elektroantrieb



  • Wasserstoff herstellen? Wasserstoff ist in vielen Industriezweigen ein "Abfallprodukt". 30 % des derzeitigen Wasserstoffe fallen da an. Es gibt auch bereits ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle. (OPEL). Lt. OPEL in ca. 4 Jahren Serienreif. Sogar ein deutsches U-Boot fährt mit Wasserstoff (Breenstoffzelle) Das Problem ist die fächendeckende Zurverfügungstellung da es nicht ungefährlich ist.



  • Unix-Tom schrieb:

    Wasserstoff herstellen? Wasserstoff ist in vielen Industriezweigen ein "Abfallprodukt". 30 % des derzeitigen Wasserstoffe fallen da an. Es gibt auch bereits ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle. (OPEL). Lt. OPEL in ca. 4 Jahren Serienreif. Sogar ein deutsches U-Boot fährt mit Wasserstoff (Breenstoffzelle) Das Problem ist die fächendeckende Zurverfügungstellung da es nicht ungefährlich ist.

    Naja, Benzin ist auch nicht ungefaehrlich.. 🙂
    Die Energie die heute fuer Mobilitaet (Autos, Flieger, etc.) verbraucht wird, die kannste nicht aus Abfallprodukten gewinnen...
    Es war schon moeglich, Brennstoffzellen-Autos (und Uboote...) zu bauen, aber das Energieproblem haste damit nicht geloest..



  • Ich habe auch nicht gesagt das diese Menge ausreicht. Lediglich das es schon in größerer Menge zur verfügung steht.
    Ich bin kein Spezialist in solchen sachen aber wenn ich mir die Sicherheitsmassnahmen bei der betankung des U-Bootes ansehe muss es schon etwas instabiler sein als Benzin.



  • Jo, stimmt ja scho 🙂 Is schon ziemlich gefaehrliches Zeug.. 🙂
    Aber groessere Menge ist eben sehr realtiv. Wenn n'Jumbo mit 4x 120'000 PS 8h (oder so..) nach NY fliegt, dann braucht das eben auch ne groessere Menge Energie..

    Naja, egal. Ich find bloss, die Diskussion um die Speicherung von Energie fuer Fahrzeuge ist im Moment nicht angebracht, da wir noch nicht mal n'Weg wuessten die Energie ertma in die Zelle reinzukriegen. Und Bock aufn Fusionskraftwerk in der Nachbarschaft han ich auch keinen 🙂

    Also Klimaerwaermung juhee. Hat jemand The Day after tomorrow gesehen? Klimaerwaermung kann auch Spass machen.. 😉



  • durito schrieb:

    Und Bock aufn Fusionskraftwerk in der Nachbarschaft han ich auch keinen 🙂

    Warum denn das nicht? Na gut, direkt vorm Fenster will ich es auch nicht haben, aber in so einem normalen Abstand, den auch andere Kraftwerke von bewohntem Gebiet haben... 😕
    Die Radioaktivität in einem FKW sollte eher unproblematisch handzuhaben sein. Die Unfallgefahr ist doch auch eher gering.
    Und wenn ich mir aussuchen müsste, ob ich 1km oder 10km von einem KKW entfernt wohnen sollte, dann würde ich mich für den 1km entscheiden. Wenn dann mal was passiert, dann ist man wenigstens gleich weg vom Fenster und muss nicht vielleicht noch 40 Jahre unter den Folgen leiden.



  • Jan schrieb:

    durito schrieb:

    Und Bock aufn Fusionskraftwerk in der Nachbarschaft han ich auch keinen 🙂

    Warum denn das nicht? Na gut, direkt vorm Fenster will ich es auch nicht haben, aber in so einem normalen Abstand, den auch andere Kraftwerke von bewohntem Gebiet haben... 😕
    Die Radioaktivität in einem FKW sollte eher unproblematisch handzuhaben sein. Die Unfallgefahr ist doch auch eher gering.
    Und wenn ich mir aussuchen müsste, ob ich 1km oder 10km von einem KKW entfernt wohnen sollte, dann würde ich mich für den 1km entscheiden. Wenn dann mal was passiert, dann ist man wenigstens gleich weg vom Fenster und muss nicht vielleicht noch 40 Jahre unter den Folgen leiden.

    Ich hab auf beides keinen Bock, will leben.. *g*
    Naja, im Vergleich zu nem "simplen AKW" ist n'FKW doch recht viel komplizierter. Das Plasma unter Kontrolle zu halten ist bestimmt sehr gefaehrlich und schwierig -> hohe Unfallgefahr.
    Ich kenn mich mit FKWs nicht gut aus, aber wie heiss ist diese Plasma? Jedenfalls zu heiss, dass der FKW-Betrieb "so ungefaerhlich" wie ein AKW waer. Und nicht mal die kriegen wir hin..

