Unterrichtsmethoden
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Wie findet ihr sie?
"Hausaufgaben" sind freiwillig
Leute die nicht leise sind werden ermahnt, bei mehrfachem Ermahnen müssen sie die Klasse verlassen
bei Arbeiten werden praxisnahe Aufgaben benutzt. Jeder darf sich eine Seite mit Notizen machen und zur Arbeit mitnehmen (ggf. in späteren Klassen auch das Internet benutzen).
Ein kleiner Test an dem Ende jeder Stunde über den Inhalt der Stunde wird gestellt, dieser wird jedoch nicht/sehr wenig gewertet (=> Selbskontrolle)
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Stammtischler schrieb:
Wie findet ihr sie?
"Hausaufgaben" sind freiwilligDann macht sie 10%
Leute die nicht leise sind werden ermahnt, bei mehrfachem Ermahnen müssen sie die Klasse verlassenIst doch heute nicht anders
Die Leute verpassen Unterricht, wissen beim nächsten Mal nicht worum es geht und quatschen darum wieder -> schlecht.
bei Arbeiten werden praxisnahe Aufgaben benutzt. Jeder darf sich eine Seite mit Notizen machen und zur Arbeit mitnehmen (ggf. in späteren Klassen auch das Internet benutzen).Praxisnahe Aufgaben gibts nunmal nicht zu jeden Thema. Das bischen Stoff was zwischen 2 arbeiten liegt kann man in der Schule ruhig mal auswendig lernen.
Ein kleiner Test an dem Ende jeder Stunde über den Inhalt der Stunde wird gestellt, dieser wird jedoch nicht/sehr wenig gewertet (=> Selbskontrolle)Der einzig gute Vorschlag. Wir hatten mal einen Lehrer, der das gemacht hat, zu beginn jeder Stunde. Hat wirklich was gebracht.
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Platzhirsch schrieb:
Stammtischler schrieb:
Wie findet ihr sie?
"Hausaufgaben" sind freiwilligDann macht sie 10%
So ist es nunmal: 10% machen sie, 10% haben es nicht nötig und 80% sind dumm.
Platzhirsch schrieb:
Leute die nicht leise sind werden ermahnt, bei mehrfachem Ermahnen müssen sie die Klasse verlassenIst doch heute nicht anders
Die Leute verpassen Unterricht, wissen beim nächsten Mal nicht worum es geht und quatschen darum wieder -> schlecht.Dann werden sie so lange rausgeschmissen bis man sie ganz von der Schule entfernt hat. Verpasstes nachzuholen ist Privatangelegenheit.
Platzhirsch schrieb:
bei Arbeiten werden praxisnahe Aufgaben benutzt. Jeder darf sich eine Seite mit Notizen machen und zur Arbeit mitnehmen (ggf. in späteren Klassen auch das Internet benutzen).Praxisnahe Aufgaben gibts nunmal nicht zu jeden Thema. Das bischen Stoff was zwischen 2 arbeiten liegt kann man in der Schule ruhig mal auswendig lernen.
Man sollte mehr Denken und selbstorganisiertes, effektives Arbeiten lernen, statt "Stoff". "Stoff" kann man nachschlagen und recherchieren, so mach ich es in meinem Job bei Dingen, die nicht Routine sind.
Wer gelernt hat zu Denken findet immer eine Lösung. Er kann sich Formeln und Zusammenhänge herleiten die andere auswendig und ohne Verstand einfach nur wiederkäuen.Platzhirsch schrieb:
Ein kleiner Test an dem Ende jeder Stunde über den Inhalt der Stunde wird gestellt, dieser wird jedoch nicht/sehr wenig gewertet (=> Selbskontrolle)Der einzig gute Vorschlag. Wir hatten mal einen Lehrer, der das gemacht hat, zu beginn jeder Stunde. Hat wirklich was gebracht.
Das macht tatsächlich Sinn, sollte aber gar nicht benotet werden.
