Frage zu #error



  • Ich halte allerdings ein #warning für sinnvoller als ein #error, da man einen Kompilerfehler auch so sehr leicht produzieren kann und dann an der Stelle des Fehlers einen Kommentar platzieren kann bzw. im Stile der static-asserts, wie sie derzeit implementiert sind, eine Fehlerausgabe produzieren kann.
    Dagegen kann man keine Warnung mit Hinweistext produzieren, schon gar nicht compiler-unabhängig. Andererseits haben viele Quellcodes so viele Warnungen, dass sie eh untergehen würden...



  • Eine #warning wird schnell mal überlesen und ein absichtlicher Compilefehler routinemäßig entfernt. Wäre mir zu gewagt.



  • dann Dateien eincheckt die so noch nicht funktionieren aber wohl kompilieren

    Sowas sollte man garnicht erst einchecken.



  • knivil schrieb:

    dann Dateien eincheckt die so noch nicht funktionieren aber wohl kompilieren

    Sowas sollte man garnicht erst einchecken.

    Kommt darauf an wie man die Quellcodeverwaltung benutzt. Ich verwende Git und ich checke ständig ein. Wer natürlich Subversion ohne Branches einsetzt der hat natürlich nur ein besseres Archiv für die Release-Builds. Das dies nicht der (einzige) Sinn der Quellcodeverwaltung ist ist natürlich klar.



  • Fellhuhn schrieb:

    Eine #warning wird schnell mal überlesen

    Nur wenn man selbst (oder das ganze Team) der Unsitte verfallen ist, Compilerwarnungen geflissentlich zu ignorieren statt sie fein säuberlich zu entfernen. Letzteres kostet "unnötig" Zeit, weil die meisten Warnungen wirklich einfach ignoriert werden können. Ersteres kostet unnötig Zeit, wenn man elend lange nach einem Fehler sucht, auf den einen die 501. von 2000 Warnungen eigentlich mit der Nase gestoßen hätte...

    und ein absichtlicher Compilefehler routinemäßig entfernt. Wäre mir zu gewagt.

    Einerseits wundert mich warum man unfertigen Code einchecken sollte und den dann mit #errors unbenutzbar machen möchte. Wozu es dann überhaupt einchecken? Andererseits, wenn der Compiler mir einen Fehler ausspuckt weil in der Quelldatei ein

    #error Code noch nicht fertig, nicht benutzen! author: H. Schmidt
    

    enthält, werde ich das nicht einfach routinemäßig entfernen sondern lieber den Herrn Schmidt fragen was da Sache ist.



  • pumuckl schrieb:

    #error Code noch nicht fertig, nicht benutzen! author: H. Schmidt
    

    was ist ein author?


  • Administrator

    volkard schrieb:

    pumuckl schrieb:

    #error Code noch nicht fertig, nicht benutzen! author: H. Schmidt
    

    was ist ein author?

    http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed&sectHdr=on&spellToler=on&chinese=both&pinyin=diacritic&search=author&relink=on

    🙂

    Grüssli



  • Also ein Schriftsteller. :p


  • Administrator

    Nexus schrieb:

    Also ein Schriftsteller. :p

    Oder in diesem Kontext eher ein/e Verfasser/in. Auch Urheber/in würde passen.

    (aber das ist ein wenig Off-Topic :))

    Grüssli



  • der author ist also die addresse, wo ich mein packet mit fragen stellen kann.



  • volkard schrieb:

    der author ist also die addresse, wo ich mein packet mit fragen stellen kann.

    Gna. Hatte die Zeile erst completely in English gewritten und dann ins Deutsche übertranslated, dabei aber den einen letter forgotten 😛


  • Administrator

    pumuckl schrieb:

    volkard schrieb:

    der author ist also die addresse, wo ich mein packet mit fragen stellen kann.

    Gna. Hatte die Zeile erst completely in English gewritten und dann ins Deutsche übertranslated, dabei aber den einen letter forgotten 😛

    Und auch wenn schon, ich sehe oft Dinge wie:

    Comment:
    Wir müssen hier noch dies und jenes machen.
    
    Author:
    Peter Mustermeier
    

    Die Verwendung von "Author" in diesem Kontext, kann ich irgendwie nicht als falsch sehen.

    Grüssli


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