Taser-Vorfall an der University of Florida
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rüdiger schrieb:
Optimizer schrieb:
Wir sind uns mal einig, dass eine solche Einstellung beispielsweise nicht ein Problem mit Waffen ist, sondern ein gesellschaftliches.
Deswegen ist der Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz bei der Frage vollkommen irrelevant. Es ist nun mal einfacher den Besitz von Waffen zu kontrollieren, als die gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Und da wir sie nicht gelöst haben, ist ein Waffenverbot nun einmal besser.
Besser als ... nichts zu tun, meinst du nehme ich an? Ich denke das hängt davon ab, wieviel Menschenleben wir damit retten können, gegenübergestellt wie viele Menschen wir dadurch in ihrer persönlichen Freiheit einschränken. Da kann natürlich jeder zu seinen eigenen Schluss kommen, aber man sollte sich erstmal grundsätzlich überlegen, ob man nicht ein non-Problem löst.
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Optimizer schrieb:
rüdiger schrieb:
Optimizer schrieb:
Wir sind uns mal einig, dass eine solche Einstellung beispielsweise nicht ein Problem mit Waffen ist, sondern ein gesellschaftliches.
Deswegen ist der Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz bei der Frage vollkommen irrelevant. Es ist nun mal einfacher den Besitz von Waffen zu kontrollieren, als die gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Und da wir sie nicht gelöst haben, ist ein Waffenverbot nun einmal besser.
Besser als ... nichts zu tun, meinst du nehme ich an?
Besser als ein liberaler Zugang zu Waffen.
Optimizer schrieb:
Ich denke das hängt davon ab, wieviel Menschenleben wir damit retten können, gegenübergestellt wie viele Menschen wir dadurch in ihrer persönlichen Freiheit einschränken. Da kann natürlich jeder zu seinen eigenen Schluss kommen, aber man sollte sich erstmal grundsätzlich überlegen, ob man nicht ein non-Problem löst.
Da wir nicht bewerten können, wie viele Menschenleben wir damit retten, kann man auch nichts gegenüber stellen. Aber wenn du schon irgend ein Vergleich mit einem anderen Land haben willst, dann schau dir doch mal Länder an, in denen es vorher eine strenge Waffenkontrolle gab, die wesentlich gelockert wurde.
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@RPD:
Hast du schon auf eine Menschen geschossen? Ich denke nein.
Stelle dir das also nicht so einfach vor wie du es hier schreibst. Und sollte es dazu kommen und du bist nicht ganz gestört dann trägst du das dein ganzen Leben mit dir herum. Ziele besser auf die Beine und mach ihn kampfunfähig. Dann hast du auch in Zukunft keine Probleme.Das Polizisten bei einer Anhaltung eine Waffe ziehen ist auch in Wien nicht so abwegig. Sowas passiert öfters.
Der Unterschied ist aber das die Polizisten in den USA eine sehr kurze Ausbildung haben.
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Doktor Prokt schrieb:
Badestrand schrieb:
Mich wundert es irgendwie, dass hier einige gegen ein Waffenverbot zu sein scheinen

Ich verstehe das nicht ganz, wie kann man denn mit sich selbst vereinbaren, einen Menschen um sein komplettes restliches Leben zu bringen? Da schreien einige, dass Embryonen umgebracht werden, aber jeder darf alle erschießen, die sich unbefugt im Haus befinden? Es hört sich vielleicht Hippie-mäßig an, aber wollen wir nicht alle den Weltfrieden? Wenn ich mir den vorstelle, läuft da jedenfalls nicht jeder mit einer Schrotflinte über der Schulter herum und hat schon einige Menschen auf dem Gewissen, weil die 100€ klauen wollten um ihre Kinder zu ernähren

Jaja, immer schoen alles auf die anderen schieben. Ich finde es dreist, dass einige Leute immer andere fuer ihr eigenes Schicksal zur Rechenschaft ziehen wollen und selbst alle Verantwortung von sich weisen. Immer sind die anderen schuld.. Wie kommst du darauf, jemanden, der mit einer Waffe auf dich geschossen hat, fuer deinen Gesundheitszustand verantwortlich zu machen?
Hä? Wen mache ich denn verantwortlich, was ist mein Schicksal, wer ist schuld und vor allem: Wer hat auf mich geschossen

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Badestrand schrieb:
Doktor Prokt schrieb:
Badestrand schrieb:
Mich wundert es irgendwie, dass hier einige gegen ein Waffenverbot zu sein scheinen

