Polymorphie in Templates
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Du könntest dem Template eine Basisklasse verpassen und Pointer darauf in einer Liste speichern. Allerdings kommst du da nicht ohne Cast aus, wenn du auf eine bestimmte Spezialisierung zugreifen willst.
PS: Was hast du denn inhaltlich vor? Vielleicht gibt es ja eine bessere Lösung für dein Problem.
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in java geht sowas in der richtung
public class <extends Blabla> hallo {}(ich weiss nicht ob die syntax richtg ist)
also sprich, dass nur klassen die von einer basisklasse erben zugelassen sind ?!?
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Java wäre so:
public class Hallo<T extends Blabla> {}Bringt mir hier leider nichts :(.
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nein, aber geht sowas in c++?
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Skym0sh0 schrieb:
nein, aber geht sowas in c++?
Bei templates ist sowas nicht notwendig, das geht dort implizit. Ein template funktioniert automatisch für jeden Typ der die notwendigen Operationen unterstützt.
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Die Klasse Document => Schnittstelle zum Zugriff auf eine Dokumentart, also bspw. eine Datei auf dem Filesystem.
Ich möchte nun alle geöffneten bzw. erstellten Documents in eine liste werfen, um bspw. prüfen zu können, ob ich das Document schon mal geladen hab bzw. schon geladen ist. Jedoch kann der Inhalt variieren, bspw. wchar_t oder char (diese Typen würde ich Document als Parameter übergeben).
Ist mal eine vereinfachte Form.
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class DocumentBase { public: virtual bool isOpen() = 0; }; template <class CharType> class Document : public DocumentBase { ... }; list<DocumentBase*> bla;
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dot schrieb:
class DocumentBase { public: virtual bool isOpen() = 0; }; template <class CharType> class Document : public DocumentBase { ... }; list<DocumentBase*> bla;Mh ne sowas mein ich nicht :(.
template<typename T> class Document { T get(); };Angenommen ich möchte jetzt rein zur Verwaltung alle Documents irgendwo weg speichern? Wie stellt man das am besten an? Natürlich wenn die Documents mit unterschiedlichen T's erstellt wurden.
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Das geht so nicht. Wenn du alle gemeinsam behandeln willst müssen sie eine gemeinsame Basis haben.
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Mh aber selbst wenn ich jetzt folgendes habe:
struct DocumentBase { // irgendwas }; template<typename T> struct Document : DocumentBase { T value; Document(T _value) { value = _value; } };Das hier funktioniert:
int main(int argc, char **argv) { Document<int> di(1337); Document<char> dc('c'); std::list<Document<int>*> bases; bases.push_back(&di); //bases.push_back(&dc); // Cast zwar überflüssig, aber funktioniert Document<int> *dic = dynamic_cast<Document<int>*>(bases.front()); if (dic != 0) { cout << dic->value << endl; } return 0; }Aber da hier dann wieder nicht. Krieg ich selbst mit einem Cast die tatsächlichen Template-Instanzen raus?
int main(int argc, char **argv) { Document<int> di(1337); Document<char> dc('c'); std::list<DocumentBase*> bases; bases.push_back(&di); bases.push_back(&dc); Document<int> *dic = dynamic_cast<Document<int>*>(bases.front()); if (dic != 0) { cout << dic->value << endl; } return 0; }
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Das sollte so schon funktionieren. Aber besonders schön ist das nicht. Warum genau musst du von der Liste wieder auf die verschiedenen Typen kommen!?
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Ehrlichgesagt muss ich mein Konzept nochmal genau durchdenken ob das überhaupt nötig ist. Aber selbst wenn nicht, würde mich interessieren wie man sowas macht (falls sowas geht).
An dieser Stelle bedanke ich mich schon mal bei allen hier

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skNiNe schrieb:
Ehrlichgesagt muss ich mein Konzept nochmal genau durchdenken ob das überhaupt nötig ist.
Ja das dürfte ziemlich sicher dringend nötig sein.
skNiNe schrieb:
Aber selbst wenn nicht, würde mich interessieren wie man sowas macht (falls sowas geht).
Naja, prinzipiell "gehts" so wie du es gemacht hast: Indem man castet. Allerdings ist ein Downcast praktisch immer Symptom einens groben Designfehlers, daher sollten bei Code wie dem da oben sofort die Alarmglocken läuten...
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Aber wie ist es bspw. beim Factory-Pattern? Hier kann ja im Endeffekt nur etwas abstraktes zurück kommen. Hier müsste man ja auch eine Unterscheidung treffen (dynamic_cast) was das nun ist und wie es weiter zu behandeln ist oder?
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int main(int argc, char **argv) { Document<int> di(1337); Document<char> dc('c'); std::list<DocumentBase*> bases; bases.push_back(&di); bases.push_back(&dc); DocumentBase *dic = bases.front(); dic->printAt(cout); return 0; }Aber wie ist es bspw. beim Factory-Pattern? Hier kann ja im Endeffekt nur etwas abstraktes zurück kommen. Hier müsste man ja auch eine Unterscheidung treffen (dynamic_cast) was das nun ist und wie es weiter zu behandeln ist oder?
Wirklich?
