Hand auf's Herz: Was haltet ihr von Windows 7?
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Ja, ich arbeite schon fast zwei Jahre mit Windows Vista und finde auch, dass diese
Art System ein würdiger Nachfolger von Windows 95 ist.

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Ich habe seit Windows 3.11 mit praktisch allen Versionen (ohne Windows Me
), inklusive der früheren NTs und Server, gearbeitet und finde Windows 7 mit Abstand das beste, obwohl es Windows Vista sehr ähnlich ist. Begeistert bin ich vor allem auch von den sich endlich durchsetzenden 64-Bit Kapazitäten des Betriebssystems 
MfG
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CSL schrieb:
Was du mit "Programme auf C" meinst weiß ich allerdings nicht, mir ist auch schon aufgefallen das man Windows selber nicht mehr auf D oder so installieren kann, aber bei den Programmen selber ist das kein Problem.
Macht man aber meist selten, die Programme müssen meist mit Windows eh neu installiert werden, also Packt man es einfach dazu.Ich meine den wirklichen Programm-Pfad, nicht das bloße Angeben beim Installieren einer Software. Unter XP konnte ich die Umgebungsvariable %ProgramData% und %UserData% (heißen die glaub ich) entsprechend einer anderen Partition anpassen, bei Seven geht das nicht oder nur begrenzt. Da soll's dann irgendwelche Probleme mit dem Update geben, hab's einmal versucht, gab aber mehr Ärger als Freude.
Ach ja, das hab ich vergssen: Stimmt schon, die 64bit-Unterstützung ist nicht schlecht, aber auch die 32bit-Kompatibilität erscheint mir sehr gut umgesetzt, hatte da noch nie Probleme.
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CSL schrieb:
mir ist auch schon aufgefallen das man Windows selber nicht mehr auf D oder so installieren kann
Und das liegt ja nur daran, dass die eigene Systemplatte für 7 immer C: heißt. Das ist auch ok so. Es ist nur blöd, dass jedes installierte Windows seine eigene Laufwerksnummerierung hat und C: woanders dann plötzlich E: heißt.
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Ich bin nach wie vor begeistert von Win7. Macht genauso wenig Probleme, wie XP als es damals rausgekommen ist. Wenns in 10 Jahren noch immer gut läuft, bin ich zufrieden.

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Hab's nur kurz getestet, dabei vor allem Zeit damit verbracht, meinen alten ueber smb freigegebenen Drucker zu installieren, fuer den Treiber nur ueber ein Online-Update verfuegbar waren und das auch nur, wenn der Drucker direkt mit dem PC verbunden wird.
Ansonsten konnte ich trotz 64Bit und damit etwas mehr RAM fuer mich erstmal keine umwerfenden Vorzuege erkennen, die mich ueberzeugt haetten, jetzt weitere Zeit in die Gewoehnung an/Einrichtung des Systems zu investieren.
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_matze schrieb:
Und das liegt ja nur daran, dass die eigene Systemplatte für 7 immer C: heißt. Das ist auch ok so.
wieso ist das ok ? weil Floppies A: und B: heißen können ? Ich verwende seit Jahren keine Floppies mehr. In den 70er oder frühen 80er Jahren mag das modern gewesen sein.
eine Bezeichnung wie /dev/hda4 kommt mir schlüssiger vor.
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_matze schrieb:
CSL schrieb:
mir ist auch schon aufgefallen das man Windows selber nicht mehr auf D oder so installieren kann
Und das liegt ja nur daran, dass die eigene Systemplatte für 7 immer C: heißt. Das ist auch ok so. Es ist nur blöd, dass jedes installierte Windows seine eigene Laufwerksnummerierung hat und C: woanders dann plötzlich E: heißt.

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einige Desktop-Tapeten von win 7 sind hübsch.
Sollte der Fairness halber nicht unerwähnt bleiben

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finde es awesome ...

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zum Beispiel schrieb:
_matze schrieb:
Und das liegt ja nur daran, dass die eigene Systemplatte für 7 immer C: heißt. Das ist auch ok so.
wieso ist das ok ? weil Floppies A: und B: heißen können ? Ich verwende seit Jahren keine Floppies mehr. In den 70er oder frühen 80er Jahren mag das modern gewesen sein.
eine Bezeichnung wie /dev/hda4 kommt mir schlüssiger vor.
Eine Bezeichnung wie meinUSBStick1 kommt mir weitaus schlüssiger vor. Wie es auf jedem modernen System üblich ist, dass man einfach das Label/Name des Mediums als mount Punkt nimmt und nicht irgendeinen zufälligen Buchstaben. Vielleicht ist es ja mit Windows 8 oder 9 soweit, dass man die alten DOS Gewohnheiten aufgibt.
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zum Beispiel schrieb:
eine Bezeichnung wie /dev/hda4 kommt mir schlüssiger vor.
Für den Techniker vielleicht, für den Endanwender wohl weniger.
Zum Thema:
Bin eigentlich sehr zufrieden. Vor allem die neue Taskbar finde ich der Hit. Die Previews helfen extrem gut beim Arbeiten. Zwei IDEs nebeneinander offen und ich muss schnell etwas in einem offenen PDF nachschauen, schnell die Vorschau verwenden und wieder weiterarbeiten. Auch die Möglichkeit die Fenster "anzudocken" ist sehr geil, also zum Beispiel zwei IDEs nebeneinander zu haben
Gibt noch einige mehr Punkte, welche mir sehr an Win7 gefallen, will die aber jetzt nicht alle auflisten

