elektroantrieb



  • Die Herstellung von H2 ist doch einfach. Guck mal am Strand wieviel H2 da ist, man muss "nur" das die Moleküle voneinander trennen und neu "zusammensetzen", Toyota hat dafür in Japan schon 2 Werke und in Deutschland und Frankreich werden momentan dafür auch Werke gebaut.

    Das Einzigste Problem werden die Konzerne sein, die mit Öl, Gas und Holz richtig Asche machen, die werden natürlich bis zum Letzten Tropfen gerne vom Öl Geld schäffeln und sich nicht durch so eine "Killer-Idee" die Existenz rauben wollen.



  • nix da schrieb:

    Die Herstellung von H2 ist doch einfach. Guck mal am Strand wieviel H2 da ist, man muss "nur" das die Moleküle voneinander trennen und neu "zusammensetzen", Toyota hat dafür in Japan schon 2 Werke und in Deutschland und Frankreich werden momentan dafür auch Werke gebaut.

    Am Strand? Da ist meines Wissens sehr viel Sand. Daraus wird noch lange kein H2.
    Die Elektrolyse von Wasser ist denk ich nicht so ganz unproblematisch. Zumal dafür auch einiges an Energie benötigt wird. Am besten einfach ein paar neue Ölkraftwerke hochziehen. 😉



  • Ich frag mich ob das auf www.wasserauto.de stimmt, weil dann gäbs seit 40 Jahren die Lösung für alle Energieprobleme und keiner hats wirklich bemerkt:o

    Das Prinzip ist das der Typ einen Konverter erfunden hat der in Echtzeit Wasser in Wasserstoff wandelt und damit dann ganz normal wie mit einem Wasserstoffauto rumfährt.

    Und das Ding fährt 200 kmh und alles was er mal macht um zu tanken ist ein paar Liter alle paar hundert km nachzukippen Öö

    Nur irgendwie bei aller Macht der Ölindustrie, bei DEM Nutzen(würden dann sicher auch andre Dinge als Autos mit laufen) glaub ich einfach nicht das das so lange quasi ignoriert werden würde wenn da was dran ist.


  • Mod

    nix da schrieb:

    Leider wird sich die Brennstoffzelle erst in ca. 30-40 Jahre durchsetzen, da Ölkonzerne daran kein Geld machen.

    Das ist völliger Unsinn. Die Ölkonzerne sind die größten Geldgeber auf diesem Forschungsgebiet.

    Ist doch auch logisch, sie haben schließlich bereits eine flächendeckende Infrastruktur aufgebaut... d.h. die Ölkonzerne werden irgendwann an den Tankstellen den notwendigen Treibstoff der Zukunft anbieten, sei es Wasserstoff oder Strom oder was auch immer. Der Staat wird eine Wasserstoffsteuer einführen und eine Wasserdampfabgabe (früher: "Ökosteuer"). Und die Ölkonzerne werden vor der Urlaubssaison die Preise für Wasserstoff erhöhen.

    Also, warum sollten die ein Interesse daran haben das zu verhindern? Sie können immer Geld verdienen, solange etwas bewegt wird.

    Nur zur Zeit gibt's noch keine Gewinnspanne, es lohnt sich noch nicht, da die ganzen alternativen Quellen einfach noch zu teuer sind. Solange treiben die es nicht flächendeckend voran. Aber das ist auch gesamtwirtschaftlich sinnvoll, zur Zeit würde es uns schlagartig im Jahrzehnte zurück werfen, wenn wir 10fache Fahrtkosten für Wasserstoff aufwenden müssten, die gesamte Infrastruktur käme zum erliegen.

    Die Quellen lösen sich dann ab, sobald die Kosten annäherend ineinander übergehen. D.h. zwei Dinge laufen zur Zeit ab: vorhandene Quellen werden teurer, neue Quellen werden durch uns Ingenieure billiger gemacht. Sobald sich das trifft, sind genug Ölkonzerne da, die das vermarkten. Problem ist nur, wenn die Ölpreise sehr viel dramatischer und schneller steigen, dann gehen wir vorher an den Kosten pleite und können nicht mehr umsteigen. Einen Sprung von z.B. 100% Ölkosten in einem Jahr können wir wirtschaftlich nicht verkraften, daher muß es ebenfalls Aufgabe sein, dies unter allen Umständen zu verhindern.


