[emacs] usability study



  • The most obvious difference between textmate support and emacs support is that textmate is pretty and mac ui oriented and lickable and emacs is ... spartan which is a nice way of saying "extremly ugly".

    http://www.vimeo.com/1013263 @ ca. 3:00



  • sfdaafssfd schrieb:

    The most obvious difference between textmate support and emacs support is that textmate is pretty and mac ui oriented and lickable and emacs is ... spartan which is a nice way of saying "extremly ugly".

    http://www.vimeo.com/1013263 @ ca. 3:00

    .... und am ende sagt er, dass textmate besser als emacs ist...



  • Mein Emacs verwendet hübsche Color-Themes und hat keine Buttonleiste. Da gibts nicht viel was hässlich sein kann.

    sfdaafssfd2 schrieb:

    http://www.vimeo.com/1013263 @ ca. 3:00

    .... und am ende sagt er, dass textmate besser als emacs ist...

    Ich kenne den Screencast, aber letztlich ist das leider doch nur ein Textmate-Fanboy, der zB. verschweigt, dass Textmate bei "großen" Sourcefiles furchtbar abstinkt, Probleme mit UTF-8 bei Non-0815-Anwendungsfällen hat uvm.

    Versteht mich nicht falsch, Textmate ist ein wirklich guter Editor, aber zu behaupten, dass er eine tolle Architektur hat, ist sehr gewagt. Der Autor von Textmate arbeitet nicht umsonst schon ewig an Textmate2, gibt auch zahlreiche Blogposts, wo er genau erläutert, wieviele Schwachstellen die Architektur hat und warum er soviel neu schreiben muss.

    Und Textmate ist für mich insbesondere eines: Ein Editor, der einen guten Spagat bzw. Kompromiss zwischen Erweiterbarkeit bzw. Anpassbarkeit und Einsteigerfreundlichkeit schafft. So erweiterbar wie Emacs ist nach wie vor kein anderer mir bekannter Editor. Im guten wie im schlechten.



  • nman schrieb:

    Nein, da verkennst Du vieles. Fast alles eigentlich.

    Ne, ich sage ja nichts zu Emacs oder Vi oder sonstwas.
    Ich sage nur das effizienz und usability sich nicht widersprechen.

    Wo waere zB das Problem wenn Emacs schoen aussehen wuerde und die Optionen zusaetzlich ueber Mausklicks erreichbar waeren und es zB einblendbare Toolbars geben wuerde. Wuerde das die effizienz mit der du in emacs arbeiten kannst reduzieren?

    Die Kultur hinter Emacs erlaubt vieles, was mit anderen Editoren nicht geht. Gleichzeitig wird Emacs aufgrund ebendieser Kultur nie ein 0815-GUI haben. (Wobei sich die Emacs-Community ja durchaus auch bei modernen Sachen bedient, die vielen Leuten gut gefallen, siehe zB. yasnippet, org-mode, uvm.)

    Eben - es ist nur ein Kulturproblem und kein technisches. Das ist alles was ich sage.



  • noch eins:

    http://platypope.org/yada/emacs-demo/

    was auffällt:
    * emacs kann eigentlich alles
    * das meiste was er zeigt kann jede vernünftige IDE auch, und man muss nicht eine milliarte shortcuts kennen
    * sein emacs sieht nicht gut aus
    * ich weiß immer noch nicht, wie ich ECB die versionskontroll-symbole kriege



  • Shade Of Mine schrieb:

    Ne, ich sage ja nichts zu Emacs oder Vi oder sonstwas.
    Ich sage nur das effizienz und usability sich nicht widersprechen.

    Sorry, das klang vorher einfach nach "Emacs und vim werden verwendet, damit sich Geeks von anderen Menschen durch ihre Tools abheben können".

    Wo waere zB das Problem wenn Emacs schoen aussehen wuerde und die Optionen zusaetzlich ueber Mausklicks erreichbar waeren und es zB einblendbare Toolbars geben wuerde. Wuerde das die effizienz mit der du in emacs arbeiten kannst reduzieren?

    Nein, das wäre sogar toll. Aber aktuell entwickelt sich Emacs ja praktischerweise sogar in eine diesbezüglich brauchbare Richtung weiter.