Negative Punkte gibt es aber leider auch. x64 Treiber Signatur ist sicher einer davon. Unübersichtliche Tasks, welche seit der Installation dabei sind, sind wohl auch ein Punkt. Bei Win7 hat man das Gefühl, dass der Computer ständig im Hintergrund was arbeitet und ich werde nicht so recht schlau draus, was es ist. Es hat zwar keinen Einfluss auf die Performance des Systems, aber ich habe es nicht gerne, wenn mein System Arbeit erledigt, wo ich nicht weiss, was es genau ist.
Auch ein sehr störender Punkt ist die Hintergrundfarbe. Wenn man nur eine Hintergrundfarbe eingestellt hat und kein Bild, so dauert das Einloggen ca. 10 mal so lange, als wenn man ein Hintergrundbild hat. Scheint ein Fehler seit Vista zu sein und wurde immer noch nicht behoben. Abhilfe: Hintergrundfarbe als Hintergrundbild einrichten, also ein Bild mit der Farbe machen und dann als Hintergrundbild verwenden.

Liste negativer Punkte geht sicherlich noch weiter, müsste ich mal zusammenstellen

Grüssli
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TdZ schrieb:
Ich meine den wirklichen Programm-Pfad, nicht das bloße Angeben beim Installieren einer Software. Unter XP konnte ich die Umgebungsvariable %ProgramData% und %UserData% (heißen die glaub ich) entsprechend einer anderen Partition anpassen, bei Seven geht das nicht oder nur begrenzt. Da soll's dann irgendwelche Probleme mit dem Update geben, hab's einmal versucht, gab aber mehr Ärger als Freude.
Geht das wengistens mit einer unattenden Installation?
Da konnte ich meinen Eigenne Dateien Ordner in WinXP nämlich noch auf E:\Home verschieben.
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zum Beispiel schrieb:
_matze schrieb:
Und das liegt ja nur daran, dass die eigene Systemplatte für 7 immer C: heißt. Das ist auch ok so.
wieso ist das ok ? weil Floppies A: und B: heißen können ? Ich verwende seit Jahren keine Floppies mehr. In den 70er oder frühen 80er Jahren mag das modern gewesen sein.
eine Bezeichnung wie /dev/hda4 kommt mir schlüssiger vor.
Weil es vermutlich viel zu viele alte Setuproutinen gibt, die C: in die Installationsroutine fest reingeschrieben haben, anstatt ein %Systemroot%
D.h. sobald der Benutzer dann keine benutzerdefinierte Installation macht, würde die Installationsroutine nicht funktionieren, weil sie auf C: keine Partition finden würde, wenn die auf A: wäre.
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Windows 7 muss ziemlich gut sein wenn sich die Trolle schon auf Laufwerkbuchstaben stürzen müssen

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Tim schrieb:
Windows 7 muss ziemlich gut sein wenn sich die Trolle schon auf Laufwerkbuchstaben stürzen müssen

Welche Trolle? Meinst du dich selbst?
Hier, haste nen Fisch:
<o(((><
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Lob muß sparsam verteilt werden, damit der Anreiz zur Weiterentwicklung nicht verflacht

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Ich bin ziemlich begeistert von Windows 7. Alle meine Anwendungen laufen und es sieht klasse aus.

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Afgad schrieb:
TdZ schrieb:
Ich meine den wirklichen Programm-Pfad, nicht das bloße Angeben beim Installieren einer Software. Unter XP konnte ich die Umgebungsvariable %ProgramData% und %UserData% (heißen die glaub ich) entsprechend einer anderen Partition anpassen, bei Seven geht das nicht oder nur begrenzt. Da soll's dann irgendwelche Probleme mit dem Update geben, hab's einmal versucht, gab aber mehr Ärger als Freude.
Geht das wengistens mit einer unattenden Installation?
Da konnte ich meinen Eigenne Dateien Ordner in WinXP nämlich noch auf E:\Home verschieben.
So halb... Bei dem Users-Ordner hab ich es erst geschafft, als ich ihn auf der anderen Partition auch "Users" genannt habe (G:\Users). Bei "Program Files" analog. Trotzdem wurden auf C: noch ein "Users"- und ein "Program Files"-Ordner angelegt, wobei in "Users" nur "Public" ist -- in "Program Files" aber eine ganze Menge Zeug. So schön wie in XP, sodass man auf C: nur noch WINDOWS hat und alle Software hält sich dran (sofern anständig programmiert), habe ich es nicht geschafft.
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Dravere schrieb:
Bei Win7 hat man das Gefühl, dass der Computer ständig im Hintergrund was arbeitet und ich werde nicht so recht schlau draus, was es ist. Es hat zwar keinen Einfluss auf die Performance des Systems, aber ich habe es nicht gerne, wenn mein System Arbeit erledigt, wo ich nicht weiss, was es genau ist.
Geht mir genauso. Richtig fett wird es, wenn man parallel zu gewissen Systemprozessen auch noch selber was auf Platte schriebt, bzw. über USB zwischen Stick und Platte rumschiebt. Da gibts auf meinem Core2Duo schon ab und zu 1min Denkpause wo die IDE komplett freezed.
Buggy ist immer noch diese Gadget-Verwaltung. Manchmal nach dem Tsrat wird die Uhrzeit und der Kalender angezeigt, manchmal wieder nicht ...
Trotz aller Last und rumgeeier habe ich es noch nie zum Absturz bekommen (XP übrigens auch nicht).