All das wäre keine Problem wenn es nicht die besagten 80% Idioten gäbe.
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Ich glaube Praxisnahe aufgaben sind für gewöhnlich viel zu komplex für einen Test.
Hausaufgaben freiwillig ist ok, wenn man sowieso jede Stunde einen Test schreibt, ich würde den Test aber an den Anfang der nächsten Stunde setzen.
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Ich denke ob die Hausaufgaben freiwillig gemacht werden hängt stark vom Alter / Schultyp ab...
Tippo
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Damit die Lernmotivation steigt, muss man ein Mal so richtig "auf die Schnauze gefallen" sein.
Wenn man merkt, dass man den Kram auch außerhalb der Schule braucht (und zwar egal, was man arbeitet), dann kommt einem das auch nicht so sinnlos vor.
Ich habe immer gedacht: Was soll ich denn mit Englisch? Ich will gar nicht ins Ausland...
Heute lese ich englische Bücher, weil es keine Übersetzungen gibt usw. Die große Erkenntnis kam zum Glück "schon" in der 11. Klasse. Da konnte es es noch hinbiegen.An anderer Stelle habe ich es nicht geschafft.

Die Schule ist wirklich so praxisfern.

Es sollte viel mehr Praktika geben. Am besten solche Berufsschnupperangebote wie in Amilanden...
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Es sollte viel mehr Praktika geben.
Die Praktika haben bei uns mal rein gar nichts gebracht. Naja, was soll man in der 9. Klasse auch schon können?
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estartu_de schrieb:
Es sollte viel mehr Praktika geben.
Halte ich für gefährlich. Ein Praktikant ist eine echte Last für eine Firma, und so wird er oft leider auch behandelt - er fühlt sich überflüssig und unnütz. Um ein Praktikum von 1-2 Wochen vorzubereiten sitzt man in der Firma 2-3 Tage, das ist sehr problematisch.
Nur wenige sehr große Firmen können es sich erlauben, aus dem Praktikum eine Art Disney World mit interessanten Versuchen und Themen zu machen.
Daher wird durch mehr Praktika bei den meisten Leuten eher der Eindruck entstehen "oh mein Gott, keiner braucht mich, wird das langweilig werden, wozu soll ich das alles machen".
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hier gibt es diese drei wochen praktika in der neunten.
ich denke, sie haben einigen hier rund um mich schon etwas gebracht.die betriebe sollten ja die schüler einsetzten, dass sie den beruf kennenlernen.
vor allem zur entscheidungshilfe: ist das was für mich, kann ich mir das vorstellen.
viele haben danach zumindest gewußt, dass sie diesen fürs praktikum gewählten beruf nicht machen wollten.was sollten sie lernen? sich in ein arbeitsumfeld integrieren, den ganzen tag eben eine sache machen, die diesem beruf entspricht (da hat die schule drauf geachtet), mit kollegen kommunizieren, pausenzeiten einhalten....
vielen ist es schwergefallen, sich überhaupt -nur drei wochen- in einen arbeitsprozess zu integrieren.
einige haben danach beschlossen, doch abi zu machen, statt lehre, wie sie es bis dato wollten, weil sie sich nicht vorstellen konnten, zu arbeiten *g*..wie auch immer, wenn die schule bei den betrieben aufpasst und gute vorgaben gibt, ist das m.e. eine sinnvolle sache.
@Marcus:
überschnitten:die firmen hier, die praktikas angeboten haben für schulen (schüler konnten sich darüber hinaus selber noch was suchen) machen das schon länger, da es ja pflicht ist in zumindest den realschulen.
die wissen, was sie machen und haben dafür auch einen platz eingeräumt. in berlin ist das schon länger so im lehrplan, und die schulen kommunizieren mit den betrieben...
mag in wessiland anders sein.
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Ich komme aus Wessiland.
