Lohnen sich 8 GB RAM (auf 'nem Laptop)?
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Auch Videoschnitt, etc. kein Problem.
Videoschnitt kein Problem, ja. Für Programme wie After Effects allerdings kann man schon einiges an RAM brauchen, darf dann auch gerne mehr als 4GB sein.
Sonst fällt mir grad nur noch 3D Rendering ein wo man wirklich viel RAM *braucht* (Renderer wie V-Ray/Mental Ray/Brazil etc. sind sehr RAM hungrig wenn man komplexe Szenen rendern will).
Für "normale" Windows Anwendungen, also auch mal 4-5 Visual Studio Instanzen + SQL Server + IIS + Browser mit vielen Tabs offen gleichzeitig, sollte man mit 4 GB gut auskommen.
64 Bit System halte ich trotzdem für sinnvoll, auch bei "nur" 4 GB RAM. Und das nicht nur weil man dann später einfach mehr RAM dazustecken kann, ohne gleich das OS zu wechseln.
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Ich dachte auch, mir würden 4 GB reichen, hat sich aber dann nur teilweise bestätigt.
Bei intensiver Nutzung sind schnell mal 1-2 GB von allen möglichen Programmen belegt. Und wenn man dann viel mit großen Dateien hantiert, stellt man immer wieder schmerzlich fest, dass eine größere Datei, die eine Weile zuvor bereits eingelesen wurde, nicht mehr im Filecache ist. Wenn man seine Daten hauptsächlich auf externen USB-Festplatten hat, wünscht man sich manchmal durchaus mehr RAM.
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also wenn ich einige visual studios auf habe, dazu noch mal 3dsmax und photoshop aufmache, firefox irgendwelche kranken dinge macht (speicherverbrauch steigt langsam aber sicher auf 1GB, dann start ich ff neu), komme ich auf ueber 4GB mit win7. Man muss bedenken dass vista+win7 alle resourcen ins mainmemory zieht und selbst verwaltet. hast du ne graka mit 512MB, wird auch 512MB im main memory angelegt wenn dein spiel startet (deswegen gab es gerade am anfang probleme mit spielen auf vista, die auf winxp problemlos liefen.).
ich habe seit 2jahren 8GB speicher und ich wuerde jedem raten, statt mehr cpu takt oder schnellerer festplatte oder ultra-kurzlatenz-ram, lieber doppelt soviel billiges ram zu installieren. falls du wirklich nicht an die grenzen kommst in naechster zeit, kannst du ein ramdrive installieren und z.b. temporaere dateien (.obj oder .o) darauf speichern, oder ganz auf auslagerungsdateien verzichten ohne dir sorgen zu machen dass mal doch ein prozess uebers limit schlaegt.
das gilt uebrigens auch fuer die graphikkarte, wenn du da mal out of mem bist, macht sie nichts anderes als daten ueber den langsamen bus zu schaufeln, doppelt soviel kann entsprechend mehr bringen als ein wenig mehr takt und kostet oft das selbe (1GB wuerde ich als gut ansehen).
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Hmm... ich glaub GraKa ist ein guter Punkt, vor allem weil viele Laptop-Grakas ja kaum Speicher haben und dann RAM abzwacken, so dass ich am Ende eher mit 3,5 GB dastehe als mit vollen 4.... Na mal sehen wie gross der Aufpreis waer. Jedenfalls thx schonmal fuer alle bisherigen Meinungen

Ach ja: und es wird selbstverstaendlich ein 64-Bit OS.
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@rapso:
3dsmax & photoshop sind beides "killer".
Ohne die beiden würdest du vermutlich mit 4 GB gut auskommen.
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@Blue-Tiger
ich glaube, wenn er spielen will, dann wird er nicht ohne dedizierte graka+ram auskommen. wobei der speicher dann auch ins mainmem gemappt wird, aber wenigstens zwackt das bios nichts ab.hustbaer schrieb:
@rapso:
3dsmax & photoshop sind beides "killer".
Ohne die beiden würdest du vermutlich mit 4 GB gut auskommen.du hast kein win7 drauf, stimmts?

