Kriegsdienstverweigerung
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TGGC schrieb:
Der Grund das er zum Bund wollte, war der er evtl. nicht gezogen wird. Lernt lesen, steht alles da. Jetzt wird er gezogen und heult'n bissl rum. Soll er halt KDV durchziehen, aber nicht heulen.
Ja bitte, lern lesen und - vor allem - Texte und Beiträge verstehen. Vielleicht fällt dir dann auf, dass du von etwas ganz anderem redest als ich (das Selbe gilt für peterchen auch)

nman schrieb:
Ich für meinen Teil habe in meinem Zivildienst-Jahr wesentlich mehr dazugelernt als das anders je möglich gewesen wäre, insofern war das durchaus keine gestohlene Zeit. Was man aus dem Jahr Bund/Zivildienst/Bundesheer/whatever macht, steht einem weitestgehend frei, nur verlangt das natürlich ein bisschen Eigeninitiative, was vielen Leuten wohl Probleme bereitet.
Das ist ein wahres Wort! Wenn jemand bei seinem Zwangsdienst verblödet, ist mit hoher Sicherheit nicht der Zwangsdienst schuld.
Ich hab während meiner Zeit bei der Bundeswehr zum Beispiel sehr viel gelesen.
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nman schrieb:
Begründe aber doch bitte, warum man jungen Männern ein Jahr dringenst benötigter Zeit stiehlt?
Wer benötigt das Jahr "dringenst"?
Die jungen Männer? Oder die Wirtschaft?
Ich für meinen Teil habe in meinem Zivildienst-Jahr wesentlich mehr dazugelernt als das anders je möglich gewesen wäre, insofern war das durchaus keine gestohlene Zeit.Doch, es ist gestohlene Zeit. Ein ganzes Jahr verdienst fehlt dir am Ende deiner beruflichen Laufbahn. Ein Jahr weniger in die Rentenkasse eingezahlt. Ein Jahr weniger private Absicherungen anlegen können. Verlust zumindest 40000 Euro.
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die eigeninitiative wäre der studienbeginn gewesen. und komischerweise kommen frauen ja auch ohne dieses höchst inspirierende jahr aus.
wieso weniger in die rentenkasse einbezahlt? warum hab ich dann ne bescheinigung erhalten, daß für micht beiträge gezahlt wurden?
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scrub schrieb:
wieso weniger in die rentenkasse einbezahlt? warum hab ich dann ne bescheinigung erhalten, daß für micht beiträge gezahlt wurden?
Ja, zwei-Euro-fuffzisch.
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Unschön ist halt, dass sich das Studium um ein Jahr nach hinten verschiebt.
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für die höhere Lebenserwartung können Frauen ja wohl kaum was.
Aber dafür die Männer für ihre niedrigere Lebenserwartung durch ungesundes/risikobereites Verhalten
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sarfuan schrieb:
nman schrieb:
Ich für meinen Teil habe in meinem Zivildienst-Jahr wesentlich mehr dazugelernt als das anders je möglich gewesen wäre, insofern war das durchaus keine gestohlene Zeit. Was man aus dem Jahr Bund/Zivildienst/Bundesheer/whatever macht, steht einem weitestgehend frei, nur verlangt das natürlich ein bisschen Eigeninitiative, was vielen Leuten wohl Probleme bereitet.
Das ist ein wahres Wort! Wenn jemand bei seinem Zwangsdienst verblödet, ist mit hoher Sicherheit nicht der Zwangsdienst schuld.
Ich hab während meiner Zeit bei der Bundeswehr zum Beispiel sehr viel gelesen.Gut, dann hätten wir die Frage, warum Frauen nicht in Führungspositionen sind, ja beantwortet: Ihnen fehlt dieses "inspirative" Jahr beim Bund oder Zivildienst...

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7756tu schrieb:
Machst mich noch ganz wuschelig!? Was biste? Mann oder Frau?
Na 'n man.

