> Liebe [biologisch gesehen ?] o00o
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Die Liebe zwischen Mann und Frau hat viel mit Hormonen zu tun.
Und die Evolution hat zu dem jetzigen Zustand geführt.
Am Anfang einer Beziehung ist es gut, wenn man so richtig scharf aufeinander ist. Also gibt's den dafür notwendigen Hormonschub. Vor allem die Männer weichen in dieser der ausgewählten Partnerin nicht mehr von der Seite. Es geht darum, sicherzustellen, dass man selbst derjenige ist, der den goldenen Schuss landet. Und kein anderer!
Nach etwa einem halben bis ganzen Jahr, geht die Natur davon aus, dass das Weib nun endlich schwanger ist. Das erste Hormon kann nun wieder runtergefahren werden. Nun braucht die Schwangere aber Schutz. Nun ja, sie würde ihn nicht wirklich brauchen, aber die Männer, die sich nach diesem Verhaltenmuster verhalten, hatten über Jahrtausende einfach die höhere Reproduktionsquote. Also kommt nun ein zweites Hormon ins Spiel, das dafür sorgt, dass der Mann bei seiner inniggeliebten Frau bleibt. Man(n) kümmert sich jahrelang um die Aufzucht der hoffentlich eigenen Kinder. Sind die Kinder dann aus dem gröbsten herausen, meint die Natur, es wäre besser, sich wieder einen anderen Partner zu suchen. Also wird wieder an den Hormonen gedreht, dass man den augenblicklichen Partner nicht mehr so toll findet. In den Scheidungsstatistiken nennt man das dann 'das verflixte siebte Jahr'.
Ist nur so grob aus'm Gedächtnis. Wo ich das vor Jahren gelesen habe, weiss ich nicht mehr. War aber irgendwas wissenschaftliches, möglicherweise 'Spektrum der Wissenschaft' oder so...
So, wie die Menschheit heute ist, haben sich die Menschen in den vergangenen Jahrtausenden am erfolgreichsten reproduziert. Dazu gehört auch, dass sich die Männchen wie Machos benehmen, und die Weibchen auf materielle Dinge abfahren.
Nachdem man aber am Menschen so schwer Sexualstudien machen kann, studiert man seine Verwandten. Die Bonobo-Schimpansen sind in dieser Beziehung geradzu ideal geeignet. Dort gibt's alles, nicht nur Heteros. Beziehungen zum gleichen Geschlecht gehören zur Tagesordnung. Die Weibchen prostituieren sich für eine schöne Frucht, und manchmal gibt's auch eine Vergewaltigung.Und noch ne kleine Randbemerkung:
Ihr wisst doch, Männlein und Weiblein unterscheiden sich durch das X- und Y-Chromosom. Seit Anbeginn der geschlechtlichen Fortpflanzung haben sich diese beiden Chromosomen niemals(!) miteinander vermischt.
Das hat nun zur Konsequenz, dass sich Menschen-Männchen und Schimpansen-Männchen genetisch näher sind, als Menschen-Männchen und Menschen-Weibchen.
Mädels freut euch nicht zu früh. Bei Euch ist es natürlich entsprechend genauso
schönen Gruß
Werner
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lover schrieb:
AJ schrieb:
JayJay schrieb:
Ich bin gerade dabei mir zu überlegen/herauszufinden was Liebe in biologischer Sicht bedeutet/ist/heißt!!
Die Ausschüttung von vielen Glückshormonen

