Ist die Welt reif für Wikipedia
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Ich denke Wikipedia funktioniert gut. Der Artikel-Kern steht und soweit ich das überblicken kann, wird nur über "Randartikel" gestritten. Damit ist Wikipedia ja so wenig "gefährdet" wie eh und je. Ist doch klar, dass es bei so vielen Editoren auch Streitigkeiten gibt, den Benutzer soll es nicht stören, der kriegt ja nix mit. Und die Qualität leidet auch nicht darunter, so what?

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Hallo
Ich denke auch, dass es insgesamt doch ganz gut läuft. Viele Artikel stehen fest und das es Streit über einzelne Artikel gibt, ist doch auch klar.
chrische
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Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
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Tim schrieb:
Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
Was funktioniert denn an Wikipedia nicht

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Badestrand schrieb:
Tim schrieb:
Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
Was funktioniert denn an Wikipedia nicht

Das will ich an folgendem Artikel exemplarisch belegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
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Tim schrieb:
Badestrand schrieb:
Tim schrieb:
Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
Was funktioniert denn an Wikipedia nicht

Das will ich an folgendem Artikel exemplarisch belegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
Okay Okay...

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Was versteht ihr denn unter "Funktionieren"?
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Ich versteh die Aufregung auch nicht. Und das Diskussionen wesentlich länger werden als Artikel finde ich auch gut und unabdingbar.
Natürlich ist Wikipedia noch lange nicht perfekt und wird es vielleicht auch nie werden und trotzdem ist es für mich die erste Anlaufstelle für Informationen.
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Ich verstehe nicht, warum sich alle an dieser einen Diskussion aufziehen. Man könnte fast meinen, der Wiki-Gründer hätte das bewusst inszeniert.
Ich finde die deutsche Wikipedia ziemlich schwierig. Dort versucht man angeblich besonders aus Qualität zu achten und löscht und nörgelt viel rum und vergrault dabei gute Autoren, weil die sich nicht an irgend eine Regel der Wiki-Bürokratie gehalten haben. Bei der englischen Wikipedia, die dagegen wesentlich chaotischer ist, findet man imho oft qualitativ bessere Artikel.
Wobei man viele Probleme der Wikipedia auch durch eine vernünftige Software beheben könnte. zB in dem man zwei Versionen zu jedem vernünftigen Artikel hat. Eine "Release" und eine "Beta" Version quasi.
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rüdiger schrieb:
Ich finde die deutsche Wikipedia ziemlich schwierig. Dort versucht man angeblich besonders aus Qualität zu achten und löscht und nörgelt viel rum und vergrault dabei gute Autoren, weil die sich nicht an irgend eine Regel der Wiki-Bürokratie gehalten haben.
Typisch deutsch halt

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Tim schrieb:
Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
%HÖCHSTE_INSTANZ% ? Wer soll denn das sein? Jeder schreibt das was er weis, bzw was er meint zu wissen. Ist es nicht korrekt, so wird es entsprechen diskutiert und korrigiert. Gebe es eine höchste Instanz, so wäre das Ganze nur so begrenzt wie das Wissen der "höchsten Instanz" sowie dessen "politischer" (als Synonym für vieles) Meinung oder Einstellung.
Fallbeispiel: Im Duden wurde die politische Ausrichtung "Anarchie" mit dem Wort "Chaos" gleichgesezt. Bis es korriegiert wurde dauerte es entsprechend lange.
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linu(x)bie schrieb:
Tim schrieb:
Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
%HÖCHSTE_INSTANZ% ? Wer soll denn das sein? Jeder schreibt das was er weis, bzw was er meint zu wissen. Ist es nicht korrekt, so wird es entsprechen diskutiert und korrigiert. Gebe es eine höchste Instanz, so wäre das Ganze nur so begrenzt wie das Wissen der "höchsten Instanz" sowie dessen "politischer" (als Synonym für vieles) Meinung oder Einstellung.
Fallbeispiel: Im Duden wurde die politische Ausrichtung "Anarchie" mit dem Wort "Chaos" gleichgesezt. Bis es korriegiert wurde dauerte es entsprechend lange.Ich benutze mal wieder einen Artikel um meinen Standpunkt zu verdeutlichen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
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Es erstaunt mich immer wieder wie einige es schaffen sowas nicht zu blicken. Ist das vielleicht Absicht?