Bye, TGGC (Wähle deine Helden)
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7756tu schrieb:
Machst mich noch ganz wuschelig!? Was biste? Mann oder Frau?
Ich habe nirgendwo behauptet, weiblich zu sein.
Ixtana: Definitiv, ja.
KennerDerSzene schrieb:
Doch, es ist gestohlene Zeit. Ein ganzes Jahr verdienst fehlt dir am Ende deiner beruflichen Laufbahn. Ein Jahr weniger in die Rentenkasse eingezahlt. Ein Jahr weniger private Absicherungen anlegen können. Verlust zumindest 40000 Euro.
Klar, finanziell ist das Jahr natürlich katastrophal, aber am Ende meines Lebens werde ich - wenn sich die Arbeitsmarksituation nicht radikal ändert - trotzdem mehr verdient haben als die meisten Frauen mit der gleichen Qualifikation wie ich.
Ja, zwei-Euro-fuffzisch.
Du musst es ja wissen.
masterofx32 schrieb:
Aber dafür die Männer für ihre niedrigere Lebenserwartung durch ungesundes/risikobereites Verhalten
Und ebendieses sollte man belohnen?
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ups ihr spielt ja ohne mich weiter werd aber mal schnell wieder einsteigen

Mutterschutz dauert aber weniger lange als Karenz und die nehmen sinnvollerweise vermehrt auch Männer in Anspruch.
Jemand der z.b. 3 jahre aus dem Berufsleben raus ist, ist auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr wert. Ob er nun wirklich nichts mehr wert ist lass ich mal dahin gestellt, aber der Arbeitsmarkt hat die neigung dazu jeden der über 40 ist in die Arbeitslosigkeit zu schicken. Es sei denn er hat in den 15 Jahren zuvor in Führungspositionen gearbeitet und weiss was vorzuweisen. Der durchschnittliche Angestellte der nicht schon fast vorstandsluft geamtmet hat kann einfach mal einpacken das gilt für Frauen genauso wie für Männer
Dieser Logik zufolge müsste es richtig viele ältere Frauen (sagen wir mal >=50) in Führungspositionen geben, da hier das Risiko einer Schwangerschaft nicht mehr gegeben ist bzw. gegen Null geht. Ist aber nicht so.
Es würde sie ja dort geben wenn sie eine Chance bekommen hätten sich die 25 Jahre vorher zu bewähren. Würdest du spontan ne 50 jährige in den Vorstand packen nur weil sie vor 25 Jahren mal BWL studiert und danach Kinder gross gezogen hat. Gemeiner Weise bekommen ja Frauen gar nicht die Chance dazu sich in höheren Positionen zu bewähren da sie halt schwanger werden könnten mit allen Konsequenzen
Siehe oben. Auch Männer können in Karenz gehen und Frauen jenseits der 45-50 bekommen selten Kinder.
Das Männer das könnten spielt im Moment noch keine Rolle. Der überwiegende Teil tut es einfach mal nicht und so kalkulieren auch die Arbeitgeber
Naja die SPD wird ja auch bald das neue Anti-Diskriminierungsgesetz durch Parlament winken damit diese Randgruppe dann auch endlich richtig diskrimiert werden kann.
Ich bin kein Deutscher, mit derartigen Anspielungen auf die deutsche Innenpolitik kann ich daher nicht viel anfangen, Du verstehst...
Oh wart mal ab das ist eine Umsetzung einer EU-Richtlinie, wobei die SPD das drauf hat und diese so regide wie auch nur möglich umsetzen will. Was dabei herauskommt sind mehr Klagen und die stärkere Diskrimierung der zu schützen (indem diese z.b. gar nicht mehr zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden aus der Berechtigten Angst sie könnten danach klagen)
In Top-Positionen hat man üblicherweise niemand sitzen von dem man weiß, dass er sowas machen würde. Wie gesagt, ein Mann könnte ja auch in Karenz gehen, ist also kein Argument. (Oder glaubst Du, dass Carly Fiorina, Condi Rice und Hillary Clinton Babypause machen würden/ gemacht hätten?)
wie bereits oben gesagt können nur wenig Frauen soweit kommen da sie in jungen Jahren nicht die Chance bekommen sich dafür zu qualifizieren.
