Sind Jungen bessere Programmierer?



  • Dass das nicht unbedingt wissenschaftlich belegt ist, habe ich ja auch schon erwähnt. Aber die Aufgabenverteilung hat sich wohl so ergeben, weil man eine frische Mutter schlecht auf die Jagd schicken kann. Finden Neugebohrene bestimmt nicht gut, wenn sie vom Steinzeitpapa mit Mamut gefüttert werden.



  • scrub schrieb:

    was mir vor allem fehlt: der grund für die damaligen menschen, die aufgaben so zu verteilen, wie es im "höhlenmodell" postuliert wird.

    Aufgrund der Anatomie, nehme ich an. Schließlich sind auch beim Schimpansen die Rollen recht ähnlich verteilt, wie beim Menschen: die Männchen streifen duch die Gegend und verprügeln sich, die Frauen bilden Kaffeekränzchen und passen auf den Nachwuchs auf.



  • Das Buch ist doch nicht ernst gemeint; das sollte höchstwahrscheinlich primär eine humorvolle Auseinandersetzung mit verkaufsförderndem Titel sein.



  • Daniel E. schrieb:

    scrub schrieb:

    was mir vor allem fehlt: der grund für die damaligen menschen, die aufgaben so zu verteilen, wie es im "höhlenmodell" postuliert wird.

    Aufgrund der Anatomie, nehme ich an. Schließlich sind auch beim Schimpansen die Rollen recht ähnlich verteilt, wie beim Menschen: die Männchen streifen duch die Gegend und verprügeln sich, die Frauen bilden Kaffeekränzchen und passen auf den Nachwuchs auf.

    ja aber dieses ganze gerede von körperlicher konstitution und so macht doch nur heute sinn- wenn wir uns einbilden, dies habe sich wie beschrieben (-> höhle) entwickelt.
    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!
    denn zu diesem zeitpunkt waren die unterschiede noch nicht da, weil sie sich doch erst aufgrund dieses verhaltens entwickelt haben sollen.

    das buch ist eine pseudowissenschaftliche auftürmung von klischees.



  • - nichts -



  • scrub schrieb:

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!
    denn zu diesem zeitpunkt waren die unterschiede noch nicht da, weil sie sich doch erst aufgrund dieses verhaltens entwickelt haben sollen.

    Na, na. Jede Tierart hat schließlich ihre Eigenheiten, bei den Löwen jagen beispielsweise die Weibchen, und die Männchen liegen hauptsächlich in der Sonne, bei den Affen, von denen (oder von mir aus: von einem gemeinsamen Prototyp) wir abstammen, geht's eben anders zu. Irgendwann sind ein paar dieses affenähnlichen Geschöpfe auf zwei Beine als Fortbewegungsmittel umgestiegen und sind bald darauf in eine Höhle gezogen. Sie haben dabei nicht gleich die Zentralheizung erfunden oder die Geschlechterverteilung neu ausgewürfelt, sondern haben sich im großen und ganzen so aufgeführt wie bisher.

    das buch ist eine pseudowissenschaftliche auftürmung von klischees.

    Mag sein, ich kenne es nicht.



  • scrub schrieb:

    ja aber dieses ganze gerede von körperlicher konstitution und so macht doch nur heute sinn- wenn wir uns einbilden, dies habe sich wie beschrieben (-> höhle) entwickelt.

    Wohl nicht, anatomische Unterschiede gab es beim Menschen seit eh und je, wenn man noch dazu annimmt, das der Mensch im Allgemeinen vom Affen abstammt und dort (unter bestimmten Arten) eine Ähnliche Verteilung gegeben ist.

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!
    denn zu diesem zeitpunkt waren die unterschiede noch nicht da, weil sie sich doch erst aufgrund dieses verhaltens entwickelt haben sollen.

    Zum einen warscheinlich wegen der Anatomischen unterschiede, zum anderen wegen der natürlich gegebenen Rollenverteilung, die sich bei der Entwicklung des Menschen im Groben beibehalten hat. Und natürlich als logische Konsequenz das Frauen die Kinder kriegen und es bei uns gegeben ist, das wir sie sehr lange und intensiv erziehen/betreuen. Demenstprechend sind dann die Männer prädestiniert zum Jagen.

