char-Array auslesen in recv-Methode vom TCP/IP Server C++
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Hallo zusammen!
Ich schreibe gerade an meiner Abschlussarbeit. Dafür muss ich aus Matlab eine Lichtquelle ansteuern, deren API in C++ geschrieben ist.
Aus Kompatibilität läuft das ganze über einen TCP/IP Server.Wenn ich in Matlab die Lichtquelle ansteuern möchte, übergebe ich zwei Zahlen. Die erste für den Lichtkanal (1-20), die zweite Zahl für die jeweilige Intensität. Also Lichtquelle(5,1000) bedeutet Kanal 5 mit Intensität 1000.
Jetzt meine Frage:
Die recv-Methode erhält ein char-Array der Länge 512.
Wie kann ich nun das char-Array auslesen, so dass ich zwei separate Werte erhalte? Ich komme einfach nicht dahinter.
Wenn ich zum Beispiel Abfrage
if (charArray[0] == '1') Dann klappt es. Sobald die Zahl zweistellig wird, klappt es nicht mehr. Erst recht klappt das nicht, wenn ich zwei Werte übergebe.
Ich brauche aber zwei Werte.
Gibt es da keinen einfachen schnellen Weg oder muss man sich die Werte/Zeichen zusammen basteln?
In der recv-Methode möchte ich dann mit den beiden Werten (z. B. 10 und 1000) eine Methode aufrufen: setLichtquelle(10,1000)Ich habe leider nicht so viel Ahnung von C++. Ich hatte lediglich ein bisschen Java in der Uni, aber da war ich nie gut.
Ich hoffe es kann mir jemand helfen?
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Hier ein kleines Bsp. um darauf aufzubauen:
#include <vector> #include <cstdint> #include <cstring> #include <exception> #include <iostream> struct buffer_too_small : virtual std::exception {}; using buffer_t = std::vector<std::uint8_t>; void write_int(buffer_t& buffer, int value) { auto offset = buffer.size(); buffer.resize(offset + sizeof(value)); std::memcpy(buffer.data() + offset, &value, sizeof(value)); } void read_int(buffer_t& buffer, int& value) { if (buffer.size() < sizeof(value)) { throw buffer_too_small(); } auto offset = buffer.size() - sizeof(value); std::memcpy(&value, buffer.data() + offset, sizeof(value)); buffer.resize(offset); } int main() { buffer_t buffer; { write_int(buffer, 10); write_int(buffer, 1000); } { int m = 0; int n = 0; read_int(buffer, m); read_int(buffer, n); std::cout << "m=" << m << ", n=" << n << std::endl; } }Edit:
Natürlich hängt das Auspacken der Werte (hier read) vollständig davon ab wie sie eingepackt wurden (hier write). Die Frage ist also: Wie wurden deine Werte also abgefüllt?
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Zuerst wäre es nötig zu wissen, in welcher Form diese zwei Zahlen übermittelt werden. Sind es zwei 16, 32. 64-bit ints? big- oder little-endian? Sind es tatsächlich ASCII-Zeichen? Wenn ASCII-Zeichen: Wie wird bestimmt wo die erste Zahl aufhört und die Zweite anfängt? Trenner oder feste Zeichenanzahl?
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Am besten wäre es, wenn ich zwei ganz einfache Integer Zahlen übergebe.
Ich habe in Matlab eine Klasse der Lichtquelle. In dieser spreche ich den TCP/IP Server an. Ich übergebe dabei zwei Zahlen (Integer) für Kanalnummer und Intensität. Das ganze läuft dann über zwei Bat-Dateien: eine um die Verbindung mit ncat aufzubauen, die andere, um das exe-Programm zu starten.
Das Exe-Programm (in VS mit C++ geschrieben) hat die recv-Methode. und hier brauche ich beide Werte um die Lichtquelle anzuwählen:
setIntensity(kanalID, Intensity). kanalID und Intensity sind zwei ganz normale Integer Werte.
Das Matlab Programm ist eine 32bit Version, Die API der Lichtquelle eine 64bit Version. Deswegen muss ich das auch über den TCP/IP Server machen.
Ist das denn sehr kompliziert? Ich danke Theta für den Code, jedoch kapier ich da leider nicht viel:(
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Hilft nicht weiter. Du musst wissen, wie die Werte im char-Array liegen. Es gibt viele normale Integer. Da gibt es z.B. short,long,long long,signed char usw... Das Arry hat bestimmt nicht zum Spaß 512 Bytes? Irgendwer muss festgelegt haben, welcher Bereich des Arrays welche Bedeutung hat.