Ich verstehe das nicht ganz, wie kann man denn mit sich selbst vereinbaren, einen Menschen um sein komplettes restliches Leben zu bringen? Da schreien einige, dass Embryonen umgebracht werden, aber jeder darf alle erschießen, die sich unbefugt im Haus befinden? Es hört sich vielleicht Hippie-mäßig an, aber wollen wir nicht alle den Weltfrieden? Wenn ich mir den vorstelle, läuft da jedenfalls nicht jeder mit einer Schrotflinte über der Schulter herum und hat schon einige Menschen auf dem Gewissen, weil die 100€ klauen wollten um ihre Kinder zu ernähren

Jaja, immer schoen alles auf die anderen schieben. Ich finde es dreist, dass einige Leute immer andere fuer ihr eigenes Schicksal zur Rechenschaft ziehen wollen und selbst alle Verantwortung von sich weisen. Immer sind die anderen schuld.. Wie kommst du darauf, jemanden, der mit einer Waffe auf dich geschossen hat, fuer deinen Gesundheitszustand verantwortlich zu machen?
Hä? Wen mache ich denn verantwortlich, was ist mein Schicksal, wer ist schuld und vor allem: Wer hat auf mich geschossen

Schalte mal bitte deinen Ironiedetektor ein.
edit: Um's nochmal ganz deutlich zu machen: Ich stimme mit dir ueberein und wollte lediglich aufzeigen, dass Waffengesetze nicht zu liberal gestaltet sein sollten.
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Apeman schrieb:
tmp schrieb:
...heil usa, heil westliche welt!
oh, ein übriggebliebener aus deutschlands finsterer vergangenheit.

du verkennst da glaube ich was. jemand aus deutschlands finsterer vergangenheit ist wohl eher contra-usa. ich bin da eher in die andere richtung unterwegs.

tipp: che-pulli aus- und dafür idf-pulli anziehen.

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Doktor Prokt schrieb:
Schalte mal bitte deinen Ironiedetektor ein.
edit: Um's nochmal ganz deutlich zu machen: Ich stimme mit dir ueberein und wollte lediglich aufzeigen, dass Waffengesetze nicht zu liberal gestaltet sein sollten.
Ok, hab ich nicht erkannt
Irgendwie krieg ich das im Inet nicht hin mit dem "Ironiedetektor", irgendwie kommt hier Ironie immer dann, wenn ich sie nicht erwarte.. 
Und danke, dass du's deutlich gemacht hast, ich konnte echt 0 damit anfangen!
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rüdiger schrieb:
Daniel E. schrieb:
Das Problem in den USA ist einfach das jeder Trottel (nein nicht auf dich bezogen RPD) eine Waffe besitzt. Wenn man Waffen verbieten würde, wären noch lange nicht alle aus dem Verkehr gezogen. Und die letzten die dann noch Waffen hätten wären Kriminelle.
Darum benachteiligt ein Waffenverbot auch den braven Bürger gegenüber dem Kriminellen.
Genauso wie Gesetze gegen Diebstahl! Diebe können Diebstähle verursachen, nur der brave Bürger muss für die Gegenstände die er will bezahlen. So eine gemeine Benachteiligung des braven Bürgers!

? Als ich das letzte mal nachgesehen habe, gab es kein "Gesetz gegen Diebstahl", sondern es gab ein Gesetz dafür, das erklärt, was passiert, wenn man etwas stiehlt (nämlich: man wird verknackt). Das Gesetz schützt ein Rechtsgut, nämlich die Eigentumsrechte. Welches Rechtsgut *schützt* ein Waffenverbotsgesetz? Nein, "Recht auf Leben" ist nicht die Antwort.
Abgesehen davon ist das Problem in den USA ja nicht wirklich, daß man leicht an legale Waffen rankommt. Alle nennenswerten Verbrechen werden schließlich mit illegalen Waffen verübt. Kurzes Nachdenken zeigt aber, daß fast jede illegale Waffe ihre Karriere als legale Waffe angefangen hat. Es gibt, nach dieser kurzen Analyse, zwei Wege, den illegalen Waffenmarkt klein zu halten.
- Man hält den legalen Waffenmarkt klein.
- Man führt eine angemessene Gefährdungshaftung für Schußwaffen ein.
Ich halte 1) für ziemlich bedenklich, schon allein aus staatstechnischen Gründen (wie würde sich ein Diktator wohl sein Volk wünschen? Eben.). 2) ist dagegen ziemlich vernünftig und hat praktisch folgende Implikationen: wer sich seine Waffe leichtfertig stehlen lässt, der ist potentiell mit Schuld, an der Tat, die damit verübt wird. So etwas gibt es bisher meines Wissens nur auf Versicherungsebene, aber eine gesetzliche Regelung scheint mir adäquat. So etwas wird aber natürlich kaum diskutiert, weil das eigentliche Ziel nicht ist, ein Waffenproblem zu lösen, sondern die Freiheitsrechte der Bürger einzuschränken.
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Daniel E. schrieb:
Welches Rechtsgut *schützt* ein Waffenverbotsgesetz? Nein, "Recht auf Leben" ist nicht die Antwort.
Wenn Du den Begriff "Rechtsgut" weglässt, dann lautet die Antwort : Das Staatliche Gewaltmonopol.
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rüdiger schrieb:
http://video.google.com/videoplay?docid=8027854162700568157&q=ktla
Was möchtest du mit diesem Video aussagen? btw. hoffentlich komme ich nie in die Situation, jemanden zu erschießen oder erschossen zu werden.
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merker schrieb:
Daniel E. schrieb:
Welches Rechtsgut *schützt* ein Waffenverbotsgesetz? Nein, "Recht auf Leben" ist nicht die Antwort.
Wenn Du den Begriff "Rechtsgut" weglässt, dann lautet die Antwort : Das Staatliche Gewaltmonopol.
Ja, und warum echte Monopole oft schlecht sind, wird in einem Thread nebenan diskutiert. Darum sind auch starke Waffenkontrollgesetze böse.
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Optimizer schrieb:
rüdiger schrieb:
http://video.google.com/videoplay?docid=8027854162700568157&q=ktla
Was möchtest du mit diesem Video aussagen? btw. hoffentlich komme ich nie in die Situation, jemanden zu erschießen oder erschossen zu werden.
Polizei-Gewalt in den USA. Passt ja eher zu dem eigentlichen Thema, als die Diskussion warum wir hier alle sofort ganz viele Waffen brauchen

