"die Mac-gewohnten Obama-Mitarbeiter"



  • Ich weiß nichts darüber. War nur etwas Polemik.



  • Shade Of Mine schrieb:

    Du weisst schon das ein Firmen Netz dass nur Apple einsetzt deutlich billiger in den Anschaffungskosten (von der Wartung will ich mal garnicht reden) ist als ein vergleichbares Windows Netz?

    weil die mac-rechner das doppelte kosten oder weil das netzwerkkabel für macs billiger ist? ich glaube, die ganzen schulungen "mac-benutzung für win-sekretärinnen" fressen bei ehrlicher betrachtung die einsparungen fürs netzwerkkabel auf. 🤡



  • volkard schrieb:

    weil die mac-rechner das doppelte kosten oder weil das netzwerkkabel für macs billiger ist? ich glaube, die ganzen schulungen "mac-benutzung für win-sekretärinnen" fressen bei ehrlicher betrachtung die einsparungen fürs netzwerkkabel auf. 🤡

    Ein Mac Mini kostet uns Netto 404 Euro.
    Wieviel billiger faehrst du mit vergleichbaren HP Geraeten?

    Ein weiterer grosser Punkt ist dass du automatisch massig Lizenzkosten sparst die bei Windows Servern anfallen.

    Natuerlich waere es dumm ein Netzwerk nur einfach so umzustellen. Man muss mit dem Arbeiten was man hat - man kann nicht immer von 0 neu Anfangen.

    Aber wenn du ein neues Netzwerk aufbaust, bist du mit Apple finanziell gesehen recht gut unterwegs. Wobei die wirklichen Kosten ja sowieso nicht die Clients selber machen sondern die zentralen Services die man braucht. Und OS X Server sind halt deutlich billiger als vergleichbare Windows Server. Wobei wir lustigerweise sogar mehr Windows Server als OS X Server haben...

    Ob ein Apple Netzwerk Sinn macht muss man natuerlich vorher erwaegen - aber die Kosten sollten im Vergleich zu einem Windows Netzwerk nicht deutlich hoeher sein...



  • Klar der Mac Mini ist schon guenstig. Aber welche grosse Firma oder Behoerde setzt nicht auf ThinClients? Haben doch nur Vorteile im grossen Netz.

    Ivo



  • Ivo schrieb:

    Klar der Mac Mini ist schon guenstig. Aber welche grosse Firma oder Behoerde setzt nicht auf ThinClients? Haben doch nur Vorteile im grossen Netz.

    Weil Thin Clients nicht immer die beste Wahl sind...



  • Klar fuer die Entwicklung sind die Dinger nicht unbedingt geeignet. Aber fuer normale Bueroarbeiten wie sie im Weissen Haus gemacht werden, passen sie doch.
    Ich sehe darin keine Nachteile.

    Ivo



  • Ich finde das recht interessant, da man eindeutig sieht, dass die Obamaleute jung sind. Vermutlich sind die meisten Leute in den letzten Jahren erst von den Unis gekommen. Zur Zeit ist Apple eben "in" und schaut euch mal an den Unis um: Extrem viele Apple User (vor allem in nicht technischen Fächern). Klar wollen die Leute das System was sie kennen und die Dinger sind ja auch so "schick und trendy".

    Aber ähnlich war das doch in den 90ern auch mit Windows und MS Office. Damals fingen die Unis ja an verstärkt auf Computer zu setzen (auch für nicht technische/mathematische/naturwissenschaftliche Fächer) und jeder hat sich halt Windows und MS Office geholt. Also haben sie in den Firmen natürlich MS Office und Windows erwartet. Die Generation wurde nun eben ersetzt durch Appleuser und die alten Systeme sind einfach "out".

    Da geht es natürlich nicht um strategische Fragen wie günstig die Netzwerkinfrastruktur ist etc. Wir reden hier über eine Regierung. Glaubt ihr die interessiert es ob die ein paar Millionen für ihr Netzwerk sparen?

    Und schlau wäre ohnehin ein Umstieg auf ein Linuxsystem und nicht auf ein Applesystem. Aber die Obamaleute sind halt vor allem jung und nicht schlau :).

    Wobei ich es recht interessant finde, dass die Microsoftleute offenbar am meisten Angst vor Linux haben und nicht vor Apple. Dabei gräbt Apple denen ja eher den Boden unter den Füßen weg, was den Desktopmarkt betrifft. Linux nimmt sich da ja leider nur kleine Brocken :(.



  • rüdiger schrieb:

    Wobei ich es recht interessant finde, dass die Microsoftleute offenbar am meisten Angst vor Linux haben und nicht vor Apple. Dabei gräbt Apple denen ja eher den Boden unter den Füßen weg, was den Desktopmarkt betrifft. Linux nimmt sich da ja leider nur kleine Brocken :(.

    Naja, wenn du dir die Werbekampagne "I'm a PC" anschaust...

    Aber der wirkliche Punkt ist, dass die Mac Business Unit bei Microsoft sehr guten Gewinn abwirft - das nimmt natuerlich etwas die Angst vor Apple. Und OS X Server sind auch bei weitem nicht so gut und weit verbreitet wie Windows Server. Waehrend dass bei Linux/BSD schon etwas anders aussieht...



  • Shade Of Mine schrieb:

    Aber der wirkliche Punkt ist, dass die Mac Business Unit bei Microsoft sehr guten Gewinn abwirft - das nimmt natuerlich etwas die Angst vor Apple. Und OS X Server sind auch bei weitem nicht so gut und weit verbreitet wie Windows Server. Waehrend dass bei Linux/BSD schon etwas anders aussieht...

