Sind Jungen bessere Programmierer?



  • Besserwisser schrieb:

    scrub schrieb:

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!

    Natürlich waren auhc damals die Unterschiede da. Ist sicher nciht einfach zu jagen, wenn man schwanger ist. Und außerdem stört es auch, wenn man Möpse vor sich herschaukeln muss, beim laufen. Die Frauen sind von der Natur einfach vorgesehen worde dafr, die Kinder, die sie ausgetragen haben, zu versorgen. Und die Männer schaffen Nahrung ran. Die Evolution hat das für gut befunden so. Und darum war es schon immer so und wird vermutlich noch lange so sein.

    Das mit den Möpsen wird hoffentlich immer so sein 😃



  • randa schrieb:

    das buch ist eine pseudowissenschaftliche auftürmung von klischees.

    Hast du es ganz gelesen?

    Du denn?



  • So werden ja auch die Fettansaetze bei Maennern begruendet. Eher am Bauch, weils dort am wenigsten bei der Jagd stoert, im Gegensatz zu den Beinen.
    Bei Frauen gabs auch ne Begruendung, faellt mir aber nicht ein. Ich weiss auch nicht warum man immer auf die Hoehlenmenschen zurueckkommen muss, schliesslich ist das ja auch nur ein kleiner Zeitabschnitt in der Evolutionsgeschichte (wie die Neuzeit).

    Aber im Grunde genommen ist es doch voellig verstaendlich, wenn Frauen "anders denken", schliesslich wundert sich ja auch keiner dasz die restliche Anatomie unterschiedlich ist. Auch der Hormonspiegel ist unterschiedlich; Maenner haben bekanntlich mehr Testosteron im Blut, was aggressiver macht..



  • MaSTaH schrieb:

    Du denn?

    Nein.



  • *argh*



  • randa schrieb:

    scrub schrieb:

    aber wieso haben die sich denn damals nicht überlegt: hey, die männers passen auf die wänste auf, die weiber gehen jagen!
    denn zu diesem zeitpunkt waren die unterschiede noch nicht da, weil sie sich doch erst aufgrund dieses verhaltens entwickelt haben sollen.

    Zum einen warscheinlich wegen der Anatomischen unterschiede, zum anderen wegen der natürlich gegebenen Rollenverteilung, die sich bei der Entwicklung des Menschen im Groben beibehalten hat. Und natürlich als logische Konsequenz das Frauen die Kinder kriegen und es bei uns gegeben ist, das wir sie sehr lange und intensiv erziehen/betreuen. Demenstprechend sind dann die Männer prädestiniert zum Jagen.

    du argumentierst nicht auf meiner basis, deswegen kommst du natürlich zu nem anderen ergebnis als ich. also: mir wird hier gesagt, "das hat sich halt so entwickelt". also muß es doch einen zustand geben, aus dem heraus sich das so entwickelt hat. und wie war der? das hast du hier nicht gesagt und auch kein anderer anhänger dieser verqueren höhlentheorien.



  • scrub schrieb:

    du argumentierst nicht auf meiner basis, deswegen kommst du natürlich zu nem anderen ergebnis als ich. also: mir wird hier gesagt, "das hat sich halt so entwickelt". also muß es doch einen zustand geben, aus dem heraus sich das so entwickelt hat. und wie war der? das hast du hier nicht gesagt und auch kein anderer anhänger dieser verqueren höhlentheorien.

    Ein solcher Anhänger bin ich nicht.
    Im übrigen ist die Frage nach dem Warum bei der Biologie fehl am Platz, denn woher sollen wir genau wissen, wieso sich eine bestimmte Rollenverteilung entwickelt hat, oder wieso eigentlich nicht auch Männer Babys kriegen...
    Ich sage nur, das dies möglicherweise auf einer durch die Evolution übertragenen Basis beruht.

    Also wenn du es nicht genau weißt und auch Andere es nicht genau wissen, fälle keine Pauschalurteile. 🙄



  • ganz zur ersten frage:
    nein, erziehungssache und soziologisch mehr oder weniger nachweisbar (im ansatz leicht, definitiv schwer)

    das kommt auch irgendwie vom patriachalischen system in dem wir leben

    aber wer genaueres wissen will besucht mal ne vorlesung an der uni in der es um Gesellschaft und den feministischen Diskurs geht

    mfg

    Gomberl

    PS: Ein Mann, den das auch mal interessiert hat und dessen Schwester "Feministische" Soziologie studiert



  • gomberl schrieb:

    ganz zur ersten frage:
    nein, erziehungssache und soziologisch mehr oder weniger nachweisbar (im ansatz leicht, definitiv schwer)

    das kommt auch irgendwie vom patriachalischen system in dem wir leben

    aber wer genaueres wissen will besucht mal ne vorlesung an der uni in der es um Gesellschaft und den feministischen Diskurs geht

    mfg

    Gomberl

    PS: Ein Mann, den das auch mal interessiert hat und dessen Schwester "Feministische" Soziologie studiert

    und endlich ein mann, der nachdenkt 🙂

    puuh, dachte schon, den gibts nicht mehr ...



