Fernstudium der Politik und Organisation...
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Halte ich für ziemlich realitätsfremd diese Regelung... Was soll ein Realschüler auf der Uni
Auch mit Lehre hat der nicht mehr theoretisches Wissen, der geht doch gnadenlos unter... Zumindest in technischen Fächern.Finde das schon ganz gut, dass es nicht so einfach geht in anderen Bundesländern. Das würde nur die Unis mit absolut ungeeigneten Kandidaten überschwemmen... Ich kenne auch einige Mechaniker mit Hauptschul-Abschluss, die meinen studieren zu können, wenn sie es denn dürften. Die glauben sie gehen da 5 Jahre hin und bekommen dann den Abschluss hinterhergeschmissen. Dabei können sie nichtmal Dreisatz, geschweige denn Bruchrechnen

Bei CarstenJ ist die Lage allerdings sicher anders geartet. er hat immerhin Fachabi. In diese Richtung verstehe ich die Beschränkung dann nicht, weil für so ein Laberfach wird man auch im normalen Abi nicht viel mehr Basiswissen bekommen denke ich mal... Es gibt in NRW Gesamthochschulen, da kann man auch mit Fachabi einen Uni-Abschluss machen... Aber alles keine Fernhochschulen...
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ganz schön arrogant ... für einen unregistrierten.
na ja, egal, denke, es gibt viele, die kompetenter sind nach realschule und ausbildung, - als abiturienten, die immer schön bei mutti wohnten und nix machen mussten.
der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.dadurch sind sie sicher besser, strukturierter und strebsamer. nicht so .. "partystudis", die von schule und zuhausewohnen gleich in uni und bezahlte wohnung von eltern ziehen... und wahrscheinlich im 5-ten semester merken, dass sie es garnicht schaffen...und rumhängen.
egal. ist alles menschenabhängig. ich behaupte nicht, dass es nicht auch interessierte studis mit abi gibt
klar.
aber die welt ist nunmal facettenreicher als es viele wissen. so auch du.so long
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Das Abitur heißt nicht umsonst "Allgemeine Hochschulreife". Wer nur Realschule absolviert hat, der kann es kaum packen, in einem technischen Fach, er weiß einfach viel zu wenig. Berufsschule ist gar eine Verblödungsanstalt, da kann jeder aufgeweckte Grundschüler bestehen.
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elise schrieb:
der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.
Sie wissen aber nicht, was da auf sie zukommt. Klar waren sie an der Berufschule in "Mathe" die Besten. Das ist aber nunmal nur Kinderkagge...
Und : soziale Kompetenz != ausreichende Wissensbasis
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rofl. Für ein Studium brauch man keine Vorwissen.
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klasse. schrieb:
rofl. Für ein Studium brauch man keine Vorwissen.
Ach nein? Schon Studiert?
Lächerlich...
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Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.
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klasse. schrieb:
Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.
Quatsch... Vieles, ja. Aber jemand auf Hauptschulniveau schafft NIE ein Studium.
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klasse. schrieb:
Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.
Das ist so eine "offizielle" Ideologie, die immer von den Hochschulen verbreitet wird. Von wegen man bräuchte nur Interesse am Stoff, um das Studium durchzuziehen und so. Nimm das nicht so ernst: Das ist kompletter Unsinn oder impliziert zumindest Dinge, die da nicht explizit drinstehen. Ich habe in einem anderen Thread schonmal geschrieben, was dieses "Interesse am Stoff" in Wirklichkeit heißt. ...in jedem Fall heißt es, dass du dich auch schon vor dem Studium mit der Materie auseinandergesetzt hast und so gewisse Fähigkeiten auf dem Gebiet erworben hast.
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klasse. schrieb:
Alles was man wissen muss lernt man im Studium und muss man sich halt selbst beibringen. Das kann man alles noch nachholen, wenn man es vorher nicht wußte.
Aha. Also hast du nun schon studiert oder nicht? Du redest so einen Blödsinn Junge...
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bin mitten drin.
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Gregor schrieb:
Das ist so eine "offizielle" Ideologie, die immer von den Hochschulen verbreitet wird. Von wegen man bräuchte nur Interesse am Stoff, um das Studium durchzuziehen und so. Nimm das nicht so ernst: Das ist kompletter Unsinn oder impliziert zumindest Dinge, die da nicht explizit drinstehen.
Ich weiß nicht einmal, ob die Profs das absichtlich machen, oder ob sie einfach so abgehoben sind, dass sie sich nicht mal mehr vorstellen können, mit was für sie selbstverständlichen und kleinen Dingen man schon Probleme haben kann.