(Braunschweig)Mein eines Praktikum habe ich bei der PTB gemacht - und das war spitze. Und: Das was ich damals erstellt habe, diente 1 Jahr später noch zu Anschauungszwecken und hängt bestimmt immer noch da.

Auch das Programm, was ich bei der Versicherung erstellt habe dürfte noch im Einsatz sein, da die total begeistert davon waren.
Es kommt eben immer auf beide Seiten an. Von 5 Praktika war eines Mist - was solls...
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Pratika finde ich gut. Allerdings mehr in form schulinterner gruppen projekte.
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Sowas heißt Projektwoche (Pflicht) bzw. Arbeitsgemeinschaft (freiwillig).
Stimmt, sowas war immer klasse.

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Stammtischler schrieb:
"Hausaufgaben" sind freiwilligwozu sind hausaufgaben gut? um was zu lernen? umd die schüler zu quälen? weil man schon immer hausaufgaben aufgab? von allem etwas. je nach lehrer in verschiedenen gewichtungen.
hausaufgaben freiwillig ist immr für die guten schüler empfehlenswert, vielleicht ist ja noch der hauch eine möglichkeit vorhanden, sie nicht so zu langweilen, daß sie wieder verdummen. für die, die im 8. schuljahr den dreisatz noch nicht gerafft haben, müssen hausaufgaben aber sein. daher mein vorschlag:
wer in der letzten klassenarbet eine 1 hatte, braucht keine hausaufgaben zu machen (es wird natürlich empfohlen, daß er doch hin und wieder welche macht, um nicht zu riskieren, nächstes mal eine 2 zu kassieren und dann wieder immer mitmachen zu müssen.) plötzlich wäre gute noten etwas erstrebenswertes, für die man auch sogar mal gezielt lernt.
Leute die nicht leise sind werden ermahnt, bei mehrfachem Ermahnen müssen sie die Klasse verlassenwie ist das mit der aufsichtsplicht. als verlassen kann gar nicht sein. wie früher in die ecke stellen, in den schrank sperren oder einfach schlagen? woher kommt das nicht-leise-sein?
a) uninteressanter unterricht (schuld des lehrers)
b) fragen zum stoff bleiben offen (erst recht)
c) ?
bei Arbeiten werden praxisnahe Aufgaben benutzt. Jeder darf sich eine Seite mit Notizen machen und zur Arbeit mitnehmen (ggf. in späteren Klassen auch das Internet benutzen).praxisnähe ist wenn falsch gemacht, das schlimmste, was es gibt. dann kommt nämlich gar ein wissen rüber und es ist voll loangweilig und nichtsbringend und sehr unangenehm für schüler. daher keine generelle forderung nach praxisnähe.
Ein kleiner Test an dem Ende jeder Stunde über den Inhalt der Stunde wird gestellt, dieser wird jedoch nicht/sehr wenig gewertet (=> Selbskontrolle)je nach fach. in englisch in einer wotschatz-aufbau-phase toll. in physik immer verfehlt (außer, der unterricht beschränkt sich aufs auswendiglernen und nicht auf's begreifen).
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Gegenvorschläge:
Hausaufgaben werden in der Schule erledigt, Ganztagsschulen für alle werden eingeführt. Vormittags Unterricht, Nachmittags gemeinsames Hausaufgaben erledigen und lernen. Wer aus der Schule rauskommt muss nichts mehr für den nächsten Tag erledigen.
Leute die nicht leise sind werden gegebenenfalls darauf hingewiesen das sie ihre Schulpflicht erfüllt haben und nach Hause gehen können, wenn sie sich langweilen. Oder noch besser:
Anwesenheitspflicht besteht nur bei angesagten Prüfungen, wer dem Unterricht nicht beiwohnen will soll es lassen. Wer bei den Prüfungen durchfällt darf das Quartal, Halbjahr etc. nochmal machen solange bis er seinen Schein hat.
