Fernstudium der Politik und Organisation...



  • Wenn du in die Politik willst, gar nicht mal so verkehrt.
    Maerkel und Lafontaine sind AFAIK beide Dipl. Physis .



  • hallo

    es gibt die möglichkeit, wenn du eine abgeschlossene ausbildung hast, über ... ich glaube es war der paragraph 11 zu studieren. dann hast du ein halbes jahr auf probe und dann steigst du voll ein.

    das geht auf jeden fall bei einer "normalen" hochschule und universität. dieser paragraph ist meines wissens nicht abgeschafft.

    ich google eben mal nach dem geeigneten.

    so long



  • ich sehe grad, die paragraphen sind "länderspezifisch" 😉

    http://studienberatung.fhtw-berlin.de/studium_ohne_abi/

    google mal nach " studieren "ohne abitur" "

    da kommt einiges an hochschulen und universitäten.



  • Halte ich für ziemlich realitätsfremd diese Regelung... Was soll ein Realschüler auf der Uni 😕 Auch mit Lehre hat der nicht mehr theoretisches Wissen, der geht doch gnadenlos unter... Zumindest in technischen Fächern.

    Finde das schon ganz gut, dass es nicht so einfach geht in anderen Bundesländern. Das würde nur die Unis mit absolut ungeeigneten Kandidaten überschwemmen... Ich kenne auch einige Mechaniker mit Hauptschul-Abschluss, die meinen studieren zu können, wenn sie es denn dürften. Die glauben sie gehen da 5 Jahre hin und bekommen dann den Abschluss hinterhergeschmissen. Dabei können sie nichtmal Dreisatz, geschweige denn Bruchrechnen 🙄

    Bei CarstenJ ist die Lage allerdings sicher anders geartet. er hat immerhin Fachabi. In diese Richtung verstehe ich die Beschränkung dann nicht, weil für so ein Laberfach wird man auch im normalen Abi nicht viel mehr Basiswissen bekommen denke ich mal... Es gibt in NRW Gesamthochschulen, da kann man auch mit Fachabi einen Uni-Abschluss machen... Aber alles keine Fernhochschulen...



  • ganz schön arrogant ... für einen unregistrierten.

    na ja, egal, denke, es gibt viele, die kompetenter sind nach realschule und ausbildung, - als abiturienten, die immer schön bei mutti wohnten und nix machen mussten.
    der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.

    dadurch sind sie sicher besser, strukturierter und strebsamer. nicht so .. "partystudis", die von schule und zuhausewohnen gleich in uni und bezahlte wohnung von eltern ziehen... und wahrscheinlich im 5-ten semester merken, dass sie es garnicht schaffen...und rumhängen.

    egal. ist alles menschenabhängig. ich behaupte nicht, dass es nicht auch interessierte studis mit abi gibt 😉 klar.
    aber die welt ist nunmal facettenreicher als es viele wissen. so auch du.

    so long



  • Das Abitur heißt nicht umsonst "Allgemeine Hochschulreife". Wer nur Realschule absolviert hat, der kann es kaum packen, in einem technischen Fach, er weiß einfach viel zu wenig. Berufsschule ist gar eine Verblödungsanstalt, da kann jeder aufgeweckte Grundschüler bestehen.



  • elise schrieb:

    der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.

    Sie wissen aber nicht, was da auf sie zukommt. Klar waren sie an der Berufschule in "Mathe" die Besten. Das ist aber nunmal nur Kinderkagge...

    Und : soziale Kompetenz != ausreichende Wissensbasis



  • rofl. Für ein Studium brauch man keine Vorwissen.



  • klasse. schrieb:

    rofl. Für ein Studium brauch man keine Vorwissen.

    Ach nein? Schon Studiert?
    Lächerlich...



  • Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.



  • klasse. schrieb:

    Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.

    Quatsch... Vieles, ja. Aber jemand auf Hauptschulniveau schafft NIE ein Studium.



  • klasse. schrieb:

    Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.

    Das ist so eine "offizielle" Ideologie, die immer von den Hochschulen verbreitet wird. Von wegen man bräuchte nur Interesse am Stoff, um das Studium durchzuziehen und so. Nimm das nicht so ernst: Das ist kompletter Unsinn oder impliziert zumindest Dinge, die da nicht explizit drinstehen. Ich habe in einem anderen Thread schonmal geschrieben, was dieses "Interesse am Stoff" in Wirklichkeit heißt. ...in jedem Fall heißt es, dass du dich auch schon vor dem Studium mit der Materie auseinandergesetzt hast und so gewisse Fähigkeiten auf dem Gebiet erworben hast.



  • klasse. schrieb:

    Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.

    Aha. Also hast du nun schon studiert oder nicht? Du redest so einen Blödsinn Junge...



  • bin mitten drin.



  • Gregor schrieb:

    Das ist so eine "offizielle" Ideologie, die immer von den Hochschulen verbreitet wird. Von wegen man bräuchte nur Interesse am Stoff, um das Studium durchzuziehen und so. Nimm das nicht so ernst: Das ist kompletter Unsinn oder impliziert zumindest Dinge, die da nicht explizit drinstehen.

    Ich weiß nicht einmal, ob die Profs das absichtlich machen, oder ob sie einfach so abgehoben sind, dass sie sich nicht mal mehr vorstellen können, mit was für sie selbstverständlichen und kleinen Dingen man schon Probleme haben kann. 😃



  • klasse. schrieb:

    bin mitten drin.

    Und was? welche Vorbildung?



  • Ich verstehe die Einschränkung überhaupt nicht. Natürlich entsprechen meine bisherigen Ausbildungen nicht unbedingt dem typischen "sozialen" Bild, aber als sinnlos würde ich die keinesfalls bezeichnen. Das ein oder andere hab ich da schon mitgenommen......

    elise schrieb:

    der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.

    Ich denke auch, dass ich schon beurteilen kann, ob es das Richtige für mich ist oder nicht. Da ich mittlerweile 27 bin, 2 Ausbildungen und Bund hinter mir hab, seit 3 Jahren nebenberuflich arbeite und sogar noch ehrenamtlich beschäftigt bin, glaub ich schon zu wissen was ich will. Selbst wenn es auf den ersten Blick ein völlig anderer Bereich ist, als die in denen ich bisher gearbeitet habe, bin auf jeden Fall bereit, mich intensiv mit der Materie zu beschäftigen.

    Naja, vielleicht sollte ich mich denen einfach besser verkaufen, vielleicht hilfts ja. Irgendwie komm ich da schon rein 🙂



  • Wissender schrieb:

    Ich weiß nicht einmal, ob die Profs das absichtlich machen, oder ob sie einfach so abgehoben sind, dass sie sich nicht mal mehr vorstellen können, mit was für sie selbstverständlichen und kleinen Dingen man schon Probleme haben kann. 😃

    Ich glaube, die haben keine andere Wahl, denn die "allgemeine Hochschulreife" soll einem ja die Studierfähigkeit in jedem Gebiet bescheinigen. Wenn die an der Hochschule jetzt plötzlich anfangen, zu sagen, dass man mehr braucht, dann könnten sie vielleicht mit dem Gesetz (oder mit der Politik) in Konflikt kommen.

    (nur so ne Vermutung)



  • 2 Ausbildungen

    Und jetzt noch eine? Was soll der Quatsch? Solltest dich auch mal irgendwann entscheiden. Ich glaube elise macht auch ihr 3. Studium.



  • Jo, kann man natürlich auch so sehen. Aber momentan hab ich noch viel Energie die ich gerne sinnvoll einsetzen will. In 10 Jahren ist das vielleicht weg. 🙂


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