Liebe != Verliebtheit
Wenn du das Gefühl nur hast während du verliebt bist, dann tust du mir leid.
@Erhard Henkes
Schade, dass du die Welt nur Schwarz/Weiß siehst.Wenn man es übrigens genau nimmt, dann gibt es mehr als Gott und Satan und wenn man es nach der Bibel und den wahren Geboten Gottes sieht, dann gibt es auch keinen Satan (-> Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!), der ja ständig als gottesgleich hingestellt wird. Du hast dich also genaugenommen schon versündigt, indem du an einen Satan als Gott (was aus deinen Behauptungen klar hervorgeht) glaubst (aber wohl nicht anbetest; will dir ja nichts unterstellen).
Man braucht auch keinen Gott oder eine Wissenschaft um zu lieben.
@Thema
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier über verschiedene Arten von Liebe diskutiert wird. Vielleicht sollten wir bzw. der Threadersteller mal festlegen über was wir diskutieren. Wobei der Sinn der "biologischen Liebe" bereits erklärt wurde -> Fortpflanzung.
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AJ schrieb:
Wenn man es übrigens genau nimmt, dann gibt es mehr als Gott und Satan und wenn man es nach der Bibel und den wahren Geboten Gottes sieht, dann gibt es auch keinen Satan (-> Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!), der ja ständig als gottesgleich hingestellt wird. Du hast dich also genaugenommen schon versündigt, indem du an einen Satan als Gott (was aus deinen Behauptungen klar hervorgeht) glaubst (aber wohl nicht anbetest; will dir ja nichts unterstellen).
...weit daneben
Der gute ErhardHenkes hat übrigens was anderes gesagt als das was du verstanden hast 
Wenn man es genau nimmt und nach den Aussagen der Bibel geht dann gibt es sehr, sehr wohl einen Satan. In der Bibel findest du sogar seine 'Entstehungsgeschichte' bzw. seinen Fall (Satan war nämlich mal ein Engel und nicht nur irgendein Engel, sondern 'der' Engel; Er war nämlich der Lobpreisleiter in den Himmeln....aber das kannst du ja selber nachlesen
->trau dich!) Er ist der 'Gegenspieler' Gottes, aber natürlich ein ziemlich unterlegener.
post scriptum:
Frage am Rande: Was ist die größte Lüge des Teufels? Die größte Lüge des Teufels ist, daß es ihn nicht gibt;-)
Wie wäre es mit einem Glaubensfragen-Forum
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wie war das doch gleich beim Anhalter? Mit dem Glauben...ähm...und Gott verschwand in einer Logikwolke..., muss mal nach suchen
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@freshman
Stell mal lieber deine Kinderbibel wieder zurück in den Schrank und nimm eine richtige zur Hand. Am besten eine, die nicht 10mal (stark übertrieben!) übersetzt oder sollte ich besser sagen interpretiert wurde.Es gibt zwar Passagen in denen ein Wiedersacher (=Satan) erwähnt wird, aber ob dies richtig interpretiert wurde beim Übersetzen und ob man daraus einen gottähnlichen Wiedersacher, der auch noch ein gefallener Engel sein soll, zu machen, ist eine andere Frage. Das Bild und die große Bedeutung des Teufels wurde übrigens erst im Mittelalter geprägt. Das kam aber eher durch die Missionierung der sog. Heiden. Die Götze einer bestimmten oder auch mehreren Gottheiten dieser Kulturen wurden zum heutzutage bekannten üblichen Bild des Teufels.
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@AJ: langsam aber sicher beschleicht mich das Gefühl, daß du gar nicht weißt was in der Bibel alles so über den 'Fresser' steht. Ich beziehe mich dabei auch nicht auf Übersetzungsgefälschte Passagen oder Versionen. Aber lese es doch noch einmal selber nach (Kannst natürlich dazu auch den Urtext nehmen;-)
Wenn Du es wirklich genau wissen willst: ich lese in einer Elberfelder Übersetzung (revidierte), aber ich glaube, daß dies bezüglich unserer Thematik eher trivial ist.
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Apropos Bibel:
Wusstet ihr dass das hebräische Wort für "erkennen" gleichzeitig "ficken" bedeutet (im Ernst). Und die erkennen sich oft in der Bibel. Irgendjemand hat auch mal gemeint dass da nie Jungfrau stehen würde sondern immer nur junge Frau im hebräischem Original, und dass es von den Griechen falsch übersetzt worden ist oder so. Ich glaube, eine Deutsche Bibel enthält ziemlich viel Schwachsinn.
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illuminator schrieb:
Ach, noch ein Links zum Thema (sehr sehenswert!
):
http://fluid.jku.at/Personen/JAVUREK//Filme/Lamour.asfHey, vielen Dank fuer den Link!

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@Davy Crockett V(_)V: das mit dem'erkennen' stimmt