    Wobei ich Toolbars mit Buttons bei Editoren nicht so toll finde, da landet man schnell in hässlichen TeXnicCenter-Gefilden, statt dort, wo Textmate schon ist, der ja sehr minimalistisch und visuell sauber ist.

    sfdklsfd ls fd schrieb:

    http://platypope.org/yada/emacs-demo/

    was auffällt:
    * emacs kann eigentlich alles
    * das meiste was er zeigt kann jede vernünftige IDE auch, und man muss nicht eine milliarte shortcuts kennen
    * sein emacs sieht nicht gut aus

    - Stimmt.
    - IDEs haben keine Keyboard-Makros, sind idR. nicht programmierbar, haben meistens kein Rectangle-Editing, sind visuell furchtbar unaufgeräumt etc. Und ich muss meistens eine IDE pro Sprache verwenden, weil keine IDE für so viele Anwendungsfälle wie Emacs geeignet ist.
    - Der Emacs von dem Typen ist auffallend hässlich. Emacs sieht doch bei jeder modernen Distro out-of-the-box hübscher aus. Man könnte meinen, dass Du Dir absichtlich die hässlichsten Emacs-Instanzen heraussuchst.

    * ich weiß immer noch nicht, wie ich ECB die versionskontroll-symbole kriege

    Bei Deiner charmanten Art wundert mich das nicht.

    Wenn Du Deine Zeit mit Doku lesen und Probleme beheben statt mit Screencasts-Ansehen und Ranten verbringen würdest, hättest Du das schon gelöst. (Habe ehrlich gesagt nichtmal eine Ahnung, welche Versionskontroll-Symbole Du meinst bzw. was die mit Emacs zu tun haben.)



  • nman schrieb:

    Bei Deiner charmanten Art wundert mich das nicht.

    *applause*



  • Shade Of Mine schrieb:

    [...] und die Optionen zusaetzlich ueber Mausklicks erreichbar waeren [...]

    Sind sie doch.



  • nman schrieb:

    Der Editor, der den Spagat zwischen den beiden Welten am schönsten schafft, ist in meinen Augen Textmate, wobei der durchaus auch nicht ohne Probleme ist.

    Du sagst es. Leider 😞



  • rüdiger schrieb:

    Shade Of Mine schrieb:

    [...] und die Optionen zusaetzlich ueber Mausklicks erreichbar waeren [...]

    Sind sie doch.

    Wobei ich selbst mir mit Configure immer wieder recht schwer tue, weil das Ding so mühsam zu bedienen ist. 🙂

    Tim schrieb:

    nman schrieb:

    Der Editor, der den Spagat zwischen den beiden Welten am schönsten schafft, ist in meinen Augen Textmate, wobei der durchaus auch nicht ohne Probleme ist.

    Du sagst es. Leider 😞

    Jo, siehe oben. Bin mal gespannt, wieviel davon mit Textmate 2 behoben wird.



  • http://macromates.com/ schrieb:

    Created by a closet UNIX geek who was lured to the Mac platform by its ease of use and elegance, TextMate has been referred to as the culmination of Emacs and OS X and has resulted in countless requests for both a Windows and Linux port, but TextMate remains exclusive for the Mac, and that is how we like it!

    Das nenne ich mal ein Argument!



  • endline schrieb:

    http://macromates.com/ schrieb:

    Created by a closet UNIX geek who was lured to the Mac platform by its ease of use and elegance, TextMate has been referred to as the culmination of Emacs and OS X and has resulted in countless requests for both a Windows and Linux port, but TextMate remains exclusive for the Mac, and that is how we like it!

    Das nenne ich mal ein Argument!

    Hä? Er sagt doch nur, dass er das Zeug nicht portieren möchte. Textmate ist eine One-Man-Show.

    Und das Ding ist so stark auf OSX zugeschnitten, dass eine Portierung wohl wirklich nicht sinnvoll machbar wäre.

    Unter Windows gibts ja zB. den etwas hässlichen E-Texteditor, der versucht, Textmate zu klonen. Kenne zwar niemanden, der den verwendet, aber man kann wohl kaum jemandem einen Vorwurf machen, wenn er eine bestimmte Plattform nicht unterstützen möchte. (Als GNU/Linux-User bin ich das gewöhnt.)



