Studiengebühren, jetzt gehts erst richtig los



  • Wie Du auch schonmal geschrieben hast.

    Nettolohn != Das was nach den Steuern übrigbleibt.

    Man zahlt ja auch die 16% MwSt.

    Da ich aber eine vergleich mit Ö habe. In DE ist es billiger.

    Ö: 20% MwSt.
    DE: 16%

    Ö: es wird kein Zahlersatz bezahlt. Nichtmal die Zahnarztkosten.
    DE: es wird ein bestimmter Teil bezahlt. Die Arbeitszeit des Zahnartes zahlt die Kassa auch

    Ö: viel höhere Studiengebühren



  • Das das mit 2500 € pro Semester wirklich passiert ist ja wohl sehr unwahrscheinlich, oder?



  • Das das mit 2500 € pro Semester wirklich passiert ist ja wohl sehr unwahrscheinlich, oder?

    wieso unwahrscheinlich ??? ... momentan ist es so das es keine grenze gibt ... es wurde nur gesagt das es angestrebt wird bis maximal 500 euro zu gehen ... was morgen ist weiß niemand ... rein theroretisch könnte eine uni/fh verlangen was sie will ... es gibt (wie gesagt) keine grenze ... das wurde doch gestern so entschieden ???

    Ö: viel höhere Studiengebühren

    meines wissens nach sind es in österreich 360 bis 400 euro pro semester ... die geplanten studiengebühren in DE währen höher .. oder ???

    Der Staat macht's einfach teurer ohne Gegenleistung.

    nunja bis her haben wir ja nichts gezahlt also dürften wir uns ja auch nicht beschweren ... und dass das geld an den unis/fh vorbeifließt ist momentan nur spekulation ... wie es wirklich sein wird weiß ja noch niemand ... es spricht aber sicherlich viel dafür das den unis/fhs nur wenig zukommen wird, wenn überhaupt etwas ...

    bei den äußerungen mancher politiker zu den studiengebühren kann ich auch nur den kopf schütteln ... das mit 2std nachhilfe sind 100 euro hab ich noch garnicht gekannt ... aber allein sowas zeigt doch das unsere politiker in einer völlig anderen welt leben und keine ahnung haben was 100 euro überhaupt sind ... ist aber auch kein wunder ... wie soll jemand den wert von 100 euro erkennen wenn er normalerweise nur mit millionen und milliarden rechnet ;/



  • ups

    rein theroretisch könnte eine uni/fh verlangen was sie will

    ich meinte natürlich was das land will ... außer das land überläßt es den einzelnen unis/fhs ... so war das oder ???



  • Unix-Tom schrieb:

    Englische Studenten haben mehr Geld. Die zahlen bis zu 3500€/Sem.
    Es gibt Länder wo es noch mehr ist.

    Wie bezahlen die das? Ich mein, dass man auch Studentenjobs macht, steht ausser
    Frage. Aber dass man soviel bezahlen muss ist ja echt Hammer.

    Was machen die Leute, die nicht die Ueberstudenten sind, sprich die, welche
    sich laenger hinsetzen und lernen muessen?

    Nicht jedem Studenten fliegen alle Themen zu, dass er sie nur noch auffangen und
    sofort begreifen kann.

    Was machen die, die auch noch eine Studentenwohnung bezahlen muessen? Hinzukommt,
    die Verflegungskosten, die pro Jahr anfallen.

    Bin irgendwie etwas irritiert, wie man sich das leisten koennen soll.

    mfg
    v R



  • Stipendien oder zinslose / niedrigverzinste Darlehen denke ich.

    Grundsätzlich halte ich es schon für gerechtfertigt Studiengebühren zu verlangen. Aber dann sollen die Länder bitte im gleichen Atemzug die Finanzierungsmöglichkeiten darlegen.

    Ich denke (rechnen wir mal mit 500 EUR pro Semester und 10 Semestern an der Uni) ein Darlehen i.H. von 5000 EUR kann sich doch wohl (fast) jeder leisten.
    Besonders wenn er es erst ab einer gewissen Einkommensgrenze zurückzahlen muss.
    (die Lösung mit einem Darlehen und der Einkommensgrenze war gestern ja auch in den Nachrichten)

    Bei 2500 EUR pro Semester sieht es natürlich etwas schlechter aus.


  • Mod

    virtuell Realisticer schrieb:

    Was machen die Leute, die nicht die Ueberstudenten sind, sprich die, welche
    sich laenger hinsetzen und lernen muessen?

    Nicht jedem Studenten fliegen alle Themen zu, dass er sie nur noch auffangen und sofort begreifen kann.

    Viele dieser Unis sind stärker verschult als bei uns, d.h. es gibt festere Zuordnungen und Anwesenheiten, man wird mehr gezogen. Unis bei uns sind doch sehr frei. Auch gibt's das dort nicht, daß Dozenten am gleichen Tag zur gleichen Zeit für das gleiche Semester eine Prüfung abhalten.