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asdrubael schrieb:
Gegenvorschläge:
Hausaufgaben werden in der Schule erledigt, Ganztagsschulen für alle werden eingeführt. Vormittags Unterricht, Nachmittags gemeinsames Hausaufgaben erledigen und lernen. Wer aus der Schule rauskommt muss nichts mehr für den nächsten Tag erledigen.Koennte evtl. ok sein. Aber was machen die von volkard bereits angesprochenen besseren Schueler? Eine Zeitlang wird es wohl gutgehen,
dass diese anderen helfen. Irgendwann wird das dem ein oder anderen aber
auch zu langweilig (z. B. weil immer die gleichen Fragen auftauchen).Duerfen die dann frueher gehen? Waere das auch so ein Ziel, von welchem
volkard sprach? Oder waere es unfaeir?
Leute die nicht leise sind werden gegebenenfalls darauf hingewiesen das sie ihre Schulpflicht erfüllt haben und nach Hause gehen können, wenn sie sich langweilen. Oder noch besser:
Anwesenheitspflicht besteht nur bei angesagten Prüfungen, wer dem Unterricht nicht beiwohnen will soll es lassen. Wer bei den Prüfungen durchfällt darf das Quartal, Halbjahr etc. nochmal machen solange bis er seinen Schein hat.Ob das besser ist? Ich sehe da das Problem, dass es viele Schueler gibt, die
die "Is mir alles Sch***egal"-Mentalitaet besitzen.Die Frage ist:
Ist es besser, sie in der Schule zu haben?
-> Schueler die besser sein koennen/sind werden von denen gestoert, sehr
schlecht.
Ist es besser, sie duerften zu Hause bleiben?
-> Dann treffen sie sich wahrscheinlich schon Vormittags in irgendwelchen
Banden oder aehnliches und belaesstigen andere Menschen, weil diese
Leute meistens nur anpoepeln koennen. Rentner koennen dann vielleicht
keinen Vormittagsspaziergang mehr in Ruhe machen.Und das Resultat? Bei beiden Versionen sehe ich, dass diese Leute uns
spaeter auf dem Geldbeutel sitzen und wir sie schoen mitfinanzieren.Wir wuerden also die jenigen, die lernbereit sind, unterstuetzen, indem sie
ungestoerter in der Schule aufpassen und lernen koennen.Wir bestrafen sie damit, dass sie, weil sie spaeter die anderen mitfinanzieren
muessen.Und die andere Version?
Wir bestrafen die jenigen, die lernbereit sind, weil mehr stoerenfriede in der
Klasse hocken (und es gibt ne menge davon
).UND wir bestrafen die jenigen, die lernbereit sind, weil sie die anderen
spaeter mitfinanzieren muessen.Sehe ich das zu negativ?
Ich denke, dass ist sehr schwer zu beantworten. Obwohl mir persoenlich mehr
wissen sehr lieb ist.mfg
v R
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Man muss die "besseren" Schüler nur zu beschäftigen wissen. Zum Beispiel durch Jahrgangsmischung. So kann der Drittklässler vom Viertklässler lernen und das gelernte dadurch wiederholen das er es einem Zweitklässler versucht zu erklären. Jeder muss die Chance haben in seinem eigenen Tempo zu lernen, dann will sich auch niemand mehr abkapseln weil er das ja eh schon alles kann.
Den Schülern wird halt schon früh eingetrichtert das Schule scheiße ist, weil man sie zum lernen zwingt. Lernen darf keinen Spaß machen, wer in einem gewissen Alter noch nicht ließt wird dazu gezwungen. Resultat: Lesen wird als etwas unangenehmes empfunden und nach der Schule so gut es geht vermieden. Solche Erfahrungen hat glaub ich jeder von uns gemacht. Wer hat nachdem er in der Schule jahrelang dazu gezwungen wurde Gedichtinterpretationen zu erstellen, nach dem Abschluss freiwillig welche gelesen?
