Frage and die, die nicht an Gott glauben (atteisten)
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Stimmt. Wie meine Chemielehrerin immer sagte: "Masse ist keine Eigenschaft, sondern eine physikalische Größe."
Damit etwas existieren kann, muss es eine Masse haben, oder?
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randa schrieb:
Nirgendwo in der Bibel steht, das sie Gottes Diktat sein soll.
Aber richtige Hardcore-Christen glauben genau daran, dass sie von Gott dem menschen diktiert ist.
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Ich schrieb ja bereits, das man die Bibel nicht dogmatisch verstehen sollte. Um die Dogmatiker, die Minderheit sind, geht es nicht. Bei denen ist Hopfen und Malz verloren

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randa schrieb:
Ich schrieb ja bereits, das man die Bibel nicht dogmatisch verstehen sollte.
Der Ansatz, so lange händewedelnd Dialektik zu betreiben, bis die Bibel identisch mit einem Kitschroman ist bzw einigermaßen gut in die aktuellen Wertevorstellungen paßt, kann es aber doch auch nicht sein.
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Nein. Deshalb blättere eine Zeile zurück fange an zu lesen.
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randa schrieb:
Nein. Deshalb blättere eine Zeile zurück fange an zu lesen.
Seite, Du meinst Seite. Auf Sarfuans Beitrag antwortest Du, er hätte etwas "ganz falsch verstanden" und erzählst dann irgendein Zeug, das Du hier auf jeden Beitrag hättest antworten können, kurz, der keinen Bezug hatte.
Ich kann auch postulieren, daß die Märchen aus tausendundeiner Nacht eine Sammlung von Geschichten von Menschen ist, die durchaus brauchbare Regeln für ein Miteinander beinhalten, wenn man nur richtig nachguckt. Die Interpretation läuft dann eben nicht über einen feministisch-exegetischen Ansatz, sondern meinetwegen über die Sesam-öffne-dich-Interpreatation.
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Meine Texte haben keinen Bezug? Stimmt nicht, da die verschiedenen Aussagen bestimmte Annahmen vermuten lassen, die ich ebenfalls behandelt habe. Wenn's dir nicht passt, überlies es.
Aber du bringst keine Argumente sondern willst nur auf den Keks gehen, und das hast du geschafft. *g*
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Wie man meinem Beitrag unschwer entnehmen könnte, zielte er darauf ab, welches inhaltliche Kriterium die Bibel unter den Büchern eine Sonderstellung einnehmen läßt. Darauf hast Du bisher noch keine schlüßige Antwort präsentiert, und das wollte ich ändern. Du anscheinend nicht.
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Du anscheinend nicht.
Lol, ich liebe das

Du musst ja immer einen nachdrücken *g*Ich weiß gar nicht was dir nicht passt. Die Bibel hat eine Sonderstellung, weil sie eine religiöse Botschaft mitbringt, von einem berühmten Propheten erzählt, einmalige historische Informationen birgt und dementsprechend sehr alt ist. Das trifft meines Wissens so Ähnlich nur auf den Koran zu.
Wenn du dementieren willst, das die Bibel keine Interpretation erfordert, dann liegst du falsch. Auch Glaube erfordert Interpretation.
Deshalb wird nix irgendwie umgekrempelt bis es uns in den Kram passt. Sondern jedes Zeitalter zog aus der Bibel die Nachrichten, die wichtig erschienen. Leicht ist der Unterschied zwischen dem Mittelalterlichen, Altertümlichen und Neuzeitlichen Verständnis auszumachen. Eine Einheitsinterpreation gibt's nix, ebenso wie es keine einzig richtige Übersetzung gibt.
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randa schrieb:
Die Zuschreibung einer Existenz ist eine Feststellung [...]
Nicht mal Strenggläubige werden behaupten, dass die Existenz eines Gottes tatsächlich festgestellt werden kann, und du selbst hast dich bis dato ja auch so geäussert. Alles was bleibt ist eine Vermutung, oder eben Glauben.
Um zur Theodizee zurückzukehren: Ich bleibe dabei, wenn man an einen Gott glaubt, dann kommt man nicht umhin, ihm Eigenschaften zuzuschreiben. Und das widerspricht deiner Aussage der Unbegreifbarkeit des (christlichen) Gottes, mit der du die Widersprüche in den diesem Gott von der überwiegenden Zahl seiner Anhänger zugeordneten Eigenschaften 'gut und allmächtig' erklären willst.