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skNiNe schrieb:
Aber wie ist es bspw. beim Factory-Pattern? Hier kann ja im Endeffekt nur etwas abstraktes zurück kommen. Hier müsste man ja auch eine Unterscheidung treffen (dynamic_cast) was das nun ist und wie es weiter zu behandeln ist oder?
Es ist doch gerade der Sinn von Abstraktion dass man das nicht muss!? Du abstrahierst ja damit der restliche Code nurmehr mit dieser Abstraktion arbeiten muss ohne sich darum zu kümmern was genau es nun ist.
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skNiNe schrieb:
Aber selbst wenn nicht, würde mich interessieren wie man sowas macht (falls sowas geht).
Also generell kann man eine Wrapper-Klasse schreiben...
Hier nur mal etwas Beispiel-Code, ich weiß nicht, ob es einfacher geht...Aber für den Zuweisungsoperator oder Copy-Konstruktor, braucht man wohl intern einen Zeiger auf eine Klasse mit virtuellen Funktionen
An der Komplexität siehst du, dass es wohl eher eine theoretische Möglichkeit einer Lösung ist.
#include <iostream> #include <vector> template<typename T> class InternalVectorWrapper{ public: virtual ~InternalVectorWrapper(){} virtual InternalVectorWrapper<T>* copy() const = 0; virtual T& operator[](unsigned int i) = 0; virtual unsigned int size() = 0; }; template<typename Type, typename TBase> class SpecificVectorWrapper : public InternalVectorWrapper<TBase>{ public: SpecificVectorWrapper(std::vector<Type>& list) : list(list){ } virtual InternalVectorWrapper<TBase>* copy() const { return new SpecificVectorWrapper<Type, TBase>(*this); } virtual TBase& operator[](unsigned int i){ return list[i]; }; virtual unsigned int size(){ return list.size(); } private: std::vector<Type>& list; }; template<typename TBase> class VectorWrapper{ public: template<typename T> VectorWrapper(std::vector<T>& t) : ptr(new SpecificVectorWrapper<T, TBase>(t)){} ~VectorWrapper(){ delete ptr; } VectorWrapper(const VectorWrapper<TBase>& w){ this->ptr = w.ptr->copy(); } // Zuweisungsoperator implementieren... TBase& operator[](unsigned int i){ return ptr->operator[](i); } unsigned int size(){ return ptr->size(); } protected: InternalVectorWrapper<TBase>* ptr; }; class Fruit{ public: virtual ~Fruit(){} virtual void print_name() = 0; }; class Banana : public Fruit{ public: virtual void print_name(){ std::cout << "banana" << std::endl; } }; class Apple : public Fruit{ public: virtual void print_name(){ std::cout << "apple" << std::endl; } }; class FruitBasket{ public: virtual VectorWrapper<Fruit> get_list(); }; class BananaBasket{ public: BananaBasket(){ basket.push_back(Banana()); basket.push_back(Banana()); } virtual VectorWrapper<Fruit> get_list(){ return basket; } private: std::vector<Banana> basket; }; class AppleBasket{ public: AppleBasket(){ basket.push_back(Apple()); basket.push_back(Apple()); basket.push_back(Apple()); } virtual VectorWrapper<Fruit> get_list(){ return basket; } private: std::vector<Apple> basket; }; void print(VectorWrapper<Fruit>& list){ // Hier braucht man natürlich noch andere Funktionen in ListWrapper for(int i=0; i< list.size(); ++i){ list[i].print_name(); } } int main(){ AppleBasket apples; BananaBasket bananas; VectorWrapper<Fruit> apple_list = apples.get_list(); VectorWrapper<Fruit> banana_list = bananas.get_list(); print(apple_list); print(banana_list); }apple
apple
apple
banana
bananaGruß,
XSpille
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Das weiss ich, aber es gibt trotzdem Fälle in denen man nicht drum herum kommt (soweit ich weiss).
Ein Fall der mir grad im Kopf rum schwirrt:
Man möchte einen Instant-Messenger entwickeln. Man bekommt über Sockets serialisierte Objekte gesendet, die kann man an Hand einer Factory wieder deserialisieren und whatever damit machen. Wenn man die abstrakte Message (bspw. Datei, Nachricht oder irgendwas) dann hat, muss trotzdem unterschieden werden an Hand des genauen Typs, wie diese weiterverarbeitet werden soll.
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skNiNe schrieb:
Das weiss ich, aber es gibt trotzdem Fälle in denen man nicht drum herum kommt (soweit ich weiss).
Ein Fall der mir grad im Kopf rum schwirrt:
Man möchte einen Instant-Messenger entwickeln. Man bekommt über Sockets serialisierte Objekte gesendet, die kann man an Hand einer Factory wieder deserialisieren und whatever damit machen. Wenn man die abstrakte Message (bspw. Datei, Nachricht oder irgendwas) dann hat, muss trotzdem unterschieden werden an Hand des genauen Typs, wie diese weiterverarbeitet werden soll.oder man ruft die virtuelle Methode verarbeite() auf.
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Mh die Message soll tatsächlich selbst wissen wie sie verarbeitet wird? Ich finde es naheliegender wenn die Message nur ihre Daten beinhaltet und durch nen speziellen Handler verarbeitet wird (der evtl. auch die nötigen Referenzen auf andere Objekte hält die zur Verarbeitung nötig sind).