  • Mod

    Jan schrieb:

    Die Elektrolyse von Wasser ist denk ich nicht so ganz unproblematisch. Zumal dafür auch einiges an Energie benötigt wird. Am besten einfach ein paar neue Ölkraftwerke hochziehen. 😉

    Das haben die meisten Leute immer noch nicht kapiert. 👍

    Die denken, man trocknet das Wasser H2O einfach und bekommt H2. *g*

    Aber wahrscheinlich wird's auch so werden, wir werden den Wasserstoff ja nicht bei uns produzieren, sondern irgendwo in Afrika, da braucht's uns dann nicht zu interessieren wieviele Köpfe die Kinder haben. Wird so sein wie immer. Und hier klopfen sich die Umweltschützer auf die Schultern, welche saubere Energie wir doch haben.



  • Die Frage ist nicht, wie Du die Energie im Auto/Flugzeug/Wasauchimmer speichern willst, sondern woher Du sie nehmen willst.
    In nem Benzin-Auto is das Benzin die Energiequelle, aber woher nimmt ne Wasserstoffzelle die Energie? Noch mehr fette AKWs?...



  • Wasserstoff herstellen? Wasserstoff ist in vielen Industriezweigen ein "Abfallprodukt". 30 % des derzeitigen Wasserstoffe fallen da an. Es gibt auch bereits ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle. (OPEL). Lt. OPEL in ca. 4 Jahren Serienreif. Sogar ein deutsches U-Boot fährt mit Wasserstoff (Breenstoffzelle) Das Problem ist die fächendeckende Zurverfügungstellung da es nicht ungefährlich ist.



  • Unix-Tom schrieb:

    Wasserstoff herstellen? Wasserstoff ist in vielen Industriezweigen ein "Abfallprodukt". 30 % des derzeitigen Wasserstoffe fallen da an. Es gibt auch bereits ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle. (OPEL). Lt. OPEL in ca. 4 Jahren Serienreif. Sogar ein deutsches U-Boot fährt mit Wasserstoff (Breenstoffzelle) Das Problem ist die fächendeckende Zurverfügungstellung da es nicht ungefährlich ist.

    Naja, Benzin ist auch nicht ungefaehrlich.. 🙂
    Die Energie die heute fuer Mobilitaet (Autos, Flieger, etc.) verbraucht wird, die kannste nicht aus Abfallprodukten gewinnen...
    Es war schon moeglich, Brennstoffzellen-Autos (und Uboote...) zu bauen, aber das Energieproblem haste damit nicht geloest..



  • Ich habe auch nicht gesagt das diese Menge ausreicht. Lediglich das es schon in größerer Menge zur verfügung steht.
    Ich bin kein Spezialist in solchen sachen aber wenn ich mir die Sicherheitsmassnahmen bei der betankung des U-Bootes ansehe muss es schon etwas instabiler sein als Benzin.



  • Jo, stimmt ja scho 🙂 Is schon ziemlich gefaehrliches Zeug.. 🙂
    Aber groessere Menge ist eben sehr realtiv. Wenn n'Jumbo mit 4x 120'000 PS 8h (oder so..) nach NY fliegt, dann braucht das eben auch ne groessere Menge Energie..

    Naja, egal. Ich find bloss, die Diskussion um die Speicherung von Energie fuer Fahrzeuge ist im Moment nicht angebracht, da wir noch nicht mal n'Weg wuessten die Energie ertma in die Zelle reinzukriegen. Und Bock aufn Fusionskraftwerk in der Nachbarschaft han ich auch keinen 🙂

    Also Klimaerwaermung juhee. Hat jemand The Day after tomorrow gesehen? Klimaerwaermung kann auch Spass machen.. 😉



  • durito schrieb:

    Und Bock aufn Fusionskraftwerk in der Nachbarschaft han ich auch keinen 🙂

    Warum denn das nicht? Na gut, direkt vorm Fenster will ich es auch nicht haben, aber in so einem normalen Abstand, den auch andere Kraftwerke von bewohntem Gebiet haben... 😕
    Die Radioaktivität in einem FKW sollte eher unproblematisch handzuhaben sein. Die Unfallgefahr ist doch auch eher gering.
    Und wenn ich mir aussuchen müsste, ob ich 1km oder 10km von einem KKW entfernt wohnen sollte, dann würde ich mich für den 1km entscheiden. Wenn dann mal was passiert, dann ist man wenigstens gleich weg vom Fenster und muss nicht vielleicht noch 40 Jahre unter den Folgen leiden.



