Gläubige Atheisten



  • SeppJ schrieb:

    Jodocus schrieb:

    Edit: Man lässt in der Naturwissenschaft halt oft die Endung -theorie weg, wenn man nach jahrelangen unzähligen Beobachtungen nie einen Widerspruch zur Theorie sah. Trotzdem ist sich jeder Naturwissenschaftler im klaren, dass alles nur Theorie und keine ultimative Wahrheit ist.

    Das Problem ist wohl eher, dass das Wort "Theorie" in der Naturwissenschaft eine andere Bedeutung hat als in wissenschaftsfernen Kreisen*.

    Meinst du, dass der Laie beim Lesen des Wortes "Evolutions-Theorie" das versteht, was der geübte Leser als "Evolutions-Hypothese" verstehen würde? Das Wort klingt drastischer, ist aber im Falsifikationsbild der Naturwissenschaften gleichbedeutend mit "Theorie". (siehe Wikipedia/Hypothese).
    Solche Diskussionen langweilen mich aber zu sehr (da garantiert ergebnislos), Wissenschaftstheorie war noch nie mein Geschmack.


  • Mod

    Jodocus schrieb:

    SeppJ schrieb:

    Jodocus schrieb:

    Edit: Man lässt in der Naturwissenschaft halt oft die Endung -theorie weg, wenn man nach jahrelangen unzähligen Beobachtungen nie einen Widerspruch zur Theorie sah. Trotzdem ist sich jeder Naturwissenschaftler im klaren, dass alles nur Theorie und keine ultimative Wahrheit ist.

    Das Problem ist wohl eher, dass das Wort "Theorie" in der Naturwissenschaft eine andere Bedeutung hat als in wissenschaftsfernen Kreisen*.

    Meinst du, dass der Laie beim Lesen des Wortes "Evolutions-Theorie" das versteht, was der geübte Leser als "Evolutions-Hypothese" verstehen würde?

    Ja, auch. Das ist dann schon der gebildete Laie, der das denkt. Wenn's ganz schlimm kommt, dann hat man nur in der Grundschule mal eingetrichtert bekommen, dass Praxis > Theorie. Dann haftet für diese Leute der Theorie (und den Theoretikern) auch immer etwas weltfremdes an, das auf gar keinen Fall stimmt.

    Das Wort klingt drastischer, ist aber im Falsifikationsbild der Naturwissenschaften gleichbedeutend mit "Theorie". (siehe Wikipedia/Hypothese).

    😕

    Wikipedia/Hypothese schrieb:

    In positivistischen wissenschaftstheoretischen Strömungen ist die Hypothese eine Vorstufe einer Theorie, zu der sie durch verifizierende Beobachtungen werden kann. Anders als im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet „Theorie” in der Wissenschaft also im Unterschied zur Hypothese eine Aussage oder eine voneinander abhängige Gruppe von Aussagen, die durch empirische Erfahrungen bestätigt wurden (z. B. Relativitätstheorie, Gravitationstheorie, Evolutionstheorie).

    Das meine ich.



  • SeppJ schrieb:

    Jodocus schrieb:

    Das Wort klingt drastischer, ist aber im Falsifikationsbild der Naturwissenschaften gleichbedeutend mit "Theorie". (siehe Wikipedia/Hypothese).

    😕

    Bin schon etwas müde, entschuldige mein Sprach-Diarrhö.
    Der von dir zitierte Absatz benutzt aber den Ansatz, diese nat.-wiss. Theorien seien empirisch bestätigt. Der Absatz weiter drunter sagt:

    Wiki schrieb:

    Kritisch-rationale Ansätze vertreten allerdings die Auffassung, Theorie, Spekulation und Hypothese seien gleichwertig, da theoretische Annahmen grundsätzlich nicht verifiziert werden könnten (Prinzip der Falsifizierbarkeit).

    Das meinte ich bei deinem " 😕 ". Also liegt das eigentliche Problem eher darin, dass die Leute glauben, Nat.-Wiss. werde empirisch bestätigt und nicht nur nicht falsifiziert. Ich wusste ehrlich gesagt garnicht, dass Positivismus in der Nat.-Wiss. (noch) legitim ist. Früher oder später (mit anderen Bedingungen oder steigender Genauigkeit) könnte ja schließlich jede vermeindlich bestätigte Theorie falsifiziert werden.


