Studiengebühren, jetzt gehts erst richtig los
-
In Hessen sind schon mit der "Verwaltungsgebühr" über 170 EUR (ist allerdings ein cooles Semesterticket inklusive).
-
sarfuan schrieb:
xroads42 schrieb:
( 55 € meine ich)...
Semesterbeitrag = 85 Euro = 50 Euro "Verwaltungsgebühr" + 35 Euro
Gibt es bei uns auch. Ist aber etwas höher (160€ oder so), dafür ist aber noch ein Busticket dabei (auch wenn man kein Bus fahren will). Das Ticket kann man sich zwar rückerstatten lassen, aber das weiß kaum einer.
-
Das mit den Studiengebühren check ich auch nicht ganz
ist doch eh betrug. schaut euch mal bayern an. die wollen ja das die studenten 100% übernehmen. ok
aber wie kommen die auf 500?????Es macht einen gewaltigen unterschied WAS ich studiere! Ob ich info, oder medizin studiere. medizin ist viel teurer. hmmm komisch
Ausserdem vergleicht das nicht mit USA oder so. hier werden immer noch die Profs vom Staat bezahlt. In den USA muessen die Profs auch was leisten. z.b. 2 buchveröffetnlichungen pro jahr, dies und das ( in den elite private unis ) und hier?
-
Walli schrieb:
sarfuan schrieb:
xroads42 schrieb:
( 55 € meine ich)...
Semesterbeitrag = 85 Euro = 50 Euro "Verwaltungsgebühr" + 35 Euro
Gibt es bei uns auch. Ist aber etwas höher (160€ oder so), dafür ist aber noch ein Busticket dabei (auch wenn man kein Bus fahren will). Das Ticket kann man sich zwar rückerstatten lassen, aber das weiß kaum einer.
bei uns muss man noch ( da die uni in garching liegt) min. 40€ pro monat für die öffentliche verkehrsmittel dazurechnen. macht 160€ wenn man 2 monate lang im semester kein bus/ubhan fährt... zusätzlich...
-
SideWinder schrieb:
Muss der Großteil der Studenten selbst für sein Studium aufkommen? Eltern?
MfG SideWinder
Ich kann nur von mir sprechen: Ich muss versuchen, dass ich selbst das Geld
zusammenbekomme. Meine Eltern haben erst gebaut, da koennen die nicht sehr
viel helfen. BaFoeg bekomm ich nicht, dafuer verdient mein Vater zu viel. Aber
immerhin koennte ich evtl. bei meiner Oma wohnen, so faellt dann das Geld
fuer eine Wohnung weg.Mal sehn was draus wird ;). Am 02.02. geh ich zum Tag der offenen Hoersaele. Da
werd ich mich mal informieren.mfg
v R
-
Also nach diesem Firlefans bin ich zu 100%, auch was, zu 1300% sicher, dass cih nach dem Wehrdienst Deutschland verlasse.
-
btw: http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/mstadt/art1606,242102.html
Stand so auch in meiner Tageszeitung (Memminger Zeitung).
Ist einfach die erste Quelle die ich dazu gefunden hab.
-
Interessant.
Auf n24 kam heute ein Bericht über so einen von der Uni Hannover. Da hieß es, evtl. kommen 10% der Studiengebühren der Uni zu. Eventuell wohlgemerkt!
-
Hui. Krass. Vor allem, da ich noch garnicht wusste, dass Hannover neuerdings in Bayern liegt.
-
"Goppel versicherte, die Einnahmen würden komplett den Universitäten zu Gute kommen, damit die Lehrkonditionen und die Ausstattung verbessert werden könnten. "Dafür verbürg' ich mich."
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,338746,00.htmlHät ich in die CSU auch nur ansatzweise irgendetwas wie Vertrauen, wäre ich jetzt beruhigt *g*
-
Erst mal abwarten was sich da noch alles ergibt. Es gibt viele Studenten und die wissen sich zu wehren. Mich trifft diese Kacke wahrscheinlich nicht mehr, aber demonstrieren werde ich bestimmt (Merkzettel: Eier kaufen) wenn die CDU-Deppen in BaWü mit der Kacke anfangen...
Was mich dabei am meisten stört, ist dass ein großer Teil der Bevölkerung (Bild-Leser und solches Gesindel) diese bekackte Idee wahrscheinlich auch noch gut finden und die Herren "Ich hab ja schon studiert"-Politiker dafür belohnt werden...
-
dEUs schrieb:
Hui. Krass. Vor allem, da ich noch garnicht wusste, dass Hannover neuerdings in Bayern liegt.