  • Jan schrieb:

    durito schrieb:

    Und Bock aufn Fusionskraftwerk in der Nachbarschaft han ich auch keinen 🙂

    Warum denn das nicht? Na gut, direkt vorm Fenster will ich es auch nicht haben, aber in so einem normalen Abstand, den auch andere Kraftwerke von bewohntem Gebiet haben... 😕
    Die Radioaktivität in einem FKW sollte eher unproblematisch handzuhaben sein. Die Unfallgefahr ist doch auch eher gering.
    Und wenn ich mir aussuchen müsste, ob ich 1km oder 10km von einem KKW entfernt wohnen sollte, dann würde ich mich für den 1km entscheiden. Wenn dann mal was passiert, dann ist man wenigstens gleich weg vom Fenster und muss nicht vielleicht noch 40 Jahre unter den Folgen leiden.

    Ich hab auf beides keinen Bock, will leben.. *g*
    Naja, im Vergleich zu nem "simplen AKW" ist n'FKW doch recht viel komplizierter. Das Plasma unter Kontrolle zu halten ist bestimmt sehr gefaehrlich und schwierig -> hohe Unfallgefahr.
    Ich kenn mich mit FKWs nicht gut aus, aber wie heiss ist diese Plasma? Jedenfalls zu heiss, dass der FKW-Betrieb "so ungefaerhlich" wie ein AKW waer. Und nicht mal die kriegen wir hin..

    -> Fazit: Windkraft. Wieviele Windraedchen brauchen wir um nen Jumbo nach NY zu schubsen?... 🤡



  • Es gab mal im Fernsehen ein Beitrag zu Windkraft. Normale Kraftwerke rechnen sich erst nach 8 Jahren wenn man die Erzeugung und Wartung rechnet. Damit meine ich aber nicht die Kosten sondern den Energieverbrauch zur Erzeugung.
    Was bringt es wenn ich 2000 Einheiten zur Erzeugung verbrauche und nur 1500 Einheiten rausbekommen? NICHT ?

    Weiters stehen in Deutschland trotzdem Kohlekraftwerke zur verfügung die bei Windausfall den Verbrauch übernehmen. Lt diesem Bericht rechent sich das überhaupt nicht.


  • Mod

    durito schrieb:

    Ich kenn mich mit FKWs nicht gut aus, aber wie heiss ist diese Plasma? Jedenfalls zu heiss, dass der FKW-Betrieb "so ungefaerhlich" wie ein AKW waer. Und nicht mal die kriegen wir hin..

    Plasma wird durch Magnetfelder "gehalten"... brechen diese zusammen, zerfällt auch das Plasma. Das darf man sich nicht wie in einem Ofen vorstellen, wo flüssige Lava schwimmt.

    durito schrieb:

    -> Fazit: Windkraft. Wieviele Windraedchen brauchen wir um nen Jumbo nach NY zu schubsen?... 🤡

    Windkraft ist schön und gut, aber als Hauptträger der Versorgung einfach nur fahrlässig. Wir haben im letzten Sommer gesehen, wie leicht sich das Wetter mal völlig untypisch verhält (3 Monate Hitzewelle). Was ist, wenn wir nun aus ähnlichen Gründen eine "Windstillewelle" haben, wo der geringste Wind seit 100 Jahren weht? Die Öko-Ängstlichen predigen doch ständig, daß sich das Weltklima bereits verändert hat... also bedeutet das im Umkehrschluß, daß wir aus heutigen Windverhältnissen nicht mehr auf die Windverhältnisse in 5 oder 10 Jahren schliessen dürfen.

    Wind als Ergänzung ja, aber die Basislast muß aus einer Quelle stammen, die grundsätzlich verfügbar ist.

    Und wer jetzt Solarstrom sagt, dem lege ich folgende Quelle ans Herz:
    "1816 - The Year without a Summer"
    http://wchs.csc.noaa.gov/1816.htm

    Vor allem folgende Passagen Three major volcanic eruptions took place between 1812 and 1817. Soufriere on St. Vincent Island erupted in 1812; Mayon in the Philippines in 1814; and Tarnbora on the island of Sumbawa in Indonesia in 1815. The worst was Tambora, a 13,000-foot volcano that belched f1ame and ash from April 7 to 12, 1815; and rained stone fragments on surrounding villages. und According to William Humphreys, a Weather Bureau scientist writing almost a century later, the cold years were caused largely by volcanic dust in the earth's atmosphere: Such dust partially shields the Earth from the Sun's rays, but permits heat to escape from the Earth, thus lowering the temperature.

