unbekannte sprache lernen



  • ich fange immer 1000 sprachen an zu lernen und nun möchte ich mich mal für eine entscheiden und mich da auch reinsteigern und richtig gut lernen.
    mir gefällt python ganz gut. bloß das kennt fast keiner.
    was ist wenn ich die nun lerne und in 3 jahren wird die gar nicht mehr benutzt oder so....davor hab ich angst

    grüße aus münchen



  • Python kennt keiner? Der war gut.

    Was du lernen sollst musst du allerdings selbst wissen.



  • Mit Python machst du glaub ich keinen Fehler.



  • Ich würd dir eine der wirklich bekannten empfehlen.
    Also c/c++ oder Java.

    Dazu gibt es viele tuts, gute Bücher und wie du an diesem Forum siehst eine schnelle, hilfsbereite und kompetente comunity...

    Welche nun besser ist solltest du nicht fragen, denn das artet grundsätzlich in sinnlosigkeit aus.

    Zu lernen finde ich beide eigendlich gleich leicht/schwer.



  • Python ist sicher eine feine Sprache, ich würde allerdings C++ empfehlen, da die Sprache mächtig und schnell ist. Da kannst du dich beliebig hereinsteigern, ohne so bald an Grenzen zu kommen.
    Bin da allerdings auch recht voreigenommen.

    Bei C++ ist es nur wichtig, dass du von Anfang von den Richtigen lernst.
    Man kann C++ als "C mit Klassen" betreiben oder gleich das volle Potenzial der Sprache ausschöpfen.



  • Vielleicht solltest du dich nicht auf Sprachen konzentrieren, sondern auf das Programmieren. Empfehlenswert ist z.B. Structure and Interpretation of Computer Programs. Dort wird letztendlich auch eine Sprache (Scheme!) benutzt, aber es lehrt dich mehr als nur Sprachelemente. Das Buch gibt es auch auf Deutsch und sollte in jeder Unibibliothek verfuegbar sein. Du kannst natuertlich auch die inline-Ausgabe studieren. Die video lectures dazu gibt es z.B. hier.

    was ist wenn ich die nun lerne und in 3 jahren wird die gar nicht mehr benutzt oder so....davor hab ich angst

    Sprache ist nur Mittel zum Zweck. Die "Angst" besteht bei (fast) jeder Sprache.



  • Wird Python tatsächlich noch irgendwo gelehrt? Also mir ist die Sprache während meines Informatikstudiums nicht über den Weg gelaufen und ich kenne auch keinen jüngeren in meiner Firma, der die Sprache noch lernen musste. Nur die älteren Kollegen (>40) haben Erfahrungen damit, verwendet tut die Sprache von denen aber keiner mehr.



  • Kann es sein, dass du gerade Python mit irgendeiner anderen Sprache verwechselst? Python ist eine relativ neue Scriptsprache, die so vor 10 Jahren erst populär wurde. Es würde mich wundern, wenn die in irgendeinem Informatikstudium gelehrt würde. Schon gar nicht früher. Man kann sich übrigens Sprachen auch (und normalerweise sogar besser) selbst aneignen, ein Informatikstudium ist für sowas nicht notwendig.

    Vielleicht meinst du ja Pascal, fängt auch mit P an. :p



  • klaudi schrieb:

    ich fange immer 1000 sprachen an zu lernen und nun möchte ich mich mal für eine entscheiden und mich da auch reinsteigern und richtig gut lernen.

    Nimm Englisch. Ist vergleichsweise einfach und wird nahezu überall verwendet.



  • Der Java vs. C++ vs. Python vs. Englisch Thread jetzt in Themen rund um den PC. 👍



  • Ja oder Prolog, fängt auch mit P an.
    Oder PL/I.



  • hustbaer schrieb:

    Ja oder Prolog, fängt auch mit P an.
    Oder PL/I.

    Nicht zu vergessen Perl. Ach ja, das ist ja fast so jung wie Python.



  • Yippie! schrieb:

    Nimm Englisch. Ist vergleichsweise einfach und wird nahezu überall verwendet.

