Kriegsdienstverweigerung



  • Tipp: Es gibt einen Unterschied zwischen Gesetzen und deren Umsetzung.
    Frauen bekommen für die gleichen Tätigkeiten wie Männer immer noch weniger Geld und sind zB wesentlich seltener im gehobenen Management anzutreffen.



  • Dafür können doch die Gesetze nichts. Oder bist du für Frauenquoten oder sonen Unsinn?



  • nman schrieb:

    Tipp: Es gibt einen Unterschied zwischen Gesetzen und deren Umsetzung.
    Frauen bekommen für die gleichen Tätigkeiten wie Männer immer noch weniger Geld und sind zB wesentlich seltener im gehobenen Management anzutreffen.

    Vielleicht hat letzteres ja auch seine Gründe. Ich behaupte, viele Frauen getroffen zu haben, die sich in allem viel Mühe gegeben haben, aber keine Prioritäten setzen können. Schon in der Schule haben sie sich Fleißarbeiten beladen, standen aber Leistungstechnisch nicht besser da als männlichen Schulkameraden.
    Es sieht aus wie Unterdrückung, deshalb muss dies nun wirklich keine sein. Nicht alles ist Gold, was glänzt.

    Begründe aber doch bitte, warum man jungen Männern ein Jahr dringenst benötigter Zeit stiehlt?

    Eigentlich wollte ich mich auf diese Diskussion nicht einlassen, aber es schreit nach Ungerechtigkeit.



  • Tipp: Es gibt einen Unterschied zwischen Gesetzen und deren Umsetzung

    Im Allgemeinen ja aber genau in diesem Fall gibt es ihn nicht. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf eine bestimmtes Gehalt.
    Das Frauen weniger bekommen liegt ganz einfach daran, dass sie ganz gerne mal schwanger werden und dann dem Arbeitgeber höhere Kosten verursachen und der diese erwarteten Kosten durch ein geringeres Gehalt ausgleicht.
    Dafür hat die Frau (auch unverheiratet hat sie selber so arbeitslos zumindest 3 Jahre Anspruch auf Unterhaltszahlungen) und das Kind dann aber einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Erzeuger. Zum anderen kommen ja bald die Unisextarife was ja faktisch auch heisst das die beiträge der Frauen von denen der Männer subventioniert werden, da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben.

    Was ich vorhin gesagt habe war ja das Frauen die nicht schwanger geworden sind auch nicht mehr für die Gesellschaft tun als ein Mann und deswegen nicht besser behandelt werden sollten. Es gibt ja mitlerweile viele Frauen die sagen ich will keine Kinder haben und warum sollten sie besser gestellt werden als Männer. Genaugenommen müsste man deren Renteneintrittsalter noch erhöhen da sie ja statistisch länger Leben als Männer.



  • Windalf schrieb:

    Genaugenommen müsste man deren Renteneintrittsalter noch erhöhen da sie ja statistisch länger Leben als Männer.

    😮 😕 👎 😕



  • anti-feminist schrieb:

    Dafür können doch die Gesetze nichts.

    Gesetze dienen normalerweise der Regulation von Dingen, die sich nicht von selbst regulieren. Dass derartige Dinge schwer zu regeln sind, ist mir klar, aber sich auf eine faktisch nicht vorhandene Gleichberechtigung zu berufen, ist Schwachsinn.

    Oder bist du für Frauenquoten oder sonen Unsinn?

    Klar, mit Einschränkungen auf alle Fälle.

    . schrieb:

    Vielleicht hat letzteres ja auch seine Gründe. Ich behaupte, viele Frauen getroffen zu haben, die sich in allem viel Mühe gegeben haben, aber keine Prioritäten setzen können. Schon in der Schule haben sie sich Fleißarbeiten beladen, standen aber Leistungstechnisch nicht besser da als männlichen Schulkameraden.

    Das ist nicht repräsentativ, aus meiner ursprünglichen Klasse sind außer mir nur Mädchen bis zur Matura (Abi) gekommen und vom gesamten Jahrgang studieren jetzt wesentlich mehr Mädchen erfolgreich als überhaupt männliche Schüler insgesamt.

    Begründe aber doch bitte, warum man jungen Männern ein Jahr dringenst benötigter Zeit stiehlt?