  • Mod

    Jodocus schrieb:

    Ich wusste ehrlich gesagt garnicht, dass Positivismus in der Nat.-Wiss. (noch) legitim ist. Früher oder später (mit anderen Bedingungen oder steigender Genauigkeit) könnte ja schließlich jede vermeindlich bestätigte Theorie falsifiziert werden.

    Aber man ist sich sehr sicher, dass die Theorien bis zu einem gewissen Grad von Beobachtungsgenauigkeit richtig sind.



  • WOW_Scientist schrieb:

    Blödsinn! Schonmal etwas von Beweis durch beobachtetes Experiment gehört?

    Erzähl mir mehr. In welcher Wissenschaft beweist eine einzelne Beobachtung irgendwas?

    Den Rest les ich mir Morgen durch, gute Nacht.

    Du hast noch sehr viel mehr zu lesen. Das Thema Theismus/Atheismus ist eines der meistdiskutierten der Geschichte, wenn du da mitmachen willst musst du schon ein bisschen früher aufstehen.



  • SeppJ schrieb:

    Jodocus schrieb:

    Ich wusste ehrlich gesagt garnicht, dass Positivismus in der Nat.-Wiss. (noch) legitim ist. Früher oder später (mit anderen Bedingungen oder steigender Genauigkeit) könnte ja schließlich jede vermeindlich bestätigte Theorie falsifiziert werden.

    Aber man ist sich sehr sicher, dass die Theorien bis zu einem gewissen Grad von Beobachtungsgenauigkeit richtig sind.

    Nach meiner Auffassung klingt das streng genommen widersprüchlich, da eine Theorie nicht nur ein bisschen richtig oder richtig unter Einschränkung sein kann. Galilei-Kinematik/Dynamik ist einfach niemals richtig, selbst bei den langsamten Geschwindigkeiten. Ist natürlich jetzt Definitionsfrage, was man unter "richtig" versteht. Der Mathematiker beweist eine Theorie, die ist dann einfach richtig (da logisch schlüssig). Ein Experimentalphysiker misst mit höchster Genauigkeit und bezeichnet die Theorie bei Übereinstimmung mit dem Messergebnis als richtig, wenn sie bei allen erreichbaren Genauigkeiten noch nicht falsifiziert wurde.
    Aber über Definitionsfragen will ich nicht streiten, insbesondere da wir vermutlich eh in allen Punkten mehr oder weniger übereinstimmen.


  • Mod

    Jodocus schrieb:

    Nach meiner Auffassung klingt das streng genommen widersprüchlich, da eine Theorie nicht nur ein bisschen richtig oder richtig unter Einschränkung sein kann. Galilei-Kinematik/Dynamik ist einfach niemals richtig, selbst bei den langsamten Geschwindigkeiten. Ist natürlich jetzt Definitionsfrage, was man unter "richtig" versteht. Der Mathematiker beweist eine Theorie, die ist dann einfach richtig (da logisch schlüssig). Ein Experimentalphysiker misst mit höchster Genauigkeit und bezeichnet die Theorie bei Übereinstimmung mit dem Messergebnis als richtig, wenn sie bei allen erreichbaren Genauigkeiten noch nicht falsifiziert wurde.

    Genau das ist doch eine gute Definition: Innerhalb jeder von uns derzeit erreichbaren Messgenauigkeit (und insbesondere innerhalb jeder für uns im Alltag relevanten Messgenauigkeit) ist die Newtondynamik bei niedrigen Geschwindigkeiten im Experiment bestätigt*. Es macht der insbesondere Sinn, diese für Vorhersagen bei diesen Umständen zu benutzen.

    Eine Hypothese kann aber auch einfach nur krass falsch sein und unter gar keinen Umständen funktionieren.

    *: Und man geht auch guten Gewissens davon aus, dass es sich (in dieser Genauigkeit) um ein Naturgesetz handelt, d.h. es wird beim 1000000000001. Experiment nicht fehlschlagen, bloß weil die vorhergehenden 1000000000000 Experimente nicht als absoluter Beweis gelten können.