Wie gesagt, deutsche Innenpolitik tangiert mich als Österreicher nicht sonderlich.
Aber: Gleiche Pensionszahlungen sind durchaus sinnvoll, für die höhere Lebenserwartung können Frauen ja wohl kaum was.auch das ist EU-Richtlinie und damit bist du als Östereicher sehr wohl auch betroffen
Übrigens was können Männer dafür das sie kürzer leben... Überleg dir doch einfach mal was Rente bedeutet. Jeder spart so lange eine Menge an Geld bis es inklusive Zinseszins die Menge erreicht ab dem man eine bestimmte Summe regelmässig entnehmen kann damit beim erwarteten Tod genau alles aufgebraucht ist. Da Frauen länger leben müssten sie einfach mehr einzahlen oder länger einzahlen. Da wäre doch nichts ungerechtes dran sie können ja dann auch länger daran was haben.Wäre aber nicht fair. Eine Frau mit starker postmenopausaler Osteoporose hat gar nicht die Wahl, ob sie weiter arbeiten möchte oder nicht, sie kann es einfach nicht. Deswegen dann weniger zu zahlen wäre einfach nicht sinnvoll, daher machen unterschiedliche Pensionsalter für Männer und Frauen durchaus Sinn.
Was dasn fürn Quark. Wer nicht arbeitsfähig ist muss auch nicht arbeiten. das gilt für Männer wie für Frauen. So ne Begründung würde höchstens Sinn ergeben wenn du empirisch nachweisen kannst das Frauen früher nicht mehr arbeitsfähig sind als Männer und auch dann wäre das noch höchst fraglich denn man könnte die Arbeitsunfähigkeit ja ggf einfach ärztlich feststellen lassen.
Klar, wenn Du das so sehen möchtest gern, nur müsste sich das "Standard-Alter" nach der Arbeitsfähigkeit richten.
Und nachdem individuelle Gutachten etwas teuer kämen, braucht man auch sowas wie ein Standardalter.Du hast anscheindend bisher nicht wirklich verstanden was im finanzwirtschaftlichen Sinne eine Rente wirklich ist. Das es in der Umsetzung der gesetzlichen Rentenversicherung eine Riskikoverteilung und soziale Umverteilungskomponente gibt gehört zwar dazu ändert aber nix an der prinzipiellen Idee einer Rente. Das hat mit Standard-Alter zunächst mal überhaupt gar nix zu tun. Dazu braucht es auch keine individuellen Gutachten oder ähnliches.
Was das mit meiner Aussage zu tun haben soll kannst Du aber nicht erklären, oder?
Doch im Zusammenhang mit "Durch eine andere Ungerechtigkeit macht eine eine bestehende nicht wieder gut." sehen. Deine ganze Argumentation erinnert mich irgendwie an die Auge und Auge Zahn und Zahn Geschichte und das männer wohl gefälligst erst mal ein wenig büssen müssen zur Strafe das sie potentiell bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt haben. (Was können eigentlich Männer dafür das sie potentiell bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt haben. Vielleicht wär ich ja lieber ne Frau Jehova Jehova
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Windalf schrieb:
Jemand der z.b. 3 jahre aus dem Berufsleben raus ist, ist auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr wert.
Schwachsinn. Natürlich muss man auf dem laufenden bleiben, aber wenn Du Dich 3 Jahre nicht fortbildest bist Du auch wenn Du einen Job hast schnell draußen.
Es würde sie ja dort geben wenn sie eine Chance bekommen hätten sich die 25 Jahre vorher zu bewähren.
Genau das ist der Punkt: Frauen bekommen gar keine Chance, sich in Führungspositionen hochzuarbeiten.
Würdest du spontan ne 50 jährige in den Vorstand packen nur weil sie vor 25 Jahren mal BWL studiert und danach Kinder gross gezogen hat.