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Hier die recv-Methode in der exe-datei. Wenn ich in der Konsole zum Beispiel 10,1000 eingebe, gibt er mir für iResult 8 Bytes zurück und die Ausgabe 10,1000
iResult = recv(ClientSocket, recvbuf, recvbuflen,0); if (iResult>0){ printf("Bytes received (iResult): %d/n", iResult); recvbuf[iResult] = '/0'; printf(recvbuf);nun möchte ich es aber wie oben mit zusätzlichen Code-Zeilen haben. Die kanalID und die Intensity muss ich irgendwie aus dem Char-Array recvbuf extrahieren:
iResult = recv(ClientSocket, recvbuf, recvbuflen,0); if (iResult>0){ printf("Bytes received (iResult): %d/n", iResult); recvbuf[iResult] = '/0'; printf(recvbuf); setChannelIntensity(kanalID, Intensity)Wenn mir da jemand helfen kann, ihm wäre ich solo zu Dank verpflichtet!:)
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out schrieb:
Hilft nicht weiter. Du musst wissen, wie die Werte im char-Array liegen. Es gibt viele normale Integer. Da gibt es z.B. short,long,long long,signed char usw... Das Arry hat bestimmt nicht zum Spaß 512 Bytes? Irgendwer muss festgelegt haben, welcher Bereich des Arrays welche Bedeutung hat.
Da habe ich leider keine Ahnung von. Nützt es dir, wenn ich den ganzen Code der Exe-adtei poste?
Ich kann mit Sicherheit auch die 512 verändern. Das ist glaube ich ein Standardwert.Ganz oben im Programm steht:
#define DEFAULT_BUFLEN 512 #define DEFAULT_PORT "27015"und
char recvbuf[DEFAULT_BUFLEN]; int recvbuflen = DEFAULT_BUFLEN;
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Ne
Schreib mal den Text aus der Dokumentation zu dieser Funktion ab und poste ihn.
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Auch auf die Gefahr hin etwas mißverstanden zu haben:
Du musst doch in Matlab irgendwo einenfwriteaufruf haben (http://www.mathworks.de/de/help/matlab/ref/fwrite.html).
Daraus ergibt sich doch, wie die Daten formatiert sind?!
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Es könnte helfen, wenn du den Inhalt des 512-Bytes grossen Buffers hier postest, nachdem du zwei (ungleiche) bekannte Zahlen auf der Serverseite abgeschickt hast. So kann man allenfalls auf das Format schliessen.
Auch sollte dir bewusst sein, dass
recv(..)maximal soviel Bytes liest wie der Speicher gross ist - es kann auch weniger sein. Es ist dann an der Applikation (=an dir) sicherzustellen, dass z.B. beide Zahlen vollständig vorliegen. Dazu musst du auch wieder wissen, wie der Server die Zahlen versendet, z.B. so wie in meinem Bsp. als 2 x 4 Bytes hintereinander (Endianess mal ignoriert).@Furble Wurble: Aus der Doku kann ich das Format nicht ablesen, oder habe ich das übersehen?
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theta schrieb:
@Furble Wurble: Aus der Doku kann ich das Format nicht ablesen, oder habe ich das übersehen?
Nee - da hast Du recht. Das habe ich auch nicht gemeint.
Ich meinte, dass wenn er/sie uns denfwrite()Aufruf angibt, den das Matlab-Skript(?) benutzt, wissen wir, wie das Format ist.Quasi die genaue Form dieses Teils:
baronsocke schrieb:
Ich habe in Matlab eine Klasse der Lichtquelle. In dieser spreche ich den TCP/IP Server an. Ich übergebe dabei zwei Zahlen (Integer) für Kanalnummer und Intensität.
Könnte sein, dass das hier schon funktioniert:
#include <cstdint> #include <cstring> void f(){ // ... iResult = recv(ClientSocket, recvbuf, recvbuflen,0); if (iResult>0){ enum{channel, intensity}; int32_t values[2]; memcpy(values, recvbuf, sizeof(values)); setChannelIntensity(values[channel], values[intensity]); } }
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Nach der Lektüre dieses Posts denke ich an:
... int kanalID, Intensity; char comma; std::stringstream ss(recvbuf); ss >> kanalID >> comma >> Intensity; ...
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Caligulaminus schrieb:
...
Könnte sein. Bleibt allerdings noch sicherzustellen, dass die ganze Meldung empfangen wird. Vermutlich wird mit '\0'-terminiert.
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Also das steht in der Definition (WinSock2.h). Was anderes habe ich nicht gefunden oder was meint ihr mit Dokumentation?
#if INCL_WINSOCK_API_PROTOTYPES WINSOCK_API_LINKAGE int WSAAPI recv( _In_ SOCKET s, _Out_writes_bytes_to_(len, return) __out_data_source(NETWORK) char FAR * buf, _In_ int len, _In_ int flags ); #endif /* INCL_WINSOCK_API_PROTOTYPES */
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theta schrieb:

Ich kenne mich leider nicht gut damit aus, benötige es aber für meine Abschlussarbeit. Tut mir leid.
Aber ich finde es trotzdem toll und sehr nett von euch, dass ihr mit helft. Danke.
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Moin!