Tja, hättest in Geographie mal besser aufgepasst!

Im Ernst, ich denke mal, dass die Verteilung schon landesweit länderweit geregelt wird und kann mir nun nicht vorstellen, dass in Bayern alles den Hochschulen zukäme und in anderen Bundesländern nicht...
-
Die haben das sehr heldenhaft gelöst, nächste Woche kann ich garantiert nicht zu den Demos weil ich dann mitten in den Klausuren bin und genau dann sind die.
Und danach fahren alle nach Hause, was oft mal locker 3-4 Zugstunden sind da überlegt man es sich auch ob man jetzt nochmal zurückfährt um rumzudemonstrieren.
Und danach intressiert das eh keinen mehr ob da irgendwer noch rumdemonstriert ^^Naja Bremen will das "noch" so machen das nur die zahlen die in einem andren Bundesland wohnen... was genau bei mir der Fall ist, aber naja das kann man ja ändern.
Nur wenn Niedersachsen welche einführt wie geplant, denke ich nicht das Bremen dabei bleiben wird.Allgemein... naja abgesehen vom Gehalt der Profs, dem subventionierten Essen und der Nutzung der Hörsääle kann ich mich nicht erinnern jemals irgendwie Geld auf Kosten der FH verbraten zu haben noch das es nötig wäre(ok, mal eine Vorlesung ohne Netzwerkabsturz wäre schön... aber lassen wir das :D) aber das mag sich ja noch ändert auch wenn ichs irgendwo bezweifle.
Ein Prof erzählte auch mal das er ein Studium in den USA gemacht hat wo auch beachtliche Semestergebühren fällig sind und das es da völlig normal war für Studenten halt nebenbei als Nachtwächter, Taxifahrer oder sonstwas zu arbeiten um das Geld reinzubekommen, aber das es halt auch funktioniert.
Nur kostet halt Zeit, was sich auf die Länge des Studiums auswirkt normalerweise... 500 Euro wären ja noch im Bereich des möglichen, aber bei mehr werden schon viele aufhören obwohl sie sonst locker durchgekommen wären, Miete und Essen muss man ja auch irgendwie zahlen.
-
dreaddy schrieb:
Allgemein... naja abgesehen vom Gehalt der Profs, ... erinnern jemals irgendwie Geld auf Kosten der FH verbraten zu haben
Äh, verstehe ich das richtig, daß Du die Höhe des Prof-Gehalts kritisierst?
Weißt Du, wie wenig die verdienen? Deswegen haben die auch alle noch ein Ingenieur- oder Beratungsbüro am Laufen und arbeiten nur 50% der Zeit an der Uni.
Gerade an den FHs, die Gehälter reichen nicht mal an typische Entwicklergehälter in der Industrie ran.
-
Griffin schrieb:
dEUs schrieb:
Hui. Krass. Vor allem, da ich noch garnicht wusste, dass Hannover neuerdings in Bayern liegt.
Tja, hättest in Geographie mal besser aufgepasst!

Im Ernst, ich denke mal, dass die Verteilung schon landesweit länderweit geregelt wird und kann mir nun nicht vorstellen, dass in Bayern alles den Hochschulen zukäme und in anderen Bundesländern nicht...Jedes Land kann das selbst entscheiden!
-
An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.Tatsache ist:
Es wird auf Kosten der Bevölkerung studiert und dann ins Ausland abgewandert. (Ausfall von Steuereinnahmen, Pensionskassa, etc.)
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.IMHO ist ein Darlehen über 5000€ ja lächerlich. Das hat man mit dem späteren Gehalt in 5 Monaten zurückbezahlt.
Warum studiert man sonst? (Wissen anzureichern und mehr Geld zu verdienen als der Rest der Bevölkerung)
-
Unix-Tom schrieb:
An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.Tatsache ist:
Es wird auf Kosten der Bevölkerung studiert und dann ins Ausland abgewandert. (Ausfall von Steuereinnahmen, Pensionskassa, etc.)
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.IMHO ist ein Darlehen über 5000€ ja lächerlich. Das hat man mit dem späteren Gehalt in 5 Monaten zurückbezahlt.