    Wer benötigt das Jahr "dringenst"?
    Die jungen Männer? Oder die Wirtschaft?
    Ich für meinen Teil habe in meinem Zivildienst-Jahr wesentlich mehr dazugelernt als das anders je möglich gewesen wäre, insofern war das durchaus keine gestohlene Zeit. Was man aus dem Jahr Bund/Zivildienst/Bundesheer/whatever macht, steht einem weitestgehend frei, nur verlangt das natürlich ein bisschen Eigeninitiative, was vielen Leuten wohl Probleme bereitet.

    Windalf schrieb:

    Im Allgemeinen ja aber genau in diesem Fall gibt es ihn nicht. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf eine bestimmtes Gehalt.

    Natürlich nicht, macht das die Sache gerechter?
    Wenn hierbei keine Gerechtigkeit da ist, warum sollte man anderswo das alles weiterverschieben?

    Das Frauen weniger bekommen liegt ganz einfach daran, dass sie ganz gerne mal schwanger werden und dann dem Arbeitgeber höhere Kosten verursachen und der diese erwarteten Kosten durch ein geringeres Gehalt ausgleicht.

    Ach Blödsinn, die Geburtenraten sinken doch ohnehin enorm, ich kenne viele Frauen, die keine Kinder möchten; die müssen Deiner Logik nach also auch dafür büßen?
    In Karenz gehen können übrigens auch Männer, was immer öfter auch in Anspruch genommen wird...

    Dafür hat die Frau (auch unverheiratet hat sie selber so arbeitslos zumindest 3 Jahre Anspruch auf Unterhaltszahlungen) und das Kind dann aber einen Unterhaltsanspruch gegenüber dem Erzeuger.

    Klar, wer Frauen schwängert, muss ggf. für die Kinder mitzahlen, das ist nur fair. Was Heirat damit zu tun haben soll weiß ich nicht.

    Zum anderen kommen ja bald die Unisextarife was ja faktisch auch heisst das die beiträge der Frauen von denen der Männer subventioniert werden, da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben.

    Wann kommen die wo? Hierzulande habe ich davon noch nichts gehört und im großen und ganzen ist das dann auch schon egal, immerhin subventionierst Du jetzt auch die aktuellen alten Säcke und wirst selbst keine Pension mehr sehen.

    Was ich vorhin gesagt habe war ja das Frauen die nicht schwanger geworden sind auch nicht mehr für die Gesellschaft tun als ein Mann und deswegen nicht besser behandelt werden sollten. Es gibt ja mitlerweile viele Frauen die sagen ich will keine Kinder haben und warum sollten sie besser gestellt werden als Männer.

    Werden sie ja nicht, immerhin bekommen sie trotzdem weniger bezahlt, siehe oben.

    Genaugenommen müsste man deren Renteneintrittsalter noch erhöhen da sie ja statistisch länger Leben als Männer.

    Das heißt aber nicht, dass sie länger arbeitsfähig sind als Männer.



  • Aber warum sollen Frauen nun keinen Wehrdienst leisten müssen?



  • Weil man nicht auf Gerechtigkeit beim Ableisten des Wehrdienstes pochen kann, solange diese in anderen Lebensbereichen nicht zumindest annäherungsweise gegeben ist.



  • Ach Blödsinn, die Geburtenraten sinken doch ohnehin enorm, ich kenne viele Frauen, die keine Kinder möchten; die müssen Deiner Logik nach also auch dafür büßen?
    In Karenz gehen können übrigens auch Männer, was immer öfter auch in Anspruch genommen wird...

    das ist überhaupt kein Blödsinn. Frauen werden fast nur aus diesem Grunde das sie schwanger werden könnten (und aus allem was daraus folgt, also Kinderbetreuung, eventuell Riesenproblem für den Arbeitgeber falls ausgerechnet die Frau die einzig kompetente Ansprechspartner in einem teuren Projekt war, Kinder werden öfter krank -> Frau geht nicht arbeiten usw...)
    Du musst dich doch nur mal mit der Einstellungsproblematik bei Frauen beschäftigen dann wirst du ganz schnell merken das das Hauptproblem da ist das eine Frau schwanger werden könnte mit den ganzen Konsequenzen.