Selbständigkeit ist an staatlichen Schulen ein Fremdwort. Die Schüler lernen das wozu man sie zwingt und keinen Fitzel mehr. Würde man ihnen erlauben den Unterricht zu verlassen, würden sicher alle erstmal juche schreien und sich daheim vor die Glotze packen. Nachdem sie aber die erste Prüfung voll verhaut haben, wird ihnen vielleicht klar das der Unterricht eben doch seinen Sinn hat. Und wer weiß das er den Schulabschluss braucht um später mal xyz zu werden, der wird sich dann gerne in die Stunden hocken und ruhig sein, damit er nicht nochmal wiederholen muss.
Es gibt in Deutschland schon Schulen die vieles davon umsetzen, bloß sind das teure Privatschulen. In München gibt es einen Kindergarten in dem wird nur Englisch gesprochen. Wisst ihr wer da hingeht? Die Kinder der millionenschweren FC Bayern Spieler. Tja wer Geld hat der mutet seinen Kindern nicht unser marodes Bildungssystem zu.
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Gesamtschulen würde ich wirklich begrüßen.

Aus Sicht des Kindes, was während es Hausaufgaben macht, jemanden fragen kann, der Ahnung hat.
Überlegt doch mal, wer kann denn noch alles genau so, wie es gelehrt wird?Das fängt doch schon beim Schreiben an: Alle paar Jahre wird eine andere Schreibschrift eingeführt - ergo, das Kind kann die Schrift der Eltern nicht lesen. Oder aber es versaut sich den eigenen Schreibstil, weil es Teile übernimmt, das gibt zumindest in den ersten Jahren schlechte Noten und macht Probleme.
Und so weiter. Was die Eltern in der Schule nicht begriffen haben, können Sie dem Kind nicht erklären.
Aus Sicht der Eltern hätte es auch enorme Vorteile. Sie müssen dem Kind nicht bei den Hausaufgaben helfen oder es kontrollieren. (Was auch zum Lügen führen kann.)
Außerdem müssen sie nicht dauernd zu Hause sein.
Überlegt mal, ein Grundschüler hat doch oft nur bis 11 oder 12 Uhr Unterricht. Wie soll man da arbeiten gehen?
Das wäre nichtmal eine Teilzeitstelle.Und Arbeitsgemeinschaften würden das ganze abrunden. Sport oder Handwerkliches oder was auch immer. Im der Schule ist doch alles schon da (Halle, Werkraum) - außerhalb müßte es gekauft und betreut werden.
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Nun, der wichtigste, aber auch schwierigste Punkt ist es, den Schülern das "Lernen ist scheiße"-Denken abzugewöhnen und Leute nicht mehr blöd anzugucken weil sie zum Beispiel Mathe können.
Zu den Hausaufgaben: Bei uns ist es so, dass die, die Lernen wollen die Hausaufgaben machen wollen, die die keine Hausaufgaben machen wollen, schreiben sie komplett ab, oder machen sie so, dass sie ihren Zweck nicht erfüllen.
Ich wäre eh für ein komplett anderes Konzept: Jeder bekommt eine Liste mit dem was er können sollte, es werden freiwillige Kurse angeboten, wobei Störenfriede (falls es sie denn noch geben sollte, da freiwillig) einfach rausgeschmissen werden. X mal im Jahr wird das Wissen getestet, wer diese Prüfung nicht besteht muss dann 1/X tel des Jahres wiederholen! Man darf auch komplett vom Unterricht wegbleiben, wenn man sich die Informationen selber aneignen kann.Meiner Meinung nach sind ein Großteil der Lehrer doch eh nur erfolglose Studenten und haben von vielem keine Ahnung...