    -> Fazit: Windkraft. Wieviele Windraedchen brauchen wir um nen Jumbo nach NY zu schubsen?... 🤡



  • Es gab mal im Fernsehen ein Beitrag zu Windkraft. Normale Kraftwerke rechnen sich erst nach 8 Jahren wenn man die Erzeugung und Wartung rechnet. Damit meine ich aber nicht die Kosten sondern den Energieverbrauch zur Erzeugung.
    Was bringt es wenn ich 2000 Einheiten zur Erzeugung verbrauche und nur 1500 Einheiten rausbekommen? NICHT ?

    Weiters stehen in Deutschland trotzdem Kohlekraftwerke zur verfügung die bei Windausfall den Verbrauch übernehmen. Lt diesem Bericht rechent sich das überhaupt nicht.


  • Mod

    durito schrieb:

    Ich kenn mich mit FKWs nicht gut aus, aber wie heiss ist diese Plasma? Jedenfalls zu heiss, dass der FKW-Betrieb "so ungefaerhlich" wie ein AKW waer. Und nicht mal die kriegen wir hin..

    Plasma wird durch Magnetfelder "gehalten"... brechen diese zusammen, zerfällt auch das Plasma. Das darf man sich nicht wie in einem Ofen vorstellen, wo flüssige Lava schwimmt.

    durito schrieb:

    -> Fazit: Windkraft. Wieviele Windraedchen brauchen wir um nen Jumbo nach NY zu schubsen?... 🤡

    Windkraft ist schön und gut, aber als Hauptträger der Versorgung einfach nur fahrlässig. Wir haben im letzten Sommer gesehen, wie leicht sich das Wetter mal völlig untypisch verhält (3 Monate Hitzewelle). Was ist, wenn wir nun aus ähnlichen Gründen eine "Windstillewelle" haben, wo der geringste Wind seit 100 Jahren weht? Die Öko-Ängstlichen predigen doch ständig, daß sich das Weltklima bereits verändert hat... also bedeutet das im Umkehrschluß, daß wir aus heutigen Windverhältnissen nicht mehr auf die Windverhältnisse in 5 oder 10 Jahren schliessen dürfen.

    Wind als Ergänzung ja, aber die Basislast muß aus einer Quelle stammen, die grundsätzlich verfügbar ist.

    Und wer jetzt Solarstrom sagt, dem lege ich folgende Quelle ans Herz:
    "1816 - The Year without a Summer"
    http://wchs.csc.noaa.gov/1816.htm

    Vor allem folgende Passagen Three major volcanic eruptions took place between 1812 and 1817. Soufriere on St. Vincent Island erupted in 1812; Mayon in the Philippines in 1814; and Tarnbora on the island of Sumbawa in Indonesia in 1815. The worst was Tambora, a 13,000-foot volcano that belched f1ame and ash from April 7 to 12, 1815; and rained stone fragments on surrounding villages. und According to William Humphreys, a Weather Bureau scientist writing almost a century later, the cold years were caused largely by volcanic dust in the earth's atmosphere: Such dust partially shields the Earth from the Sun's rays, but permits heat to escape from the Earth, thus lowering the temperature.

    Ergo, so eine Umstellung der Energieversorgung mag für einen planlosen Politiker tragbar sein, aber als Ingenieur kann man eine solche Versorgung unter den gegebenen Randbedingungen nicht akzeptieren.



  • Jo, auf deutsch: Wir sitzen in der Scheisse..
    Keine Alternative zur Verbrennung von Treibstoffen in Aussicht, also was sollen wir uns um Speichermoeglichkeiten von Energie kuemmern?...



  • durito schrieb:

    Naja, im Vergleich zu nem "simplen AKW" ist n'FKW doch recht viel komplizierter.

    Das stimmt, allerdings ist es dennoch sehr viel ungefährlicher. Komplizierter heißt nicht immer gefährlicher.

    durito schrieb:

    Das Plasma unter Kontrolle zu halten ist bestimmt sehr gefaehrlich und schwierig -> hohe Unfallgefahr.

    So problematisch ist das gar nicht. Da im Plasma ja einzelne Ladungsträger vorliegen, kann man die "Suppe" ganz gut durch Magnetfelder im Zaum halten. Dabei berührt das Plasma die Wände des Fusionsreaktors gar nicht.
    In dem FR befinden sich zudem nur relativ geringe Mengen Plasma auf einmal. Sollte also mal das Magnetfeld zusammenbrechen, dann würde das Plasma nur noch einige Minütchen nachglühen und dann wäre vorbei. Wenn ich recht informiert bin, dann dürfte der Anlage dabei nichtmal größerer Schaden zugefügt werden.