    Das Frauen weiter oben nur selten auszutreffen sind verwundet ja auch nicht weiter. An vielen Stellen kann es sich ein Arbeitgeber gar nicht erlauben auf den Arbeitnehmer zu verzichten schon gar nicht für ne lange Zeit. Die ganzen Gesetze die Frauen auf dem Arbeitsmarkt vor Diskrimierung schützen sollen sind ja eh eher ein Schuss ins Knie. Besser für Frauen wäre es, es gäbe sie gar nicht aber das Problem bei der Sache ist ja das sich der Staat da zu sehr aus der Verantwortung stiehlt und die Kosten dem Arbeitgeber auferlegt anstatt diese Steuer zu finanzieren dann gäbe es auch weniger Gründe für den Arbeitgeber Frauen nicht einzustellen. Naja die SPD wird ja auch bald das neue Anti-Diskriminierungsgesetz durch Parlament winken damit diese Randgruppe dann auch endlich richtig diskrimiert werden kann. Ich habe da auch so die Vermutung das Anwälte dies ins Leben gerufen haben, denn in den letzen 15 Jahre hat sich deren Zahl ja verdoppelt und die wollen ja schliesslich auch was zu tun haben.

    Besser für Frauen wäre es jedenfalls wenn es dem Arbeitgeber möglich wäre Knebelvertäge in der Art und Weise zu machen das eine Frau sich verpflichtet im Falle einer Schwangerschaft maximal 3 Monate vom Arbeitsplatz zu entfernen aber danach dem Arbeitgeber uneingeschränkt zur Verfügung steht das Kind muss dann eben in eine Betreuung abgegeben werden. Das zu bezahlen ist dann halt aufgabe des Arbeitgebers. Ums mal überzogen zu formulieren: Stell die mal ne grosse AG mit ner Frau als Vorstandsvorsitzen vor, die dann nen Jahr Babypause macht aber die Stelle als Vorstandsvorsitzender offen gehalten werden muss da sie danach ja wieder kommt.

    Klar, wer Frauen schwängert, muss ggf. für die Kinder mitzahlen, das ist nur fair. Was Heirat damit zu tun haben soll weiß ich nicht

    Hier hast du mich glaube ich missverstanden. Ich finde das völlig richtig so wie es ist. Mit Heirat hat das deswegen was zu tun das man prinzipiell nur unterhaltspflichtig ist wenn man auch verheiratet ist (oder nen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen hat in dem das geregelt ist). Allerdings hat eine Frau die nicht verheiratet ist im Falle einer Schwangerschaft anspruch auf Unterhalt für bis zu 3 Jahre, danach nur noch das Kind. War mehr ein Beispiel dafür das auch der Gesetzgeber mal was richtig machen kann 😃

    Wann kommen die wo? Hierzulande habe ich davon noch nichts gehört und im großen und ganzen ist das dann auch schon egal, immerhin subventionierst Du jetzt auch die aktuellen alten Säcke und wirst selbst keine Pension mehr sehen.

    ab nächstes Jahr bist du dabei. Schliesst du z.b. eine Rentenversicherung ab musst du mehr einazahlen da um die länger lebenden Frauen zu finanzieren das von deinen Beiträgen abgezogen wird. Es gibt halt zwischen Geschlechtern per Gesetz nur noch ein Tarif was faktisch heisst Männer müssen mehr bezahlen um die höhere Lebenserwartung der Frau zu finanzieren.

    Das heißt aber nicht, dass sie länger arbeitsfähig sind als Männer

    von mir aus auch sorum in dem Fall gibts dann halt weniger Rente pro Monat. Ist ja egal wie rum man es aufzieht. Ich bin eh gegen feste Renteneintrittszeiten. Jeder sollte in Rente gehen können wann ihm danach ist es muss dann halt nur mit den entsprechenden Abzügen leben...



  • Weil man nicht auf Gerechtigkeit beim Ableisten des Wehrdienstes pochen kann, solange diese in anderen Lebensbereichen nicht zumindest annäherungsweise gegeben ist

    Mit der Argumentation könntest du auch jeden Mann 3 Jahre ins Gefängnis stecken da er ja potentiell vom Arbeitsmarkt später bevorzugt wird und deswegen ein höheres Gehalt erwarten kann.