Klar, jede 50jährige die mal was studiert hat, hat nur BWL gemacht und dann 25 Jahre lang ihre 10 Kinder großgezogen.
Das Männer das könnten spielt im Moment noch keine Rolle. Der überwiegende Teil tut es einfach mal nicht und so kalkulieren auch die Arbeitgeber
Das kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen.
Gut die Hälfte aller (Ex-)Kollegen von denen ich weiß, dass sie Vater geworden sind, haben die Karenz in Anspruch genommen, schon alleine deswegen, weil man auf die Art und Weise insgesamt mehr Zeit bekommt.Oh wart mal ab das ist eine Umsetzung einer EU-Richtlinie, wobei die SPD das drauf hat
Wenn Du nicht nur über die SPD-Verschwörung die jetzt alle richtig diskriminieren will vor Dich dahinblubbern würdest, wüsste ich vielleicht auch, von welchen EU-Richtlinien Du redest.
wie bereits oben gesagt können nur wenig Frauen soweit kommen da sie in jungen Jahren nicht die Chance bekommen sich dafür zu qualifizieren.
Exakt.
Und das ist alles andere als fair.Übrigens was können Männer dafür das sie kürzer leben...
Männer sind statistisch betrachtet einfach wesentlich risikobereiter, das drückt die Durchschnittslebenserwartung.
Was dasn fürn Quark. Wer nicht arbeitsfähig ist muss auch nicht arbeiten.
Aber Pension heißt nicht "Sich zum Krüppel arbeiten und dann aufhören" sondern so lange arbeiten, wie das gesundheitlich zumutbar ist. Und Frauen sind im allgemeinen - auch wenn sie eine höhere Lebenserwartung haben - einfach früher gebrechlicher als das bei Männern der Fall ist.
So ne Begründung würde höchstens Sinn ergeben wenn du empirisch nachweisen kannst das Frauen früher nicht mehr arbeitsfähig sind als Männer und auch dann wäre das noch höchst fraglich denn man könnte die Arbeitsunfähigkeit ja ggf einfach ärztlich feststellen lassen.
Es geht nicht um die völlige Arbeitsunfähigkeit sondern um die Arbeits-Zumutbarkeit und die ist bei Frauen erfahrungsgemäß wesentlich früher nicht mehr gegeben.
Das hat mit Standard-Alter zunächst mal überhaupt gar nix zu tun.
Ach.
Was ist dann Deiner Ansicht nach das Pensionsalter?Dazu braucht es auch keine individuellen Gutachten oder ähnliches.
Wenn man für jede Person individuell per ärztlichem Gutachten die Arbeitsunfähigkeit feststellen lassen müsste und nicht einfach das Pensionsalter als Referenzwert verwenden könnte, dann wäre das durchaus der Fall. (btw: In Österreich wird das Pensionsalter wohl bei Frauen ohnehin in absehbarer Zeit erhöht werden.)
Doch im Zusammenhang mit "Durch eine andere Ungerechtigkeit macht eine eine bestehende nicht wieder gut." sehen.
Ist trotzdem ein dummer und unpsasender Vergleich.
Warum soll man Frauen die ohnehin schon im Arbeitsmarkt massiv benachteiligt sind noch ein Jahr Zivildienst/ Bundesheer aufbrummen?Deine ganze Argumentation erinnert mich irgendwie an die Auge und Auge Zahn und Zahn Geschichte und das männer wohl gefälligst erst mal ein wenig büssen müssen zur Strafe das sie potentiell bessere Aussichten auf dem Arbeitsmarkt haben.
Niemand soll büßen; meinetwegen soll man die allgemeine Wehrpflicht für Männer abschaffen, aber Frauen dazu zu verpflichten wäre nicht sinnvoll.
Insofern verstehe ich auch nicht, wie Du mir "Auge um Auge"-Mentalität vorwerfen kannst: "Männer dürfen vom Staat zum Wehrdienst/ Zivildienst gezwungen werden, wodurch sie immense finanzielle Einbußen erleiden, also muss das bei Frauen auch eingeführt werden".
