Amerikanische Politik - Wir Europäer waren auch nicht besser...
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Ich finde es witzig wie man heutige Amys mit den Europ. vor > 80 Jahren vergleichen kann.
Damals wusste man auch nicht das man die Kartoffel essen kann.
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Mal abgesehen davon, dass man das schlecht vergleichen kann (heute - damals; wie schon gesagt), noch andere Anmerkungen:
gast schrieb:
Natürlich ist es nicht gerechtfertigt, einfach nach Laune einen Krieg zu führen, aber ich denke mal dass das ein Zeichen von natürlicher, menschlicher Schwäche namens Machtsucht ist. Wenn man die Vormachtstellung in der Welt hat, will man sich da ein bisschen austoben, so wies auch die Europäer früher gemacht haben.
Ganau, hast ja Recht. Der Vergewaltiger handelt ja auch nur nach einer natürlicher, menschlicher Schwäche namens sexuellem Verlangen. Der will sich doch auch nur ein bisschen austoben.
gast schrieb:
Irgendwann werden die Amis auch müde und hören auf und werden Ruhe geben, so wies die Europäer versuchen.
Genau, wir sagen einfach nichts gegen Vergewaltiger, weil sie ja so wie so irgendwann müde werden und aufgeben.
gast schrieb:
Man darf den Amerkianern einfach keine Gelegenheit dazu geben, nochmal einen Krieg wie im Irak zu führen, doch leider erkennt das kaum ein Mensch, und die Henker von Nick Berg und ihre Kollegen erst recht nicht.
Auch das könnte man wieder übertragen...
Na ja, vielleicht ist das ein bissl übertrieben. Aber kann man nicht sagen, dass man da nichts gegen sagt...
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Unix-Tom schrieb:
Ich finde es witzig wie man heutige Amys mit den Europ. vor > 80 Jahren vergleichen kann.
Wieso nicht, schließlich werden geschichtliche Vergleiche ja auch gerne für den Beweis herangezogen, daß die US-Politik seit Anbeginn der Zeit böse ist... da werden die Pestdecken herangezogen, der Bürgerkrieg, Perl Harbour, Hiroshima, Vietnam, Irak... diese Argumentationskette wird benutzt um zu zeigen, daß die USA ein böses Land ist das schon immer nur aggressive Politik betrieben hat.
Das ist auch unsinnig, da hier die jeweils verantwortlichen Personen voneinander unabhängig agierten. Aber es hält niemanden davon ab das zu tun (siehe Telepolis).
Also sind wohl auch solche Geschichtsvergleiche zwischen Europa und USA - wenn auch wenig sinnvoll - durchaus als Argumentationsmittel zulässig. Hier geht's ja sowieso nicht darum inhaltliche Argumente zu bringen, sondern nur ein eigenes Überlegenheitsgefühl auszuleben... Sachargumente wären vergebliche Liebesmüh.
Ich finde viel witziger, wenn sich die Europäer als die Guten hinstellen... der Schwanzlose hat es leicht, Enthaltsamkeit zu predigen!
Die Europäer haben - namentlich allen voran der dt. Ex-Außenminister Klaus Kinkel - auf dem Balkan mit ihren bescheidenen Mitteln ein solches Chaos angerichtet, und das noch dazu direkt vor der Haustür... kann zwar nicht mit dem Irak mithalten, aber für unsere bescheidenen Mittel ist es auch nicht schlecht, was hier angerichtet wurde. Und damit meine ich nicht etwa nur Kosovo, sondern alles was zum Zerfall von Jugoslawien beigetragen wurde, z.B. die Anerkennung von Kroatien durch Deutschland, die historischen Ketten zwischen Serbien und Frankreich, etc.
Insofern können sich die Europäer natürlich beruhigt zurücklehnen, sich die Schultern klopfen was für gute Menschen sie doch sind, weil sie die armen afghanischen Mudschahedin - äh, ich meine natürlich politisch Verfolgten - hier aufpäppeln und gegen den Irak-Krieg sind.
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Daniel E. schrieb:
-v, plz.
was willst du mir damit sagen?

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AJ schrieb:
Daniel E. schrieb:
-v, plz.
was willst du mir damit sagen?
Die Option -v (für "verbose") kann man vielen *nix-Programmen übergeben, um die traditionell schweigsamen Programme zu ausführlicheren Ausgaben zu zwingen.
Anscheinend will Daniel E. eine ausführlichere Erklärung des von ihm zitierten Satzes.Ein "Was?" oder "Hä?" wäre vielleicht verständlicher, aber nicht l337.