naja, ich will hier niemanden ueberzeugen ;), ich persoenlich wuerde nicht wirklich ueberlegen muessen, das geld ist beim kauf nirgens besser investiert.
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rapso schrieb:
naja, ich will hier niemanden ueberzeugen ;), ich persoenlich wuerde nicht wirklich ueberlegen muessen, das geld ist beim kauf nirgens besser investiert.
Ich verbaue auch routinemäßig sehr viel RAM in meine Rechner.
Aber dass mehr RAM grundsätzlich einen Performanceunterschied bringt, stimmt nicht. Mehr RAM bringt dann etwas, wenn es der Flaschenhals ist. Und das dürfte bei 4 GB eben nur dann der Fall sein, wenn man öfters Photoshop, 3DS Max und noch andere Speicherfresser gleichzeitig laufen lässt.
Windows 7 alleine kann doch nicht gigabyteweise RAM fressen, oder?
(Ich verwende am Desktop primär MacOS X und GNU/Linux und die FS-Caching-Strategie ist da auch relativ aggressiv, wenn es sich speichermäßig ausgeht, aber dass Windows 7 so ein riesiger Speicherfresser sein soll, höre ich zum ersten Mal.)
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Athar schrieb:
enn man seine Daten hauptsächlich auf externen USB-Festplatten hat, wünscht man sich manchmal durchaus mehr RAM.
Da wäre esata oder firewire doch deutlich sinnvoller als mehr ram... vorallem billiger.
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rapso schrieb:
hustbaer schrieb:
@rapso:
3dsmax & photoshop sind beides "killer".
Ohne die beiden würdest du vermutlich mit 4 GB gut auskommen.du hast kein win7 drauf, stimmts?

naja, ich will hier niemanden ueberzeugen ;), ich persoenlich wuerde nicht wirklich ueberlegen muessen, das geld ist beim kauf nirgens besser investiert.Und wie ich Windows 7 drauf habe. x64.
Allerdings hab' ich auch gleichzeitig mit dem Umstieg auf Win7 schnell noch auf 8 GB aufgerüstet.Habe aber meistens >= 4 GB "frei" - also Cache halt (inklusive "Prefetch" oder wie das heisst).
Schaden kanns sicher nicht. 8 GB in 4 Modulen ist auch noch leistbar, d.h. auf einem Desktop würde ich das schon eher empfehlen. 8 GB in 2 Modulen - die meisten Notebooks können ja nur 2 Module - sind halt ziemlich genau doppelt so teuer wie in 4 Modulen. Oder anders gesagt: 8 GB in 2 Modulen kostet ca. das vierfache wie 4 GB in 2 Modulen. Und ob die Rechnung da noch stimmt, ist halt die Frage.
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@nman:
Es stimmt schon dass Windows 7 in 64 Bit deutlich mehr RAM braucht als z.B. XP oder Vista in 32 Bit. Liegt aber mehr an den 64 Bit und weniger an Windows 7. Und auch nicht wirklich an den 64 Bit, sondern daran, dass man dann 32 Bit Programme laufen lässt. Die brauchen dann von fast allen System DLLs nochmal die 32 Bit Version.
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Also mein Senf hierzu wieder einmal als x64 Verfechter: Ich arbeite nur noch mit Windows Vista und 7 x64 und habe ausser auf meinem Laptop überall mehr als 4 GB RAM drin. Gerade auf der Arbeit hat hat mir das Aufrüsten auf 8 GB den Tag so sehr erleichtert (okay, wir dürfen uns dort vermutlich zu den Extrembenutzern zählen: Mehrere Bildschirme, C++ kompilieren, diverses .NET/WPF-Zeugs, nette Orgie mit Business Software inkl. lokaler Datenbank, Word und Excel-Excess, unzählige Programme und Browser, WMware, Connections in alle Richtungen, etc.
), dass ich ganz klar sagen muss: 8 GB lohnen sich, am besten mit einem Quad Core. Momentan hab ich einen relativ langsamen Q8400, aber der packt das alles sauber^^Grundsatz: Ab 4 GB muss es x64 Windows sein, sonst kommt man nicht in den Himmel