Und _Du_ wirfs mir ernsthaft "Auge um Auge"-Denken vor? Sehr unterhaltsam, Loretta.
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warum macht ihr das so kompliziert?
frauen wollen gleiche rechte haben, also sollten sie auch dieselben pflichten haben. jetzt bitte mal darauf ein gegenargument.
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@scrub
das unterschreib ich so
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scrub schrieb:
frauen wollen gleiche rechte haben, also sollten sie auch dieselben pflichten haben. jetzt bitte mal darauf ein gegenargument.
Sobald Frauen tatsächlich die gleichen Rechte haben, bekommen sie natürlich auch die gleichen Pflichten; aber vorher macht das keinen großen Sinn.
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nman schrieb:
scrub schrieb:
frauen wollen gleiche rechte haben, also sollten sie auch dieselben pflichten haben. jetzt bitte mal darauf ein gegenargument.
Sobald Frauen tatsächlich die gleichen Rechte haben, bekommen sie natürlich auch die gleichen Pflichten; aber vorher macht das keinen großen Sinn.
Oh, die gleichen Rechte haben sie. Da kannst dir aber sicher sein

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sarfuan schrieb:
Oh, die gleichen Rechte haben sie. Da kannst dir aber sicher sein

Klar auf dem Papier schon; nur umgesetzt werden sie nicht, das ist dann doch ein bisschen billig.
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Schwachsinn. Natürlich muss man auf dem laufenden bleiben, aber wenn Du Dich 3 Jahre nicht fortbildest bist Du auch wenn Du einen Job hast schnell draußen.
schreib mal in deinen Lebenslauf du hast 3 Jahre lang Kinder grossgezogen. Das ist dein Todesurteil auf dem Arbeitsmarkt. Jedenfalls in Deutschland ich weiss nicht wie das in Östereich ist.
Wenn Du nicht nur über die SPD-Verschwörung die jetzt alle richtig diskriminieren will vor Dich dahinblubbern würdest, wüsste ich vielleicht auch, von welchen EU-Richtlinien Du redest
http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=343
Es geht nicht um die völlige Arbeitsunfähigkeit sondern um die Arbeits-Zumutbarkeit und die ist bei Frauen erfahrungsgemäß wesentlich früher nicht mehr gegeben
also das hat bisher noch keiner empirisch nachgewiesen. zeig mal ne quelle für deine behauptung. und auch wenn es stimmen würde (was ich nicht glaube) ist das noch kein grund alle frauen auf verdacht früher in den ruhestand zu schicken.
Männer sind statistisch betrachtet einfach wesentlich risikobereiter, das drückt die Durchschnittslebenserwartung
nein die kürzere Lebenserwartung ist biologisch bedingt und hat prinzipiell nichts mit Risikobereitschaft zu tun.
Was ist dann Deiner Ansicht nach das Pensionsalter?
das habe ich doch schon gesagt. ein solches sollte es meiner ansicht nach nicht geben. Jeder geht dann in Rente/Persion wann er will. Seine Zahlungen bemessen sich dann an dem bisher eingezahlten und seiner Lebenserwartung
Insofern verstehe ich auch nicht, wie Du mir "Auge um Auge"-Mentalität vorwerfen kannst: "Männer dürfen vom Staat zum Wehrdienst/ Zivildienst gezwungen werden, wodurch sie immense finanzielle Einbußen erleiden, also muss das bei Frauen auch eingeführt werden".
nein es geht darum das unter der annahme man leistet etwas für den staat, dann seh ich nicht ein warum das nur männer tun sollen und nicht auch frauen. das ich bundeswehr für schwachsinn halte dabei bleib ich aber zivildienst halte ich nicht für schwachsinn und ich finds ne sauerrei das man sich dafür rechtfertigen muss nicht zum bund zu gehen um zivildienst machen zu können. um die finanziellen einbussen gehts mir an der stelle eingentlich eher weniger sondern um die beschränkung der grundrechte die nur männer über sich ergehen lassen müssen.