  • nman schrieb:

    endline schrieb:

    http://macromates.com/ schrieb:

    Created by a closet UNIX geek who was lured to the Mac platform by its ease of use and elegance, TextMate has been referred to as the culmination of Emacs and OS X and has resulted in countless requests for both a Windows and Linux port, but TextMate remains exclusive for the Mac, and that is how we like it!

    Das nenne ich mal ein Argument!

    Hä? Er sagt doch nur, dass er das Zeug nicht portieren möchte. Textmate ist eine One-Man-Show.

    Und das Ding ist so stark auf OSX zugeschnitten, dass eine Portierung wohl wirklich nicht sinnvoll machbar wäre.

    Unter Windows gibts ja zB. den etwas hässlichen E-Texteditor, der versucht, Textmate zu klonen. Kenne zwar niemanden, der den verwendet, aber man kann wohl kaum jemandem einen Vorwurf machen, wenn er eine bestimmte Plattform nicht unterstützen möchte. (Als GNU/Linux-User bin ich das gewöhnt.)

    Ich kenne jetzt die Details oder den Schwierigkeitsgrad der Portierung nicht. Ich haette mir den Editor gerne angesehen, aber ich habe keinen Mac. Die Aussage, dass "sie" es gerne haben, dass Textmate nicht portiert wird, obschon es scheinbar sehr viele Nachfragen gibt, erscheint mir merkwuerdig bzw. albern. That's it.



  • nman schrieb:

    kann wohl kaum jemandem einen Vorwurf machen, wenn er eine bestimmte Plattform nicht unterstützen möchte.

    Klar, keinen Vorwurf. Wenn der Autor aber schon dazu bereit ist, den Grund zu offenbaren, haette ich einen intelligenteres Argument erwartet. 🙂



  • endline schrieb:

    Die Aussage, dass "sie" es gerne haben, dass Textmate nicht portiert wird, obschon es scheinbar sehr viele Nachfragen gibt, erscheint mir merkwuerdig bzw. albern. That's it.

    Nein, das hast Du IMO falsch gelesen. Das "that's how we like it" heißt eher, dass der Autor daran nichts ändern wird bzw. ihn der Markt auch nicht interessiert. Für eine Einzelperson, die einfach nur ein Stück gute Software schreiben möchte, durchaus nachvollziehbar.

    Und zum Schwierigkeitsgrad der Portierung: Das Ding ist einfach eine Mac-Anwendung durch und durch. Stell Dir den Schwierigkeitsgrad genauso vor, wie wenn Du eine Windows-Anwendung, die Unmengen Windows-spezifischer Features und APIs benutzt, auf den Mac oder GNU/Linux portieren sollst.

    Stell Dir dazu noch vor, dass Du ein One-Man-Shop und eingefleischter Windows-User, der keine anderen Plattformen benutzt, bist und Du verstehst das Statement ganz gut. 🙂

    Mit der Aussage sollen wohl auch einfach die Anfragen per Mail minimiert werden, irgendwo gabs mal einen Blog-Eintrag, wo er genauer erklärt hat, warum eine Portierung für ihn nicht in Frage kommt bzw. auch keinen Sinn macht oder umsetzbar ist.



  • 'kay. Dank deiner Erklaerung kann man den Grund viel besser nachvollziehen.



  • Wenn ich ein Werkzeug benutze, dann kuemmert mich es nicht, ob es schoen ist. Das gleiche gilt fuer meinen Texteditor. Ich nutze Vim in der Konsole. Da sehe ich nur Text, kaum was vom Editor. Ich verstehe die Kritik nicht.



  • Wie kann man dem Emacs unter Linux beibringen z.B. Dejavu Sans Mono zu verwenden?



  • DEvent schrieb:

    Wie kann man dem Emacs unter Linux beibringen z.B. Dejavu Sans Mono zu verwenden?

    Zumindest bei XEmacs kannst du die Einstellung unter Options->Font und Options->Font Size vornehmen. Mit Options->Save Options to Custom File kannst du dafür sorgen, dass die Einstellung auch bei späteren Sessions so beibehalten wird: Die Änderungen werden dann in der ~/.xemacs/custom.el gesichert und beim Start geladen.



  • DEvent schrieb:

    Wie kann man dem Emacs unter Linux beibringen z.B. Dejavu Sans Mono zu verwenden?

    Menubar:
    Options -> "Set Default Font..."


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