  • Bashar schrieb:

    Übrigens ist das einer der üblichsten Fehlschlüsse in dem Zusammenhang, Evolutionsablehner glauben, dass das Wort Theorie einen Makel bezeichnet. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen erschüttert, dass du damit ankommst, ich hatte mit einer etwas niveauvolleren Diskussion gerechnet. Vielleicht verwechsle ich dich mit jemandem.

    Theorie bedeutet vor allein eines, es ist ein theoretisches Gedankenkonstrukt, ein Modell.

    2. Aus 1 folgt, dass man daran halt nur glauben kann.

    Wenn 2 aus 1 folgt, ist es ja von vornherein Unsinn.

    Oh Mann. 🤦

    Diese "2." ist eine Aufzählung, das bedeutet "Zweitens".
    Also "Zweiter Satz".
    Und was dann folgt ist der Satz, also:
    Aus 1 folgt....

    Also nix aus 2 folgt 1.
    Aber danke für den Lacher, ich habe selten so etwas dummes erlebt. 😃

    Die Evolutionstheorie (ich nehme an, die meinst du, die Evolution hat auch schon Millarden Jahre vor dem ersten Atheisten stattgefunden) ist nicht das Fundament des Atheismus. Schließlich gab es vorher schon Atheisten.

    Na um so besser das du das jetzt sagst, denn dass Atheisten die Wissenschaft immer für sich alleine einnehmen wollen (und so kommt das meist rüber, daher mein Einwand), obwohl ein Großteil der wissenschaftlichen Forschung und Entdeckungen auf der Arbeit von gläubigen Menschen basiert, die Gottes Schöpfung in Worte fassen wolten, ist sowieso bitterste Satire.

    Aber gut das du das jetzt geklärt hast.

    Sie ist eine wissenschaftliche Theorie wie z.B. auch die Gravitationstheorie oder die Atomtheorie, nicht mehr und nicht weniger.

    Mag sein, aber Atheisten missbrauchen sie dann um andere von ihrem Glauben zu überzeugen.



  • Jodocus schrieb:

    @ WOW_Scientist: Und was willst du uns jetzt sagen? Dass die Evolutionstheorie nicht stimmen könnte beweist nun mal nicht, dass Kreationismus deswegen stimmt.

    Ich habe nicht gesagt, dass die Evolutionstheorie falsch wäre, sondern dass die Evolutionstheorie noch nicht bewiesen werden konnte.
    Das Video zeigt dies Eindrucksvoll indem sogar Atheisten danach gefragt werden.
    Man kann bei ihr also nicht von einer Tatsache ausgehen kann, sie ist kein Dogma, wie es viele Atheisten oft behaupten oder davon ausgehen.

    An die Gültigkeit der Evolutionstheorie kann man also nur glauben, solange man per Langzeitbeobachtung sie noch nicht bewiesen hat.

    Ich verstehe dieses ganze Atheismus vs Kreationismus-Diskussion nicht. Seit mehreren Tausend Jahren (seit Platon oder länger) wissen wir, dass wir nichts wissen können. Mag sein, dass Evolution nicht alles erklärt/erklären kann, aber ein paar Fragen kann man damit schon mit "kann sein" beantworten und hat dann eine Alternative für "Gott war's" (bzw. Gott beantwortet die Folgefrage).

    Atheisten sagen aber nicht "es gibt wahrscheinlich keinen Gott", sondern Atheisten sagen "Gott gibt es nicht.". Sie erklären es zur Tatsache und das machen sie, weil sie die Evolutionstheorie für eine bewiesene Tatsache halten.
    Und letzteres ist eben der Fehler, wie das Video auch schön aufzeigt.

    Auch stellen Atheisten die Behauptung auf, dass sie nicht glauben würden,
    aber genau das tun sie ja.
    Beweise haben sie nämlich keine.
    Sie nehmen oftmals die Evolutionstheorie her und behaupten, das wäre der Beweis, aber sie erkennen nicht, das diese noch keine bewiesene Tatsache ist.
    Atheismus ist somit eine Glaubenssache.

    Edit: Man lässt in der Naturwissenschaft halt oft die Endung -theorie weg, wenn man nach jahrelangen unzähligen Beobachtungen nie einen Widerspruch zur Theorie sah. Trotzdem ist sich jeder Naturwissenschaftler im klaren, dass alles nur Theorie und keine ultimative Wahrheit ist.

    Atheisten aber nicht.