MfG
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Grundsatz: Ab 4 GB muss es x64 Windows sein, sonst kommt man nicht in den Himmel
Mit einer nicht kastrierten Windows Version (=Server Version) geht das auch mit 32 Bit supi.
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hustbaer schrieb:
Grundsatz: Ab 4 GB muss es x64 Windows sein, sonst kommt man nicht in den Himmel
Mit einer nicht kastrierten Windows Version (=Server Version) geht das auch mit 32 Bit supi.
Mit den alten Windows Servern hatte man als normaler Desktop Benutzer immer seine Mühen, die 32-Bit Versionen WAREN beschnitten UND die neuste Version Windows Server 2008 R2 ist x64 exklusiv

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hustbaer schrieb:
Es stimmt schon dass Windows 7 in 64 Bit deutlich mehr RAM braucht als z.B. XP oder Vista in 32 Bit. Liegt aber mehr an den 64 Bit und weniger an Windows 7. Und auch nicht wirklich an den 64 Bit, sondern daran, dass man dann 32 Bit Programme laufen lässt. Die brauchen dann von fast allen System DLLs nochmal die 32 Bit Version.
Ganz dumme Frage, an der man wiedermal merkt, dass ich unter Windows typischerweise nur Putty und einen Browser verwende: Gibts denn immer noch so viel 32Bit-only-Software?
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nman schrieb:
Ganz dumme Frage, an der man wiedermal merkt, dass ich unter Windows typischerweise nur Putty und einen Browser verwende: Gibts denn immer noch so viel 32Bit-only-Software?
Ja. 32bit ist Standard.
Niemand traut sich wirklich auf 64bit zu gehen, da ploetzlich mehr Wartungsaufwand da ist (man muss 32bit aufjedenfall immer supporten).Sogar unter OS X wo du seit Jahren 64bit code ausfuehren kannst gehen die Software Schmieden nur sehr sehr sehr langsam auf 64bit.
Office 2010 ist zB das erste MS Office mit 64 bit Unterstuetzung. Die Adobe Creative Suite 4 hat teilweise 64bit support, aber komplett erst mit der CS5. Und das ist zB eine Software wo die 64bit mehr als essentiell sind.
und solange selbst diese grossen Hersteller nicht auf 64bit gehen, gehen die kleinen sowieso nicht. Das ist echt furchtbar. Aber noch viel krasser ist es auf den Macs wo ja jetzt erst langsam die letzten Programme nativ x86 werden. und dann in 5 jahren oder so werden wir langsam alles auf 64 bit haben :p
Kleiner Screenshot von meinem Taskmanager: http://img171.imageshack.us/img171/953/unbenanntwl.png
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Da ich viel mit VM Arbeite muss ich auch sagen, dass 8GB sich lohnen. Wenn du natürlich nur Office zeug verwendest reichen denke ich mal 4GB aus.
Zu der Sache, dass es wenig 64Bit Anwendungen gibt kann ich nur sagen: Ein Unternehmen entwickelt sicherlich nur 64Bit Anwendungen, wenn sie sehen, dass es genug Anwender gibt. Wenn die Anwender denken "och nö, zur Zeit aktuell gibt es sowenig 64Bit, das lohnt nicht umzusteigen" ist klar, warum es so wenig 64Bit Programme gibt :X.
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Schaltest du das Ding nachts oder so aus bzw. beendest du Programme?
Falls du das machst reichen 4 gb.
Wenn du es halt durchlaufen lässt (Also nachts standby aber alle 2 wochen reboot) und programme nicht beenden kauf die 8 gb.
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von meinen 4 GB sind im Moment 5.1% (200 MB) in Benutzung und von den 4 CPU cores sind 3 fast nur am Chillen
trotzdem nice to have - in einer VM oder mit gcc -fopenmp geht schon mal die Post ab.