  • elise schrieb:

    gomberl schrieb:

    ganz zur ersten frage:
    nein, erziehungssache und soziologisch mehr oder weniger nachweisbar (im ansatz leicht, definitiv schwer)

    das kommt auch irgendwie vom patriachalischen system in dem wir leben

    aber wer genaueres wissen will besucht mal ne vorlesung an der uni in der es um Gesellschaft und den feministischen Diskurs geht

    mfg

    Gomberl

    PS: Ein Mann, den das auch mal interessiert hat und dessen Schwester "Feministische" Soziologie studiert

    und endlich ein mann, der nachdenkt 🙂

    puuh, dachte schon, den gibts nicht mehr ...

    Als ob diese Meinung, das wohl mehr Erziehung als Genetik im Spiel ist, nicht schon gefallen wäre. (Von mir z.B.) 🙄

    um noch mal darauf zurückgezukommen

    elise schrieb:

    ... warum ich dümmer bin als männer ...

    nochmal: Niemand hat das behauptet und von "dümmer" war schon mal gar nicht die Rede - es ging "nur" um logisches Denken.
    Gerade von Frauen kenne ich das eigentlich, dass sie darauf bestehen dieser Teil des Denkens mache höchsten ein Drittel aus, von dem was wir Intelligenz nennen. 😕 Wo ich übrigens auch zustimme.

    Ich vermute du bist einfach "angepisst" und überliest einfach was ich schreibe. Geh bitte mal darauf ein. Meinetwegen zerreiße meine Argumente in der Luft und sag mir endlich mal was du überhaupt meinst - ich bin der letzte der sich dagegen sperrt etwas zu lernen. 😃



  • ich finde gomberls ansatz, einfach mal augen und ohren offen zu halten, besser.

    im übrigen sollten männer solche themen lieber unter sich ausmachen. (auch ein feministischer ansatz im übrigen..), also folge einfach gomberls ideen.
    so long



  • elise schrieb:

    ich finde gomberls ansatz, einfach mal augen und ohren offen zu halten, besser.

    Er schreibt ja selber, daß das wissenschaftlich schwer nachweißbar ist, also helfen die Ohren wohl nicht weiter. Trotzdestominder sollte es dann stichhaltige Belege geben, also her damit.

    Mir ist jedenfalls nicht ganz klar, wieso man durch "unser patriarchalisches System", in dem man Mädchen im Kindesalter dazu verdonnert mit Puppen und Jungs mit Eisenbahnen zu spielen, sich das räumliche Vorstellungsvermögen (zB) der Jungs, und das multitaskingfähige Denken der Mädchen sich besser ausbildet. Oder sind das alles Vorurteile, die -- durch systematische Verfahrensfehler -- ständig in irgendwelchen Tests reproduziert werden?

    Mit sachlichen Grüßen



  • elise schrieb:

    im übrigen sollten männer solche themen lieber unter sich ausmachen

    So ein Blödsinn! (sry 🤡 ) es geht doch um euch und eure Rolle in der Gesellschaft und da wollt ihr euch raushalten? 😕

    Ein sehr unterwürfiger Ansatz, findest du nicht? Damit förderst du das Patriarchat. :p

    Wenn du mit "gomberls Ideen folgen" meinst ich solle auch mal in eine Uni-Vorlesung, dann hab ich insofern Pech, dass ich kein Student bin und auch nicht in der Nähe einer Uni wohne.
    Aber ich denke es gibt auch andere, gleichwertige Informationsquellen...
    Wobei ich zugeben muss das ich mich bisher weniger gezielt informiert habe aber schon sehr viel darüber nachgedacht und mit anderen Menschen diskutiert habe (auch mit Frauen).



  • Daniel E. schrieb:

    Mir ist jedenfalls nicht ganz klar, wieso man durch "unser patriarchalisches System"

    wenn zum bsp. in einem mathebuch mehr kamele als frauen vorkommen, würde ich mich als frau nicht unbedingt in richtung mathematik hingezogen fühlen.