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rüdiger schrieb:
http://video.google.com/videoplay?docid=8027854162700568157&q=ktla
Der Polizist hatte wahrscheinlich Angst vor soetwas.
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Doktor Prokt schrieb:
Der Polizist hatte wahrscheinlich Angst vor soetwas.
Krass das Video ist ja echt hart. Wie viele Schüsse sie auf ihn Abfeuern!
Ich bin jetzt kein Spezialist, aber ich finde der Polizist hat auch nicht ganz richtig reagiert. IMHO Hätte der zweite Polizist den Beifahrer absichern müssen. Denn wenn er schon Alkohol und Drogen dabei hat sind Waffen sicherlich auch nicht mehr weit...
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yogle schrieb:
...aber ich finde der Polizist hat auch nicht ganz richtig reagiert.
wahrscheinlich nicht. seine ausbilder hätten ihm wohl was erzählt, wenn er's noch hören könnte.
yogle schrieb:
der zweite Polizist den Beifahrer absichern müssen. Denn wenn er schon Alkohol und Drogen dabei hat sind Waffen sicherlich auch nicht mehr weit...
war überhaupt ein zweiter polyp dabei? (ich hab' leider keinen sound hier).

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Doktor Prokt schrieb:
rüdiger schrieb:
http://video.google.com/videoplay?docid=8027854162700568157&q=ktla
Der Polizist hatte wahrscheinlich Angst vor soetwas.
Naja, aber man hört den Polizist sagen: "Get up! Get up!" und der Typ steht auf und er schießt zwei mal auf ihn.
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rüdiger schrieb:
Naja, aber man hört den Polizist sagen: "Get up! Get up!" und der Typ steht auf und er schießt zwei mal auf ihn.
Ja, da hat er scheinbar echt die Nerven verloren. Der Polizist wird wohl auch nicht mehr so schnell seines Lebens froh.
Doktor Prokt schrieb:
Krass, die YouTube-Kommentare sind doch bis zum geht-nicht-mehr psychisch gestört. Was sind denn das für Trottel?? Aber ich meine rauszulesen, dass der angeschossene Polizist überlebt hat. Das wär ja schon erstaunlich.
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Optimizer schrieb:
Doktor Prokt schrieb:
Krass, die YouTube-Kommentare sind doch bis zum geht-nicht-mehr psychisch gestört. Was sind denn das für Trottel?? Aber ich meine rauszulesen, dass der angeschossene Polizist überlebt hat. Das wär ja schon erstaunlich.
Ja, der angeschossene Polizist ist der, der dort vor Gericht aussagt und schildert, wie er das Magazin bei einem der beiden Verdaechtigen gespuert hat usw.
rüdiger schrieb:
Naja, aber man hört den Polizist sagen: "Get up! Get up!" und der Typ steht auf und er schießt zwei mal auf ihn.
Naja, der Verdaechtige hatte wohl seine Hand in der Jackentasche. Der Polizist wurde ja auch freigesprochen. Und der Angeschossene hat auch in diesem Fall ueberlebt.
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Ok, jetzt sehe ich es auch so. Der vor Gericht aussagt ist anscheinend das Opfer und nicht sein Kollege.