Warum studiert man sonst? (Wissen anzureichern und mehr Geld zu verdienen als der Rest der Bevölkerung)genau. ich finde man sollte auch schulgebühren einführen. die kinder gehen schließlich auf unsere kosten zur schule. das kann echt nicht sein...
mal im ernst: es gibt in deutschland zu wenig qualifizierte leute.
dies führt dazu, dass die wirtschaft deutschlands immer weiter absackt...ich denke nicht, dass es durch die studiengebühren mehr qualifizierte leute geben wird. irgendwo hatte ich mal gelesen (pisa studie?), dass bildung eine investition ist, die langfristig die meiste rendite sowohl für den studenten/schüler als auch für den staat (und somit natürlich für die bürger) einbringt. und das ist richtig. deswegen muss der staat viel mehr in bildung investieren und die unis müssen lernen mit den ressourcen besser umzugehen.
wenn die unis voll von schlechten studenten ist, dann sollen die aufnahmeprüfungen machen oder ähnliches. ich glaube sogar ein gespräch würde oft schon ausreichen, mit der frage "warum der student denn das fach studieren möchte".
damit würden leute "gefiltert", die z.b. kunst und reli als LK haben und ingenieurwissenschaften studieren wollen, weil die sonst nicht wissen was die machen sollen. denn die meisten von denen werden es nicht packen und somit unnötig geld verschwenden. (achtung: ich habe geschrieben die meisten!). wenn die es trotzdem versuchen wollen, dann sollen die studiengebühren zahlen (eine art versicherungsgebühr).
-
Unix-Tom schrieb:
An dem Tag wo man Demonstrieren gehen kann, kann man auch Arbeiten gehen.
Selbst bei einem Gehalt von 5 Euro die Stunde wären das 40 Euro.sorry, ohne groß in diesen thread geschaut zu haben, aber: finde mal überhaupt eine arbeit, selbst als studi ist es aussichtslos. zumindest in der hauptstadt ist das 'arbeit finden' ziemlich anstrengend. nun werden wir noch einen run auf die unis hier bekommen, wo wir doch sowieso schon die wirtschaftlich schlechteste gegend sind, hör ich grad im radio.
na ja, vielleicht gehts ja in richtung: reiche an die anderen unis, und hier ist die arme intelligenz *lach*egal, die arbeitssituation wird sowieso immer dunkler werden (wie der himmel über berlin heute morgen), und ich sehe auch die noch reicheren süddeutschen und sehr westlichen bundesländer nicht mehr lange obenauf.
aber ich will nicht unken. jedoch: es passt alles zur strömung...
-
Unix-Tom schrieb:
Tatsache ist:
Es wird auf Kosten der Bevölkerung studiert und dann ins Ausland abgewandert. (Ausfall von Steuereinnahmen, Pensionskassa, etc.)Sicher.
Aber die Studiengebühren führen nicht dazu, daß der Trend nachhaltig gebrochen werden wird. Schließlich fällt dadurch sogar der moralische Aspekt (bleib in Deinem Land) ganz weg.
Eine Trendumkehr, daß man nicht ins Ausland geht, stellt sich nur ein, wenn die Situation hier attraktiver gemacht wird, d.h. daß sich Mehrleistung lohnt, daß man eine Perspektive hat, usw. Dazu gehört auch, daß jemand mit mehr Brutto auch mehr Netto hat. Aber die Gewerkschaften und SPD diffamieren ja gerade den normalen Hochschulabsolventen bereits als Spitzenverdiener und "starke Schulter", die noch mehr Lasten tragen kann. Dabei sind das die Leute, die ohne feste Wochenarbeitszeit Überstunden fahren und letztlich das erzeugen, wovon die Arbeiter in der Produktion profitieren.
Es ist ein Multiplikator, ein studierter Ingenieur in der Entwicklung ist kein Sozialschmarotzer, sondern schafft je nach Arbeitsgebiet einige 10 Arbeitsplätze für nicht-studierte Arbeiter!
Unix-Tom schrieb:
Es wird sicher Ausnahmen von der Gebühr geben.
Ja, wurde ja genannt: ausländische Studenten. D.h. wir lassen dann die Chinesen hier kostenlos studieren, und unsere eigenen Ingenieure knebeln wir mit Zwangsgeldern.
-
Jo Kinder sind eigentlich noch viel schlimmer als Studis.
Die kosten ein Vermoegen, und dann wenn sie mal in nem Alter sind wo sie selbst auf den Beinen stehen koennen, dann hauen sie ab statt fuer die Eltern zu arbeiten!
Mann muesste Gebuehren einfuehren, die koennten dann ein Darlehen aufnehmen (ca. 500.000 Euro?) und das spaeter wenn sie arbeiten zurueckzahlen. Mit Zinsen natuerlich.
Man koennte sich dann auch zu Elite-Eltern ausbilden lassen, das waere natuerlich viel teurer fuer die Kinder, dafuer gaebs ne bessere Erziehung.