  • Jodocus schrieb:

    Meinst du, dass der Laie beim Lesen des Wortes "Evolutions-Theorie" das versteht, was der geübte Leser als "Evolutions-Hypothese" verstehen würde? Das Wort klingt drastischer, ist aber im Falsifikationsbild der Naturwissenschaften gleichbedeutend mit "Theorie". (siehe Wikipedia/Hypothese).
    Solche Diskussionen langweilen mich aber zu sehr (da garantiert ergebnislos), Wissenschaftstheorie war noch nie mein Geschmack.

    Also ich war schon immer der Meinung, dass man Evolutionstheorie Evolutionshypothese nennen müsste, weil ich eben die Schwachpunkte und ihre noch nicht bewiesenen Eigenschaften kenne.
    Atheisten sind hier leider viel zu oft die Laien.

    Im Alltag sagt man dann halt Evolutionstheorie, weil niemand den Begriff EH kennt.



  • Bashar schrieb:

    WOW_Scientist schrieb:

    Blödsinn! Schonmal etwas von Beweis durch beobachtetes Experiment gehört?

    Erzähl mir mehr. In welcher Wissenschaft beweist eine einzelne Beobachtung irgendwas?

    Als das Higgs-Teilchen noch nicht entdeckt war, da hatte man über dieses nur eine Theorie, genauer Hypothese, aber die nannte man trotzdem Theorie (entsprechen der Gleichsetzung wie es Jodocus aus der WP zitierte.).
    Man hatte also ein Modell, man hatte sogar mathematische Formeln dazu aufgestellt, die auch passen, wenn sich die Formeln als richtig herausstellen.

    Empirisch bewiesen wurde das Higgs-Teilchen dann als man dessen Auswirkugen in einem Experiement am LHC beoabachten konnte. Damit wurde dieser Teil der Theorie empirisch bestätigt.

    Bei der Evolutionshypothese fehlt so etwas noch.



  • WOW_Scientist schrieb:

    Bashar schrieb:

    Übrigens ist das einer der üblichsten Fehlschlüsse in dem Zusammenhang, Evolutionsablehner glauben, dass das Wort Theorie einen Makel bezeichnet. Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen erschüttert, dass du damit ankommst, ich hatte mit einer etwas niveauvolleren Diskussion gerechnet. Vielleicht verwechsle ich dich mit jemandem.

    Theorie bedeutet vor allein eines, es ist ein theoretisches Gedankenkonstrukt, ein Modell.

    Gut erkannt. Und weiter?

    2. Aus 1 folgt, dass man daran halt nur glauben kann.

    Wenn 2 aus 1 folgt, ist es ja von vornherein Unsinn.

    Oh Mann. 🤦

    Diese "2." ist eine Aufzählung, das bedeutet "Zweitens".
    Also "Zweiter Satz".
    Und was dann folgt ist der Satz, also:
    Aus 1 folgt....

    Also nix aus 2 folgt 1.

    Hab ich nicht geschrieben, sondern genau andersrum.

    Aber danke für den Lacher, ich habe selten so etwas dummes erlebt. 😃

    Da lachst du ausschließlich über deine eigene Dummheit.

    Die Evolutionstheorie (ich nehme an, die meinst du, die Evolution hat auch schon Millarden Jahre vor dem ersten Atheisten stattgefunden) ist nicht das Fundament des Atheismus. Schließlich gab es vorher schon Atheisten.

    Na um so besser das du das jetzt sagst, denn dass Atheisten die Wissenschaft immer für sich alleine einnehmen wollen

    Tun sie das? Ist mir nicht bewusst. Es gibt viele gläubige Wissenschaftler.

    (und so kommt das meist rüber, daher mein Einwand)

    Ach, es "kommt so rüber", und deshalb ist es so?

    obwohl ein Großteil der wissenschaftlichen Forschung und Entdeckungen auf der Arbeit von gläubigen Menschen basiert, die Gottes Schöpfung in Worte fassen wolten, ist sowieso bitterste Satire.

    Aber gut das du das jetzt geklärt hast.

    Für was für Sachen du so Klärungen brauchst ... vielleicht solltest du zurück zu Youtube gehen und dort Kommentare schreiben.

    Sie ist eine wissenschaftliche Theorie wie z.B. auch die Gravitationstheorie oder die Atomtheorie, nicht mehr und nicht weniger.