    Zu einer Kernschmelze oder vergleichbarem wie bei einem KKW kann es bei einem FKW gar nicht kommen.

    durito schrieb:

    Ich kenn mich mit FKWs nicht gut aus, aber wie heiss ist diese Plasma? Jedenfalls zu heiss, dass der FKW-Betrieb "so ungefaerhlich" wie ein AKW waer. Und nicht mal die kriegen wir hin..

    Das Plasma ist i.d.R. einige Millionen Grad heiß. Das spielt aber gar nicht so die große Rolle, da es ja wie schon gesagt im Vakuum isoliert ist, es kommt mit keinem Bauteil in Berührung.


  • Mod

    Ach Quark.

    Hauptproblem ist, weil hier ideologisch geforscht und gefördert wird.

    Lässt man die Forschung und Entwicklung selbständig nach Lösungen suchen, werden tragbare und belastbare Lösungen gefunden werden.

    Aber zur Zeit sind Forschungen in Richtung Fusion oder Atom mit Denkverbot belegt.

    Solar und Wind MÜSSEN die Lösungen sein, selbst wenn sie gravierende technische Nachteile haben, weil es politisch gewollt ist.

    So kommt man natürlich auf keinen - verzeih das Wortspiel - grünen Zweig.

    Letztendlich wird es laufen wie üblich: die Japaner entwickeln die Technik, weil sie dort keine Denkverbote haben sondern in alle Richtungen forschen dürfen, die Taiwanesen bauen die notwendigen Hitech-Bauteile, weil dort die Lohnkosten niedriger sind für Massenfertigungen und in Deutschland keiner in solche Stätten investiert, und die Amerikaner werden die ersten sein, die es kaufen, weil es neu ist. Und wir überlegen uns steuerliche Maßnahmen um die Leute zu ermuntern, die Technik einzusetzen.



  • Marc++us schrieb:

    Plasma wird durch Magnetfelder "gehalten"... brechen diese zusammen, zerfällt auch das Plasma. Das darf man sich nicht wie in einem Ofen vorstellen, wo flüssige Lava schwimmt.

    Ja das ist mir auch bewusst, aber mal angenommen das Magnetfeld bricht zusammen, da zerfaellt das Plasma doch nicht so rasch, dass es keinen Schaden mer anrichten kann, oder?

    Wie siehts eigentlich mit Abfall aus? Hab mal gehoert, dass die Halbwaertszeit wesentlich kleiner ist als bei AKW-Muell, stimmt das?



  • geothermie is meine ich die sicherste alternative energiequelle.
    ich meine letztes im gesehn zu haben, dass man damit bis zu 20% des energiebedarfs in D decken kann.
    leider ist es noch sehr teuer löcher 5km tief in die erde zu buddeln.



  • Wellenkraftwerke gibt es auch schon recht billig.



  • Marc++us schrieb:

    Ach Quark.

    Hauptproblem ist, weil hier ideologisch geforscht und gefördert wird.

    Lässt man die Forschung und Entwicklung selbständig nach Lösungen suchen, werden tragbare und belastbare Lösungen gefunden werden.

    Aber zur Zeit sind Forschungen in Richtung Fusion oder Atom mit Denkverbot belegt.

    Solar und Wind MÜSSEN die Lösungen sein, selbst wenn sie gravierende technische Nachteile haben, weil es politisch gewollt ist.

    So kommt man natürlich auf keinen - verzeih das Wortspiel - grünen Zweig.

    Letztendlich wird es laufen wie üblich: die Japaner entwickeln die Technik, weil sie dort keine Denkverbote haben sondern in alle Richtungen forschen dürfen, die Taiwanesen bauen die notwendigen Hitech-Bauteile, weil dort die Lohnkosten niedriger sind für Massenfertigungen und in Deutschland keiner in solche Stätten investiert, und die Amerikaner werden die ersten sein, die es kaufen, weil es neu ist. Und wir überlegen uns steuerliche Maßnahmen um die Leute zu ermuntern, die Technik einzusetzen.

    Glaubst doch selber nicht, dass wenn Du dem Kapitalismus freien lauf laesst, dass der dann ploetzlich nachhaltige Produkte bringt?...
    Da gibts nur ein Gesetz: Wir nehmen das, was im Moment grad am guenstigsten ist. Mit fatalen Folgen fuer die armen Kerle die nach uns kommen.
    Es ist Aufgabe der Politik, Nachhaltig zu denken. Die Industrie kann das naemlich nicht. (Damit mein ich jetzt aber nicht, dass Schroedi und all die aufm richtigen Weg sind)


  • Mod

    durito schrieb:

    Glaubst doch selber nicht, dass wenn Du dem Kapitalismus freien lauf laesst, dass der dann ploetzlich nachhaltige Produkte bringt?...
    Da gibts nur ein Gesetz: Wir nehmen das, was im Moment grad am guenstigsten ist. Mit fatalen Folgen fuer die armen Kerle die nach uns kommen.