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randa schrieb:
Eine Einheitsinterpreation gibt's nix, ebenso wie es keine einzig richtige Übersetzung gibt.
Richtig. Aber mehr noch: der älteste Text des neuen Testaments stammt aus dem 2. Jahrhundert. Mit anderen Worten: Es gibt keinen "Originaltext".
Was wiederum bedeutet: Du kannst nur verzweifelt hoffen, dass deine Interpretation zumindest halbwegs richtig ist.(Und bevor wieder ein "du hast nichts verstanden" kommt. Ich habe sehr wohl gelesen, dass du die Bibel "zwischen den Zeilen" lesen willst, um an die "wahren Aussagen" zu kommen. Nur ... wer sagt dir, dass sich auch darin nicht nur die Wünsche und Vorstellungen der Menschen, die den Text schrieben widerspiegeln? Inklusive der Wünsche und Vorstellungen des Interpretierenden...)
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Du hast mich falsch verstanden.
Ich versuche die Bibel eher in ihrer Gesamtheit zu verstehen, um an das zu kommen, was sie eigentlich alles sagen will. Zwischen den Zeilen lese ich auch, aber hier interpretiere ich nur für mich persönlich, und das ist viel mehr subjektiv. Aber in den Gesamtbotschaft gibt es klarere Tatsachen und Aussagen.
Diese habe ich erwähnt.
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sarf@freundin schrieb:
Aber mehr noch: der älteste Text des neuen Testaments stammt aus dem 2. Jahrhundert.
Das Matthäusevangelium ist das älteste und wird auf etwa 80 n. Chr. (+-10a) geschätzt, iirc.
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Daniel E. schrieb:
sarf@freundin schrieb:
Aber mehr noch: der älteste Text des neuen Testaments stammt aus dem 2. Jahrhundert.
Das Matthäusevangelium ist das älteste und wird auf etwa 80 n. Chr. (+-10a) geschätzt, iirc.
Ich hätte vielleicht nicht Text sondern Schriftstück sagen sollen. Die Datierung des Matthäusevangeliums zum Beispiel erfolgt ja aufgrund des Inhaltes des Evangeliums (z.B. Zerstörung Jerusalems), nicht aufgrund gefundener Dokumente.
Was ich meinte, ist ein "erstes" Schriftstück. Also ein schriftlicher Nachweis des Inhaltes. Nichtsdergleichen gibt es. Die ältesten Schrifstücke sind eben aus dem 2. Jahrhundert. Und wie du schon sagtest, ist der Text vermutlich weit früher entstanden - dazwischen klafft eine mindestens 100 jährige Lücke ungewisser Überlieferung.
Will heißen: Wie kann man behaupten, man könne das Ursprüngliche von dem Nachträglichem unterscheiden, wo man doch keinerlei Bezugsquelle für das Ursprüngliche hat. Und das gilt nicht nur für konkrete Textstellen sondern auch, und gerade auch, für die Gesamtbotschaft. Denn gerade sie ist von der Interpretation abhängig.
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@randa
In welcher Sprache hast du die Bibel gelesen?
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Wieso ist das von Wichtigkeit?
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@randa
Ja, denn bei jeder Übersetzung spielt die Interpretation des Übersetzers bzw. der Übersetzer mit ein, d. h. auch wenn du das was du liest nochmal interpretierst und versuchst zwischen den Zeilen zu lesen, wirst du nicht alles erfassen können, da es bereits weginterpretiert wurde.
Es kommt natürlich auch noch drauf an, wer die Bibel übersetzt hat. Soviel ich weiß, ist die Übersetzung Luthers eine der genauesten, da sie ja auch direkt aus dem Hebräischen übersetzt wurde und nicht erst über den Umweg des Lateinischen. Außerdem hat er sich nicht einer gewissen Zensierung unterzogen, wenn man das so sagen kann.
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AJ schrieb:
Es kommt natürlich auch noch drauf an, wer die Bibel übersetzt hat. Soviel ich weiß, ist die Übersetzung Luthers eine der genauesten, da sie ja auch direkt aus dem Hebräischen übersetzt wurde und nicht erst über den Umweg des Lateinischen.
Irgendwo (in seinen "Tischreden"?) bedauert er, daß er kein Hebräisch könne. Und die Lutherbibelübersetzung kommt wirklich großteils von einer griechischen Übersetzung.