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klasse. schrieb:
bin mitten drin.
Und was? welche Vorbildung?
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Ich verstehe die Einschränkung überhaupt nicht. Natürlich entsprechen meine bisherigen Ausbildungen nicht unbedingt dem typischen "sozialen" Bild, aber als sinnlos würde ich die keinesfalls bezeichnen. Das ein oder andere hab ich da schon mitgenommen......
elise schrieb:
der vorteil von leuten, die eine ausbildung haben (und das ist ja notwendig für diese studienmöglichkeit) : sie wissen, warum sie studieren wollen und sie wissen, was sie studieren wollen.
Ich denke auch, dass ich schon beurteilen kann, ob es das Richtige für mich ist oder nicht. Da ich mittlerweile 27 bin, 2 Ausbildungen und Bund hinter mir hab, seit 3 Jahren nebenberuflich arbeite und sogar noch ehrenamtlich beschäftigt bin, glaub ich schon zu wissen was ich will. Selbst wenn es auf den ersten Blick ein völlig anderer Bereich ist, als die in denen ich bisher gearbeitet habe, bin auf jeden Fall bereit, mich intensiv mit der Materie zu beschäftigen.
Naja, vielleicht sollte ich mich denen einfach besser verkaufen, vielleicht hilfts ja. Irgendwie komm ich da schon rein

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Wissender schrieb:
Ich weiß nicht einmal, ob die Profs das absichtlich machen, oder ob sie einfach so abgehoben sind, dass sie sich nicht mal mehr vorstellen können, mit was für sie selbstverständlichen und kleinen Dingen man schon Probleme haben kann.

Ich glaube, die haben keine andere Wahl, denn die "allgemeine Hochschulreife" soll einem ja die Studierfähigkeit in jedem Gebiet bescheinigen. Wenn die an der Hochschule jetzt plötzlich anfangen, zu sagen, dass man mehr braucht, dann könnten sie vielleicht mit dem Gesetz (oder mit der Politik) in Konflikt kommen.
(nur so ne Vermutung)
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2 Ausbildungen
Und jetzt noch eine? Was soll der Quatsch? Solltest dich auch mal irgendwann entscheiden. Ich glaube elise macht auch ihr 3. Studium.
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Jo, kann man natürlich auch so sehen. Aber momentan hab ich noch viel Energie die ich gerne sinnvoll einsetzen will. In 10 Jahren ist das vielleicht weg.

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Naja, denke auch, dass es Sinn macht. Allerdings würde ich was sinnvolles studieren und vielleicht an ner FH, geht schneller...
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Hm oft, insbesondere bei FHs, gibt es auch die Möglichkeit eine Einstufungsprüfung zu schreiben, bei deren Bestehen man unabhängig vom Abschlusskram da studieren kann.
Und wenn du Realschule, Ausbildung und 1 Jahr Fachoberschule hast kannst du dir ja auch ohne weitere Umwege eine FH antun oder warum muss es unbedingt eine Uni sein?
Bzw wenn du einige Semester an einer FH hast kannst du zur Uni wechseln.
Ich würd mich auch fragen ob es unbedingt ein Fernstudium sein soll, hör da nicht wirklich gutes drüber.
a. hast du Stress ohne Ende wenn du nebenbei noch was machst, quasi arbeiten/lernen/bett/arbeiten/lernen/bett jeden Tag und b. dauert es bis zum Abschluss meist wesentlich länger(Ein Fernstudium ist auch meist darauf ausgelegt das es länger dauert, also das die die Fernstudenten nebenbei was andres machen).
Aber ich denke mal die Entscheidung hat schon seine Gründe, Familie, Job oder wasauchimmer, aber wenn nicht dann würd ich es lieber auf "traditionelle" Weise mit hingehen undso machen :o
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Hallo,
Wissender schrieb:
Naja, denke auch, dass es Sinn macht. Allerdings würde ich was sinnvolles studieren und vielleicht an ner FH, geht schneller...
ich würde jetzt halt sehr gerne arbeiten, weswegen ich ein Fernstudium nebenbei vorziehe. Es kann ja sein, aus welchen Gründen auch immer, dass ich das Studium nicht beende (jaja, mit so einer Einstellung sollte man gar nicht erst anfangen, aber man muss eben Eventualitäten berücksichtigen). In diesem Fall hätte ich, falls ich Vollzeit studieren würde, Zeit verschenkt. Ob gerade das Fach sinnvoll ist oder nicht liegt ja letzten Endes im Auge des Betrachters...

So bekomme ich Berufserfahrung, was ja heutzutage wichtiger als alles andere ist. Beim Präsenzstudium entsteht u. U. auch der Eindruck, dass ich keine Lust zum Arbeiten hätte und deswegen studiere, was ich dann hinterher beim Vorstellungsgespräch groß und breit erläutern müsste.
Dass ich dann 6 statt 3 Jahre studieren, die ganze Partys versäume und nicht unbedingt viele Leute kennenlernen würde ist mir durchaus bewusst, aber man kann eben nicht alles haben.