    Sicher verdient Microsoft auch viel Geld an den Apples, weil viele sich im Endeffekt halt doch ein MS Office dafür kaufen. Aber sie verlieren einfach die Kontrolle über das System und Apple hat ja auch Konkurrenzprodukte zu MS Office (also vor allem in dem Rahmen in dem normalsterbliche Leute ein Office benutzen). Lange haben sie Apple sicher als Nieschenlösung angesehen und auch als nötige Konkurrenz (MS hat Apple ja in den 90ern wieder auf die Beine geholfen um die Kartellklagen abzuwehren).

    Im Serverbereich schaut die Lage natürlich anders aus. Aber wo setzt man Microsoftserver vor allem ein? Wenn es darum geht Microsoft Clients zu bedienen. Wenn Microsoft beim Desktopmarkt einbüßt, dann zieht das auch den MS Servermarkt mit.



  • Microsoft bekämpft auch Opera deutlich härter als Firefox, welcher sogar indirekt unterstützt wird. Dabei ist Opera vom Verbreitungsgrad praktisch nicht existent und damit die letzte Gefahr für den IE.

    rüdiger schrieb:

    Klar wollen die Leute das System was sie kennen und die Dinger sind ja auch so "schick und trendy".

    Wenn das eigene Gerät keinen Laut von sich gibt, während es um einen herum dröhnt und lärmt. Und wenn, kaum ist der Tag ein paar Stunden mehr älter, das Geprügel um Steckdosen anfängt, ja, dann freut man sich doch, dass man selbst diese Probleme nicht hat, weil man ein MacBook gekauft ... weil es ja so "schick und trendy" ist.
    In deiner Welt sind Linux-Nutzer auch picklige, sozial unfähige Geeks, die Frauen nur mit dem Nachnamen JPG kennen und Windows Vista-Nutzer sind gehirnverblödete Zocker, ebenfalls ohne realem Sozialleben. Und XP-Anwender sind die Trottel mit verseuchten Computern. 👍



  • minhen schrieb:

    Microsoft bekämpft auch Opera deutlich härter als Firefox, welcher sogar indirekt unterstützt wird. Dabei ist Opera vom Verbreitungsgrad praktisch nicht existent und damit die letzte Gefahr für den IE.

    Hmm? Hab davon noch nie gehört. Wie kommst du darauf bzw. woher hast du das?



  • rüdiger schrieb:

    Ich finde das recht interessant, da man eindeutig sieht, dass die Obamaleute jung sind. Vermutlich sind die meisten Leute in den letzten Jahren erst von den Unis gekommen.

    Das würde ich nicht sagen. In den USA und Kanada gehören Apple-Computer seit vielen Jahren zum Alltag.



  • rüdiger schrieb:

    Und schlau wäre ohnehin ein Umstieg auf ein Linuxsystem und nicht auf ein Applesystem.

    Sprengt es diesen Thread, wenn ich nach einer Begruendung frage?



  • Hi,

    rüdiger schrieb:

    Klar wollen die Leute das System was sie kennen und die Dinger sind ja auch so "schick und trendy".

    ...und funktionieren super. Nur der Vollständigkeit halber.

    Ivo schrieb:

    Klar fuer die Entwicklung sind die Dinger nicht unbedingt geeignet.

    Wieso eigentlich nicht?



  • Ach komm, so ein Linux-Netzwerk funktioniert auch super wenn man einen Netzwerk-Administrator mit 30 Jahren Berufserfahrung hat 😃 . Das mit der Entwicklung ist auch Schwachsinn, den Leute mit beschraenktem Horizont verbreiten.



  • CarstenJ schrieb:

    Hi,

    rüdiger schrieb:

    Klar wollen die Leute das System was sie kennen und die Dinger sind ja auch so "schick und trendy".

    ...und funktionieren super. Nur der Vollständigkeit halber.

    Ivo schrieb:

    Klar fuer die Entwicklung sind die Dinger nicht unbedingt geeignet.

    Wieso eigentlich nicht?

    Das ging natuerlich um die Thin Clienten 😉 Wenn jeder Entwickler laufend seinen Code neu kompiliert und dabei auf dem Server die Rechenleistung verheitzt, denke ich das ein normaler Rechner besser angelegt ist. Die Daten liegen ja meist eh auf dem Server...

    Ivo



  • Ivo schrieb:

    Das ging natuerlich um die Thin Clienten 😉 Wenn jeder Entwickler laufend seinen Code neu kompiliert und dabei auf dem Server die Rechenleistung verheitzt, denke ich das ein normaler Rechner besser angelegt ist. Die Daten liegen ja meist eh auf dem Server...

    ich war mal seminarleiter für programmierangänger und die administration hatte sich überlegt, daß thin-clients ne tolle sache wären. uihuihuih, ging das schief! endlosschleifen sind der tod solcher server.



  • Thin-Clients fuer die Entwicklung sind sowieso von vorne herein eine schwachsinnige Sache. Da legt ein Kompiliervorgang ja u.U. schon alles alleine lahm.



  • Genau das habe ich gemeint. Aber fuer die normalen Officehengste reicht ein Thin auf jeden Fall.

    Ivo



  • Walli schrieb:

    Thin-Clients fuer die Entwicklung sind sowieso von vorne herein eine schwachsinnige Sache. Da legt ein Kompiliervorgang ja u.U. schon alles alleine lahm.

    wir nutzen Thin-Clients 🤡

    klappt aber bisher recht gut... es darf lediglich keiner auf die Idee kommen, make -j zu schreiben 🙂


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