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Noch eine Aufgabe, die ich z.B. als eine empfehlenswerte praxisnahe Aufgabe einstufen würde:
Herr Meier kauft sich einen Hochdruckreiniger. Dieser hat eine Leistung von 1800W, erwärmt das Wasser um 60°C und hat eine Pumpleistung von 200 l/Stunde. Herr Meier würde nun gerne wissen, was es ihm kostet, das Gerät 2,5 Stunden zu berteiben. Kannst du ihm helfen?
Dazu folgende Angaben:
Kosten Wasser : 3€ / m³
Kosten Strom : 0,20€ / kWH
Kosten Wassererwärmung : 0,1€ pro Liter pro Grad CelsiusNoch besser wäre meiner Meinung nach eine Arbeit die alle Fächer zugleich umfasst, z.B. Aufgaben die ein Arbeiter im Laufe eines Tages machen muss:
Frau Bleifink geht morgens um 8 zur Arbeit. Ihre Autofahrt dauert 45 minuten, sie bekommt ein Reisegeld von 5€ pro Tag, reicht dies? (Dazu natürlich weitere Angaben). Auf der Arbeit angekommen, erfährt Sie, dass ein englischer Kunde noch keine weiteren Angaben zu seinem Auftrag gegeben hat, bitte schreibe ihm eine E-Mail in der er um die fehlenden Informationen gebittet wird. [...] Zu Hause angekommen merkst du, dass der vor 2 Wochen bezahlte Ebay Artikel immer noch nicht eingetroffen ist und der Verkäufer auf E-Mails nicht antworten. Formuliere einen Brief, der den Sachverhalt erläutert und den Verkäufer darauf hinweist dass rechtliche Schritte eingeleitet werden, sofern noch immer keine Antwort kommt.
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volkard schrieb:
daher mein vorschlag:
wer in der letzten klassenarbet eine 1 hatte, braucht keine hausaufgaben zu machen (es wird natürlich empfohlen, daß er doch hin und wieder welche macht, um nicht zu riskieren, nächstes mal eine 2 zu kassieren und dann wieder immer mitmachen zu müssen.) plötzlich wäre gute noten etwas erstrebenswertes, für die man auch sogar mal gezielt lernt.Halte ich auch für die vernünftigste Lösung.
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Gesamtschulen würde ich wirklich begrüßen.
Damit man endgültig alle auf das Niveau der dümmsten herabsetzt?
Aus Sicht der Eltern hätte es auch enorme Vorteile. Sie müssen dem Kind nicht bei den Hausaufgaben helfen oder es kontrollieren. (Was auch zum Lügen führen kann.)
Ganztagsschule oder Gesamtschule nun? Also Ganztagsschule. Also ja hätte enorme Vorteile: Kind ist passiert - wohin damit nun? Naja in die Schule abschieben, Erziehung den Lehrern in die Hand legen die sowieso viel zu überlastet sind und sich danach - nachdem die Kinder endgültig deformiert worden sind - über das Bildungssystem beschweren. Wehe das Kind hat Lernschwierigkeiten, in der Gesamtschule gibts sowas ja gar nicht - dort sind ja alle am selben kleinsten Nenner der möglich ist. Wenn das Kind durchfällt sind die Lehrer schuld - das arme Kind hat sicher alles brav gemacht und die Eltern waren ja nichtmal da.
Überlegt mal, ein Grundschüler hat doch oft nur bis 11 oder 12 Uhr Unterricht. Wie soll man da arbeiten gehen?
Gar nicht? Wer ein Kind hat sollte dafür auch selbst sorgen. Wenn du findest, dass andere für dich die Arbeit übernehmen sollen wäre es eventuell besser wenn auch andere die Kinder bekommen.
Wir könnten Kinder in großen Internaten sammeln. Nach der Geburt legt man es dort vor die Tür und wenn es eine Ausbildung gemacht hat, einen fixen Job hat und mit beiden Beinen im Leben steht holen wir es an der Kassa wieder ab. Wenigstens konnte man in der Zeit die Karriere pushen.
MfG SideWinder