'Und ... erkannte ... und ... gebahr einen Sohn...'Wäre ja auch ziemlich unrealistisch, daß ein solches Buch, dessen jüngste Teile sogar noch in einer Zeit absolut unterschiedlicher Soziokultureller Umstände in einer viel früheren Gesellschaftsform in einem anderen geographischen Gebiet mit fremder Sprache geschrieben worden sind, eins zu eins Wort- und Sinngemäß übersetzt werden könnte. Klar sind da gewisse 'Verfremdungen' drin.
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@freshman
Ich weiß zumindest noch in groben Zügen was in der Bibel steht. Auswendig weiß jeden Absatz sicherlich nicht; habe auch kein wirkliches Interesse dran. Allerdings weiß ich gut, dass man das mit dem Teufel nicht so genau nehmen sollte. Das sind Interpretationen aus dem Mittelalter, in dem das Bild und die Personizierung des Teufels erst entstand.
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AJ schrieb:
...aus dem Mittelalter, in dem das Bild und die Personizierung des Teufels erst entstand.
@AJ: aber das ist doch historisch falsch?! zB siehe das dicke Buch. Womit begründest du diese These?
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@freshman
Was für ein dickes Buch? Und was soll historisch falsch sein?Schau dir doch mal all die anderen Religionen (also nicht christliche) an, die es gibt. Dort gibt es keinen Teufel (auch wenn es gern so dargestellt wird). Den gibts soviel ich weiß nicht mal richtig (also als Person) im Judentum.
Das was gerne als Teufelswerk bezeichnet wird, sind einfach die Versuchungen, denen der Mensch ausgesetzt ist. Es war weder der Teufel noch eine Schlange, die Adam und Eva verführt haben als Beispiel. Es war einfach die Versuchung.Wie schon beschrieben, stammt das Bild des Teufels aus der Zeit der Missionierung (-> Mittelalter). Die Götzen der sog. Heiden wurden zu Bildnissen des Teufels. Jeder kennt das typische Bild: Ein rotes Wesen, mit Hörnern, Ziegenbeinen und Schwanz. Bis auf die Farbe stimmt dieses Bild genau mit dem griechischen Gott Pan überein, der alles andere als böse war (wenn man das überhaupt konkret von einer Gottheit behaupten könnte). Typischerweise wurden meistens Fruchtbarkeitsgötter verteufelt.
Die Logik ist ganz einfach: Die anderen Gottheiten schlecht machen und den eigenen Gott als Retter darstellen. Zusätzlich noch Angst und Schrecken über die anderen Gottheiten bzw. einer Personifizierung dieser verbreiten.
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@AJ: Falsch ist es, daß die Personifizierung des Teufels erst im Mittelalter entstand. Mit dem 'dicken Buch' meine ich die Bibel, welche nicht nur von einem bösen Prinzip, sondern ganz klar von einer Person 'Teufel' oder 'Satan' oder 'Fresser' oder sonst wie redet; wobei der Name dessen ja eher trivial ist. Dieses Buch ist bereits vor dem Mittelalter geschrieben worden, ergo: existiert die Person des Teufels (im christl. Sinne) auch schon seitdem.
post scriptum:
wie bereits gesagt:freshman schrieb:
Was ist die größte Lüge des Teufels? Die größte Lüge des Teufels ist, daß es ihn nicht gibt.
Auch im Judentum (siehe altes Testament) gibt es einen 'Teufel';-)
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Die Bibel an sich ist sicherlich weit vor dem Mittelalter verfasst worden. Allerdings nicht ein deutsch! Außerdem entstand das Werk erstmal aus Erzählungen (Altes Testament). Dann kommen wir mal zu den Übersetzungen. Schlimmstenfalls hast du eine Bibel, die zuerst aus ihrer Urform (hebräisch, glaub ich) ins Griechische übersetzt wurde, dann noch ins Lateinische und als nächstes ins Deutsche. D. h. für den Inhalt, dass er mind. 3 mal interpretiert wurde
. So und jetzt stell dir vor, dass das ganze Werk nicht einer übersetzt hat, sondern mehrere und es wahrscheinlich auch mehrere Fassungen (Reinterpretationen) gibt.Ein schönes Beispiel für grobe Unterschiede ist übrigens das neue Testament. Jeder der Evangelisten (also die 4 Apostel, die das neue Testament geschrieben haben) hat die Geschehnisse etwas anders beschrieben.
Also, wenn du mir eine Bibel bringen kannst, die eindeutig vor dem Mittelalter entstanden ist, in ihrer Ursprache ist und einen Text über einen personifizierten Teufel besitzt (vielleicht noch nen neutralen Übersetzer hinzurufen ;)), dann wäre ich überaus beeindruckt. Allerdings bezweifle ich, dass das möglich ist.
Naja im Endeffekt ist es eh egal. Ich glaube an kein allmächtiges Wesen. Weder an ein absolut gutes (=> Gott), weder an ein absolut böses (=> Teufel).
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Hörner, Pferdefuß und Schwanz sind dem Teufel erst im Mittelalter aus der Gestalt des griechischen Gottes Pan zugewachsen. Schwefelgestank kam später als Ausschmückung hinzu. Daran kann man ihn nicht identifizieren.
Satan kommt verstellt als Engel des Lichtes (2 Kor 11,14). Der Name Luzifer (lateinisch: Lichtträger) drückt etwas davon aus.
Die griechische Übersetzung des hebräischen Satan ist Diabolos (Durcheinanderbringer). Daher stammt das deutsche Wort "Teufel".
Liebe ist der Gegenpol zur zerstörerischen Kraft des Bösen.
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Luzifer hat nichts mit dem Teufel zu tun. Genausowenig wie Baal (-> Belzebub), Baphomet und wie viele Namen mehr, die eigentlich Gottheiten anderer Kulturen gehören und zu Synonymen des Teufels gemacht wurden, der eigentlich nur eine Erfindung ist. Es gibt kein personifiziertes absolutes Böses, dass alles Schlechte dieser Welt hervorruft. ALLES hat seine Vor- und Nachteile, hat eine gute und eine schlechte Seite.
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ALLES hat seine Vor- und Nachteile, hat eine gute und eine schlechte Seite.
Die Liebe nicht!

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alleswisser schrieb:
ALLES hat seine Vor- und Nachteile, hat eine gute und eine schlechte Seite.
Die Liebe nicht!

Auch die Liebe und der Hass.
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AJ schrieb:
Es gibt kein personifiziertes absolutes Böses, dass alles Schlechte dieser Welt hervorruft.
Wolfowitz?