    Ergo, so eine Umstellung der Energieversorgung mag für einen planlosen Politiker tragbar sein, aber als Ingenieur kann man eine solche Versorgung unter den gegebenen Randbedingungen nicht akzeptieren.



  • Jo, auf deutsch: Wir sitzen in der Scheisse..
    Keine Alternative zur Verbrennung von Treibstoffen in Aussicht, also was sollen wir uns um Speichermoeglichkeiten von Energie kuemmern?...



  • durito schrieb:

    Naja, im Vergleich zu nem "simplen AKW" ist n'FKW doch recht viel komplizierter.

    Das stimmt, allerdings ist es dennoch sehr viel ungefährlicher. Komplizierter heißt nicht immer gefährlicher.

    durito schrieb:

    Das Plasma unter Kontrolle zu halten ist bestimmt sehr gefaehrlich und schwierig -> hohe Unfallgefahr.

    So problematisch ist das gar nicht. Da im Plasma ja einzelne Ladungsträger vorliegen, kann man die "Suppe" ganz gut durch Magnetfelder im Zaum halten. Dabei berührt das Plasma die Wände des Fusionsreaktors gar nicht.
    In dem FR befinden sich zudem nur relativ geringe Mengen Plasma auf einmal. Sollte also mal das Magnetfeld zusammenbrechen, dann würde das Plasma nur noch einige Minütchen nachglühen und dann wäre vorbei. Wenn ich recht informiert bin, dann dürfte der Anlage dabei nichtmal größerer Schaden zugefügt werden.

    Zu einer Kernschmelze oder vergleichbarem wie bei einem KKW kann es bei einem FKW gar nicht kommen.

    durito schrieb:

    Ich kenn mich mit FKWs nicht gut aus, aber wie heiss ist diese Plasma? Jedenfalls zu heiss, dass der FKW-Betrieb "so ungefaerhlich" wie ein AKW waer. Und nicht mal die kriegen wir hin..

    Das Plasma ist i.d.R. einige Millionen Grad heiß. Das spielt aber gar nicht so die große Rolle, da es ja wie schon gesagt im Vakuum isoliert ist, es kommt mit keinem Bauteil in Berührung.


  • Mod

    Ach Quark.

    Hauptproblem ist, weil hier ideologisch geforscht und gefördert wird.

    Lässt man die Forschung und Entwicklung selbständig nach Lösungen suchen, werden tragbare und belastbare Lösungen gefunden werden.

    Aber zur Zeit sind Forschungen in Richtung Fusion oder Atom mit Denkverbot belegt.

    Solar und Wind MÜSSEN die Lösungen sein, selbst wenn sie gravierende technische Nachteile haben, weil es politisch gewollt ist.

    So kommt man natürlich auf keinen - verzeih das Wortspiel - grünen Zweig.

    Letztendlich wird es laufen wie üblich: die Japaner entwickeln die Technik, weil sie dort keine Denkverbote haben sondern in alle Richtungen forschen dürfen, die Taiwanesen bauen die notwendigen Hitech-Bauteile, weil dort die Lohnkosten niedriger sind für Massenfertigungen und in Deutschland keiner in solche Stätten investiert, und die Amerikaner werden die ersten sein, die es kaufen, weil es neu ist. Und wir überlegen uns steuerliche Maßnahmen um die Leute zu ermuntern, die Technik einzusetzen.



  • Marc++us schrieb:

    Plasma wird durch Magnetfelder "gehalten"... brechen diese zusammen, zerfällt auch das Plasma. Das darf man sich nicht wie in einem Ofen vorstellen, wo flüssige Lava schwimmt.

    Ja das ist mir auch bewusst, aber mal angenommen das Magnetfeld bricht zusammen, da zerfaellt das Plasma doch nicht so rasch, dass es keinen Schaden mer anrichten kann, oder?

    Wie siehts eigentlich mit Abfall aus? Hab mal gehoert, dass die Halbwaertszeit wesentlich kleiner ist als bei AKW-Muell, stimmt das?



  • geothermie is meine ich die sicherste alternative energiequelle.
    ich meine letztes im gesehn zu haben, dass man damit bis zu 20% des energiebedarfs in D decken kann.
    leider ist es noch sehr teuer löcher 5km tief in die erde zu buddeln.



  • Wellenkraftwerke gibt es auch schon recht billig.


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