    Mag sein, aber Atheisten missbrauchen sie dann um andere von ihrem Glauben zu überzeugen.

    Dann beschwer dich doch bei den Leuten, die die Evolutionstheorie in deinen Augen "missbrauchen".



  • WOW_Scientist schrieb:

    Bashar schrieb:

    WOW_Scientist schrieb:

    Blödsinn! Schonmal etwas von Beweis durch beobachtetes Experiment gehört?

    Erzähl mir mehr. In welcher Wissenschaft beweist eine einzelne Beobachtung irgendwas?

    Als das Higgs-Teilchen noch nicht entdeckt war, da hatte man über dieses nur eine Theorie, genauer Hypothese, aber die nannte man trotzdem Theorie (entsprechen der Gleichsetzung wie es Jodocus aus der WP zitierte.).
    Man hatte also ein Modell, man hatte sogar mathematische Formeln dazu aufgestellt, die auch passen, wenn sich die Formeln als richtig herausstellen.

    Ja, die Theorie ist das Standardmodell der Teilchenphysik. Das besteht aus vielen Teilchen, die alle nachgewiesen wurden, nur das Higgsteilchen hat noch gefehlt. Von einer einzelnen Theorie über das Higgs-Teilchen ist mir nichts bekannt, aber ich bin auch kein Physiker.

    Du hast aber insofern Recht, als dass es "Theorien" gibt, die zwar so heißen, aber eigentlich Hypothesen sind, weil sie (noch) keine überprüfbaren Vorhersagen machen oder noch nicht überprüft sind, z.B. die "Stringtheorie". Die Evolutionstheorie fällt nicht in diese Kategorie.

    Empirisch bewiesen wurde das Higgs-Teilchen dann als man dessen Auswirkugen in einem Experiement am LHC beoabachten konnte. Damit wurde dieser Teil der Theorie empirisch bestätigt.

    Ja. Aber nicht bewiesen. Es gibt theoretisch immer einen Restzweifel, siehe Descartes, aber auch so ist das Higgsteilchen ja "nur" statistisch nachgewiesen.

    Bei der Evolutionshypothese fehlt so etwas noch.

    Was soll da fehlen?



  • Bashar schrieb:

    2. Aus 1 folgt, dass man daran halt nur glauben kann.

    Wenn 2 aus 1 folgt, ist es ja von vornherein Unsinn.

    Oh Mann. 🤦

    Diese "2." ist eine Aufzählung, das bedeutet "Zweitens".
    Also "Zweiter Satz".
    Und was dann folgt ist der Satz, also:
    Aus 1 folgt....

    Also nix aus 2 folgt 1.

    Hab ich nicht geschrieben, sondern genau andersrum.

    Steht da aber nicht da.

    Aber danke für den Lacher, ich habe selten so etwas dummes erlebt. 😃

    Da lachst du ausschließlich über deine eigene Dummheit.

    Na du bist mir ein Kasper. Aber glaub was du willst.

    Die Evolutionstheorie (ich nehme an, die meinst du, die Evolution hat auch schon Millarden Jahre vor dem ersten Atheisten stattgefunden) ist nicht das Fundament des Atheismus. Schließlich gab es vorher schon Atheisten.

    Na um so besser das du das jetzt sagst, denn dass Atheisten die Wissenschaft immer für sich alleine einnehmen wollen

    Tun sie das? Ist mir nicht bewusst.

    Ja, tun sie.
    In Theologischen Diskussionen mit Atheisten findest du das ständig.

    Es gibt viele gläubige Wissenschaftler.

    Exakt.

    Sie ist eine wissenschaftliche Theorie wie z.B. auch die Gravitationstheorie oder die Atomtheorie, nicht mehr und nicht weniger.

    Mag sein, aber Atheisten missbrauchen sie dann um andere von ihrem Glauben zu überzeugen.

    Dann beschwer dich doch bei den Leuten, die die Evolutionstheorie in deinen Augen "missbrauchen".

    Soll hier ja auch schon vorgekommen sein.

    Aber ich entnehme deinen Antworten mal, dass wir uns jetzt einig sind.
    Atheismus ist auch nur ein Glaube.