    Durch eine andere Ungerechtigkeit macht eine eine bestehende nicht wieder gut.



  • Windalf schrieb:

    das ist überhaupt kein Blödsinn. Frauen werden fast nur aus diesem Grunde das sie schwanger werden könnten

    Mutterschutz dauert aber weniger lange als Karenz und die nehmen sinnvollerweise vermehrt auch Männer in Anspruch.

    Du musst dich doch nur mal mit der Einstellungsproblematik bei Frauen beschäftigen dann wirst du ganz schnell merken das das Hauptproblem da ist das eine Frau schwanger werden könnte mit den ganzen Konsequenzen.

    Dieser Logik zufolge müsste es richtig viele ältere Frauen (sagen wir mal >=50) in Führungspositionen geben, da hier das Risiko einer Schwangerschaft nicht mehr gegeben ist bzw. gegen Null geht. Ist aber nicht so.

    Das Frauen weiter oben nur selten auszutreffen sind verwundet ja auch nicht weiter. An vielen Stellen kann es sich ein Arbeitgeber gar nicht erlauben auf den Arbeitnehmer zu verzichten schon gar nicht für ne lange Zeit.

    Siehe oben. Auch Männer können in Karenz gehen und Frauen jenseits der 45-50 bekommen selten Kinder.

    Die ganzen Gesetze die Frauen auf dem Arbeitsmarkt vor Diskrimierung schützen sollen sind ja eh eher ein Schuss ins Knie. Besser für Frauen wäre es, es gäbe sie gar nicht

    Nein, besser wäre, diese wären von denkenden Menschen erlassen worden und einigermaßen brauchbar umgesetzt.

    Naja die SPD wird ja auch bald das neue Anti-Diskriminierungsgesetz durch Parlament winken damit diese Randgruppe dann auch endlich richtig diskrimiert werden kann.

    Ich bin kein Deutscher, mit derartigen Anspielungen auf die deutsche Innenpolitik kann ich daher nicht viel anfangen, Du verstehst...

    Besser für Frauen wäre es jedenfalls wenn es dem Arbeitgeber möglich wäre Knebelvertäge in der Art und Weise zu machen das eine Frau sich verpflichtet[...]

    Gibts hierzulande (Österreich) durchaus schon.

    Ums mal überzogen zu formulieren: Stell die mal ne grosse AG mit ner Frau als Vorstandsvorsitzen vor, die dann nen Jahr Babypause macht aber die Stelle als Vorstandsvorsitzender offen gehalten werden muss da sie danach ja wieder kommt.

    In Top-Positionen hat man üblicherweise niemand sitzen von dem man weiß, dass er sowas machen würde. Wie gesagt, ein Mann könnte ja auch in Karenz gehen, ist also kein Argument. (Oder glaubst Du, dass Carly Fiorina, Condi Rice und Hillary Clinton Babypause machen würden/ gemacht hätten?)

    War mehr ein Beispiel dafür das auch der Gesetzgeber mal was richtig machen kann 😃

    Naja, ich habe ja nichts anderes behauptet. *g*

    ab nächstes Jahr bist du dabei. Schliesst du z.b. eine Rentenversicherung ab musst du mehr einazahlen da um die länger lebenden Frauen zu finanzieren das von deinen Beiträgen abgezogen wird. Es gibt halt zwischen Geschlechtern per Gesetz nur noch ein Tarif was faktisch heisst Männer müssen mehr bezahlen um die höhere Lebenserwartung der Frau zu finanzieren.

    Wie gesagt, deutsche Innenpolitik tangiert mich als Österreicher nicht sonderlich.
    Aber: Gleiche Pensionszahlungen sind durchaus sinnvoll, für die höhere Lebenserwartung können Frauen ja wohl kaum was.

    von mir aus auch sorum in dem Fall gibts dann halt weniger Rente pro Monat.

    Wäre aber nicht fair. Eine Frau mit starker postmenopausaler Osteoporose hat gar nicht die Wahl, ob sie weiter arbeiten möchte oder nicht, sie kann es einfach nicht. Deswegen dann weniger zu zahlen wäre einfach nicht sinnvoll, daher machen unterschiedliche Pensionsalter für Männer und Frauen durchaus Sinn.

