Welche Textverarbeitung benutzt ihr?



  • Ich war eben mal für ne halbe Stunde unter Windows unterwegs und dacht mir zuerst "naja eigentlich arbeitet es sich damit ja auch ganz gut", daraufhin beschloss ich mal Emacs zu installieren und wollte mal kurz ein wenig rumspielen, naja das dachte ich, aber die Windows-Verzeichnishierarchie (die es ja nicht gibt da Partitionen getrennt angepsrochen werden) ist absolut inkompatible mit Emacs, dann hat VS2005 es auch nicht mehr nötig seine Umgebungsvariabeln zu setzen, wie es VS2003 noch brav gemacht hat usw. usf.

    Naja ich weiß jetzt wieder warum ich das Linux-Dateisystem so mag.

    So das musste ich einfach mal loswerden.

    Zur Textverarbeitung nutze ich fast immer Emacs, ansonsten OOWriter.



  • Kenner der Cppler schrieb:

    Das wird eh wieder auf emacs vs vim herauslaufen... 🙄

    Hehe, schon möglich. Im Moment sieht's aber noch nach Gnome vs. KDE aus, siehe darthinfidel 🙂



  • GNU-Fan schrieb:

    Kenner der Cppler schrieb:

    Das wird eh wieder auf emacs vs vim herauslaufen... 🙄

    Hehe, schon möglich. Im Moment sieht's aber noch nach Gnome vs. KDE aus, siehe darthinfidel 🙂

    Da zieht XFCE aber gediegen links vorbei 🕶



  • Also ich verwende Microsoft Office, auch unter Linux 😃



  • DB85 schrieb:

    Also ich verwende Microsoft Office, auch unter Linux 😃

    jehova :o



  • GNU-Fan schrieb:

    Kenner der Cppler schrieb:

    Das wird eh wieder auf emacs vs vim herauslaufen... 🙄

    Hehe, schon möglich. Im Moment sieht's aber noch nach Gnome vs. KDE aus, siehe darthinfidel 🙂

    ihr möchtet unbedingt so eine emacs vs vim Sache oder? Ich kann das nicht verstehen... JEDER weiß das emacs 1000 mal besser ist als vim...
    die ganzen vim User sind so oder so Flamer und sind bestückt wie die Cheater.

    ach so ich nutze OO.org oder den editor.exe von Win :p



  • asadf schrieb:

    GNU-Fan schrieb:

    Kenner der Cppler schrieb:

    Das wird eh wieder auf emacs vs vim herauslaufen... 🙄

    Hehe, schon möglich. Im Moment sieht's aber noch nach Gnome vs. KDE aus, siehe darthinfidel 🙂

    ihr möchtet unbedingt so eine emacs vs vim Sache oder? Ich kann das nicht verstehen... JEDER weiß das emacs 1000 mal besser ist als vim...
    die ganzen vim User sind so oder so Flamer und sind bestückt wie die Cheater.

    ach so ich nutze OO.org oder den editor.exe von Win :p

    Na toll, jetzt geht es keine 10 Minuten dann sind die ganzen Vim Flamer hier und versuchen vom Gegenteil zu überzeugen, dabei weiß doch jeder, dass Emacs besser ist.



  • XFCEler schrieb:

    Da zieht XFCE aber gediegen links vorbei 🕶

    Was ist eigentlich dran am Gerücht, dass XFCEler heimlich GNOME Applikationen starten, wenn sie anfangen zu arbeiten? 😃



  • GNU-Fan schrieb:

    XFCEler schrieb:

    Da zieht XFCE aber gediegen links vorbei 🕶

    Was ist eigentlich dran am Gerücht, dass XFCEler heimlich GNOME Applikationen starten, wenn sie anfangen zu arbeiten? 😃

    Was heißt heimlich? Gibt ja fast keine XFCE Anwendungen 😃



  • Mein Fluxbox mit Gtk+ (2) Tools bash euch so oder so XFCE-User



  • --- schrieb:

    Mein Fluxbox mit Gtk+ (2) Tools bash euch so oder so XFCE-User

    fehlen da worte im satz? 😕



  • Zur Textverarbeitung: natürlich Open Office.
    Als Editor: UltraEdit (+ 2-3 Dutzend Makros).



  • EOP schrieb:

    Zur Textverarbeitung: natürlich Open Office.
    Als Editor: UltraEdit (+ 2-3 Dutzend Makros).

    Zur Textverarbeitung: auch OO.org
    Als Touristikunternehmen: TUI (+ 2-3 nicht gefragte Sachen)


  • Administrator

    OpenOffice, auch hier.

    Aber mal eine Frage an die LaTeX'er unter euch. Benutzt ihr das wirklich um Texte zu schreiben? Ich finde das irgendwie unmöglich. Ich muss sehen was ich bekomme beim schreiben eines Textes und das ist mit LaTeX so gut wie unmöglich. Zudem ist es doch viel zu fix. Ich fühl mich jedenfalls mit OpenOffice deutlich flexibler.

    Grüssli



  • Dravere schrieb:

    Aber mal eine Frage an die LaTeX'er unter euch. Benutzt ihr das wirklich um Texte zu schreiben?

    Klar.

    Ich muss sehen was ich bekomme beim schreiben eines Textes und das ist mit LaTeX so gut wie unmöglich. Zudem ist es doch viel zu fix. Ich fühl mich jedenfalls mit OpenOffice deutlich flexibler.