Zu Wikipedia: Ich find's geil. Vielleicht sollte man sich bei politischen Themen nicht darauf verlassen. Auf jedenfall fände ich es wichtig, dass die Leute wissen was Wikipedia eigentlich ist.
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Tim schrieb:
Ich benutze mal wieder einen Artikel um meinen Standpunkt zu verdeutlichen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
Lügner schrieb:
Es erstaunt mich immer wieder wie einige es schaffen sowas nicht zu blicken.
jetzt hab' ich's

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CarstenJ schrieb:
Wer definiert, was irrelevant ist und was nicht? Ein 19-jähriger? Nimmt der sich vielleicht zu wichtig? Sowas soll ja auch in Foren schon vorgekommen sein..

Apropos "irrelevant", wie kommst du auf die Idee dass in diesem Zusammenhang das Alter von Bedeutung sein könnte?
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tenchou schrieb:
Es gibt jetzt auf Wikipedia schon viel zu viele Artikel und es werden immer mehr und mehr werden.
"Zu viele Artikel" in einer elektronischen Enzyklopädie?
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CarstenJ schrieb:
Ich frage mich zudem, ob so ein Konzept sinnvoll ist? Mittlerweile wird ja soviel bei Wikipedia nachgeschlagen, und viele, die darauf verweisen, kennen das Konzept offenbar nicht und nehmen jede Aussage als gegeben und richtig hin.
Das sind aber auch die Leute, die alles andere blind aus Büchern oder dem Internet kopieren/ausdrucken/glauben. Wenigstens drucken die Kids nicht mehr die Referate aus MS Enzyklopädie aus

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Tim schrieb:
linu(x)bie schrieb:
Tim schrieb:
Wikipedia kann nicht funktionieren, da es nicht von %HÖCHSTE_INSTANZ% persönlich geprüft wird...
%HÖCHSTE_INSTANZ% ? Wer soll denn das sein? Jeder schreibt das was er weis, bzw was er meint zu wissen. Ist es nicht korrekt, so wird es entsprechen diskutiert und korrigiert. Gebe es eine höchste Instanz, so wäre das Ganze nur so begrenzt wie das Wissen der "höchsten Instanz" sowie dessen "politischer" (als Synonym für vieles) Meinung oder Einstellung.
Fallbeispiel: Im Duden wurde die politische Ausrichtung "Anarchie" mit dem Wort "Chaos" gleichgesezt. Bis es korriegiert wurde dauerte es entsprechend lange.Ich benutze mal wieder einen Artikel um meinen Standpunkt zu verdeutlichen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
"Es kann nicht funktionieren" belegst du also mit einzelnen Artikeln?
gruss
v R
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Das Internet an sich ist voll von Fehlern und unseriösen Quellen, derer man sich bedient. Die Wikipedia ist da keine Ausnahme.
Und? Who cares?
Vor einigen Tagen las ich eine Studie von Stiftung Warentest über deutsche Schulbücher. Die haben da - ich glaube 10 - Biobücher getestet, und im durchschnitt war auf jeder 5ten Seite ein wirklich absolut schwerwiegender Sachfehler enthalten. Nur ein einziges Buch bekam die Note "gut" (von einem bayrischen Verlag).Die Wikipedia ist genau so wenig unfehlbar, wie jede andere Quelle. Dennoch: Ich habe hier einen Brockhaus Premium und eine Encarta liegen. Trotzdem greife ich meistens zu Google und verifiziere meine Resultate - sofern sie mir nicht schlüssig erscheinen oder Lücken aufweisen - mit Google. Es ist halt ein Unterschied, ob man in "verlässlichen" Quellen (Hinweis: Auch Brockhaus und Encarta können Fehler enthalten. Nur weil dort verbindlich geprüft wird, heißt das noch nicht, dass die Prüfer nicht auch mal Fehler machen können. Es ist nur wesentlich unwahrscheinlicher) eine Definition mit 50 Wörtern findet, oder bei Wikipedia einen seitenlangen Artikel, der auf wirklich alles eingeht, was irgendwie informativ im Bezug auf das Thema sein kann. Das ist kein Vergleich.
Im Gegenteil. Ich sehe das als große Stärke der Wikipedia: Ihre wahnsinnig umfangreichen Artikel! Andernfalls gäbe es kaum etwas, was sie von Encarta und .co hervorheben würde.
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[quote="virtuell
"Es kann nicht funktionieren" belegst du also mit einzelnen Artikeln?
[/quote]Bitte bitte sag, dass Du nur den Smily vergessen hast.