Gentechnisch verbesserte Nahrungsmittel



  • foo, Du hast eines nicht erfasst.. Wenn was schief läuft (und es läuft immer irgendwas schief), dann knallts ganz gewaltig. Pflanzen sind nicht was, dass Du begrenzt anbauen kannst. Wenn was schief läuft, dann kann sich dieser "Fehler" schnell sehr weit verbreiten. Dann betriffts nicht mehr nur Tschernobyl...



  • Also ich weiß nicht was ihr habt. Die Menschen haben Pflanzen schon seit Jahrtausenden gentechnisch verändert, nur, dass es heutzutage etwas leichter und schneller geht. Ohne Genveränderungen hätten wir heute nicht die Feldfrüchte, wie sie jetzt sind. Getreide z. B. wäre einfaches Gras mit ein paar kleinen Samen.

    Natürlich sollte nicht übertrieben werden mit der heutigen Gentechnik, aber total dagegen zu sein, ist schwachsinn.

    Aja, weil das Beispiel mit dem Reis gefallen ist. Der Reis wurde auch so verändert, dass er Vitamin A enthält. In asiatischen Ländern werden nur sehr wenig Nahrungsmittel, die dieses Vitamin enthalten, konsumiert, was zur Verschlächterung der Augen führt (Grauer Star war glaub ich meistens das Resultat).


  • Mod

    AJ schrieb:

    Also ich weiß nicht was ihr habt. Die Menschen haben Pflanzen schon seit Jahrtausenden gentechnisch verändert, nur, dass es heutzutage etwas leichter und schneller geht.

    Das hier ist das Problem:

    http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=C94EBBEE-4237-40B4-A9685229803C0F7F&language=de

    Zur Zeit versuchen die Gentechniker nur, die vorhandenen Saatmittel und Pflanzen gegen VORHANDENE CHEMISCHE GIFTE resistent zu machen, damit man die Dosis der chemischen Stoffe erhöhen kann. Das kann kein richtiger Weg sein.

    Ginge es wirklich darum, eine Pflanze gegen einen Pilz abzuhärten... na gut. Aber sie gehen anders vor, sie machen die Pflanze gegen ein Pilzgift resistent und giften den Pilz nachher weg. Aber was mit den Restgiften passiert ist ja wohl klar => Grundwasser, Nahrung. Zur Zeit ist Gentechnik in der Landwirtschaft einzig ein Mittel zur Erhöhung der Giftdosis in der Nahrung. Ich bin ja kein Unmensch, so ein bißchen Gift in der Nahrung bringt niemanden um. Trotzdem wünsche ich mir, daß die Forschung versucht die Giftmenge zu reduzieren, nicht zu erhöhen.



  • Abbadon schrieb:

    etechniker schrieb:

    Abbadon schrieb:

    Ich finde man sollte die gentechnik bedenkenlos einsetzen solange es keine anzeichen dafür gibt, dass sie schädlich ist.

    Aha... interessante Auffassung... So wie man Contergan bedenkenlos eingesetzt hat, bis es Anzeichen gab, dass es schädlich sein könnte ? 🙄 Man, erstmal nachdenken, dann schreiben !

    Man sollte natürlich schon untersuchen ob das gentechnisch erzeugte Produkt schädlich ist. Aber wenn die Untersuchung nichts negatives ergibt, dann sollte man denke ich das Risiko eingehen. Die Welt wird schon nicht untergehen.

    Galt Atomkraft denn nicht auch als sicher? Fehler können nun mal nicht ausgeschossen werden.
    Die Konsequenzen eines solchen Fehlers könnten sehr schwerwiegend sein (kein Weltuntergang, aber das Ökosystem ist sehr leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Stell Dir vor, was das Aussterben der Bienen bedeuten würde).
    Ich glaube es ist unbestritten, dass Gentech noch wesentlich gefährlicher zu handhaben ist als Atomkraft. Und ein GAU in der Gentech wäre auch deftig krasser.. Also würde man es wohl besser bleiben lassen..

    Naja, eh egal, die Wissenschaft schert sich eh kaum um Nachhaltigkeit oder Ethik. Gentech wird so oder so kommen...



  • Auf Bienen kann ich verzichten, wenn ich dafür genetisch erzeugte Killer-Regenwürme bekomme!



  • foo schrieb:

    Und das pflanzliches und tierisches(oder gar menschliches) Erbgut sich durch essen vermischen ist ein solcher Schwachsinn. Eine Urban Legend für Idioten mehr nicht.