    Wozu denn? Ist mir doch alles völlig egal, solange das Resultat hübsch ist und ich ohne viel Aufwand dazu komme. Habe irgendwie einfach keinen Verwendungszweck für Wordprozessoren, entweder ich schreibe irgendwelches Wiki-Markup oder im Org-Mode oä. oder eben LaTeX.



  • Dravere schrieb:

    Benutzt ihr das wirklich um Texte zu schreiben? Ich finde das irgendwie unmöglich. Ich muss sehen was ich bekomme beim schreiben eines Textes und das ist mit LaTeX so gut wie unmöglich. Zudem ist es doch viel zu fix. Ich fühl mich jedenfalls mit OpenOffice deutlich flexibler.

    Natürlich LaTeX. Aber nur, wenn das Ergebnis hochwertig sein soll. Schnell hingeschmiert ist es mit einem normalen Texteditor. Zwingt man mich zu MS-Office-Formaten, oder möchte ich privat eine Tabellenkalkulation machen, dann greife ich auch zu OpenOffice.org.
    Doch für ein professionelles Ergebnis geht nichts über LaTeX. Die Philosophie bei LaTeX ist doch gerade die, dass man sich eben nicht auf die Darstellung konzentrieren möchte. Sondern voll und ganz auf den Inhalt. Das ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da man als Office-Anwender dem Textsatzsystem erst einmal nicht vertraut. Unterm Strich dämmert einem aber im Idealfall, dass man selbst nicht gerade ein Profi für Schriftsatz und Typographie ist. Warum also nicht einem Profi das Werk überlassen? Aber grundsätzlich verstehe ich sehr gut, was du meinst. Ich möchte auch immer wieder das Ergebnis sehen. Weniger um es zu kontrollieren (bei normalem Text. Bei Präsentationen durchaus auch Kontrolle), als viel mehr mich über den Fortschritt zu freuen. Umständlich ist das nicht. Ist ein Mausklick.



  • Dravere schrieb:

    Aber mal eine Frage an die LaTeX'er unter euch. Benutzt ihr das wirklich um Texte zu schreiben? Ich finde das irgendwie unmöglich.

    Ja, nach dem drittem Protokoll hat man das irgendwann im Blut, und die Abstände zwischen den Testkompilationen werden länger. Und man kann sich ja bei LaTex seine eigenen Makros schreiben, ich habe mir so einen gewissen Standardsatz aufgebaut, mit dem ich recht effektiv arbeiten kann. Ist eben alles eine Frage der Gewohnheit, z.b. musste ich kürzlich mal eine Powerpoint-Präsi machen und ich saß vor OO-Impress wie der erste Mensch 🙂



  • Pages

    In latex bin ich einfach nicht schnell genug, da bricht man sich ja sonst alle finger... Und Pages kann immerhin auch ordentlich layouten, was mit latex ja n ziemlicher horror ist.



  • Word 2007. Bamm!



  • Dravere schrieb:

    OpenOffice, auch hier.

    Aber mal eine Frage an die LaTeX'er unter euch. Benutzt ihr das wirklich um Texte zu schreiben? Ich finde das irgendwie unmöglich. Ich muss sehen was ich bekomme beim schreiben eines Textes und das ist mit LaTeX so gut wie unmöglich. Zudem ist es doch viel zu fix. Ich fühl mich jedenfalls mit OpenOffice deutlich flexibler.

    Das ist sicher eine Frage der Gewohnheit. Bei LaTeX mag ich es einfach sehr, dass ich den Text runterschreiben kann ohne mir irgend welche Gedanken machen zu müssen und dann kann ich (wenn überhaupt nötig, meistens nicht), mich noch um Kleinigkeiten in der Formatierung kümmern. Ich mag Software, die mir nicht so im Weg steht. Bei OOo/Word sind imho viele wichtige Funktionen versteckt und manchmal entscheidet sich die Software aus mir unerklärlichen Gründen Dinge auf einmal anders zu setzen, als sie noch vor einer Minute war oder gar ganze Überschriften anders einzurücken etc.
    Und das ist gar nicht so selten. Passiert mir fast jedes mal, dass ich am Ende die Formatierungsvorlagen - wie Überschriften - raushaue und durch eigene Fettschrift + Nummerierung oder so ersetze.

    Aber Word/OOo sind auch einfach ästhetische Tretminen. Wer einen gewissen Sinn für Kunst, Kultur, Geschichte etc. hat, kann sich einfach nicht mit dem Textsatz der üblichen WYSIWYG Texte abfinden. In dem Sinne ist es auch immer ein Zeichen der ästhetischen Kapitulation, wenn man derartige Texte bekommt.

    So benutzen Tools wie Word/OOo, zB nicht die echten Glyphen für Klein/Großbuchstaben, sondern skalieren einfach den Font. Daher sieht es immer so augenbeleidigend aus, wenn man sich zB die Überschriften oä. anschaut. Durch das mangelhafte Kerning, der oft zu große Zeilenabstand (ich weiß, den kann man sogar in irgend einem Menü einstellen, macht aber leider fast keiner), fehlende Ligaturen sind längere Wordtexte auch einfach sehr unangenehm und anstrengend zu lesen. Am schlimmsten sind Skripten, die gar in Word verfasst werden. Das halbiert gleich den Spaß, den man an dem Fach haben könnte.

    Hinzu kommt, dass LaTeX Wörter richtig umbrechen kann. Inkl. der Sonderregeln, wie doppeltes K etc. Da muss man sich um so etwas gar nicht erst kümmern.

    Für kleinere Texte nehme ich manchmal aber auf Emacs-Muse. Das hat eine Wiki ähnliche Formatierung und kann man in LaTeX, HTML etc. exportieren.


Anmelden zum Antworten