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Wunderschöner Kommentar zu der Diskussion:
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Dass „Realpolitik“ aber die Notwendigkeit zum Handeln bedeutet, auch wenn es keine Chance gibt, dabei unschuldig zu bleiben, wird nicht erkannt.
der einzige zwang, etwas tun zu müssen, entsteht durch den egoismus dieser nation. wir wollen das, also nehmen wir es uns. das ist das sture verfolgen eigener interessen, ohne rücksicht auf verluste. die dort beheimateten werden nur als zu behandelnde masse betrachtet, deren schicksal im zweifel zur nebensache erklärt wird, damit die eigenen interessen befriedigt werden können.
Die Schulen in Afghanistan jedenfalls können nur gebaut werden, weil Amerikaner und Briten zuvor den „schmutzigen“ Part im Antiterrorkampf übernommen hatten.
hätten die die schulen denn auch gebaut?!? natürlich nicht- es liegt ja nicht im eigeninteresse.

Amerika, das ist für viele das Land der Egoisten, der Schein-Demokraten und Brutalen.
egoisten- siehe außenpolitik
scheindemokratie- siehe der "ausgang" der letzten zettelfaltungsorgie
brutalität- wie war das mit den waffengesetzen?!?die nazis nicht zu vergessen, die in legalen verbünden ein lustiges treiben veranstalten.... ist schon ein tolles land, echt!

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Hallo
@scrup
lese bitte deinen Beitrag nochmal durch
er strotzt vor Antiamerikanismus
und dies mit Argumenten die so grottenschlecht sind
echt zum kotzenNur Anti und nicht echtes zu sagen
(scheiss Amis)MfG
Klaus
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und du warst immerhin faul genug, auf diesen pauschalvorwurf auszuweichen anstatt entgegengesetzt zu argumentieren- warum, wenns doch so einfach ist?!? stage is yours, klausi- hau rein, aber bloß nicht daneben *g*
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Hallo
Die Schulen in Afghanistan jedenfalls können nur gebaut werden, weil Amerikaner und Briten zuvor den „schmutzigen“ Part im Antiterrorkampf übernommen hatten.
hätten die die schulen denn auch gebaut?!? natürlich nicht- es liegt ja nicht im eigeninteresse
Vorher:
keine Schulen (ausser Koranschulen)
keine Maedchen durften von Aerzten behandelt werden
keine Hilfe fuer Beduerftige (ist im Islam Pflicht)Nach dem Krieg:
Aufbau von Schulen
freie Wahlen
Hilfe fuer Beduerftige
usw...Nicht das ich etwa pro-Ami bin
aber was du hier ablaesst ist echt richtiger Zeitgeist
(Bloede Ami.....) :p
MfG
Klaus
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Na dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben:

