötigt wird 😉

    Hehe stimmt, der ist ein Meisterwerk 🤡 Man musste ja, nachdem er installiert war und bevor man wieder neustartet einen Patch aus dem Inet runterladen, der den Scheiß fixt, weil es sonst Windows zerissen hätte. Also sowas...



  • Cpp_Junky schrieb:

    Beim Neustart ist zu beachten, das dieser natürlich später durchgeführt werden kann. Zu diesem Zweck kommt der freundliche Auswahl-Dialog:

    "Der Rechner muss neu gestartet werden um die Installation abzuschliessen"
    [Neustart] - [Später neu starten]

    Bei Betätigung von [Später neu starten] sollte das Installationsprogramm alle fünf Minuten möglichst penetrant in den Vordergrung springen (am besten mit gleichzeitigem Abspielen eines "pling!" Geräusches) und den User an den Neustart erinnern! Dies sugeriert den Eindruck von Durchsetzungsvermögen und demonstriert Stärke gegenüber dem User, der dann, eingeschüchtert durch die Installationsroutine, weniger Mist am PC macht 👍

    Und natürlich braucht der Dialog noch eine Statusbar die anzeigt, wieviel zeit der user noch hat, bis das system automatisch neugestartet wird.

    -das programm soll ungefragt automatische updates installieren die einen neustart des pcs notwendig machen



  • Fye schrieb:

    Eine richtig professionelle Anwendung muss in jedem Fall so designed sein, dass sie auf gar keinen Fall mit WINE unter Linux läuft.

    Das erfüllt der benötigte Treiber im vorbeiweg auch gleich 😃



  • Man müsste eigentlich, nur mal zum Spaß, ein Mini-Programm mit allen aufgezählten Features entwickeln 😃



  • Wenn es einen nativen Linux Port gibt, läuft der nur auf uralten Distributionen und hat eine absolut hässliche Motif GUI.



  • Das Programm muss bei jedem Start einen Dialog anzeigen, der sag, dass der Programmpfad leerzeichen enthält.
    Außerdem sollte das Programm einen grünen oder gelben Hintergrund verwenden, und unbedingt das Betriebssystem nicht erkennen, und dann immer Warnungen ausgeben, dass das nicht laufen könnte.



  • und es sollte sich ständig mit der Meldung "Speicher 0xblablabla verweist auf Speicher 0xblablabla, der Vorgang konnte nicht richtig fortgesetzt werden. Klicken sie auf ok, um das Programm zu beenden." verabschieden.

    naja, BlueScreen kommt noch besser


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