    Du arbeitest sicherlich nicht in der Industrie, sonst wüßtest Du, daß die Firmen extrem hohe Beträge in die Entwicklung von Produkten der nächsten und übernächsten Generation stecken.

    Natürlich nicht, um nachhaltige Produkte zu entwickeln - da hast Du schon recht. Aber die Firmen tun das, um nachhaltige Gewinne zu erzielen und zu überleben. Und dies kann und muß man ausnutzen.

    Sobald die Industrie z.B. für Wasserstoff günstige Anwendungsmöglichkeiten gefunden hat und es das günstigste Produkt ist, wird es ganz automatisch kommen. Das war schon immer so. Also muß man einfach nur der Industrie ermöglichen zu forschen, denn es ist durchaus die Zielsetzung der Industrie Zukunftsprodukte zu verbilligen und neue "günstigste" Produkte zu erhalten.

    durito schrieb:

    Es ist Aufgabe der Politik, Nachhaltig zu denken. Die Industrie kann das naemlich nicht.

    Die Politik kann das auch nicht und zeigt ihr Versagen tagtäglich. Die Politik denkt noch weniger nachhaltig als die Industrie, nämlich nur bis zu den nächsten Wahlen. Die Industrie hat wenigstens die Absicht, noch in 10 Jahren zu existieren, nicht nur in 4.



  • durito schrieb:

    Ja das ist mir auch bewusst, aber mal angenommen das Magnetfeld bricht zusammen, da zerfaellt das Plasma doch nicht so rasch, dass es keinen Schaden mer anrichten kann, oder?

    Soweit ich mich erinnere, wurde die Energie fuer das Magnetfeld in einem Schwungrad gespeichert. Allerdings währte dieses Experiment nur 1-2 Sekunden.
    Es soll aber wirklich ein GAU-Faktor sein, wenn das Plasma nicht "gehalten" werden kann, denn die Themperaturen sind ja wirklich unverstellbar, selbst wenn das Plasma "nur" mit Sauerstoff in Berührung kommt, und mal eben ein kleinen Wärmeaustausch vornimmt ;).
    Genug der Schwarzmalerei, wens interessier hier mal ein ganz interessantes PDF dazu.

    http://de.srd.yahoo.com/S=9167327/K=fusionsenergie+magnetfeld/v=2/l=WS1/R=1/*-http://www.pro-physik.de/Phy/pdfs/ISSART13404DE.PDF



  • Stimmt schon, die Industrie unternimmt alles, um in 50 jahren noch zu existieren. Aber das hat mit Umweltschutz gar nix zu tun, im Gegenteil. Solang Oel noch billig ist, steht (wasauchimmer) gar nicht zur Diskussion.

    Einfaches Bsp.: Ein Fischer, welcher nach dem Gesetz des Kapitalismus fischt. Denkste der hoert auf zu fischen, bevor jeder Fisch tot ist?... Wenn dem niemand sagt, er muesse aufhoeren, dann hoert er nicht auf, weil sonst seine Konkurrenz mehr fischt..
    Und sag jetzt nicht: "er kann ja neue Fische aussetzen dann nimmt er mehr ein". Willkommen in der realen Welt..

    Kapitalismus verhalet sich wie ein Virus.. Ich geb Dir recht, dass die Politik voll und ganz versagt, aber eben nur, weil sie gegenueber der Wirtschaft nix zu melden hat..

    Naja, ich lass mich hier wiedermal auf ne ausartende Diskussion ein.. 🙂

    PS: Ne, arbeite nicht in Industrie, aber in Forschung. Weiss sehr wohl, was die Industrie so alles unternimmt...



  • durito schrieb:

    Einfaches Bsp.: Ein Fischer, welcher nach dem Gesetz des Kapitalismus fischt. Denkste der hoert auf zu fischen, bevor jeder Fisch tot ist?... Wenn dem niemand sagt, er muesse aufhoeren, dann hoert er nicht auf, weil sonst seine Konkurrenz mehr fischt..
    Und sag jetzt nicht: "er kann ja neue Fische aussetzen dann nimmt er mehr ein". Willkommen in der realen Welt..

    Schau dir doch mal an, wie das vor etwa 100 Jahren mit dem Walfang, also dem Walöl, dem bekanntermaßen einzigen Rohstoff, mit dem man Straßenlaterenen betreiben konnte, gelaufen ist. Als jemand, der in der Forschung tätig ist, kannst Du ja alleine arbeiten.



  • www.wasserauto.de

    insbesondere http://www.wasserauto.de/html/stanley_meyer.html

    kann mir bitte jemand erkären wie das funktionieren soll, ich meine das Prinzip dahinter? mit google hab ich nix (brauchbares) gefunden...


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