    Ist ja egal wie rum man es aufzieht. Ich bin eh gegen feste Renteneintrittszeiten. Jeder sollte in Rente gehen können wann ihm danach ist es muss dann halt nur mit den entsprechenden Abzügen leben...

    Klar, wenn Du das so sehen möchtest gern, nur müsste sich das "Standard-Alter" nach der Arbeitsfähigkeit richten.
    Und nachdem individuelle Gutachten etwas teuer kämen, braucht man auch sowas wie ein Standardalter.

    Mit der Argumentation könntest du auch jeden Mann 3 Jahre ins Gefängnis stecken da er ja potentiell vom Arbeitsmarkt später bevorzugt wird und deswegen ein höheres Gehalt erwarten kann.

    Was das mit meiner Aussage zu tun haben soll kannst Du aber nicht erklären, oder?

    Durch eine andere Ungerechtigkeit macht eine eine bestehende nicht wieder gut.

    Nein, aber es gibt keinen Anlass Ungerechtigkeit so zu korrigieren, dass sich ohnehin schon ungünstige Verhältnisse weiter zu Ungunsten der Betroffenen verschieben.



  • ohoh... nman hat widda ihre "rundumschlag"-phase...



  • LUZA schrieb:

    nman hat widda ihre "rundumschlag"-phase...

    "Seine" wenn schon.



  • Machst mich noch ganz wuschelig!? Was biste? Mann oder Frau?



  • TGGC schrieb:

    Der Grund das er zum Bund wollte, war der er evtl. nicht gezogen wird. Lernt lesen, steht alles da. Jetzt wird er gezogen und heult'n bissl rum. Soll er halt KDV durchziehen, aber nicht heulen.

    Ja bitte, lern lesen und - vor allem - Texte und Beiträge verstehen. Vielleicht fällt dir dann auf, dass du von etwas ganz anderem redest als ich (das Selbe gilt für peterchen auch) 🙄

    nman schrieb:

    Ich für meinen Teil habe in meinem Zivildienst-Jahr wesentlich mehr dazugelernt als das anders je möglich gewesen wäre, insofern war das durchaus keine gestohlene Zeit. Was man aus dem Jahr Bund/Zivildienst/Bundesheer/whatever macht, steht einem weitestgehend frei, nur verlangt das natürlich ein bisschen Eigeninitiative, was vielen Leuten wohl Probleme bereitet.

    Das ist ein wahres Wort! Wenn jemand bei seinem Zwangsdienst verblödet, ist mit hoher Sicherheit nicht der Zwangsdienst schuld.
    Ich hab während meiner Zeit bei der Bundeswehr zum Beispiel sehr viel gelesen.



  • nman schrieb:

    Begründe aber doch bitte, warum man jungen Männern ein Jahr dringenst benötigter Zeit stiehlt?

    Wer benötigt das Jahr "dringenst"?
    Die jungen Männer? Oder die Wirtschaft?
    Ich für meinen Teil habe in meinem Zivildienst-Jahr wesentlich mehr dazugelernt als das anders je möglich gewesen wäre, insofern war das durchaus keine gestohlene Zeit.

    Doch, es ist gestohlene Zeit. Ein ganzes Jahr verdienst fehlt dir am Ende deiner beruflichen Laufbahn. Ein Jahr weniger in die Rentenkasse eingezahlt. Ein Jahr weniger private Absicherungen anlegen können. Verlust zumindest 40000 Euro.



  • die eigeninitiative wäre der studienbeginn gewesen. und komischerweise kommen frauen ja auch ohne dieses höchst inspirierende jahr aus.

    wieso weniger in die rentenkasse einbezahlt? warum hab ich dann ne bescheinigung erhalten, daß für micht beiträge gezahlt wurden?



  • scrub schrieb:

    wieso weniger in die rentenkasse einbezahlt? warum hab ich dann ne bescheinigung erhalten, daß für micht beiträge gezahlt wurden?

    Ja, zwei-Euro-fuffzisch.



  • Unschön ist halt, dass sich das Studium um ein Jahr nach hinten verschiebt.



  • für die höhere Lebenserwartung können Frauen ja wohl kaum was.

    Aber dafür die Männer für ihre niedrigere Lebenserwartung durch ungesundes/risikobereites Verhalten


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