Zu Amerika:
Ist ja nicht so das es ein absolut böses Land ist aber die hervorstechensten Merkmale von Amerika sind schon:
- Egoismus (->siehe Umweltpolitik, Außenpolitik)
- Aroganz ( Foltern und Misshandeln angebliche Terroristen, und regen sich über die Entführung und Ermordung eigener Leute auf.)Zu Deutschland:
- Die absoluten Amerikaner-Arschkriecher. Aber jetzt ist Deutschland ja ganz stolz, dass es Amerika die Stirn geboten hat und zum Irak-Krieg NEIN gesagt hat. (Was auch gut war)Achja und meckert nicht über Rechtschreibfehler es ist scbon spät :p
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@TDKBacke
Danke für die Aufklärung.@Daniel E.
Ich spiele auf die "Behandlung" der amerikanischen Ureinwohner an. Nicht jeder Stamm wurde "nur" in ein Reservat gesteckt...@KlausB
Leider ist teilweise was dran, was scrub schreibt.
Und sollte man es einfach so abtuen, nur weil es sich zu sehr nach Antiamerikanismus anhört??
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AJ schrieb:
@Daniel E.
Ich spiele auf die "Behandlung" der amerikanischen Ureinwohner an. Nicht jeder Stamm wurde "nur" in ein Reservat gesteckt...Ja und?
Das ist vorbei, alle Beteiligten sind tot.
Woraus kann ich da jetzt irgendwas für die Neuzeit ableiten?
Das schlägt doch gerade bei der US-Geschichte eher zurück... die meisten Beteiligten an den Indianerkriegen kamen doch aus Europa und waren erst kurze Zeit im Westen, das waren Europäer. Und die Indianer in Südamerika wurden nicht von Argentiniern und Brasilianern ausgerottet, sondern von Spaniern und Portugiesen.
Aber mal abgesehen davon - diese Aufrechnerei, was soll beweisen?
Bist Du Schuld an der Judenvernichtung in Deutschland? Fühlst Du Dich mitschuldig und übernimmst Du dafür Verantwortung? Oder sagst Du, das war vor meiner Zeit, ich will sowas nicht wiederholt sehen, aber ich habe keine Beziehung zu dem Ereignis.
Falls Du Dich gemäß 1) entscheidest, dann gestehe ich Dir zu, daß Du heute lebende US-Amerikaner für die Indianermorde verantwortlich machen kannst. Aber dann beschwere Dich nie, wenn Dich mal ein älterer Franzose oder Belgier als Nazi beschimpft.
Diese Revanchismus-Keule wird gegen die Deutschen seit Jahren geschwungen, und anscheinend hat der geprügelte Mob nun endlich die Möglichkeit gefunden, diese Keule gegen einen anderen zu schwingen. Peinlich und lächerlich.
Bin mal gespannt wann der deutschen Gutmenschfraktion auffällt, wieviele Leute die Franzosen in Mittel- und Nordafrika gekillt haben... dann distanzieren wir uns auch von den Franzosen und bauen wieder einen Schutzwall am Rhein.
Ich frage mich wirklich, woher dieses kollektive Überlegenheitsgefühl kommt, daß zur Zeit gegen die Amis aufgefahren wird.
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@KLausB zum THema Schulen: In der Regel sind es selten die USA (Canada, Mexiko, ... z.B. waren ja unbeteiligt, gehören aber auch zu "Amerika"!) welche den "Aufbau" planen und vor Allem bezahlen... UNd ich halte es nicht für wirklich toll, den Erlöser zu markieren, aber alles was man tut ist, zu Wüten wie eine Horde besoffne bei ner Kneipenschlägerei. (alles kaputt schlagen)
@Marc++us: Ich glaube weniger an ein Überlegenheitsgefühl. Viel eher denke ich, es ist ein ausleben der Chance endlich die ewigen Vorwürfe gegen das "alte Europa" zurückzugeben. Früher haben die Aliierten dem "alten Europa" die Kritk um die Ohren gehauen, und das "alte Europa" bevormundet. Nun sieht man eine Chance den Spiess zu drehen.
Ich denke auch, dass es wohl nötig wäre, den USA einen "Dämpfer" zu versetzen. Das arrogante Auftreten dieses Landes bzw. dessen Vertreter übertrifft bei Weitem jedes andere Land. Sei es nun in Klima/Energie Fragen oder in Weltpolitischen Fragen. Und keiner unserer ach so hochentwickleten Staaten wagt es, Paroli zu bieten bzw. die Bürger der USA gleich zu behandeln, wie ihre eigenen Bürger von den USA behandelt werden...
-junix
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Marc++us schrieb:
Woraus kann ich da jetzt irgendwas für die Neuzeit ableiten?
Genau auf das wollte ich eigentlich hinaus. Es bringt eigentlich nicht viel immer die ollen Kamellen wieder aufzuwärmen. (Ich weiß keine besonders offensichtliche Art und Weise
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Marc++us schrieb:
Falls Du Dich gemäß 1) entscheidest, dann gestehe ich Dir zu, daß Du heute lebende US-Amerikaner für die Indianermorde verantwortlich machen kannst.
darum gehts nicht... warum wird heute jedem schulkind erzählt, was adolf der schreckliche alles getan hat? damit die was draus lernen können. aus was können amerikanische schulkinder lernen? aus gar nix, weil sie von den heldentaten ihrer vorfahren nix gesagt kriegen. das ist das schlimme dort, daß alles heroisiert wird, vom little big horn bis vietnam und irak.
und zu "alle beteiligten sind schon lange tot": unsere helden von damals, sie leben noch, und sie wählen sogar den präsidenten mit- siehe hr. filbinger. also das argument kannste für deutschland in die tonne kloppen.
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Hallo
@junix
ich habe ja auch nicht gesagt, das die Amis Schulen bauen sondern
das sie die Grundlagen (leider mittels Krieg) geschaffen haben
jetzt Schulen zu bauenMfG
Klaus