    Außerdem sind die Strukturen außerhalb der Vorlesung stärker organisiert, d.h. ältere Semester und jüngere haben mehr Kontakt, das liegt auch an der "Campus-Organisation".


  • Mod

    Muss der Großteil der Studenten selbst für sein Studium aufkommen? Eltern?

    MfG SideWinder



  • MikeSPK schrieb:

    Grundsätzlich halte ich es schon für gerechtfertigt Studiengebühren zu verlangen.

    Ne, ich nicht! Es ist doch immer so: Man überlegt sich nicht, warum die Kassen leer sind, sondern wie man sie wieder füllt. Armes Deutschland!



  • Also in bayern sollen die unis 100% der studiengebühr bekommen ( erst 100 € pro semester, dann sobalt es darlehens gibt für studenten 500€ pro sem. (quelle Süddeutsche zeitung von heute)). allerdings ist es eine schweinerrei, dass es seit 3 semestern in münchen eine "verwalltungsgebühr" gibt, die direkt zum schuldenabbau von bayern genuzt wird ( 55 € meine ich)...



  • xroads42 schrieb:

    ( 55 € meine ich)...

    Semesterbeitrag = 85 Euro = 50 Euro "Verwaltungsgebühr" + 35 Euro



  • In Hessen sind schon mit der "Verwaltungsgebühr" über 170 EUR (ist allerdings ein cooles Semesterticket inklusive).



  • sarfuan schrieb:

    xroads42 schrieb:

    ( 55 € meine ich)...

    Semesterbeitrag = 85 Euro = 50 Euro "Verwaltungsgebühr" + 35 Euro

    Gibt es bei uns auch. Ist aber etwas höher (160€ oder so), dafür ist aber noch ein Busticket dabei (auch wenn man kein Bus fahren will). Das Ticket kann man sich zwar rückerstatten lassen, aber das weiß kaum einer.



  • Das mit den Studiengebühren check ich auch nicht ganz

    ist doch eh betrug. schaut euch mal bayern an. die wollen ja das die studenten 100% übernehmen. ok
    aber wie kommen die auf 500?????

    Es macht einen gewaltigen unterschied WAS ich studiere! Ob ich info, oder medizin studiere. medizin ist viel teurer. hmmm komisch

    Ausserdem vergleicht das nicht mit USA oder so. hier werden immer noch die Profs vom Staat bezahlt. In den USA muessen die Profs auch was leisten. z.b. 2 buchveröffetnlichungen pro jahr, dies und das ( in den elite private unis ) und hier?



  • Walli schrieb:

    sarfuan schrieb:

    xroads42 schrieb:

    ( 55 € meine ich)...

    Semesterbeitrag = 85 Euro = 50 Euro "Verwaltungsgebühr" + 35 Euro

    Gibt es bei uns auch. Ist aber etwas höher (160€ oder so), dafür ist aber noch ein Busticket dabei (auch wenn man kein Bus fahren will). Das Ticket kann man sich zwar rückerstatten lassen, aber das weiß kaum einer.

    bei uns muss man noch ( da die uni in garching liegt) min. 40€ pro monat für die öffentliche verkehrsmittel dazurechnen. macht 160€ wenn man 2 monate lang im semester kein bus/ubhan fährt... zusätzlich...



  • SideWinder schrieb:

    Muss der Großteil der Studenten selbst für sein Studium aufkommen? Eltern?

    MfG SideWinder

    Ich kann nur von mir sprechen: Ich muss versuchen, dass ich selbst das Geld
    zusammenbekomme. Meine Eltern haben erst gebaut, da koennen die nicht sehr
    viel helfen. BaFoeg bekomm ich nicht, dafuer verdient mein Vater zu viel. Aber
    immerhin koennte ich evtl. bei meiner Oma wohnen, so faellt dann das Geld
    fuer eine Wohnung weg.

    Mal sehn was draus wird ;). Am 02.02. geh ich zum Tag der offenen Hoersaele. Da
    werd ich mich mal informieren.

    mfg
    v R



  • Also nach diesem Firlefans bin ich zu 100%, auch was, zu 1300% sicher, dass cih nach dem Wehrdienst Deutschland verlasse.



  • btw: http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/mstadt/art1606,242102.html
    Stand so auch in meiner Tageszeitung (Memminger Zeitung).
    Ist einfach die erste Quelle die ich dazu gefunden hab.



  • Interessant.
    Auf n24 kam heute ein Bericht über so einen von der Uni Hannover. Da hieß es, evtl. kommen 10% der Studiengebühren der Uni zu. Eventuell wohlgemerkt!



  • Hui. Krass. Vor allem, da ich noch garnicht wusste, dass Hannover neuerdings in Bayern liegt.


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