    Wenn du diesem fett markierten Satz zustimmen kannst, dann wäre das ja alles jetzt geklärt. Um mehr als diese Feststellung ging es hier auch nicht.



  • WOW_Scientist schrieb:

    Atheisten sagen aber nicht "es gibt wahrscheinlich keinen Gott", sondern Atheisten sagen "Gott gibt es nicht.". Sie erklären es zur Tatsache und das machen sie, weil sie die Evolutionstheorie für eine bewiesene Tatsache halten.

    Falsch. Das hast du dir in deinem kleinen Kopf vielleicht so zusammengereimt. Immerhin behauptest du nicht, dass der Teufel dahintersteckt, das ist ja schonmal ein Fortschritt. 😃

    Auch stellen Atheisten die Behauptung auf, dass sie nicht glauben würden,
    aber genau das tun sie ja.

    Ja, die leidige Doppelbedeutung des Wortes "glauben". Schon wieder ein Standardargument, auf das ich keine Lust habe 😕



  • Bashar schrieb:

    Du hast aber insofern Recht, als dass es "Theorien" gibt, die zwar so heißen, aber eigentlich Hypothesen sind, weil sie (noch) keine überprüfbaren Vorhersagen machen oder noch nicht überprüft sind, z.B. die "Stringtheorie". Die Evolutionstheorie fällt nicht in diese Kategorie.

    Ähm doch!

    Aber wenn du mich hier jetzt wiederlegen kannst, dann zeig mal dein Beispiel auf, in dem beobachtet wurde, dass aus einer Gattung oder besser Familie eine andere wurde.
    Wenn du da etwas hast, was wir anderen alle noch nicht wissen, dann könnte dir das sicher den Nobelpreis in Biologie einbringen.

    Bei der Evolutionshypothese fehlt so etwas noch.

    Was soll da fehlen?

    Die empirische Beobachtung, dass aus einer Gattung eine andere wurde.

    Also z.B. aus einem Affen ein Affe mit Kiemen der im Meer schwimmt.



  • Bashar schrieb:

    WOW_Scientist schrieb:

    Atheisten sagen aber nicht "es gibt wahrscheinlich keinen Gott", sondern Atheisten sagen "Gott gibt es nicht.". Sie erklären es zur Tatsache und das machen sie, weil sie die Evolutionstheorie für eine bewiesene Tatsache halten.

    Falsch. Das hast du dir in deinem kleinen Kopf vielleicht so zusammengereimt. Immerhin behauptest du nicht, dass der Teufel dahintersteckt, das ist ja schonmal ein Fortschritt. 😃

    Tausende von Kommentaren von Atheisten werden dich hier wiederlegen, mach die Augen auf, das Internet ist voll von solchen Kommentaren.

    Also richtig. Dein kleines Köpfchen will es jetzt nur nicht wahrhaben.

    Auch stellen Atheisten die Behauptung auf, dass sie nicht glauben würden,
    aber genau das tun sie ja.

    Ja, die leidige Doppelbedeutung des Wortes "glauben". Schon wieder ein Standardargument, auf das ich keine Lust habe 😕

    Da gibt's keine Doppelbedeutung.
    Der Glaube ist aus glauben abgeleitet. Eine Religion ist z.B. ein Glaube, weil man auch da glauben muss.



  • WOW_Scientist schrieb:

    Also nix aus 2 folgt 1.

    Hab ich nicht geschrieben, sondern genau andersrum.

    Steht da aber nicht da.

    Doch, da steht "Wenn 2 aus 1 folgt, ...". 2 aus 1, nicht "aus 2 folgt 1". Klar?

    Na um so besser das du das jetzt sagst, denn dass Atheisten die Wissenschaft immer für sich alleine einnehmen wollen

    Tun sie das? Ist mir nicht bewusst.

    Ja, tun sie.
    In Theologischen Diskussionen mit Atheisten findest du das ständig.

    Versuchs mal mit Belegen. Wie soll man denn so einem Argument folgen?

    Dann beschwer dich doch bei den Leuten, die die Evolutionstheorie in deinen Augen "missbrauchen".

    Soll hier ja auch schon vorgekommen sein.