    Die obige Schilderung scheint mir schon logisch, evtl. ist auch nur gemeint, das sich diese Verhaltensweisen in diesem Entwicklungsstadium des Menschen besonders ausgeprägt haben soll.

    das buch ist eine pseudowissenschaftliche auftürmung von klischees.

    Hast du es ganz gelesen?



  • scrub schrieb:

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!

    Natürlich waren auhc damals die Unterschiede da. Ist sicher nciht einfach zu jagen, wenn man schwanger ist. Und außerdem stört es auch, wenn man Möpse vor sich herschaukeln muss, beim laufen. Die Frauen sind von der Natur einfach vorgesehen worde dafr, die Kinder, die sie ausgetragen haben, zu versorgen. Und die Männer schaffen Nahrung ran. Die Evolution hat das für gut befunden so. Und darum war es schon immer so und wird vermutlich noch lange so sein.



  • Besserwisser schrieb:

    scrub schrieb:

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!

    Natürlich waren auhc damals die Unterschiede da. Ist sicher nciht einfach zu jagen, wenn man schwanger ist. Und außerdem stört es auch, wenn man Möpse vor sich herschaukeln muss, beim laufen. Die Frauen sind von der Natur einfach vorgesehen worde dafr, die Kinder, die sie ausgetragen haben, zu versorgen. Und die Männer schaffen Nahrung ran. Die Evolution hat das für gut befunden so. Und darum war es schon immer so und wird vermutlich noch lange so sein.

    Das mit den Möpsen wird hoffentlich immer so sein 😃



  • randa schrieb:

    das buch ist eine pseudowissenschaftliche auftürmung von klischees.

    Hast du es ganz gelesen?

    Du denn?



  • So werden ja auch die Fettansaetze bei Maennern begruendet. Eher am Bauch, weils dort am wenigsten bei der Jagd stoert, im Gegensatz zu den Beinen.
    Bei Frauen gabs auch ne Begruendung, faellt mir aber nicht ein. Ich weiss auch nicht warum man immer auf die Hoehlenmenschen zurueckkommen muss, schliesslich ist das ja auch nur ein kleiner Zeitabschnitt in der Evolutionsgeschichte (wie die Neuzeit).

    Aber im Grunde genommen ist es doch voellig verstaendlich, wenn Frauen "anders denken", schliesslich wundert sich ja auch keiner dasz die restliche Anatomie unterschiedlich ist. Auch der Hormonspiegel ist unterschiedlich; Maenner haben bekanntlich mehr Testosteron im Blut, was aggressiver macht..



  • MaSTaH schrieb:

    Du denn?

    Nein.



  • *argh*



  • randa schrieb:

    scrub schrieb:

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!
    denn zu diesem zeitpunkt waren die unterschiede noch nicht da, weil sie sich doch erst aufgrund dieses verhaltens entwickelt haben sollen.

    Zum einen warscheinlich wegen der Anatomischen unterschiede, zum anderen wegen der natürlich gegebenen Rollenverteilung, die sich bei der Entwicklung des Menschen im Groben beibehalten hat. Und natürlich als logische Konsequenz das Frauen die Kinder kriegen und es bei uns gegeben ist, das wir sie sehr lange und intensiv erziehen/betreuen. Demenstprechend sind dann die Männer prädestiniert zum Jagen.

    du argumentierst nicht auf meiner basis, deswegen kommst du natürlich zu nem anderen ergebnis als ich. also: mir wird hier gesagt, "das hat sich halt so entwickelt". also muß es doch einen zustand geben, aus dem heraus sich das so entwickelt hat. und wie war der? das hast du hier nicht gesagt und auch kein anderer anhänger dieser verqueren höhlentheorien.



  • scrub schrieb:

    du argumentierst nicht auf meiner basis, deswegen kommst du natürlich zu nem anderen ergebnis als ich. also: mir wird hier gesagt, "das hat sich halt so entwickelt". also muß es doch einen zustand geben, aus dem heraus sich das so entwickelt hat. und wie war der? das hast du hier nicht gesagt und auch kein anderer anhänger dieser verqueren höhlentheorien.

    Ein solcher Anhänger bin ich nicht.
    Im übrigen ist die Frage nach dem Warum bei der Biologie fehl am Platz, denn woher sollen wir genau wissen, wieso sich eine bestimmte Rollenverteilung entwickelt hat, oder wieso eigentlich nicht auch Männer Babys kriegen...
    Ich sage nur, das dies möglicherweise auf einer durch die Evolution übertragenen Basis beruht.