Das Problem, dass es zu lösen gilt: in welchem Format werden die Daten angeliefert?
Die Daten kommen von Matlab, richtig?
Du hast das Skript* für Matlab geschrieben, richtig?
Irgendwo in dem Skript wirdfwrite()aufgerufen, richtig?
Und aus diesem Aufruf ergibt sich, wie die 2 Zahlen codiert sind, dierecv()ausliest.
Deswegen wäre die Stelle in dem Matlab-Skript mitfwrite()wichtig.Einen Schuß in's Blaue habe ich ja in meinem Posting vom 12.08 9:15 mal gemacht. Hast Du das gar ausprobiert?
k.A. ob sich das Skript nennt.
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Furble Wurble schrieb:
Moin!
Das Problem, dass es zu lösen gilt: in welchem Format werden die Daten angeliefert?
Die Daten kommen von Matlab, richtig?
Du hast das Skript* für Matlab geschrieben, richtig?
Irgendwo in dem Skript wirdfwrite()aufgerufen, richtig?
Und aus diesem Aufruf ergibt sich, wie die 2 Zahlen codiert sind, dierecv()ausliest.
Deswegen wäre die Stelle in dem Matlab-Skript mitfwrite()wichtig.Einen Schuß in's Blaue habe ich ja in meinem Posting vom 12.08 9:15 mal gemacht. Hast Du das gar ausprobiert?
k.A. ob sich das Skript nennt.Hallo!
Der Lösungsansatz von dir hat leider nicht geklappt. Da passiert gar nichts. Der Lösungsansatz von "Caligulaminus" hat mich aber weiter gebracht. das funktioniert so, wenn ich das Programm in der Konsole laufen lasse! Super.
Jetzt sitze ich gerade an Matlab und versuche das zu implementieren. Ich schaue mal wegen fwrite(). Bis jetzt sehe ich da nichts von.Ansonsten poste ich gleich mal den Matlab Code.
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Caligulaminus schrieb:
Nach der Lektüre dieses Posts denke ich an:
... int kanalID, Intensity; char comma; std::stringstream ss(recvbuf); ss >> kanalID >> comma >> Intensity; ...baronsocke schrieb:
Der Lösungsansatz von "Caligulaminus" hat mich aber weiter gebracht. das funktioniert so, wenn ich das Programm in der Konsole laufen lasse! Super.
Da bin ich wohl etwas spät eingestiegen, und habe nicht konzentriert genug gelesen.
Caligulaminus hat das besser gemacht...
Nur aus Neugier: poste doch bitte trotzdem den Matlab-Code, der für das Schreiben verantwortlich ist.
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Hier mein Matlab Code. In einem extra Skript, rufe ich die Klasse Licht auf mit:
obj = Licht (5,1000); //(Kanal = 5, Intensität = 1000)
classdef Licht properties target ='E:\msteuerung\Matlab'; batPath; channelID; intens; end methods function obj=Licht(channelID,intens) if(~exist(obj.target, 'dir')) mkdir(obj.target); end; obj.channelID = channelID; obj.intens = intens; obj.batPath = fileparts( mfilename('fullpath')); cmd = ['sendCmd.bat ' , int2str(channelID),int2str(intens)]; oldP = pwd; % pwd: identify current folder, returns the current folder as a string to currentFolder cd(obj.batPath); % cd(newFolder): change current folder to newFolder [ok, res] = system(cmd); % system: execute operating system command and return output cd(oldP); if(ok==2) oldP = pwd; cd(obj.batPath); system('startServer.bat'); cd(oldP); end; end; end endDie sendCmd.bat Datei ist:
@echo OFF echo %1 | ncat 127.0.0.1 27015Die startServer.bat Datei ist:
@echo off start "" "cmd /c ConsoleApplication1.exe"Wenn ich das ganze ohne Matlab laufen lasse (sondern über die Konsole). Funktioniert es einwandfrei. Beim Aufruf "10,1000" in der Konsole wird der Kanal 10 de Lichtquelle auf Intensität 1000 gestellt.
Wenn ich es nun über Matlab machen möchte funktioniert es noch nicht.
Wenn ich eingebe "5,1000", dann steht in meiner cmd-datei: 'sendCmd.bat 51000'
Meine Ausgabe:
Bytes received <iResult>: 8
51000
51000
-858993460Hier habe ich schon alles probiert: Ein Komma zwischen die Zahlen 5 und 1000 bewirkt:
Bytes received <iResult>: 4
5
5
-858993460Übergebe ich von vornherein einen string im ganzen ('5,1000'), kommt das Gleiche wieder:
Bytes received <iResult>: 4
5
5
-858993460Ich brauche ein Komma zwischen beiden Werten, da die Lösung von "Caligulaminus" darauf aufbaut.
Es kommen scheinbar nicht alle Bytes an. Für die Werte "5,1000" müssten 7 Bytes ankommen: 6 für die Zeichen und das Schlusssymbol '/0', oder?