  • Ich bin für'n Schlamm-Catchen "illuminator vs. elise"... :p



  • davie schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Mir ist jedenfalls nicht ganz klar, wieso man durch "unser patriarchalisches System"

    wenn zum bsp. in einem mathebuch mehr kamele als frauen vorkommen, würde ich mich als frau nicht unbedingt in richtung mathematik hingezogen fühlen.

    Das Geschrei wäre groß, wenn man in "Hans hat 25 Kamele, davon verkauft er 8% an seinen meistbietenden Freund Fritz. Wie viele Kamele hat Hans nun?" die Kamele durch Frauen ersetzte.



  • Daniel E. schrieb:

    davie schrieb:

    Daniel E. schrieb:

    Mir ist jedenfalls nicht ganz klar, wieso man durch "unser patriarchalisches System"

    wenn zum bsp. in einem mathebuch mehr kamele als frauen vorkommen, würde ich mich als frau nicht unbedingt in richtung mathematik hingezogen fühlen.

    Das Geschrei wäre groß, wenn man in "Hans hat 25 Kamele, davon verkauft er 8% an seinen meistbietenden Freund Fritz. Wie viele Kamele hat Hans nun?" die Kamele durch Frauen ersetzte.

    wieso? synonyme darf man doch beliebig austauschen 😃

    ps:nicht angepisst fühlen, hatte heute wieder eines dieser "typischen" gespräche mit Frauen 🤡



  • nein, aber hier zb

    irgendein mathebuch schrieb:

    herr k. gibt seiner frau 400eu für den haushalt. sie kauft 80eu lebensmittel, 30eu eine bluse, 10eu socken und 5eu zigaretten. wieviel prozent des haushaltsgeldes hat sie ausgegeben"

    -herr k. ernährt die familie
    -herr k. hat einen namen, seine frau ist nur ein "anhängsel"
    -frau=hausfrau

    koedukation beschränkte sich bei ihrer einführung hauptsächlich auf das problem, ob es genug toiletten gäbe.

    rollenbilder und klischees sind gang und gebe, allerdings wird viel zu wenig in die richtung getan, vor allem in der schule nicht.

    war früher der weg für mädchen in traditionell männliche berufe versperrt, erscheint das heute als "freiwillige entscheidung" -- solange aber männer an der macht sind, ist die tatsache, dass das system den frauen offen steht nichts als kosmetische chirurgie.

    reflexive koedukation ist in.



  • davie schrieb:

    nein, aber hier zb

    irgendein mathebuch schrieb:

    herr k. gibt seiner frau 400eu für den haushalt. sie kauft 80eu lebensmittel, 30eu eine bluse, 10eu socken und 5eu zigaretten. wieviel prozent des haushaltsgeldes hat sie ausgegeben"

    -herr k. ernährt die familie
    -herr k. hat einen namen, seine frau ist nur ein "anhängsel"
    -frau=hausfrau

    Und sogar Raucherin. Pfui, Spinne.

    rollenbilder und klischees sind gang und gebe, allerdings wird viel zu wenig in die richtung getan, vor allem in der schule nicht.

    Wie formuliert man sowas dann politisch korrekt?

    Sollte man das Gesellschaftsbild nicht eher der Realität anpassen und die Aufgabe so formulieren?:
    "Herr K. bekommt Arbeitslosenhilfe in Höhe von 400 €, davon gibt er aus: 80 € für Lebensmittel, 30 € für ein Hemd, 10 € für Socken, und 200 € an sein uneheliches Kind." -> Männer haben uneheliche Kinder und sind arbeitslose Totalversager. -> keine Männer mehr in der Mathematik. Glaube ich nicht.

    war früher der weg für mädchen in traditionell männliche berufe versperrt, erscheint das heute als "freiwillige entscheidung" -- solange aber männer an der macht sind, ist die tatsache, dass das system den frauen offen steht nichts als kosmetische chirurgie.

    Mal andersherum: Wieso würde ich (= Mann), wenn man mich vor die Wahl stellte, ob ich Schreiner oder Grundschullehrer werden will, eher den männerdominierten Beruf, also Schreiner, nehmen? Was sagt das soziologische Erklärungsmodell?



  • Daniel E. schrieb:

    Sollte man das Gesellschaftsbild nicht eher der Realität anpassen und die Aufgabe so formulieren?:
    "Herr K. bekommt Arbeitslosenhilfe in Höhe von 400 €, davon gibt er aus: 80 € für Lebensmittel, 30 € für ein Hemd, 10 € für Socken, und 200 € an sein uneheliches Kind." -> Männer haben uneheliche Kinder und sind arbeitslose Totalversager. -> keine Männer mehr in der Mathematik. Glaube ich nicht.

    das ist doch kein einzelbeispiel. davon wird man geprägt.

    rollenbilder hallo?


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