Wieso gibt es auf Linux kaum Viren
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Wie viele benutzen denn bitte Linux? 2 %? Höchstens 3 %. Da ist Windows einfach ein viel attraktiveres Ziel. Wäre Linux mehr verbreitet, dann gäbe es für Linux genauso viele Viren wie für Windows.
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ok.
Was hat es also mit dem Packagefilter aufsich?
Gibt es den wirklich nur unter einem anderen synonym oder war das einfach nur reinster Mist was der Typ da erzählt hat.
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Es war Mist.
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Heinrich79 schrieb:
ok.
Was hat es also mit dem Packagefilter aufsich?Keine Ahnung, was das sein soll.
Eine Firewall kann Datenpakete nach verschiedenen Kriterien filtern, und Linux hat sowas.
Windows aber bestimmt auch.
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erstens ist alles open source. das macht es schonmal viel leichter schlechten code zu identifizieren. dann wird mit den meißten distributionen ein system mitgeliefert das sich package manager nennt und sich um die abhängigkeiten der pakete kümmert. diese vorkompilierten pakete kommen von einer vertrauenswürdigen quelle und sind gelegentlich überarbeitet. es installiert sich doch kaum jemand ein linux paket das nicht bei seiner distri dabei ist. ist das paket nicht verfügbar wirds eben selbst kompiliert. auch hat linux schon seit längerem die trennung von user / admin accounts. natürlich stimme ich GNU-Fan zu.
lg lolo
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noobLolo schrieb:
erstens ist alles open source.
vieles aber längst nicht alles.
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Heinrich79 schrieb:
Die Frage stellte sich vor kurzem bei einem Gespräch raus. Da meinte einer, dass Linux gegenüber Windows ein Packagefilter hätte und Windows ihn deswegen nicht einführen würde, weil sonst die Antiviren-Firmen dicht machen.
"Windows" führt nicht nur den Packagefilter nicht ein, sondern schreibt auch noch eigene Viren, damit die Antiviren-Firmen nicht dicht machen.
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Heinrich79 schrieb:
ok.
Was hat es also mit dem Packagefilter aufsich?
Gibt es den wirklich nur unter einem anderen synonym oder war das einfach nur reinster Mist was der Typ da erzählt hat.
Den Gips.
Such nach iptables
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noobLolo schrieb:
erstens ist alles open source. das macht es schonmal viel leichter schlechten code zu identifizieren.
Dieses Argument geht aber regelmäßig auch nach hinten los: Denn so ist es leichter Schwachstellen zu finden, während man sich bei Windows durch den disassmeblierten Dreck wühlen muß.
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Janjan schrieb:
Wie viele benutzen denn bitte Linux? 2 %? Höchstens 3 %. Da ist Windows einfach ein viel attraktiveres Ziel. Wäre Linux mehr verbreitet, dann gäbe es für Linux genauso viele Viren wie für Windows.
Das kann sich leicht ändern wenn sich der Mac weiter durchsetzt. Mit dem was Macintosh User nicht wissen kann man bereits ganze baltische Republiken vom Netz nehmen.
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möglicherweise ist es fesselnder auf Linux bezogen Hintertürchen zu programmieren,
Exploids zu finden oder einzusetzen oder Reversershells zu coden oder einzusetzten.Kannst ja, wenn du Langeweile hast, selber einen Virus für Linux coden, hier ist z.B. eine Anleitung:
http://vx.netlux.org/lib/static/vdat/tulinuxv.htm
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Linux hat etliche Vorteile ggü. Windows, dass wenn die Situation andersherum wäre (Linux mit 90% und Windows mit unter 10%) die Virenhersteller es sehr schwer hätten.
Hier ist ein ausführlicher Report über Windows/Linux Sicherheit http://www.theregister.co.uk/2004/10/22/security_report_windows_vs_linux/
Meiner Ansicht nach ist es:
a) Paketmanager
Alle installierten Pakete (System, Treiber, Anwendungen, Bibliotheken) werden an einer zentralen Stellen geprüft, installiert und mit Aktualisierungen versorgt. Ein Linux System wird immer vollständig mit Aktualisierungen versorgt, ggü. Windows, das nur eine zentrale Stelle für Microsoft Software hat.
c) Strikte Trennung Admin- und Benutzeraccount.
d) Open Source
Die kritischen Stellen (der Kernel, die Treiber) und kritische Software (Firefox, Apache, MySQL, usw.) kann und wird weitaus genauer überprüft, als Closed Source Software es jemals kann.
e) Politik
Wird ein Fehler im Kernel oder Software (Apache, MySQL, Firefox, etc.) entdeckt, wird er weitaus schneller behoben als in proprietäre Software. Auch wird die Aktualisierung sofort und nicht erst nach einem Monat bereitgestellt (wie bei Windows).Der Report geht dann noch näher auf die Unterschiede im Design zwischen Linux und Windows ein. Vielleicht hat sich da mit Windows 7 etwas verbessert (der Report ist von 2004).