    Würde ich nicht empfehlen, wegen der ganzen Schlüsselwörter. Es gibt ganze Bücher, die bloß die Keywords alphabetisch auflisten und in einem Satz erklären (allerdings nur in Englisch-Code!). Nimm lieber eine verwandte Sprache wie zum Beispiel Deutsch . Die ist zwar etwas schwerer zu erlernen (von der Syntax her), aber man kann mehr damit machen.



  • knivil schrieb:

    Vielleicht solltest du dich nicht auf Sprachen konzentrieren, sondern auf das Programmieren. Empfehlenswert ist z.B. Structure and Interpretation of Computer Programs.

    ja, klar. dann lernt er lisp bzw. scheme, aber damit kann er sich dann vielleicht ein paar emacs-extensions basteln *fg*
    viel wichtiger ist ja, welches themengebiet einer be-coden will, danach sollte er die programmiersprache wählen. es gibt zwar 'nen haufen selbsternannte 'general purpose languages', aber leider isses auch so, dass, je nach aufgabe, die eine oder andere sprache (+ mitgeliefertes drumherum) vorteilhafter ist. also, OP, sag was du genau vorhast und dann können wir dich besser beraten.
    🙂



  • Dieser Thread wurde von Moderator/in rüdiger aus dem Forum Themen rund um den PC in das Forum Rund um die Programmierung verschoben.

    Im Zweifelsfall bitte auch folgende Hinweise beachten:
    C/C++ Forum :: FAQ - Sonstiges :: Wohin mit meiner Frage?

    Dieses Posting wurde automatisch erzeugt.



  • Bashar schrieb:

    Es würde mich wundern, wenn die in irgendeinem Informatikstudium gelehrt würde.

    Das MIT hat z.b. von Scheme zu Python gewechselt.



  • ggfd schrieb:

    Bashar schrieb:

    Es würde mich wundern, wenn die in irgendeinem Informatikstudium gelehrt würde.

    Das MIT hat z.b. von Scheme zu Python gewechselt.

    👍

    jop

    Aber wenn ich mich recht erinnere nur in den Einsteiger-Kursen oder?



  • Und hat sich jemand die Gruende durchgelesen, warum sie gewechselt haben? Wahrscheinlich nicht. Auch kann man in Python aehnlich wie in Scheme programmieren.

    ja, klar. dann lernt er lisp bzw. scheme, aber damit kann er sich dann vielleicht ein paar emacs-extensions basteln

    Proll Troll! Nein.

    Z.B.: http://tech.slashdot.org/article.pl?sid=09/05/25/1553220 :

    "John Fremlin has released what he believes to be the worlds fastest webserver for small dynamic content, teepeedee2. It is written entirely in LISP, the world's second oldest high-level programming language. He gave a talk at the Tokyo Linux Users Group last year, with benchmarks, which he says demonstrate that 'functional programming languages can beat C.' Imagine a small alternative to Ruby on rails, supporting the development of any web application, but much faster."

    Warum gibt es so wenig Anwendungen, die auf Continuations basieren? Weil alle dumm Java oder C programmieren. Es ist Zeit ausgetretene Pfade zu verlassen. Das kann man z.B. mit Python, aber man ist in dieser Sprache nicht dazu gezwungen.



  • Ist "klaudi" überhaupt noch da oder wollte er nur ein Flame starten?



  • knivil schrieb:

    Warum gibt es so wenig Anwendungen, die auf Continuations basieren? Weil alle dumm Java oder C programmieren.

    google mal nach: continuations oder coroutines in C. also geben tut's das schon, es gibt nur selten 'nen grund, sowas zu verwenden.
    🙂



  • ;fricky schrieb:

    also geben tut's das schon, es gibt nur selten 'nen grund, sowas zu verwenden. 🙂

    Der Grund, es nicht zu verwenden, liegt einzig und allein darin, dass es so kompliziert in C umzusetzen ist. Es ist kein natuerliches Konzept der Sprache und deswegen beschaeftigt sich auch kein C-Programmierer damit. Wahrscheinlich haben die meisten noch nicht mal davon gehoert. Jetzt habt ihr die Gelegenheit ... Warum? Es gibt z.B. ein Paper uber Continuation Monads in Haskell, das die Universalitaet dieser beweisst. Man kann Exceptions, Concurrency, ... und alles andere damit ausdruecken.

    Here are the implementations of TRY() and FAIL

    Recht lang die Implementation. Und baut auch nur Scheme nach.


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