    Was, dass du dich beschwerst? Das Wesentliche scheinst du nicht mitbekommen zu haben: Eine Theorie wird nicht dadurch richtig oder falsch, dass ihre Auswirkungen dir gefallen oder nicht. Sie muss sich an den Fakten messen lassen. Die Theorie des geozentrischen Weltbildes fanden die Leute in der Antike z.B. ganz toll, weil natürlich die Erde und der Mensch und am besten noch Jerusalem oder der Olymp oder was auch immer exakt im Zentrum des Kosmos steht. Sie ist leider völlig falsch, so ein Pech. Andersrum haben einige Menschen ein Problem damit, dass ihre Vorfahren vor 10 Millionen Jahren als Affen durch die Gegend gestreift sind. Pech gehabt, entweder es stimmt oder es stimmt nicht, aber die Wahrheit hängt nicht von deinen Befindlichkeiten ab.

    Aber ich entnehme deinen Antworten mal, dass wir uns jetzt einig sind.
    Atheismus ist auch nur ein Glaube.

    Ich glaub mein Schwein pfeift. Ich glaube die Müllabfuhr war heute noch nicht da. Ich glaube, dass es heute nicht so warm wird wie gestern. Dreimal "glauben", aber ist das Glaube, ist das Religion, ist das vergleichbar mit "Ich glaube an Gott"? Eine Ja-Antwort fände ich persönlich respektlos gegenüber Gläubigen, aber wenn du das anders siehst, versuche ich es vielleicht mal mit Umdenken.



  • WOW_Scientist schrieb:

    Bashar schrieb:

    Du hast aber insofern Recht, als dass es "Theorien" gibt, die zwar so heißen, aber eigentlich Hypothesen sind, weil sie (noch) keine überprüfbaren Vorhersagen machen oder noch nicht überprüft sind, z.B. die "Stringtheorie". Die Evolutionstheorie fällt nicht in diese Kategorie.

    Ähm doch!

    Aber wenn du mich hier jetzt wiederlegen kannst, dann zeig mal dein Beispiel auf, in dem beobachtet wurde, dass aus einer Gattung oder besser Familie eine andere wurde.
    Wenn du da etwas hast, was wir anderen alle noch nicht wissen, dann könnte dir das sicher den Nobelpreis in Biologie einbringen.

    Bei der Evolutionshypothese fehlt so etwas noch.

    Was soll da fehlen?

    Die empirische Beobachtung, dass aus einer Gattung eine andere wurde.

    Also z.B. aus einem Affen ein Affe mit Kiemen der im Meer schwimmt.

    Crocoduck-Alarm! (http://en.wikipedia.org/wiki/Crocoduck) - Grob falsches Verständnis der Evolutionstheorie detektiert!
    Bitte informiere dich erst gründlich über die Theorie die du versuchst anzugreifen.
    "Gattung" ist ein vom Menschen definierter Klassifikationsbegriff der im *nachhinein* der von der Evolution erzeugten Artenvielfalt übergestülpt wird.
    Evolution (der Mechanismus) kennt keine Gattungen.



  • WOW_Scientist schrieb:

    Bashar schrieb:

    Du hast aber insofern Recht, als dass es "Theorien" gibt, die zwar so heißen, aber eigentlich Hypothesen sind, weil sie (noch) keine überprüfbaren Vorhersagen machen oder noch nicht überprüft sind, z.B. die "Stringtheorie". Die Evolutionstheorie fällt nicht in diese Kategorie.

    Ähm doch!

    Aber wenn du mich hier jetzt wiederlegen kannst, dann zeig mal dein Beispiel auf, in dem beobachtet wurde, dass aus einer Gattung oder besser Familie eine andere wurde.
    Wenn du da etwas hast, was wir anderen alle noch nicht wissen, dann könnte dir das sicher den Nobelpreis in Biologie einbringen.

    Gattungen und Familien sind menschgemachte Einteilungen, die auch hin und wieder geändert werden, was soll sowas beweisen?

    Was soll da fehlen?

    Die empirische Beobachtung, dass aus einer Gattung eine andere wurde.

    Also z.B. aus einem Affen ein Affe mit Kiemen der im Meer schwimmt.

    Was meinst du mit empirisch? Dass es vor deinen Augen passiert? Da kannst du lange warten, ich hoffe du hast ein paar Millionen Jahre Zeit. Ansonsten lassen sich solche Veränderungen anhand von Fossilien, rückgebildeten Organen und heute auch der DNA nachvollziehen.


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