Sehr unterhaltsam, Loretta.

Danke Prian

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nman schrieb:
scrub schrieb:
frauen wollen gleiche rechte haben, also sollten sie auch dieselben pflichten haben. jetzt bitte mal darauf ein gegenargument.
Sobald Frauen tatsächlich die gleichen Rechte haben, bekommen sie natürlich auch die gleichen Pflichten; aber vorher macht das keinen großen Sinn.
gut, jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der die grenze definiert, ab der "frauen" die gleichen rechte haben. wie willst du das denn feststelleb?
und das brauchen wir eigentlich auch nicht wirklich. ich stell mich jetzt einfach auf den standpunkt, daß ich dieselben pflichten haben will wie frauen, genau dieselben, nichts mehr und nichts weniger. ui, hoppala ist die wehrpflicht weg und ich kann mir aussuchen, ob ich zu unserer statistenarmee gehe oder nicht! juchheißa!
[[[daß irgendwelche arbeitgeber unfähig oder unwillig sind, frauen genauso zu behandeln wie männer, dafür kann ich auch nix.]]]
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nman schrieb:
sarfuan schrieb:
Oh, die gleichen Rechte haben sie. Da kannst dir aber sicher sein

Klar auf dem Papier schon; nur umgesetzt werden sie nicht, das ist dann doch ein bisschen billig.
Gut, ich konkretisier meinen Wink mit dem Zaunpfahl:
Auf dem Papier sind Frauen rein rechtlich besser gestellt als Männer. Für deine Argumentation ist es also nicht vorteilhaft, wenn du dich auf irgendwelche Rechte für Frauen berufst.Dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, ist nicht eine mangelhafte Umsetzung von irgendwelchen Rechten.
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Windalf schrieb:
schreib mal in deinen Lebenslauf du hast 3 Jahre lang Kinder grossgezogen. Das ist dein Todesurteil auf dem Arbeitsmarkt. Jedenfalls in Deutschland ich weiss nicht wie das in Östereich ist.
Das macht es einem nicht schwerer als sonst auch, einen Job zu finden, wenn man fachlich was draufhat.
Der neue Arbeitgeber wird sich natürlich versichern, dass man sowas nicht in absehbarer Zeit nochmal vorhat, aber das wars dann auch schon.also das hat bisher noch keiner empirisch nachgewiesen. zeig mal ne quelle für deine behauptung.
Sowohl Sarkopenie als auch Osteoporose, die zwei Hauptursachen für das was man als "normale Gebrechlichkeit" wahrnimmt betrifft anatomiebedingt Frauen in höherem Maße als Männer.
und auch wenn es stimmen würde (was ich nicht glaube) ist das noch kein grund alle frauen auf verdacht früher in den ruhestand zu schicken.
Es geht hier aber nicht darum, was Du glaubst sondern um tatsächliche Gegebenheiten und primäre Osteoporose bei 95% aller Frauen sowie Sarkopenie bei 12%/60% aller Frauen über 60 sprechen für sich.
Da noch groß Untersuchungen anzustellen wäre pure Geldverschwendung.nein die kürzere Lebenserwartung ist biologisch bedingt und hat prinzipiell nichts mit Risikobereitschaft zu tun.
Ich glaube dass ich ein paar Epidemiologie-Vorlesungen mehr hatte als Du und das daher ganz gut beurteilen kann; die Unterschiede sind durchaus nicht primär biologisch bedingt.
das habe ich doch schon gesagt. ein solches sollte es meiner ansicht nach nicht geben.
Gibt es aber, daher kannst Du das nicht so einfach aus Deinen Spekulationen über die aktuelle Situation ausklammern.
Jeder geht dann in Rente/Persion wann er will. Seine Zahlungen bemessen sich dann an dem bisher eingezahlten und seiner Lebenserwartung
Und der Arbeits-Zumutbarkeit/ Arbeitsfähigkeit?