    Vermischen werden sie sich nicht. Dennoch ist es möglich das besagte Pflanzen mutagene Substanzen enthalten oder Produzieren eben als Folge der Veränderung.
    Dies hat unter ungünstigen Umständen auch Einfluss auf das tierische bzw. menschliche Genom.



  • Frag mich eh was daran schädlich sein soll.

    Ich mein im Prinzip intressiert doch eh nur was in den Dingern am Ende drin ist.
    Und ob man nun leicht manipulierte Gene verdaut oder nicht sollte eigentlich völlig wurst sein.
    Ich füge sie ja nicht zu meinen Genen hinzu, ich ESSE sie...

    Und wenn man sich dadurch die ganzen Pestizide spart weil die Krankheiten da eh keine Chance haben ist das doch super... hmm ist wohl wie mit Elektrosmog :o

    Artenschutz für Krankheiten gibt es ja noch nicht zum Glück ^^



  • Hallo

    ca. diese Auffassung hatten auch diejenigen Wissenschaftler, die der Ansicht waren
    Bienen zu "erzeugen", die viel mehr Honig liefern.

    Das Ergebnis sieht man in Amerika

    MfG
    Klaus



  • dreaddy schrieb:

    Ich mein im Prinzip intressiert doch eh nur was in den Dingern am Ende drin ist.
    Und ob man nun leicht manipulierte Gene verdaut oder nicht sollte eigentlich völlig wurst sein.
    Ich füge sie ja nicht zu meinen Genen hinzu, ich ESSE sie...

    😃
    Es geht auch nicht darum, dass Du zum Weizenkorn mutierst wenn Du Brot isst. Ne, mal angenommen, man findet nen Weg um Schaedlings-Kaefer XY zu killen (indem man Weizen veraendert). Tiptop, man bringt das in die Produktion, saet es an, und ups: neben den Kaefern sterben auch die Bienen (die muessen jetzt einfach mal fuer n'Beispiel herhalten). Und jetzt?...


  • Mod

    [quote="durito22]Es geht auch nicht darum, dass Du zum Weizenkorn mutierst wenn Du Brot isst.[/quote]

    Das würde aber dem Spruch "dumm wie Brot" neues Leben verleihen. 😃



  • Marc++us schrieb:

    AJ schrieb:

    Also ich weiß nicht was ihr habt. Die Menschen haben Pflanzen schon seit Jahrtausenden gentechnisch verändert, nur, dass es heutzutage etwas leichter und schneller geht.

    Das hier ist das Problem:

    http://www.landwirtschaft.ch/deutsch/aktuell/newsdetail.cfm?ObjID=C94EBBEE-4237-40B4-A9685229803C0F7F&language=de

    Zur Zeit versuchen die Gentechniker nur, die vorhandenen Saatmittel und Pflanzen gegen VORHANDENE CHEMISCHE GIFTE resistent zu machen, damit man die Dosis der chemischen Stoffe erhöhen kann. Das kann kein richtiger Weg sein.

    Ginge es wirklich darum, eine Pflanze gegen einen Pilz abzuhärten... na gut. Aber sie gehen anders vor, sie machen die Pflanze gegen ein Pilzgift resistent und giften den Pilz nachher weg. Aber was mit den Restgiften passiert ist ja wohl klar => Grundwasser, Nahrung. Zur Zeit ist Gentechnik in der Landwirtschaft einzig ein Mittel zur Erhöhung der Giftdosis in der Nahrung. Ich bin ja kein Unmensch, so ein bißchen Gift in der Nahrung bringt niemanden um. Trotzdem wünsche ich mir, daß die Forschung versucht die Giftmenge zu reduzieren, nicht zu erhöhen.

    Schade, dass es dazu missbraucht wird. 😞 Ich dachte eigentlich die Leute wären intelligenter...



  • [Edit]doppelter Eintrag, bitte löschen![/Edit]



  • Zur Zeit versuchen die Gentechniker nur, die vorhandenen Saatmittel und Pflanzen gegen VORHANDENE CHEMISCHE GIFTE resistent zu machen, damit man die Dosis der chemischen Stoffe erhöhen kann. Das kann kein richtiger Weg sein.

    Sowas kann es nur in einem kapitalistischen System geben. 😡 Gehört verboten!!!


Anmelden zum Antworten