    Also wenn du es nicht genau weißt und auch Andere es nicht genau wissen, fälle keine Pauschalurteile. 🙄



  • ganz zur ersten frage:
    nein, erziehungssache und soziologisch mehr oder weniger nachweisbar (im ansatz leicht, definitiv schwer)

    das kommt auch irgendwie vom patriachalischen system in dem wir leben

    aber wer genaueres wissen will besucht mal ne vorlesung an der uni in der es um Gesellschaft und den feministischen Diskurs geht

    mfg

    Gomberl

    PS: Ein Mann, den das auch mal interessiert hat und dessen Schwester "Feministische" Soziologie studiert



  • gomberl schrieb:

    ganz zur ersten frage:
    nein, erziehungssache und soziologisch mehr oder weniger nachweisbar (im ansatz leicht, definitiv schwer)

    das kommt auch irgendwie vom patriachalischen system in dem wir leben

    aber wer genaueres wissen will besucht mal ne vorlesung an der uni in der es um Gesellschaft und den feministischen Diskurs geht

    mfg

    Gomberl

    PS: Ein Mann, den das auch mal interessiert hat und dessen Schwester "Feministische" Soziologie studiert

    und endlich ein mann, der nachdenkt 🙂

    puuh, dachte schon, den gibts nicht mehr ...



  • elise schrieb:

    gomberl schrieb:

    ganz zur ersten frage:
    nein, erziehungssache und soziologisch mehr oder weniger nachweisbar (im ansatz leicht, definitiv schwer)

    das kommt auch irgendwie vom patriachalischen system in dem wir leben

    aber wer genaueres wissen will besucht mal ne vorlesung an der uni in der es um Gesellschaft und den feministischen Diskurs geht

    mfg

    Gomberl

    PS: Ein Mann, den das auch mal interessiert hat und dessen Schwester "Feministische" Soziologie studiert

    und endlich ein mann, der nachdenkt 🙂

    puuh, dachte schon, den gibts nicht mehr ...

    Als ob diese Meinung, das wohl mehr Erziehung als Genetik im Spiel ist, nicht schon gefallen wäre. (Von mir z.B.) 🙄

    um noch mal darauf zurückgezukommen

    elise schrieb:

    ... warum ich dümmer bin als männer ...

    nochmal: Niemand hat das behauptet und von "dümmer" war schon mal gar nicht die Rede - es ging "nur" um logisches Denken.
    Gerade von Frauen kenne ich das eigentlich, dass sie darauf bestehen dieser Teil des Denkens mache höchsten ein Drittel aus, von dem was wir Intelligenz nennen. 😕 Wo ich übrigens auch zustimme.

    Ich vermute du bist einfach "angepisst" und überliest einfach was ich schreibe. Geh bitte mal darauf ein. Meinetwegen zerreiße meine Argumente in der Luft und sag mir endlich mal was du überhaupt meinst - ich bin der letzte der sich dagegen sperrt etwas zu lernen. 😃



  • ich finde gomberls ansatz, einfach mal augen und ohren offen zu halten, besser.

    im übrigen sollten männer solche themen lieber unter sich ausmachen. (auch ein feministischer ansatz im übrigen..), also folge einfach gomberls ideen.
    so long



  • elise schrieb:

    ich finde gomberls ansatz, einfach mal augen und ohren offen zu halten, besser.

    Er schreibt ja selber, daß das wissenschaftlich schwer nachweißbar ist, also helfen die Ohren wohl nicht weiter. Trotzdestominder sollte es dann stichhaltige Belege geben, also her damit.

    Mir ist jedenfalls nicht ganz klar, wieso man durch "unser patriarchalisches System", in dem man Mädchen im Kindesalter dazu verdonnert mit Puppen und Jungs mit Eisenbahnen zu spielen, sich das räumliche Vorstellungsvermögen (zB) der Jungs, und das multitaskingfähige Denken der Mädchen sich besser ausbildet. Oder sind das alles Vorurteile, die -- durch systematische Verfahrensfehler -- ständig in irgendwelchen Tests reproduziert werden?

    Mit sachlichen Grüßen


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