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gtdggrdg schrieb:
noobLolo schrieb:
erstens ist alles open source. das macht es schonmal viel leichter schlechten code zu identifizieren.
Dieses Argument geht aber regelmäßig auch nach hinten los: Denn so ist es leichter Schwachstellen zu finden, während man sich bei Windows durch den disassmeblierten Dreck wühlen muß.
Fast jede Woche wird irgendein kritischer Fehler in Windows, IE, Flash, Adobe Pdf, usw. veröffentlicht, der Viren, Trojaner und Malware einschleusest. Ich denke nicht, dass disassemblieren so eine große Hürde ist.
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DEvent schrieb:
Meiner Ansicht nach ist es:
a) ...
c) ...
d) ...
e) ...Linux hat kein b).
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lolchen schrieb:
DEvent schrieb:
Meiner Ansicht nach ist es:
a) ...
c) ...
d) ...
e) ...Linux hat kein b).
Das ist aber ein gutes Beispiel wieso OSS (damit meine ich nicht jedes OSS Projekt, sondern die populärsten) am sichersten ist. In OSS schreibt 1 Entwickler den Code und 1000de schauen sich den Code an und korrigieren ihn. In Closed Source schreibt 1 Entwickler den Code und nur 1 schaut sich den Code an.
Mein Text ist Open Source, jeder kann ihn lesen und ggf. korrigieren, wenn ich so einen Flüchtigkeitsfehler mache.
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DEvent schrieb:
In Closed Source schreibt 1 Entwickler den Code und nur 1 schaut sich den Code an.
Falsch
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Heinrich79 schrieb:
Die Frage stellte sich vor kurzem bei einem Gespräch raus. Da meinte einer, dass Linux gegenüber Windows ein Packagefilter hätte und Windows ihn deswegen nicht einführen würde, weil sonst die Antiviren-Firmen dicht machen.
Also habe ich gegoogelt und nach dem besagten Packagefilter gesucht und nichts gefunden.
Er meinte wohl (IP) Paketfilter -> Netfilter -> iptables und schon bist du am Ziel.
Das mit dem Antiviren = dich machen ist natürlich müll.
Außerdem leifert Windows sehr wohl eine kleine FW aus, nur ist die nicht besonders mächtig und kaum mit netfilter vergleichbar.
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Janjan schrieb:
Wie viele benutzen denn bitte Linux? 2 %? Höchstens 3 %. Da ist Windows einfach ein viel attraktiveres Ziel. Wäre Linux mehr verbreitet, dann gäbe es für Linux genauso viele Viren wie für Windows.
Nein.
Windows ist @Home zwar stark verrbeitet, wird aber ständig vom Internet genommen und ist auch oft kaum an.
Dagegen Linux:
Millionen von Servern die 24 h 7 Tage die Woche 99% des ganzen Jahres am Internet hängen und das gepaart mit starken Breitbandleitungsanbindungen.
Jeder Cracker würde sich freuen, wenn er so einen Linuxrechner unter Kontrolle kriegen würde.Damit ist das Verbreitungsblablaargument BS.
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DEvent schrieb:
In OSS schreibt 1 Entwickler den Code und 1000de schauen sich den Code an und korrigieren ihn.
Das ist reine Vermutung und gilt auch nur bei den großen OSS Projekten wie der Linux Kernel oder Apache.
Bei Kleinvieh siehts schon ganz anders aus.
Da schauen vielleicht nur 4 rein und das auch nur, weil der erste dein Freund ist, den du um einen CodeAudit bittest, der zweite dich kennt und nicht leiden kann und dich daher bloßstellen will, in dem er sich deinen Code anschaut und Mist nachweisen will, der dritte dein Programm in die OpenBSD Distribution mitaufnehmen will und der vierte weil er ein Problem hat und den Bug fixen will.Tja und wirklich korrigieren, daß tut fast keiner weil allen die Zeit dafür fehlt dich in deinen Code reinzuwühlen, also darfst du froh sein wenn du einen Bugreport bekommst.
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Weil nahezu niemand im Desktopbereich Linux benutzt und damit die Motivation von Virenschreibern extrem niedrig ist.